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Artikel Tagged ‘teilzeitarbeit’

Was sich hinter dem Rückgang der Arbeitslosigkeit in Griechenland verbirgt

5. Januar 2017 / Aufrufe: 991 1 Kommentar

Der statistische Rückgang der Arbeitslosigkeit in Griechenland ist hauptsächlich eine Folge der Besetzung bestehender freier Stellen und nicht der Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Der In Griechenland derzeit beobachtete Rückgang der Arbeitslosigkeit hängt in einem größeren Grad mit der Besetzung bestehender Freistellen als mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze als Resultat der Realisierung neuer Investitionen zusammen.

Die griechische Wirtschaft trat in das zweite Halbjahr 2016 in einer Periode eines positiven Änderungsrhythmus des BIP ein. Das Tempo und die Größe dieses Aufschwungs werden von der Beschränkung der Ungewissheiten abhängen, betonte die Alpha Bank in ihrer wöchentlichen Analyse gegen Ende Dezember 2016.
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Die „verlorene“ 100-Euro-Generation in Griechenland

21. Oktober 2016 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 2.337 2 Kommentare

In Griechenland sind immer mehr junge Leute gezwungen, für Hungerlöhne zu arbeiten.

In Griechenland ist eine neue Generation von Arbeitnehmern, nämlich die sogenannte „100-Euro-Generation“ in den Vordergrund getreten – und dies zu einem Zeitpunkt, wo die Gläubiger des Landes eine erneute Senkung des gesetzlichen Mindestlohns fordern.

Wie in einer Reportage der Zeitung „Ta Nea“ dokumentiert wird, erleben mittlerweile die (neu-) armen Arbeitnehmer einen gleichermaßen imposanten wie traurigen „Durchbruch“.
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Erschütternde Fakten zu Beschäftigung und Löhnen in Griechenland

20. Oktober 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.830 Kommentare ausgeschaltet

Statistisch mögen in Griechenland 2016 fast eine Viertelmillion neue Arbeitsplätze erfasst worden sein, dahinter verbirgt sich jedoch eine dramatische Zunahme der Arbeitsarmut.

Die Fakten bezüglich der Beschäftigung in Griechenland und hauptsächlich der Beschäftigungsverhältnisse, die sich in den Jahren der Krise gestalteten, sind erschütternd.

Laut den Daten des Informationssystems ERGANI wurden während des Monats September 2016 eine Zunahme der abhängigen Lohnarbeit auf dem privaten Sektor und der höchste höchste 9-Monats-Anstieg seit 2001 verzeichnet.
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Mittelalterliche Arbeitsumstände in Griechenland

23. Juli 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.658 3 Kommentare

Infolge sogenannter flexibler Arbeitsverhältnisse und unverschämter Ausbeutung verdienen in Griechenland 127000 Arbeitnehmer weniger als 100 Euro brutto im Monat.

Die immer schlimmere Schrumpfung der Einkommen der Arbeitnehmer, den steilen Anstieg der Arbeitslosigkeit, das Vorherrschen der flexiblen Beschäftigungsformen und den Absturz der Löhne in den letzten fünf „memorandischen“ Jahren in Griechenland gibt ein Positionspapier über die Arbeitsverhältnisse wieder, das von dem griechischen Arbeitsministerium an den Sachverständigen-Ausschuss übermittelt wurde.

Das besagte Positionspapier reflektiert die tragischen Umstände, unter denen tausende Bürger zu leben gezwungen sind, da ihr Monatslohn … 100 Euro nicht übersteigt.
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Griechenland: Nur jeder Dritte ist erwerbstätig!

15. November 2015 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.908 9 Kommentare

In Griechenland sind nur 3,5 Millionen Personen beschäftigt, während rund 7 Millionen wirtschaftlich nicht aktiv sind und die Anzahl der Rentner 2,65 Millionen beträgt.

Die Angaben über die Anzahl der Beschäftigten in Griechenland, aber auch jener, die nicht arbeiten, sind erschütternd. Die Bevölkerung Griechenlands, die derzeit nicht berufstätig ist, übersteigt 7 Millionen!

Ein Land wie Griechenland, mit einem Arbeitskräftepotential von 4,74 Mio. Personen, 3,5 Mio. Berufstätigen, 1,24 Mio. Arbeitslosen und 2,65 Mio. Rentnern kann weder auf eine Beseitigung der ernsthaften Unausgewogenheiten in der Tragfähigkeit und sozialen Effizienz des Sozialversicherungssystems noch auf eine Einrenkung des sozialwirtschaftlichen Schemas hoffen. In einer solchen Perspektive lauert die Gefahr der dauerhaften Verfestigung der Verarmung eine signifikanten Teils der Bevölkerung und eines ernsthaften Abrutschens der technologischen und produktiven Grundlage„, erklärte gegenüber der griechischen Zeitung „Ta Nea“ Sawwas Rombolis, emeritierte Professor der Pantion-Universität.
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