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Artikel Tagged ‘stromabschaltung’

100000 Stromabschaltungen in Griechenland

9. November 2015 / Aufrufe: 1.092 Keine Kommentare

Auf Anweisung der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland soll 100000 Verbrauchern der Strom abgeschaltet werden.

Giorgos Adamidis, Vorsitzender der GENOP, gab bekannt, dass die Öffentliche Elektrizitätsgesellschaft (DEI) Anweisungen erteilt hat, bei 100.000 säumigen Kunden die Stromversorgung zu unterbrechen.

Wie Herr Adamidis gegenüber dem TV-Sender MEGA erklärte, handelt es sich um Menschen, die nicht arm sind und unter gewissen Voraussetzungen zahlen könnten.
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Blackout bei Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland

4. November 2015 / Aufrufe: 983 Keine Kommentare

Die unbezahlten Rechnungen bei der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland summieren sich inzwischen auf weit über 2 Milliarden Euro.

Die Situation mit den unbezahlten Stromrechnungen in Griechenland ist inzwischen außer Kontrolle geraten und verursacht bei der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) einen regelrechten … Blackout.

Wie veranschlagt wird, bezahlt 1 von 3 Verbrauchern nicht, während 1 von 6 Landwirten, die verbilligten elektrischen Strom für landwirtschaftliche Nutzungen beziehen, in Wirklichkeit gar kein „richtiger“ Bauer ist.
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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Regierungspartei in Griechenland

14. Januar 2014 / Aufrufe: 1.360 Keine Kommentare

In Griechenland läuft eine staatsanwaltschaftliche Ermittlung gegen die Regierungspartei Nea Dimokratia wegen unbezahlter Stromrechnungen von über einer halben Million Euro.

Der Staatsanwalt des Landgerichts Athen, Aristidis Koreas, führt eine Untersuchung wegen der über eine halbe Million Euro betragenden Schulden der Nea Dimokratia an die DEI durch, welche Sache vor ungefähr zwei Monaten die Zeitschrift Hot Doc enthüllte.

Wie Hot Doc in seiner Ausgabe 40 am 21 November 2013 aufdeckte, schuldet die Nea Dimokratia (ND) der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) über eine halbe Million Euro, und zwar für das bekannte Gebäude an der Syggrou-Straße in Athen, wo sich die zentralen Büros der Partei befinden. Die DEI schaltet natürlich nicht den Strom ab, während die Unternehmensleitung jedes Mal auf rechtswidrige Weise eine Regelung erfindet, damit die Kundschaft in den luxuriösen Gebäuden der Syggrou nicht zahlen muss.
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350000 Haushalte in Griechenland ohne Strom

18. November 2013 / Aufrufe: 2.412 4 Kommentare

Immer mehr private Haushalte in Griechenland bleiben vorübergehend oder dauerhaft ohne Stromversorgung, weil sie ihre Stromrechnungen nicht begleichen können.

Das Phänomen der „Energie-Armut“ in Griechenland hat ungeheure Dimensionen angenommen, da tausende Haushalte nicht in der Lage sind, die durch „Abzocken“ (sprich Sonderabgaben) und Gemeindesteuern „aufgeblähten“ Stromrechnungen zu bezahlen.

Mehr als 350.000 Eigentümer und Mieter von Immobilien vermögen nicht, fristgemäß den auf den Stromrechnungen angeführten Betrag zu entrichten, was zum Ergebnis hat, dass sie tagelang ohne elektrischen Strom bleiben, weil ihnen die Stromversorgung gekappt wird.
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500000 unbezahlte Stromrechnungen in Griechenland

10. März 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 760 2 Kommentare

Bei der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland sind über eine halbe Million unbezahlte Stromrechnungen aufgelaufen.

Die Verbindlichkeiten an die öffentliche Elektrizitätsgesellschaft (DEI) nehmen ungeheure Ausmaße an, da immer mehr Konsumenten sich außer Stande erklären, ihre Rechnungen zu bezahlen. Die Anzahl der unbezahlten Rechnungen beläuft sich auf mehr als 500.000 und die Verbindlichkeiten an die DEI tangieren insgesamt 1,3 Milliarden Euro. Diese Situation hat bei der DEI zu einem Anstieg der Schuldenregelungen (Ratenzahlungsvereinbarungen) um 75% und der Stromabschaltungen um 66% geführt.

Nachdem bereits ab Anfang 2013 um durchschnittlich 25% erhöhte Stromtarife in Kraft getreten sind, muss gemäß den Maßnahmen, die in den Memoranden vorgesehenen sind, die DEI zu einer erneuten Erhöhung ihrer Tarife ab 1 Mai 2013 und einer weiteren Tariferhöhung ab 1 Juli 2013 schreiten.

Wie die Zeitung „Eleftheros Typos“ berichtete, nimmt die DEI laut ihrem Direktor Arthuros Zervos jeden Monat ungefähr 30.000 Stromabschaltungen vor. Große Dimensionen tendiert auch das Phänomen der Stromabschaltungen wegen der sogenannten „Abzocke“ (= außerordentliche Sonderabgabe auf elektrifizierte Flächen – EETIDE) anzunehmen. Ungefähr 300.000 Verbraucher sind 2012 freiwillig zur Kündigung der Stromversorgung geschritten, wogegen 2011 die Anzahl der freiwilligen Abschaltungen ungefähr 100.000 betrug.

(Quelle: To Pontiki)

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Monatlich 30000 Stromabschaltungen in Griechenland

16. November 2012 / Aktualisiert: 04. Juli 2013 / Aufrufe: 771 8 Kommentare

Laut der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft DEI in Griechenland schreitet sie jeden Monat zu ungefähr 30.000 Stromabschaltungen wegen fälliger Verbindlichkeiten.

Wie aus einem an das Parlament übermittelten Schreiben des Präsidenten und geschäftsführenden Vorstands der DEI, Arthouros Zervos, hervorgeht, werden jeden Monat ungefähr 30.000 Stromabschaltungen wegen unbeglichener Verbindlichkeiten durchgeführt.

Das Schreiben wurde zur Beantwortung einer Anfrage des DIMAR-Abgeordneten Vasilis Ikonoumou in Zusammenhang mit der Strenge übermittelt, mit der die DEI die Stromversorgung im Gebiet der Thriasio-Ebene bei sozial schwachen Bevölkerungsgruppen abschaltet.

Herr Zervos gibt bekannt, dass „im weitläufigeren Gebiet von Elevsina, in welches auch die Thriasio-Ebene eingegliedert ist, die bei der Gesamtheit der Haushalts- und Gewerbekunden vorgenommenen Stromabschalten im Monat nicht 280 Fälle übersteigen, während in ganz Griechenland pro Monat rund 30.000 Stromabschaltungen wegen Schulden erfolgen.“ Weiter merkt er an, dass trotz der aktuellen misslichen wirtschaftlichen Umstände die überwältigende Mehrheit der Kunden der DEI ihren Verpflichtungen nachkommt.

Dem Abgeordneten hatte auch der Staatsekretär im Umweltministerium, Asimakis Papageorgiou, geantwortet und mitgeteilt, „die RAE befindet sich bereits in dem Verfahren der Ausarbeitung einer neuen Stromversorgungsordnung, worin Vorschläge für eine günstige Behandlung der wie in Artikel 52 des Gesetzes N. 4001/2011 definierten schutzbedürftigen Konsumenten enthalten sind„. Die Bestimmung bezieht sich auf Kunden, welche krank sind, das 70. Lebensjahr vollendet haben, ernsthafte Gesundheitsprobleme haben usw.

(Quellen: in.gr)

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Elektrizitätsgesellschaft schaltet Sterbeklinik in Griechenland den Strom ab

20. Juli 2012 / Aufrufe: 873 3 Kommentare

In Griechenland schaltete die Elektrizitätsgesellschaft einer Sterbeklinik den Strom ab, weil die – zu Unrecht erhobene – Immobilienabgabe von 600 Euro nicht bezahlt wurde.

In eine wirtschaftliche Sackgasse mit unvorhersehbaren Folgen ist die Sterbeklinik im Athener Stadtbezirk Kypseli wegen der Nichtbezahlung der Schulden des Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen (EOPYY) in Höhe von 3 Millionen Euro geführt worden. Dies hat unter anderem zum Ergebnis, dass bei den bettlägerigen Patienten Symptome von Unterernährung und Versorgungslücken bei Basismedikamenten und medizinischem Material verzeichnet werden. Ebenfalls ist das Personal seit März 2012 unbezahlt und, das Schlimmste von allem, die Elektrizitätsgesellschaft Schritt nun zur Unterbrechung der Stromversorgung eines Gebäudes des Asyls.

Wie bei einer Pressekonferenz die Präsidentin der Stiftung, Ioanna Iliadi, am Donnerstagmorgen (19 Juli 2012) beklagte, unterbrach die Öffentliche Elektrizitätsgesellschaft (DEI) die Stromversorgung eines Gebäudes der Sterbeklinik, in dem eine kleine Anzahl greiser Patienten beherbergt wird, wegen der Nichtentrichtung der allgemein „Abzocke“ genannten Immobilien-Sonderabgabe in Höhe von 600 Euro und trotz der Tatsache, dass das Finanzministerium der Leiterin des Asyls in einem Schreiben versichert hatte, die Stiftung sei wegen ihres gemeinnützigen Zwecks von der Sonderabgabe ausgenommen.

(Es sei angemerkt, dass nach einem Sturm der öffentlichen Entrüstung die DEI die Stromversorgung wieder herstellte und den Vorgang unter Berufung auf einen „Fehler“ zu rechtfertigen versuchte: man habe das Asylgebäude für ein Wohnhaus gehalten!)

Patienten sind hilflos dem Gesundheitsträger EOPYY ausgeliefert

Die in der Sterbeklinik in Kypseli behandelten 235 schwerkranken Patienten sind fortan auf Gnade und Ungnade dem EOPYY ausgeliefert„, führte Frau Iliadi an und sprach von Analgesie des EOPYY, da dieser immer noch nicht seine Schulden an die Stiftung für die Behandlungskosten seiner Versicherten entrichtet hat.

Die Sterbeklinik ist eine gemeinnützige karitative Stiftung, die ohne staatliche Zuschüsse mit Mitteln betrieben wird, welche aus der Verwertung ihres Immobilienvermögens und den Schenkungen privater Personen herrühren. Sie erbringt ihre Leistungen an Patienten, welche an ernsten gesundheitlichen Problemen leiden und kontinuierlicher ärztlicher Betreuung bedürfen, da 80% der Fälle bettlägerig sind. Die übrigen Patienten begegnen Mobilitätsproblemen und neurologischen Leiden, welche der erhöhten Betreuung durch spezialisiertes medizinisches und Pflegepersonal benötigen.

Der Zustand unserer Patienten verschlimmert sich von Tag zu Tag, weil es ihnen an Grundnahrungsmitteln mangelt„, führte die Leiterin der medizinischen Dienststelle der Sterbeklinik, Anna Danopoulou, an.

Zahlungsstopp des EOPYY bringt Menschenleben in Gefahr

Wegen dieser Situation stellte die Stiftung dem EOPYY eine außergerichtliche Beschwerde zu, damit der Träger seine Verantwortung gegenüber den Patienten wahrnimmt. Parallel wurden Schreiben an Gesundheitsminister Andreas Lykourentzos, Finanzminister Giannis Stournaras und Arbeitsminister Giannis Vroutsis geschickt, in denen die tragische Lage beschrieben wird, in welche die Stiftung geraten ist. „Unser nächster Schritt wird sein, uns an den zuständigen Staatsanwalt zu wenden, da fortan Menschenleben in Gefahr sind„, erklärte Frau Iliadi.

Auf der anderen Seite wird wegen der Wirtschaftskrise ein Anstieg der Anträge auf Aufnahme neuer Fälle verzeichnet. „Immer mehr Leute stellen Anträge, damit wir die Pflege eines bettlägerigen Mitglieds ihrer Familie übernehmen, weil die wirtschaftliche Möglichkeit zu seiner Pflege zu Hause wie früher nicht mehr existiert. Das Asyl füllt eine wesentliche Lücke, die auf dem öffentlichen Sektor der Fürsorge besteht„, führte Frau Iliadi an, während der Vorsitzende des Berufsverbands der Beschäftigten, Pantelis Xenos, sich auf die übermenschlichen Anstrengungen bezog, welche das seit März 2012 unbezahlte Personal der Einrichtung unternimmt, um das hohe Niveau der Gesundheitsleistungen aufrecht zu erhalten, welche den Patienten des Asyls erbracht werden.

(Quelle: in.gr)

Stromsperre wegen Steuerschuld in Griechenland verfassungswidrig

31. Mai 2012 / Aufrufe: 547 1 Kommentar

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland befand in einem Grundsatzurteil die Abschaltung der Stromversorgung wegen Steuerschulden als verfassungswidrig.

Wie das Plenum des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) mit seinem Urteilsbeschluss 1972/2012 mehrheitlich befand, steht die sogenannte „Immo-Abzocke“ (Anmerkung: gemeint ist die außerordentliche Zwangsabgabe auf elektrifizierte Immobilien) mittels der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) oder der alternativen Stromversorger nicht im Widerspruch zu der Verfassung und dem ersten Zusatzprotokoll der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMK) entgegen.

Mit dem selben Urteil annulliert das Plenum des StE jedoch den einschlägigen Beschluss 1211/2011 des stellvertretenden Finanzministers zu dem Teil, in dem er vorsieht, dass jedem Verbraucher, der die „Außerordentliche Sonderabgabe auf elektrifizierte Gebäudeflächen (EETIDE) nicht entrichtet, die elektrische Stromversorgung abgeschaltet wird. Das höchste Gericht befand, dass eine Stromsperre aus diesem Anlass verfassungswidrig sei.
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80 Prozent der Stromrechnungen in Patras unbezahlt

26. Mai 2012 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 541 5 Kommentare

In Griechenland sind im Gebiet von Patras rund zwei Drittel aller Stromrechnungen völlig oder teilweise unbezahlt.

In Griechenland besteht inzwischen ein riesiges Problem mit den Bürgern, die nicht die Rechnungen der Elektrizitätsgesellschaft zu begleichen vermögen. Alltäglich begegnen tausende Menschen der Angst, sehr bald keinen elektrischen Strom mehr zu haben.

Informationen zufolge enthalten allein in Patras 70% – 80% der in diesem Gebiet von der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) insgesamt rund 150.000 ausgestellten Stromrechnungen unbezahlte Beträge. Alle davon betroffenen Bürger sind potentielle Kandidaten auf der Liste in unmittelbarer Zukunft erfolgender Stromsperren.

Mit einer weiteren Verschlimmerung der Lage wird gerechnet, wenn in Kürze die Zahlungsaufforderungen des Finanzamts an all jene Verbraucher zugestellt werden, die nicht die mit den Stromrechnungen erhobene Immobilien-Sonderabgabe zu zahlen vermochten und deswegen von der DEI dem Finanzministerium gemeldet worden sind.

(Quellen: Marketbeast)

Zehntausenden Haushalten in Griechenland droht Stromabschaltung

16. Januar 2012 / Aufrufe: 1.138 4 Kommentare

In Griechenland droht zehntausenden Haushalten wegen unbezahlter Rechnungen der elektrische Strom abgeschaltet zu werden.

Gemäß Informationen der Zeitung „Ethnos“ hat die Handelsdirektion der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft DEI rund 30.000 Anweisungen zur Stromabschaltung an die zuständige Abteilung des Unternehmens geschickt. Es handelt sich um Stromrechnungen, welche die neue Immobilienabgabe enthalten und überfällig sind, da ab dem Datum der Rechnungsstellung inzwischen ein Zeitraum von 80 Tagen verstrichen ist. Ab der kommenden Woche laufen somit 30.000 Haushalte in Gefahr, ohne elektrischen Strom zu bleiben.

Neu Drohungen wurden währenddessen von Seite der GENOP-DEI ausgestoßen, deren Vorsitzender Nikos Fotopoulos gegenüber der Zeitung „Ethnos“ erklärte: „Es wird zu ähnlichen Geschehnissen wie während der Periode der Privatisierung der Busse kommen. Erinnert Euch daran, was 1991-92 geschah! Wir werden jedem die Hosen herunterziehen, der einem Armen, Arbeitslosen und Tagelöhner den Strom abzuschalten versuchen wird. Wir werden jedem die Hände abschlagen, der den Stromzähler eines Geringverdieners anzutasten wagen wird, der seine Rechnung nicht zu bezahlen vermag.
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