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Artikel Tagged ‘taiped’

Dreht Schäuble wieder mal am (Griechenland-) Rad?

10. April 2016 / Aufrufe: 1.322 4 Kommentare

Aus Deutschland wurde offiziell beschieden, Griechenland müsse einen völlig irrealen Erlös in Höhe von 50 Milliarden Euro aus Privatisierungen erzielen.

Eine Sprecherin des deutschen Finanzministeriums erklärte 06 April 2016, für Deutschland gelte weiterhin die im Sommer des vergangenen Jahres mit Griechenland abgeschlossene Vereinbarung, die Einnahmen in Höhe von 50 Mrd. Euro aus Privatisierungen vorsah.

Laut der Sprecherin hatte Griechenland mit seinen internationalen Gläubigern vereinbart, dass in das Memorandum Einnahmen in Höhe von 50 Mrd. Euro aus Privatisierungen einbezogen werden. „Was uns betrifft, gilt dieses Memorandum weiterhin„, erklärte die Sprecherin bei einer Pressekonferenz.
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Griechenland: Privatisierungen und die nächste Tranche

1. November 2015 / Aufrufe: 1.136 Keine Kommentare

Ein aufgewertetes Privatisierungsprogramm soll das Vertrauen der Investoren und Märkte wiederherstellen und zum Aufschwung der Wirtschaft Griechenlands beitragen.

Da Griechenland sich schwer tut, die nächste Tranche aus dem dritten Paket zu seiner Rettung zu bekommen, könnte die Wiederbelebung des eingefrorenen Privatisierungsprogramms bei der Wiederherstellung des Vertrauens der Investoren nach Monaten häufig bitterer Streitereien helfen.

Griechenland hat zum Ziel, noch vor Ende des laufenden Jahres 14 lokale Flughäfen zu verpachten und den Verkauf der Mehrheit der Aktien des Hafens von Piräus einzuleiten, da die Regierung sich bemüht, die Veräußerungen von Vermögenselementen zu beschleunigen, bei denen es wiederholt misslang, den Erwartungen mittels der stetigen Rettungen zu entsprechen. Für das kommende Jahr (2016) zielen die Amtsträger in Athen auf 3,5 Milliarden Euro aus Verkäufen und Überlassungen öffentlicher Vermögenswert ab, also so viel, wie das Land in den vergangenen Jahren insgesamt zusammenbrachte.
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Perfides Privatisierungs-Monopoly in Griechenland

14. November 2014 / Aufrufe: 2.169 4 Kommentare

Die von der Troika in Griechenland erzwungenen Privatisierungen gleichen einem riesigen Monopoly-Spiel mit vorbestimmten Gewinnern und Verlierern.

Die Zeitung Tagesspiegel publizierte einen vierseitigen Bericht über das von der Troika in Griechenland und anderen Krisenländern forcierte Privatisierungsprogramm. Nobelpreisträger Paul Krugman spricht von einem „grundlosen Ausverkauf“.

Die von der Troika aufgezwungenen Privatisierungen führen in den Krisenländern zu Milliardenverlusten, merkt die Zeitung Tagesspiegel an. Gemäß einer Recherche der deutschen Zeitung wird seit dem Beginn der Programme der Troika im Jahr 2010 öffentliches Vermögen unter großem Zeitdruck und weit unter seinem Wert veräußert.
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Privatisierung der Post in Griechenland

11. September 2014 / Aktualisiert: 12. November 2014 / Aufrufe: 821 2 Kommentare

Die Regierung in Griechenland plant, die Hellenische Post bis Ende 2014 zu verkaufen.

Die griechische Regierung will innerhalb des letzten Quartals 2014 zum Verkauf der Hellenischen Post (ELTA) schreiten, wozu demnächst der Privatisierungsprozess durch den „Fonds für die Verwertung privaten Vermögens des Fiskus“ (TAIPED) eingeleitet werden sollen.

Laut einem Artikel in der Printausgabe der griechischen Wirtschaftszeitung „Naftemporiki“ schreitet der TAIPED zu dem Stadium der Vorbereitung, obwohl er sich dabei reichlich außerhalb des (von der Troika bzw. dem Memorandum gesetzten) Zeitrahmens befindet und auf die Beratung – Anweisung wartet, wie er zum Verkauf der ELTA zu schreiten hat.
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Griechenland: Trinkwasser-Privatisierung ist verfassungswidrig

28. Mai 2014 / Aufrufe: 1.083 8 Kommentare

In Griechenland schob der Oberste Verwaltungsgerichtshof der für verfassungswidrig befundenen Privatisierung der Wasserwerke Athen – Piräus einen Riegel vor.

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland (StE) blockierte die Privatisierung der Wasserwerke Athen – Piräus (EYDAP). Laut dem Senat des StE ist ein solcher Zug gegen die Verfassung, und zwar mit der Begründung, dass „die praktische Umwandlung des öffentlichen Unternehmens in ein gewinnorientiert betriebenes privates Unternehmen die Fortsetzung der Erbringung seiner gemeinnützigen Dienstleistungen und speziell deren hoher Qualität unsicher macht, da letztere durch die staatliche Aufsicht nicht völlig sichergestellt wird„.

Es wird sogar angenommen, dass das konkrete Urteil auch der Privatisierung der Wasserwerke Thessalonikis (EYATH) einen Riegel trotz der Tatsache vorschiebt, dass die Anträge / Klagen der Beschäftigten der EYATH aus formalen Gründen abgewiesen wurden.
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Wahrheiten und Lügen über die Privatisierungen in Griechenland

12. Dezember 2013 / Aufrufe: 1.774 6 Kommentare

Das von Anfang an utopische Privatisierungs-Programm in Griechenland scheitert nicht zuletzt an der Gier der Gläubiger und sogenannten Partner des Landes.

Das Programm der Privatisierungen in Griechenland entwickelt sich zur „Titanic“. Alles begann an einem Mittag im Februar 2011, als der damalige Vertreter der Kommission in der Troika, Servaas Deroose, die „Bombe“ über Privatisierungen in Höhe von 50 Mrd. Euro bis 2015 warf. Den bei der Pressekonferenz im „Zappeio-Palast“ Anwesenden verschlug es die Sprache und sie fragten sich in einleuchtender Ratlosigkeit „wo bekommen wir dieses Geld her? Werden wir vielleicht die Akropolis verkaufen?

Die Zeit verstrich und letztendlich erwies sich die damalige – von der griechischen Regierung in höchsten Tönen gelobte – Bekanntmachung als nichts anderes als ein kommunikatives Feuerwerk, das unmöglich realisiert werden konnte.
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Griechenland: Das Land, das die Investitionen vorbeiziehen sah

17. Oktober 2013 / Aufrufe: 1.632 Keine Kommentare

Die Fiaskos bei den Privatisierungen in Griechenland zeigen, dass potentielle Investoren nicht nur knallhart pokern, sondern zum Teil auch qualitativ zu wünschen lassen.

Bei dem Stab des Fonds für Verwertung staatlichen Privatvermögens (TAIPED) herrscht Sorge über den nächsten Tag. Trotz der regierungsinternen Begeisterung über die Platzierung des Konstantinos Maniatopoulos am Steuer des Funds betonen die meisten Vorstände, die Probleme seien zahlreicher als die Lösungen. Und hauptsächlich, dass die Qualität der interessierten Investoren in einigen Fällen sogar auch die Ausschreibungen unterminiere.

Obwohl der TAIPED in den kommenden Monaten etliche Programme zu präsentieren hat, ist somit die Beunruhigung darüber, wie sie voranschreiten und ob sie zu einem Ergebnis – speziell wiederum zu einem wettbewerbsfähigen Preis – gelangen werden, offenkundig.
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Krokodilstränen der Regierung in Griechenland

17. August 2013 / Aufrufe: 477 Keine Kommentare

Die Krokodilstränen der Regierung in Griechenland verstärken nur die Wut der Bürger über die unverhüllte Verhöhnung des griechischen Volkes.

Der Versuch der griechischen Regierung, die kontinuierliche Verhärtung ihrer Politik zu rechtfertigen, und – zum x-ten Mal in den drei Jahren der „Memoranden“ – einen Aufschwung der Wirtschaft, den Gang an die Märkte, eine Lösung im Thema der Verschuldung, neue strategische Allianzen und ein besseres Morgen zu versprechen, hat inzwischen die Charakteristika einer unverhohlenen Verspottung angenommen.

Diejenigen, die den Staat auflösen und den Zugang der Bürger zu kostbaren Gütern einschränken, haben die bodenlose Unverschämtheit, die Auflösung einen „flexiblen“ und „funktionellen“ Staat zu nennen, der jedoch für den Bürger leichter … zugänglich werden wird. Und trotzdem erfolgen die Entlassungen und die „Massakrierung“ genau auf jenen Sektoren, welche diese … armseligen „Dienste für den Bürger“ sicherstellen, auf den Sektoren, die wirkliche Dienstleistungen und Güter produzieren.
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Griechenland bringt staatliche Immobilien unter den Hammer

17. Dezember 2012 / Aufrufe: 578 2 Kommentare

Griechenland schreitet zur Verwertung 28 staatlicher Immobilien im Inland sowie weiterer sechs Immobilien im Ausland, welche den Fiskus mit erheblichen Aufwendungen belasten.

Der griechische Privatisierungsfond (TAIPED) genehmigte den Beginn des Verfahrens der Ausschreibung für die Verwertung 28 staatlicher Immobilien mit der Methode des Verkaufs und der Rückmietung (sale & lease back). Darunter befinden sich die Gebäude des Kulturministeriums (an der Straße Bubulina, Gebäude aus dem Jahr 1931) und die Gebäude des Innenministeriums und der Ministerien für Justiz, Gesundheit und Bildung. Ausgenommen wurden schließlich die Gebäude des Außenministeriums gegenüber dem Parlament, obwohl auch diese in der anfänglichen Planung der TAIPED enthalten waren.

Laut dem TAIPED „wird die Verwertung (der Immobilien) abgesehen von dem wirtschaftlichen Nutzen eine signifikante Verbesserung bei ihrer Funktionalität herbeiführen, während die Verlegung öffentlicher Träger in die lange Zeit ungenutzten Gebäude an der Thivon-Straße und der Kifissias-Allee die Effizienz der staatlichen Behörden verbessern wird„.
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Privatisierungsfond in Griechenland unter neuer Führung

26. Juli 2012 / Aktualisiert: 27. Juli 2012 / Aufrufe: 350 1 Kommentar

Die Umbesetzung der Geschäftsführung des Privatisierungsfonds in Griechenland soll neuen Elan in das bisher äußerst schleppend verlaufene Privatisierungsprogramm bringen.

In dem Versuch, neuen Schwung in das staatliche Privatisierungsprogramm zu bringen, setzte die griechische Regierung am Mittwoch (24 Juli 2012) eine neue Führung der „Kasse zur Verwertung des privaten Vermögens des Staates“ (TAIPED) ein.

Laut der einschlägigen Bekanntmachung der Regierung wurde als neuer Vorstand des Fonds der ehemalige geschäftsführende Vorstand der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) Takis Athanasopoulos eingesetzt, der in der Vergangenheit wiederholt mit dem Gewerkschaftsverband des Unternehmens zusammengestoßen war. In die Position des geschäftsführenden Vorstands der TAIPED wurde nach dem aufsehenerregenden Rücktritt des bisherigen Geschäftsführers Kostas Mitropoulos der Bankier Giannis Emiris berufen, der bisher Leiter der Investitionsabteilung der Alpha Bank war.

Amtsvorgänger Kostas Mitropoulos hatte in der vergangenen Woche mit Wirkung zum 10. August 2012 seinen Rücktritt eingereicht und seine Entscheidung mit der mangelnden Unterstützung seitens der Regierung und speziell dem Umstand begründet, dass nach wie vor kein Vorsitzender eingesetzt wurde und der Träger damit praktisch handlungsunfähig war.

Ziel des Privatisierungsprogramms ist die Schöpfung von 19 Mrd. Euro bis Ende 2015. Seit 2010, als Griechenland das erste Hilfspaket erhielt, wurden bisher gerade einmal 1,56 Mrd. Euro eingenommen. Das Privatisierungsprogramm besteht zu 90% aus Verpachtungen staatlichen Grundbesitzes und Abtretungen von Infrastrukturen.

(Quelle: Imerisia)