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Artikel Tagged ‘teilzeitbeschäftigung’

Die 200-Euro-Generation in Griechenland

30. März 2018 / Aufrufe: 815 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland nehmen die Firmen zu, die gebildetes Personal suchen, jedoch nur Hungerlöhne zahlen.

Wegen der wirtschaftlichen Krise mag in Griechenland auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren infolge der besonders stark gekürzten Löhne auf einem Teil des privaten Sektors die sogenannte „300-Euro-Generation“ entstanden sein, jedoch scheint dieses Phänomen sich heutzutage zu einer „200-Euro-Generation“ entwickelt zu haben.

Aufzeigend ist, dass alltäglich immer mehr Firmen, die größtenteils in Vertrieb und Produktpromotion aktiv sind, danach suchen, tatkräftige und gebildete Personen zu beschäftigen, denen sie – wie sie in ihren Anzeigen ganz klar schreiben – für eine Vollzeitbeschäftigung die Vergütung von 200 Euro bieten.
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Die meisten Arbeitnehmer in Griechenland sind arm

24. März 2018 / Aufrufe: 824 Kommentare ausgeschaltet

Die reale Arbeitslosigkeit in Griechenland übersteigt 27 Prozent und ein großer Teil der arbeitenden Bevölkerung lebt in Armut.

Der Jahresbericht des INE der GSEE stellt eine Arbeitslosigkeit bei 27,5% und nicht – wie es die offiziellen Angaben zeigen – bei 20,2%, eine starke Zunahmen der Armutsquote bei den beruflich am Rand befindlichen gesellschaftlichen Gruppen, aber auch Armutsumstände für einen großen Teil der arbeitenden Bevölkerung fest.

Den Fakten der am 22 März 2018 präsentierten Studie zufolge liegt auf Basis der alternativen Indizes, die Unterbeschäftigung, entmutigte Arbeitslose und potentielle zusätzliche Arbeitskräfte berücksichtigen, in Griechenland die reale Arbeitslosenquote um 7% über den amtlichen Angaben.
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Griechenlands Politik der Beihilfen ist eine Armutsfalle

11. Januar 2018 / Aufrufe: 596 Kommentare ausgeschaltet

Die von der Regierung Griechenlands praktizierte Politik der Beihilfen ist eine Armutsfalle und wird zum Gegenanreiz für Arbeit.

Die Regierung Griechenlands „gewöhnt“ die Bürger an eine Beihilfen- und Sozialpolitik, die bereits ernsthafte Verzerrungen auf dem Arbeitsmarkt schafft.

Ein Artikel der Zeitung Kathimerini beschreibt das griechische Paradoxon, dass griechische Arbeitsnehmer Lohnerhöhungen ablehnen, weil sich ihr Einkommen verringern wird, indem sie die bezogenen Beihilfen verlieren.
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Steter Rückgang der Löhne in Griechenland

11. Dezember 2017 / Aufrufe: 612 1 Kommentar

Die Löhne auf dem privaten Sektor in Griechenland sinken von Monat zu Monat, gleich ob es sich um Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung handelt.

Im vergangenen Februar belief sich in Griechenland der durchschnittliche (Brutto-) Lohn bei Vollzeitbeschäftigung auf 1.193,38 Euro und bei Teilzeitbeschäftigung auf 378,96 Euro und war damit im Vergleich zu Januar 2017, als der durchschnittliche Lohn für Vollzeitbeschäftigung 1.203,98 Euro und für Teilzeitbeschäftigung 394,13 Euro betrug, um 1,3% niedriger.

Die Löhne, die zeigen, was in der realen Wirtschaft geschieht, werden in den sogenannten „Analytischen Periodischen Deklarationen“ (APD) wiedergegeben, die von 224.795 Arbeitgebern für insgesamt 1.760.076 Versicherte bei dem „Einheitlichen Träger für Sozialversicherungen“ (EFKA) eingereicht wurden.
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Recycling der Arbeitslosigkeit in Griechenland

15. November 2017 / Aufrufe: 562 1 Kommentar

Auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland setzen sich flexible Beschäftigungsformen durch, während die Vollzeitbeschäftigung zunehmend in den Hintergrund gerät.

In Griechenland ist 2017 ist ein Jahr der Deeskalation der Arbeitslosigkeit, aber auch ein Jahr der Vorherrschaft der sogenannten flexiblen Beschäftigungsformen.

Teilzeitbeschäftigung und wechselweise (periodische) Beschäftigung scheinen zum „Hit“ zu werden, da sie – bei nun zehn verstrichenen Monaten – seit Januar bis Oktober 2017 fast 60% der Einstellungen abdecken.
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Stetige Zunahme armer Arbeitnehmer in Griechenland

11. Juli 2017 / Aufrufe: 949 3 Kommentare

In Griechenland wächst kontinuierlich eine neue Kategorie armer Arbeitnehmer mit monatlichen Bezügen von 200 bis 300 Euro heran.

Die Arbeitnehmer mit Bezügen von 200 – 300 Euro im Monat sind das neue beunruhigende Phänomen, das auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland vorherrscht. Es scheint schrittweise eine neue Kategorie sogenannter armer Arbeitnehmer zu entstehen, die in einer flexiblen Beschäftigungsform arbeiten.

Das Beunruhigende ist, dass diese Arbeitnehmer hauptsächlich zwischen 20 und 29 Jahren alt sind, in welcher Kategorie die Arbeitslosigkeit 37,7% erreicht! Die Arbeitslosenquote in der konkreten Altersgruppe ist in Griechenland sogar die zweithöchste in ganz Europa, mit Spanien als „Champion“.
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Teilzeitarbeit wird zur Hauptbeschäftigungsform in Griechenland

11. August 2015 / Aufrufe: 825 Kommentare ausgeschaltet

Die Teilzeitbeschäftigung tendiert in Griechenland zur Hauptbeschäftigungsform zu werden und die klassische Vollzeitbeschäftigung zu substituieren.

Eine Schrumpfung der Lohnarbeit in der typischen Form der Vollzeitbeschäftigung um fast 500.000 Arbeitnehmer und eine Verdoppelung der Teilzeitbeschäftigung, die signifikant anstieg und Dimensionen einer Festanstellung annimmt, stellt der Bericht der GSEE über die griechische Wirtschaft fest, der bereits dem Premierminister Alexis Tsipras und den politischen Führern der Parteien überreicht wurde und – wie jedes Jahr – im September während der Dauer der Internationalen Messe in Thessaloniki präsentiert werden wird.

Die Ergebnisse des Berichts des Verbands beziehen sich auf die fünf Jahre 2010 – 2014 und erhalten angesichts der Tatsache besonderen Wert, dass im Rahmen der laufenden Verhandlungen mit den Gläubigern Griechenlands umgehend die Diskussion über neue Eingriffe in den Arbeitsmarkt beginnen wird.
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Anstieg der Teilzeitbeschäftigung in Griechenland um 40 Prozent

19. März 2015 / Aufrufe: 909 3 Kommentare

Laut den Daten des Versicherungsträgers IKA nahm in Griechenland innerhalb nur eines Jahres die Teilzeitbeschäftigung um rund 40 Prozent zu.

Gemäß den Daten aus den bei der IKA eingereichten sogenannten „Analytischen Periodischen Deklarationen“ (APD) wurde im Juli 2014 im Verhältnis zu Juli 2013 bei den allgemeinen Unternehmen ein Anstieg der Teilzeitbeschäftigung um 38,83% verzeichnet.

Einem entgegen gesetzten Verlauf folgte dagegen der durchschnittliche Lohn, der bei den allgemeinen Unternehmen um 7,64% und bei den bautechnischen Projekten um 8,25% sank.
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40 Prozent der Arbeitnehmer in Griechenland verdienen maximal 630 Euro

1. August 2014 / Aufrufe: 3.954 Kommentare ausgeschaltet

Innerhalb von drei Jahren verdoppelte sich in Griechenland die Anzahl der Arbeitnehmer des privaten Sektors, die monatlich maximal 630 Euro netto verdienen.

Vier von zehn Griechen, die noch einen Arbeitsplatz auf dem privaten Sektor haben, werden auf Monatsbasis mit weniger als 750 Euro brutto bzw. ungefähr 630 Euro netto entlohnt. Der Anteil der Arbeitnehmer dieser Kategorie hat sich innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Wenn die Einkommensteuern und Versicherungsbeiträge berücksichtigt werden, ist in Griechenland der durchschnittliche Monatslohn mittlerweile auf 817 Euro gesunken.

Abgesehen von den offensichtlichen Auswirkungen – Rückgang des Konsums, geringere Einnahmen aus Einkommensteuern für den Staat – berühren diese auch den größten Versicherungsträger des Landes. Nach dem Rückgang der Löhne auf dem privaten Sektor um 18% innerhalb der Periode 2010 – 2013 tendieren die durchschnittlichen Bezüge der Arbeitnehmer auf dem Privatsektor sogar auch unter die durchschnittlichen Bezüge der Rentner zu rutschen – mit allem, was dies natürlich für das Morgen der IKA mit sich bringt.
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2,25 Euro Stundenlohn in Griechenland

22. Oktober 2013 / Aufrufe: 5.057 6 Kommentare

Infolge der in Griechenland von der Troika erzwungen arbeitsrechtlichen Liberalisierungen werden Arbeitnehmer für einen Stundenlohn von 2,25 Euro beschäftigt!

Wie auch aus dem Protestschreiben hervorgeht, das die Parteijugend der SYRIZA im Rahmen einer aktivistischen Aktion vor einem großen Ladengeschäft verteilte, hat sich in der Spielwaren-Ladenkette Jumbo ein … Arbeitsgeber-Getto gebildet.

Der Eigentümer und Direktor der Gesellschaf, Apostolos Vasakis, der es schafft, inmitten der Krise eins der gewinnbringendsten Unternehmen in Griechenland zu haben, setzte Arbeitsbedingungen durch, die an das … Mittelalter erinnern. Im Juni 2013 präsentierte er einen Umsatzrekord von über 500 Mio. Euro (!), was ihn jedoch natürlich nicht daran hindert, seine Beschäftigten einem Klima des Terrors zu unterwerfen und für die Löhne … Auswirkungen (sprich Kürzungen) herbeizuführen, die in den letzten Jahren bis zu 70% erreichten!
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