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Artikel Tagged ‘teuerung’

Griechenland hat größte Teuerung bei Lebensmitteln

12. November 2015 / Aufrufe: 858 2 Kommentare

In Griechenland werden die größten Preiserhöhungen bei Lebensmitteln in der gesamten Europäischen Union verzeichnet.

Laut einer in der Kathimerini publizierten Untersuchung der Eurostat verzeichnen die Lebensmittelpreise in Griechenland sowohl auf Jahres- als auch Monatsbasis den größten Anstieg unter den Mitgliedstaaten der EU, wobei die Hauptgründe die Erhöhung der Mehrwertsteuersätze und der Umstand sind, dass die Händler die Verluste aus den Kapitalverkehrskontrollen auf den Verbraucher abwälzen.

In Griechenland wurde im August 2015 der größte jährliche Anstieg bei den Lebensmittelpreisen um 4,2% im Vergleich zum August 2014 verzeichnet. Ebenfalls stiegen in Griechenland die Lebensmittel im August 2015 um 2,9% im Vergleich zum Juli 2015.

Preiserhöhungen auch bei Lebensmitteln mit konstanter MwSt.

Das interessante Element ist, dass die Preiserhöhungen auch bei Produkten beobachtet werden, bei denen der MwSt.-Satz bei 13% blieb. Die Preise für Brot und Getreideprodukte verzeichneten einen Anstieg um 3,2% auf Jahresbasis, also den größten unter den „28“, und für Fleisch einen Anstieg um 1,9%, also ebenfalls den größten in der EU. In der selben Periode wurde auf Ebene der Europäischen Union ein Preisrückgang um 1,3% beobachtet.

In der Kategorie der Öle wird ein Anstieg auf Jahresbasis um 9,9%, bei Obst um 17,2%, bei Gemüse um 9,6%, bei Fisch um 0,4% und bei Milch, Eiern und Käse um 0,3% verzeichnet. Laut den Daten der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) zeigt der Preis der Frischmilch im September 2015 einen Anstieg um 2,96% im Vergleich zu Juni 2015. Der Erzeugerpreis ist jedenfalls in den acht Monaten Januar – August 2015 gemäß den offiziellen Angaben deutlich niedriger als der Preis im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2014.

Bemerkenswerte Schwankungen im Zeitraum der letzten Monate werden auch bei den Preisen für Brot, Mehl, aber auch Teigwaren beobachtet. Die Preise der Teigwaren, die in den ersten Tagen der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen ein außerordentlich populäres Produkt waren, verzeichnen im September 2015 einen Anstieg um 3,27% im Vergleich zum Juni 2015.

Aus den Angaben der Eurostat geht hervor, dass im August im Vergleich zu Juli 2015 der Preis für Weichweizen – ein Produkt, das Griechenland in einem großen Grad importiert, um seine Bedürfnisse zu decken – um 4,6% anstieg, während der Preis im EU-Durchschnitt um 5% sank. Ein – wenn auch marginaler – Anstieg wurde auch beim Preis des Hartweizens beobachtet. Auf Jahresbasis stieg in Griechenland der Preis des Weichweizens um 6,7%, während auf EU-Ebene ein Anstieg um gerade einmal 1% beobachtet wurde.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

„Tückische“ Teuerung in Griechenland

11. September 2015 / Aufrufe: 1.372 Keine Kommentare

Trotz der seit Monaten verzeichneten Deflation in Griechenland sehen die Konsumenten sich mit zum Teil schockierenden Preiserhöhungen bei Grundbedarfsgütern konfrontiert.

Die Teuerung überrollt den Markt, die offizielle Inflation in Griechenlands blieb jedoch auch im August 2015 (und damit im dreißigsten aufeinanderfolgenden Monat) negativ und gibt natürlich nicht die Realität wieder, welche die Griechen durchleben, die eine signifikante Minderung ihrer Einkommen erfuhren!

Aus den am 09 September 2015 von der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) an die Öffentlichkeit gegebenen Daten geht ein Rückgang der Inflation im vergangenen August um 1,5% im Vergleich zu August 2014 hervor. Innerhalb der selben Periode wurden jedoch zum Teil erhebliche Preiserhöhungen bei Basisprodukten und Dienstleistungen von … bis zu über 19% verzeichnet.

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Inflation in Griechenland auf historischem Tiefstand

14. Mai 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 1.627 Keine Kommentare

Die Inflation hat in Griechenland im April 2013 das niedrigste Niveau seit 1968 erreicht.

Die Inflation blieb für den zweiten aufeinanderfolgenden Monat negativ, da sie im diesjährigen April um 0,6% sank (auf Jahresbasis), gegenüber einem Rückgang von 0,2% im März. Trotz dieser Tatsache verzeichnete die Griechische Statistikbehörde (ELSTAT) jedoch auch Anstiege um bis zu 25% bei Produkten und Dienstleistungen, die den sogenannten „Warenkorb der Hausfrau“ bilden. Preiserhöhungen wurden beispielsweise bei Fleisch (1%), Frischfisch (1,8%), Frischobst (5,25), Frischkartoffeln (24,3%), Kleidung – Schuhwerk (2,2%), Heizöl (25,1%), Stromtarifen (12,3%) und Tabak (5,9%) verzeichnet.

Auf der Gegenseite gab es weitere Preissenkungen (hauptsächlich wegen des Versuchs, den Umsatz zu halten), wie beispielsweise bei Möbeln – Bodenbelägen (3,6%), Rechnern (5,7%), Weiße Waren (4%), Haushaltsgeräten (4,3%), Haushaltsdienstleistungen (8%), ärztlichen – zahnärztlichen – paramedizinischen Dienstleistungen (4,3%), Reparatur- und Wartungsdienstleistungen im Wohnungsbereich (2,8%), Büchern (3,8%), Telefoniediensten (5,1%), Freizeitdienstleistungen (3,2%), Friseuren – Friseursalons (4%), Schuldgeldern (4%) und Autos (5,6%). Ebenfalls wurden Rückgänge bei den Wohnungsmieten (5,5%) – wegen der Einkommensbeschränkungen der Vermieter -, bei Benzin (7,2%) – wegen des Rückgangs der internationalen Kraftstoffpreise – und bei Medikamenten (8,8%) – wegen der neuen Liste – verzeichnet.
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Griechenland: Löhne sinken, Preise nicht!

11. Februar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 2.484 15 Kommentare

Während in Griechenland 2012 die Kürzungen der Löhne 30 Prozent tangieren, wurden Lebensmittel und Getränke nur um 0,54 Prozent billiger.

Nachdem die Kaufkraft der Griechen um 50% gesunken ist und 2012 die Kürzung bei den Löhnen 30% tangiert, könnte die Nachricht, dass im sechsten aufeinanderfolgenden Jahr der Rezession endlich eine Deeskalation der Preise beobachtet wurde, nur dann Optimismus erzeugen, wenn von analogen Prozentsätzen der Senkungen die Rede wäre – was jedoch meilenweit von der Realität entfernt ist.

Beispielsweise ist der Rückgang bei Lebensmitteln – Getränken marginal, nur 0,54%. Dieses Missverhältnis schafft zusätzlichen Pessimismus bei den Experten, die von einem weiteren Beweis der Schwierigkeit sprechen, der Teuerung zu begegnen.
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Warum in Griechenland die Preise nicht sinken

25. Januar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 3.799 4 Kommentare

Der nationale Handelsverband in Griechenland sieht dreizehn Hauptgründe dafür, dass trotz gesunkener Einkommen und tiefer Rezession die Preise nicht sinken.

Der Nationale Verband des griechischen Handels (ESEE) sieht dreizehn Gründe, warum in Griechenland trotz der Rezession und der Arbeitslosigkeit die Preise selbst auch im Vergleich zu Ländern, denen ebenfalls Austerität auferlegt ist, auf hohen Niveaus bleiben.

Griechenland bleibt bei Basisgütern weiterhin teuer, trotz der Rezession, der gesunkenen Einkommen und der Arbeitslosigkeit“ merkt der Verband an, „und sogar auch in den Fällen, wo es Preissenkungen gibt, entsprechen diese nicht der Minderung der Einkommen„.

Der Verband warnt, dass dieses Phänomen hauptsächlich für die kleinen und mittleren Unternehmen, aber auch die griechische Wirtschaft im Allgemeinen Gefahren birgt.
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Griechenland zählt zu teuersten EU-Ländern

4. Oktober 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.796 1 Kommentar

Griechenland zählt trotz der enormen internen Abwertung von inzwischen immerhin rund 25% weiterhin zu den teuersten Ländern der Europäischen Gemeinschaft.

Laut den offiziellen Daten der Eurostat liegt Griechenland bei den meisten Produktkategorien über dem Gemeinschaftsdurchschnitt und ist bei zwei von diesen (Milchprodukte und elektronische Ausrüstung) sogar das teuerste Land in Europa, was sich wiederum unmittelbar auf die Lebenshaltungskosten auswirkt, die in Griechenland ebenfalls deutlich über dem EU-Durchschnitt liegen.

Spezieller gestaltet sich das Bild nach Produktkategorien gegliedert folgendermaßen:

  • Bei den Lebensmitteln lag der griechische Markt 2011 unter den „27“ der EU auf Platz 14 der teuersten Länder.
  • Bei Brot – Getreideprodukten ist Griechenland um 15,8% teurer als der EU-Durchschnitt und liegt auf Platz 8 (2010: 17,4% bzw. Platz 7) und hat dabei auch die höchsten Erzeugerpreise.
  • Bei Fischen ist Griechenland mit 12,4% über dem Durchschnitt das sechstteuerste Land, (2010: mit 11,3% ebenfalls Platz 6).
  • Bei Milch – Käseprodukten ist Griechenland mit 31,5% über dem EU-Durchschnitt das teuerste Land der EU, während es 2010 auf Platz 2 lag. Auch hier ist der Erzeugerpreis höher (47 – 56 Cent / Liter für Kuhmilch, gegenüber durchschnittlich 29 Cent in der EU).
  • Bei den Fetten – Ölen ist Griechenland mit 15,7% über dem Durchschnitt das siebtteuerste Land, gegenüber 18,7% bzw. Platz 4 im Jahr 2010.
  • Bei alkoholfreien Getränken belegt Griechenland Platz 10 mit einer Abweichung von 9,4% von der EU, gegenüber Platz 9 bzw. 11,6% im Jahr 2010.
  • Bei Kleidung befindet sich Griechenland auf Platz 7 und bei Schuhen auf Platz 9, mit entsprechend 3% und 9% über dem EU-Durchschnitt.
  • Bei Gütern wie Möbeln, Haushaltsgeräten, Teppichen usw. bleibt Griechenland mit bis zu 8% das zum Teil teuerste EU-Land, und zwar trotz der Tatsache, dass die konkreten Märkte besonders schwer von der Krise getroffen wurden.
  • Bei elektronischen liegt mit einer Abweichung von 18,7% von dem EU-Durchschnitt Griechenland, gegenüber „nur“ 9,3% bzw. dem dritten Platz im Jahr 2010.
  • Auf der anderen Seite ist der griechische Markt auf dem Transportsektor (trotz der hohen Kraftstoffbesteuerung), bei Fleisch und Obst – Gemüse billiger als der EU-Durchschnitt.

(Quelle: diverse Medienberichte)

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Griechen trauern … in den Supermärkten

3. Oktober 2012 / Aktualisiert: 04. Oktober 2012 / Aufrufe: 2.178 5 Kommentare

Obwohl in Griechenland eine enorme interne Abwertung im Gang ist, verbleiben die Kosten für Produkte und Dienstleistungen weiterhin auf ungerechtfertigt hohen Niveaus.

In Griechenland mag bereits eine interne Abwertung in einer Größenordnung von 23% stattgefunden haben und das Land auf 26% im nächsten Jahr zusteuern, die Rezession und die Arbeitslosigkeit mögen einen Rekord nach dem anderen brechen, aber die schwindelerregenden Verbraucherpreise und die Teuerung bei den Dienstleistungen gehen um nichts in der Welt zurück.

Entgegen der Hoffnung der Menschen, die wiederholten Kürzungen bei jeder Art von Bezügen würden mit einer entsprechenden „Zähmung“ auch der alltäglichen Kosten einhergehen, geschieht dies nicht. Das selbe ist im übrigen auch in allen Ländern beobachtet worden, die Defizit- und Verschuldungsproblemen (also dem Bankrott) in Kombination mit einer Rezession begegneten.

Die Lebenshaltungskosten bleiben sowohl aus realistischen als auch künstliche geschaffenen Gründen hoch, die auf die leichtere Handhabung der Massen abzielen. Weil man wohl oder übel die Menschen nicht mit gefülltem Magen lassen kann, wenn man beschließt, in einem Land alles auf den Kopf zu stellen. Im Gegenteil, die Menschen müssen sich um den nächsten Tag ängstigen … . Und die Teuerung kann Angst verursachen.
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Inflationsrate in Griechenland bei fast fünf Prozent

9. Mai 2010 / Aufrufe: 936 Keine Kommentare

Die Preisexplosion in Griechenland führte im April 2010 zu einer Preissteigerungsrate von 4,8 Prozent und schmälert insbesondere die Kaufkraft der finanziell schwächeren Bevölkerung.

Wie in einem Bericht der griechischen Tageszeitung TO VIMA vom 08. Mai 2010 dargelegt wird, erreichte in Griechenland im April 2010 die Preissteigerungsrate im Vergleich zu April 2009 den Rekordstand von 4,8 %, lag dagegen im April 2009 im Vergleich zu April 2008 bei nur 1,0 %. Weiter wird angeführt, dass in Griechenland die jeweils im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnete Preissteigerungsrate im März 2010 mit 3,9% und im April 2010 mit 4,8 % rund dreimal höher lag als die entsprechenden Mittelwerte innerhalb der Eurozone, die für März 2010 mit 1,4 % und April 2010 mit 1,5 % ausgewiesen werden.
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Griechenland an erster Stelle bei Teuerungsrate in Eurozone

30. Dezember 2009 / Aufrufe: 178 Keine Kommentare

Wie aus den von der Griechischen Verbraucherzentrale ausgewerteten Daten hervorgeht, liegt Griechenland innerhalb der Eurozone nach wie vor an der Spitze bei den Preiserhöhungen zahlreicher Produkte des Massenkonsums:

  • Griechenland weist mit 2,1 % die höchste Inflationsrate im Raum der EU auf, bei einem EU-Durchschnitt von 0,5 %.
  • Griechenland liegt bei Bekleidungsartikeln mit einer Teuerungsrate an der Spitze, Belgien folgt mit 0,9 % auf dem zweiten Platz, der EU-Durchschnitt liegt bei 0 %.
  • Griechenland liegt bei Schuhwerk mit einer Teuerungsrate von 2,8 % an der Spitze, gefolgt von Österreich mit 2,7 %, während der EU-Durchschnitt bei 0,7 % liegt.
  • Griechenland liegt bei Reparaturen von Haushaltsgeräten mit einer Teuerungsrate von 4,8 % auf dem ersten Platz, Spanien mit 4 % auf dem zweiten Platz, der EU-Durchschnitt liegt bei 2 %.
  • Griechenland liegt bei Dienstleistungen für Reparatur- und Wartungsarbeiten an Wohnungen mit einer Teuerungsrate von 4 % an der Spitze, Zypern mit 3,5 % auf dem zweiten Platz, der EU-Durchschnitt liegt bei 1,7 %.
  • Griechenland liegt bei Eisenbahnfahrpreisen mit einer Teuerungsrate von 36,5 % an der Spitze, auf dem zweiten Platz folgt Irland mit 8,3 %, der EU-Durchschnitt liegt bei 4,1 %.
  • Griechenland liegt bei den straßengebundenen Personenbeförderungsmitteln mit einer Teuerungsrate von 19,7 % an der Spitze, während Malta mit 5,2 % auf dem zweiten Platz folgt und der EU-Durchschnitt bei 3,2 % liegt.

Griechenland an erster Stelle bei Teuerung in Eurozone

26. Oktober 2009 / Aufrufe: 90 1 Kommentar

Gemäß den Daten der EUROSTAT und konkret dem Verbraucherpreisindex hat sich Griechenland als Spitzenreiter bei der Teuerung innerhalb der Eurozone erwiesen. Wie gemeldet wird, sind Grundbedarfs- und Massenkonsumgüter im Vergleich zu September 2008 um etwa 2,5% teurer geworden. Bei Lebensmitteln betrug die Teuerungsrate 1,4% (zweitteuerstes Land nach Malta), bei Bekleidung und Schuhen sogar 2,9% (erstes Land unter den Staaten der Eurozone).

Was die Inflationsrate betrifft, sank diese in Griechenland zwar auf das Niveau von 0,7%, bleibt jedoch die höchste innerhalb der Eurozone, da sich hier der Mittelwert auf dem Niveau von minus 0,3% bewegt. Angesichts der Tatsache, dass die Einkommenserhöhungen der Konsumenten 2009 praktisch bei Null lagen, verringert sich ihre Kaufkraft noch mehr und die in Rede stehenden Massenkonsumgüter werden noch teurer.