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Artikel Tagged ‘tabaksteuer’

Griechenlands Fiskus greift 90 Prozent des Zigarettenpreises ab

22. Juni 2016 / Aufrufe: 1.265 1 Kommentar

Der Fiskus in Griechenland sackt sich 90 Prozent des durchschnittlichen Einzelhandelspreises der Zigaretten ein.

Mit der neuen Erhöhung der Steuer auf Zigaretten entspricht diese Belastung rund 90% des durchschnittlichen Einzelhandelspreises pro Päckchen, welcher Umstand das Produkt zu dem am höchsten besteuerten macht.

Anstatt der 26 Cent, von denen in der entsprechenden Multi-Gesetzesvorlage seitens des griechischen Finanzministeriums die Rede war, werden die Zigaretten ab dem 01/01/2017 um bis zu einem Halben Euro pro Päckchen teurer!
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Krise ließ Zigaretten-Schwarzhandel in Griechenland aufblühen

12. Dezember 2015 / Aufrufe: 544 Keine Kommentare

Wirtschaftskrise und enorme Besteuerung führten in Griechenland zu einem rapiden Anstieg des Schmuggels und Schwarzhandels mit illegalen Zigaretten.

Der Konsum illegaler Zigaretten präsentiert in Griechenland einen konstant ansteigenden Verlauf und von 12,6% im Jahr 2010 tangierte er 2013 rund 23% (gegenüber 15,9% im Jahr 2011 und 18,8% im Jahr 2012), was auch das „phänomenale Paradox“ der letzten fünf Jahre erklärt, dass der offizielle Zigaretten- und Tabakmarkt eine Reduzierung um ungefähr 45% verzeichnet, der Konsum jedoch insgesamt konstant bleibt.

Die Haushaltsverluste aus dem Tabakschwarzhandel nehmen schrittweise zu und werden gemäß konservativen Einschätzungen für dieses Jahr auf ungefähr 650 Mio. Euro veranschlagt. Der Staat nahm aus der Tabaksteuer 2009 ungefähr 4 Mrd. Euro und 2014 weniger als 2,5 Mrd. Euro ein.
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Tabaksteuer in Griechenland hat Schwarzhandel explodieren lassen

25. Juli 2014 / Aufrufe: 938 1 Kommentar

Die überproportionale Besteuerung speziell der billigen Zigaretten hat in Griechenland zu einer Explosion des Zigaretten-Schwarzhandels geführt.

Laut einer Studie des Zentrums für Planung und Wirtschaftsforschung (KEPE) haben in Griechenland die aufeinanderfolgenden Änderungen der Steuersätze für Tabakprodukte in den letzten Jahren die Struktur der Sonderverbrauchssteuer (Ειδικός Φόρος Κατανάλωσης – ΕΦΚ bzw. EFK) von einer schlechthin proportionalen in eine vorrangig pauschale Steuer gewandelt, bei gleichzeitiger Anhebung sowohl der minimalen als auch der gesamten EFK.

Spezieller wurde in der Periode Juli 2009 – November 2012 die minimale EFK (Euro / 1.000 Zigaretten) um 66% und die pauschale EFK (Euro / 1.000 Zigaretten) um 1.351,85% erhöht, während die proportionale EFK (% auf den Einzelhandelspreis) um 62,84% gesenkt und die EFK insgesamt (% auf den gemittelten durchschnittlichen Einzelhandelspreis – Μέση Σταθμισμένη Λιανική Τιμή – ΜΣΛΤ bzw. MSLT) um 19,57% erhöht wurde.
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Griechenland: ein weiterer praktischer Mythos

13. Januar 2014 / Aufrufe: 383 Keine Kommentare

Mit der Substituierung der umstrittenen Krankenhausgebühr in Griechenland durch eine neue Tabaksteuer scheinen fast alle Faktoren zufrieden zu sein.

Jemand schrieb auf Twitter, wenn man auf jedes Paket Zigaretten eine Steuer von 100 Euro erheben würde, könnten die enthaltsamen Bürger möglicherweise der Besteuerung ihres Immobilienbesitzes entgehen. Ein gelungener Sarkasmus.

Die Substituierung der Krankenhausgebühr von 25 Euro für die Behandlung in den Krankenhäusern durch eine neue indirekte Steuer auf den Tabak passte fast allen. Die „moralische Legitimierung“ der Maßnahme ist, dass diejenigen zahlen, die auf einer das Gesundheitssystem belastenden schädlichen Angewohnheit beharren, und nicht diejenigen, die ins Krankenhaus eingewiesen werden – gleich ob sie Raucher sind oder nicht.
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Griechenland nimmt Krankenhausgebühr zurück

8. Januar 2014 / Aufrufe: 573 Keine Kommentare

Die neue Krankenhausgebühr in Griechenland wurde eine Woche nach ihrer Einführung zurückgenommen und stattdessen eine Sonderabgabe auf Tabakprodukte beschlossen.

Die am 01 Januar 2014 in Kraft getretene Erhebung einer Krankenhausgebühr in Höhe von 25 Euro von den Versicherten des EOPYY wurde mit einem am Dienstagabend (07 Januar 2014) ergangenen Runderlass des Gesundheitsministers Adonis Georgiadis zurückgenommen.

Parallel wurde als gleichwertige Maßnahme die Erhöhung der Preise aller Tabakprodukte um 5 Cent als „Steuer zu Gunsten des Nationalen Gesundheitssystems (ESY)“ beschlossen.
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Zigaretten-Schwarzhandel in Griechenland explodiert

11. September 2013 / Aufrufe: 1.544 1 Kommentar

Infolge der wiederholten Erhöhungen der Zigaretten- und Tabaksteuer in Griechenland hat der Schwarzhandel mit Zigaretten 20 Prozent des Marktvolumens erreicht.

Wegen der Erhöhung der Besteuerung von Tabakprodukten speziell während der letzten drei Jahre verzeichnete der Schwarzhandel mit Zigaretten in Griechenland einen explosiven Anstieg, der zur Folge hat, dass derzeit ungefähr 20% der konsumierten Zigaretten illegal (sprich unverzollt und unversteuert) sind.

Enthüllend bezüglich des Ausmaßes, den der Zigaretten-Schwarzhandel in Griechenland angenommen hat, ist eine Untersuchung, die das Zentrum für Wirtschaftsplanung und Forschung (KEPE) auf Basis von Daten der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) und der Tabakindustrie ab 2010 – also als die Erhöhung der Tabakbesteuerung begann – und nachfolgend durchführte.
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Erhöhung der Zigarettenpreise in Griechenland

9. November 2012 / Aufrufe: 6.417 5 Kommentare

Eine Änderung bei der Besteuerung von Tabakprodukten in Griechenland führt zu einer erneuten Erhöhung der Preise für Zigaretten um bis zu 1 Euro pro Päckchen.

Die erneute – und zwar innerhalb von zweieinhalb Jahren vierte aufeinanderfolgende! –  Erhöhung der Zigarettenpreise setzt in Griechenland den Zigarettenmarkt „in Brand“. Infolge einer Änderung bei der Besteuerung von Tabakprodukten werden die Kategorien der „billigen“ und „mittleren“ Zigaretten vom Markt verschwindenund fortan die Kategorie der „teuren“ Zigaretten vorherrschen, die derzeit für ab 3,70 Euro pro Päckchen verkauft werden.

Das neue Besteuerungssystem bringt Erhöhungen von bis zu 1 Euro bei der Schachtel Zigaretten und dem Tabak. Der Preis der „billigen“ Zigaretten wird 3,30 Euro pro Päckchen übersteigen, die „mittleren“ werden von derzeit 3,20 Euro auf bis zu 3,80 Euro steigen. Einen besonders harten Schlag erfährt laut Unternehmensfaktoren der Tabak, der in den letzten zwei Jahren seinen Marktanteil vervierfacht hatte.

Der Preis des derzeit für 4,30 Euro verkauften Päckchens mit 25 Gramm Tabak wird mit dem neuen Modus der Berechnung der Tabaksteuer bis zu 5,50 Euro erreichen. Entsprechend wird das Päckchen Tabak mit 20 Gramm 4,30 Euro kosten, gegenüber derzeit 3,30 Euro.

Der Präsident des Verbands der griechischen Tabakindustrie, Herr Spyros Flegkas, sprach gegenüber der Zeitung „Ethnos“ von „einer skandalösen Bestimmung, welche die Stärkung der multinationalen Gesellschaften zum Ziel hat, während sie im selben Augenblick die inländischen Tabakindustrien heimsucht, von denen sehr wahrscheinlich ist, dass zwei von drei zur Schließung gezwungen werden.

In einem Schreiben an die Abgeordneten führt Herr Flegkas an, dass die Erhöhung der Besteuerung die Zigaretten belastet, deren Einzelhandelspreis von 2,80 Euro bis 3,80 Euro pro Päckchen beträgt, während es für die Zigaretten, deren Einzelhandelspreis über 3,80 Euro liegt, auf Basis der neuen Besteuerung Senkungen geben wird.

Internationale Zigarettenmarken importierende Faktoren vertreten, einen Schaden von vielen Millionen Euro aus dem Vertrieb von ihren Lagerbeständen an Zigaretten und Tabak zu Einzelhandelspreisen erleiden zu werden, die niedriger sind als der Wert der Steuer, die sie an den Staat abführen müssen. Ebenfalls prognostizieren sie einen steilen Anstieg der illegalen Zigaretten und geringere Einnahmen des Staates aus dem legalen Markt.

(Quelle: Imerisia)

Erneute Preiserhöhung bei Zigaretten in Griechenland

28. Oktober 2010 / Aufrufe: 912 Keine Kommentare

Eine Änderung bei der Tabaksteuer in Griechenland wird bei Zigaretten vermutlich zu erneuten Preiserhöhungen von bis zu 20 Cent je Päckchen führen.

Die Neugestaltung der Erhebung der Tabaksteuer / Verbrauchsteuer auf Zigaretten wurde am Dienstag (26.10.2008) im Rahmen eines Treffens der Vertreter des Tabakhandels mit dem Staatssekretär der Wirtschaftsministeriums D. Kouselas abgesprochen. Weiter wurde den Vertretern der Branche eine gesetzlich geregelte Mindesthandelsspanne zugesagt.

Konkret wurde vereinbart, den Satz der fixen Basissteuer auf Tabakprodukte von derzeit 10% auf fortan 20% zu erhöhen und den Satz der Verbrauchsteuer auf Zigaretten von aktuell 67% auf unter 65% zu senken. Diese Änderung wird sich in Preiserhöhung im Bereich von 10 – 20 Cent pro Päckchen niederschlagen.

Die Änderung der Besteuerung von Zigaretten wurde von Seite des Wirtschaftsministeriums für notwendig erachtet, weil trotz der im Jahr 2010 in kurzer Folge insgesamt drei verfügten Erhöhung der Tabaksteuer in Griechenland der Fiskus nicht die erhofften Mehreinnahmen erzielte. Zu dem Ausbleiben der erwarteten Einnahmen aus der Tabaksteuer trug unter anderem auch die Strategie der Tabakindustrie bei, dem Verlust von Marktanteilen durch selektive Preissenkungen entgegen zu wirken. Während der vergangenen fünf Monate Juni – Oktober 2010 ging in Griechenland der Absatz von Zigaretten global um 20% und bei den teureren Marken sogar um 25% zurück.

Die erneute Erhöhung der Zigarettenpreise aufgrund der anstehenden Änderung bei der Besteuerung gilt als gegeben und wird sich bei den teureren Marken vermutlich in Endpreisen von wenigstens 4 Euro pro Päckchen niederschlagen. Die endgültige Regelung wird in einen Gesetzentwurf des Wirtschaftsministeriums aufgenommen werden, der gegen Ende November dem Parlament vorgelegt werden soll.

Preiskampf bei Zigaretten in Griechenland

12. August 2010 / Aktualisiert: 31. August 2010 / Aufrufe: 1.757 Keine Kommentare

Der Zug der Philip Morris, in Griechenland ein Kleinpaket Marlboro für 3 Euro auf den Markt zu bringen, gilt als casus belli für die Konkurrenten, die entsprechend reagieren wollen.

Die rigorose Erhöhung der Zigarettensteuer in Griechenland hat etliche Konsumenten offensichtlich dazu bewegt, auf billigere Marken umzusteigen oder / und den Konsum einzuschränken: nach den letzten Steuermaßnahmen verzeichnete die Branche erneute Umsatzrückgänge von bis zu 20 Prozent.

Einerseits würde die Tabakindustrie den Preis für ein Paket Zigaretten gerne über 4 Euro halten, um auch weiterhin zufriedenstellende Gewinne zu erzielen, was sinngemäß ebenfalls für den Groß und Einzelhandel gilt. Andererseits scheinen jedoch auf dem griechischen Markt aufgrund der tiefen Rezession einfach keine weiteren Preiserhöhungen durchsetzbar zu sein.
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Steuererhöhungen und Kürzungen der Löhne und Renten in Griechenland

2. Mai 2010 / Aktualisiert: 04. Mai 2010 / Aufrufe: 1.176 2 Kommentare

Unter dem Druck der EU und des IWF beschloss die Regierung in Griechenland erneute Steuererhöhungen und neue Steuern, weitere rigorose Kürzungen der Gehälter und Renten und härteste Sparmaßnahmen.

Als Grundvoraussetzung für die Gewährung der in Aussicht gestellte Finanzierungshilfe seitens der EU und des IWF wurde Griechenland zu einem Paket weiterer rigoroser Sparmaßnahmen verpflichtet. Die am Sonntag, dem 02. Mai 2010 von dem griechischen Finanzminister Jorgos Papakonstantinou bekanntgegebenen ersten Einzelheiten umfassen erneute Erhöhungen der Verbrauchssteuern (Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Getränkesteuer, Luxussteuer), neue Steuern und Abgaben, Sondersteuern auf Unternehmensgewinne, weitere nachhaltige Kürzungen der Bezüge auf dem allgemeinen öffentlichen Sektor nebst einem dreijährigen Gehaltsstopp sowie einschneidende Kürzungen aller Altersrenten sowohl des öffentlichen als auch privaten Sektors.
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