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Artikel Tagged ‘syriza’

Ambrosius: Gott straft Griechenland!

25. Juli 2018 / Aufrufe: 3.283 10 Kommentare

Laut Bischof Ambrosius ist die Griechenland heimsuchende Brandkatastrophe Gottes Strafe für die atheistische Regierung unter Premierminister Alexis Tsipras.

Zu einer Stunde, wo Griechenland Dutzende Tote – darunter auch viele Kinder – betrauert, zu einer Stunde Stunde, wo das Land in Asche und Brandruinen des Waldgebiets von Penteli in die Knie geht, spricht der Prälat Ambrosius, Bischof zu Kalavryta, von „atheistischen Premierministern und Regierungsstäben, die mit ihrer Gottlosigkeit den Zorn Gottes erregen„!

Für manche, die selbst auch solche tragischen Momente zum persönlichen Nutzen missbrauchen anstatt Hilfe zu leisten, hat das Fass keinen Boden. Der als ehemaliger Gendarm der Militärjunta und Lobredner der rechtsextremistischen „Chrysi Avgi“ (Goldene Morgenröte) verschriene Würdenträger der griechischen orthodoxen Kirche speit in seinem einem Rückfall in das byzantinische Mittelalter gleichkommenden unsäglichen Pamphlet Gift und Galle.
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Mittelschicht in Griechenland wird bewusst ausgelöscht

6. November 2017 / Aufrufe: 724 Kommentare ausgeschaltet

Die Regierung löscht bewusst den Mittelstand aus und der Mittelstand weiß dies.

Der Untertitel des Artikels ist die deskriptive Wiedergabe des zynischen Eingeständnisses des stellvertretenden Finanzministers Giorgos Chouliarakis bezüglich einer bewussten Überbesteuerung des Mittelstands in Griechenland.

Sein Argument, dies geschehe zur Unterstützung der Schwachen, ist jedoch schizophren, da es mittelfristig mit absoluter Sicherheit zu dem Resultat führt, dass alle Griechen zu Schwachen werden, da die Mittelschicht eines Augenblicks aufhören wird, in der Mitte zu sein. Dann werden wir alle „in Armut gleich“ sein und niemand wird sich mehr beschweren.
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Griechenland: Lügen und Besteuerung

3. November 2017 / Aufrufe: 706 Kommentare ausgeschaltet

Die Taktik des Alexis Tsipras, der eine politische Karriere mit Lügen schuf, und seine bequemen politischen Gegner in Griechenland.

Das Problem mit Herrn Tsipras ist nicht, das er Lügen erzählt, sondern dass er nur Lügen erzählt. Im seltenen Fall wiederum, wo er sich einer Angabe oder eines Fakts bedient, die wahr sind, geschieht dies einzig und allein, damit ihm die Gelegenheit gegeben wird, eine Lüge zu erzählen, die noch größer als das ist, was er üblicherweise sagt.

Allerdings befindet Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras, der eine politische Karriere mit Lügen geschaffen hat, sich nun zum ersten Mal mit der harten Wahrheit der Zahlen des Haushaltsplans konfrontiert.
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Griechenland braucht keine weiteren Illusionen

9. Oktober 2017 / Aufrufe: 986 2 Kommentare

Griechenland braucht nicht noch mehr Illusionen und Visionen, sondern eine politische Wende mit einem realistischen Programm und umsetzbaren Lösungen.

Als Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras im vergangenen Jahr in eine schwierige politische Position gelangt war, hatte er die Fehler in der katastrophalen Verhandlung des Jahres 2015 auf die politischen Illusionen zurückgeführt, die er in Zusammenhang mit der Haltung der Gläubiger, aber auch mit dem Plan seines Finanzministers Yanis Varoufakis hatte.

Die zentrale Regierungslinie zum Ausdruck bringend hatte der stellvertretende Regierungschef Giannis Dragasakis erklärt, wenn Griechenland mit einem Grexit drohen würden, würden sie (die Gläubiger) darum betteln, dem Land Geld zu leihen. Aber auch der Premierminister selbst meinte, sobald er Angela Merkel seine Pläne präsentieren würde, würde sie darum flehen, Griechenland Geld zu leihen.
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2 katastrophale Jahre für Griechenland

22. September 2017 / Aufrufe: 748 Kommentare ausgeschaltet

Entgegen aller vollmundigen Versprechungen des Premierministers Alexis Tsipras verliefen die beiden vergangenen Jahre für Griechenland katastrophal.

Mittlerweile sind seit der Wiederwahl der SYRIZA bei den Parlamentswahlen in Griechenland im September 2015 zwei Jahre vergangen und das damals von Alexis Tsipras gestellte Dilemma hat sich vollständig bewahrheitet:

Wir machen sie fertig oder sie machen uns fertig„, meinte Tsipras damals. Und schließlich hat er es geschafft, die griechischen Steuerzahler zu zermalmen, damit all die in Posten Eingesetzten und die Bewacher des Parteistaats der SYRIZA in den Machtpositionen verbleiben.
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Grexit derzeit noch wahrscheinlicher als 2015

29. April 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.097 4 Kommentare

Gikas Chardouvelis, letzter Finanzminister der Regierung Samaras, hält ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro derzeit für noch wahrscheinlicher als 2015.

Der ehemalige Finanzminister Gikas Chardouvelis der Anfang 2015 abgewählten Regierung Griechenlands unter Antonis Samaras stellte eine beunruhigende Prognose bezüglich der Entwicklungen in der Wirtschaft Griechenlands. Wie er einschätzte, sei die Wahrscheinlichkeit eines Grexit’s „jetzt leider noch viel größer als im Juli vergangenen Jahres„.

In einem an den griechischen Radiosender SKAI gegebenen Interview schätzte Herr Chardouvelis ein, auch das laufende Jahr (2016) werde für die griechische Wirtschaft mit einer Rezession enden, und verwies bezüglich besserer Tage auf das Jahr 2020.
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Deutschland will Griechenlands Regierung stürzen

13. Juli 2015 / Aufrufe: 608 4 Kommentare

Paul Mason vertritt, Deutschland werde keiner Einigung mit Griechenland zustimmen, wenn die SYRIZA-Regierung nicht ihren eigenen Sturz akzeptiert.

Von Griechenland wurde mehr Austerität verlangt – der deutsche Plan für einen Grexit wird nicht gelingen – Tsakalotos kann nicht unterschreiben, ohne dass über die Verschuldung geredet wird„, schreibt unter anderem der Journalist Paul Mason auf Twitter über die bisherigen Entwicklungen bei der Eurogruppe.

Der für Channel 4 tätige Journalist führt weiter an, „Anders gesagt, es herrscht die selbe Lage, die es vor sechs Monaten gab – Aber nun drängen die Deutschen offen auf einen Grexit und der IWF auf eine Erleichterung der Verschuldung – Die EU ist gelähmt“ und meint, „Wenn die SYRIZA nicht ihren Sturz akzeptiert, werden die hinter Merkel stehenden Parteien das Rettungsprogramm nicht genehmigen„.

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Ergebnis des Referendums in Griechenland

6. Juli 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.761 15 Kommentare

Bei dem Referendum am 05 Juli 2015 in Griechenland stimmte die Mehrheit der Wähler mit Nein und bestätigte damit die SYRIZA Regierung in ihrer Verhandlungsstrategie.

Die formale Fragestellung bei dem am 05 Juli 2015 in Griechenland durchgeführten Referendum erschien auf den ersten Blick zugegebenermaßen verwirrend, erweist sich jedoch auf den zweiten Blick als sehr simpel und reduziert sich auf die Annahme (Ja) oder Ablehnung (Nein) der bisher aus dem Aus- bzw. speziell von Deutschland aufgezwungenen stupiden Austeritäts-Politik, und zwar ohne endlich die bereits 2012 zugesagte und parallel auch permanent von dem Internationalen Währungsfonds (IWF) geforderte Regelung des Themas der Verschuldung verbindlich anzugehen.
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Regierung in Griechenland hat weiterhin große Unterstützung

25. Mai 2015 / Aufrufe: 1.559 2 Kommentare

Eine Demoskopie der Public Issue in Griechenland zeigt weiterhin eine überwältigende Überlegenheit der SYRIZA gegenüber der Nea Dimokratia.

Eine Demoskopie der Gesellschaft Public Issue für die Sonntagsausgabe der Zeitung Avgi zeigt eine klare Überlegenheit des Premierministers Alexis Tsipras und der SYRIZA sowie eine signifikante Akzeptanz der Strategie der Regierung bei den Verhandlungen.

Konkret ist bei der Einschätzung des Wahleinflusses die Differenz zugunsten der SYRIZA gegenüber der Nea Dimokratia (ND) überwältigend groß. Die SYRIZA vereinigt mit 48,5% gegenüber 21% einen mehr als doppelt so großen Anteil als die ND auf sich, es folgen KKE (6%), Chrysi Avgi (5,5%), PASOK (4%), ANEL (3,5%) und sonstige Parteien mit insgesamt 5%.
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Beginn des Endes der Illusionen für Griechenland

15. Mai 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.685 4 Kommentare

Während Griechenlands Regierung immer noch mit den Gläubigern verhandelt, scheinen die Würfel längst gefallen und das Schicksal des Landes besiegelt zu sein.

Alles deutet darauf hin, dass wir in die Endphase unserer modernen griechischen Tragödie eingetreten sind. Die neue Regierung des Landes fährt im fünften aufeinanderfolgenden Monat fort, „mit den Gläubigern zu verhandeln“. Sogar auch die Naivsten und Gutgläubigsten haben Verdacht zu schöpfen begonnen, was tatsächlich geschieht … .

Gestern Abend trat der Vorstand des IWF zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen um die Lage zu untersuchen, da die letzte Rate (Griechenlands an den IWF) zwar gezahlt wurde, jedoch aus der Sonderrücklage, die als letztes Sicherheitsventil für Zahlungen an den IWF existierte. Und auf Basis der Regelungen müssen diese Gelder innerhalb eines Monats an ihren Platz zurückkehren. Zusammen mit den Renten und Gehältern (des öffentlichen Sektors), die Ende Mai zu zahlen sind.
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