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Artikel Tagged ‘stromerzeugung’

Wie viel kostet ein menschenleben in Griechenland

27. Juni 2013 / Aufrufe: 546 Kommentare ausgeschaltet

Die angeblich billige Stromerzeugung aus Braunkohle in Griechenland ist in Wirklichkeit alles andere als billig, da sie ungeheure gesundheitliche Auswirkungen verursacht.

Die „Handhabung der Kosten“ und die erforderlichen Maßnahmen sind in unseren Tagen das Hauptmenu vieler heißer Diskussionen: Kürzung von Ausgaben, Umstrukturierung der ERT, wahrscheinlicher – oder eintretender – wirtschaftlicher Zusammenbruch des EOPYY. Und all dies bestreut mit den entsprechenden politischen und wirtschaftlichen Kosten (die Schließung der ERT wurde in einem wirtschaftlichen Vorteil von jährlich 50 Euro pro Haushalt ausgedrückt).

Es gibt jedoch auch eine „Kostenfrage“, die nicht in die Arena der politischen Diskussion eingedrungen zu sein scheint: Mit wie viel wird in Griechenland ein Menschenlaben veranschlagt?
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Elektrizitätsgesellschaft dementiert Blackout-Gefahr in Griechenland

7. Juni 2012 / Aufrufe: 295 2 Kommentare

Die öffentliche Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland dementiert Berichte über die angebliche Gefahr eines drohenden Black-outs in der Stromversorgung ab Juni 2012.

Die Öffentliche Elektrizitätsgesellschaft (DEI) in Griechenland schreitet zur Ergreifung von Maßnahmen zur Deckung des Bedarfs an elektrischer Energie während der Sommerperiode sowohl auf dem Festland (Verbundsystem) als auch auf den Inseln.

Spitzenfunktionäre des Unternehmens erklärten gegenüber der Athener Nachrichtenagentur (APE), „Berichte, in denen über die unmittelbare Gefahr von Stromunterbrechungen die Rede ist, entsprechen nicht der Realität„. Speziell auf den Inseln, wo die Bedürfnisse während der touristischen Periode erhöht sind, existieren bereits Kraftstoffvorräte, die für wenigstens zwei Monate ausreichen, und ihre Belieferung geht regulär weiter.

Konkret führten Kreise der Unternehmensleitung der DEI gegenüber der APE auf die Frage bezüglich eventueller Stromausfälle während des Sommers an, das Unternehmen habe im Rahmen seiner Möglichkeiten und und in dem ihm entsprechenden Maß alle notwendigen Maßnahmen getroffen, damit der erhöhte Bedarf des Elektrizitätssystems des Landes – einschließlich auch der Inselwelt – während der Dauer der Sommer- und Tourismus-Periode gedeckt wird.

Die selben Kreise betonten:

  • Die Vorräte an Braunkohle sind im Verhältnis zum Vorjahr um 20% höher, was bedeutet, dass die Produktionsmöglichkeiten der Kohlekraftwerke erheblich verstärkt sind.
  • Die Wasservorräte für den Betrieb der Wasserkraftwerke der DEI sind maximiert worden.
  • Die vorhandenen Treibstoffvorräte der Kraftwerke der DEI auf den nicht an das Verbundnetz angeschlossenen Inseln decken vollständig deren Bedarf für wenigstens die nächsten zwei Monate, während parallel die Eingänge neuer Kraftstofflieferungen regulär weitergehen.

Wie bekannt ist, werden die nicht über Seekabel mit dem Festlandnetz verbunden griechischen Inseln aus autonomen lokalen dieselbetriebenen Kraftwerkstationen versorgt.

(Quelle: Zougla.gr)

Stromversorgung in Griechenland droht Black-out

4. Juni 2012 / Aktualisiert: 12. Juni 2012 / Aufrufe: 2.678 22 Kommentare

In Griechenland droht dem Stromversorgungsnetz ab Juni 2012 ein Black-out wegen unbeglichener Verbindlichkeiten in Höhe von rund 400 Mio. Euro an die Stromerzeuger.

Wenn nicht das Defizit von 400 Mio. Euro auf dem Markt der elektrischen Energie in Griechenland gedeckt wird, droht dem Stromversorgungsnetz die Gefahr eines Black-outs im Juni 2012. Diese in Rede stehenden Gelder schulden der Verwalter des Transportsystems (ADIME) und der Betreiber des Marktes elektrischer Energie (LAGIE) der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) und den privaten Kraftwerksanlagen für die Verkäufe der von ihnen erzeugten elektrischen Energie.

Die Alarmglocke schlug der Präsident und geschäftsführende Vorstand der Öffentlichen Gasversorgungsgesellschaft (DEPA) Haris Sachinis in seinem Schreiben an den Finanzminister Giorgos Zanias und den Minister für Umwelt, Energie, Klimawandel und Wettbewerbsfähigkeit Grigoris Tsaltas. Er gibt bekannt, dass der DEPA die DEI und die unabhängigen Erzeuger 300 Millionen Euro für die Belieferung ihrer Kraftwerkseinheiten mit Erdgas schulden. Die DEPA schuldet von ihrer Seite dem Verwalter des griechischen Erdgasnetzes (DESFA) und muss im Juni die italienische ENI und die russische Gazprom bezahlen.
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