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Artikel Tagged ‘straßenbau’

Griechenland hat die vielleicht teuerste Straße der Welt

14. September 2014 / Aufrufe: 1.691 Keine Kommentare

Die mit Baukosten von ungefähr 40 Millionen Euro pro Kilometer möglicherweise teuerste Straße der Welt befindet sich in Griechenland.

Am Ort eines vor vielen Jahren wegen Pfuschereien katastrophal verlaufenen Verfahrens findet heute eine große Errungenschaft der Technik, ein bedeutsames Projekt statt, das griechische Studienführer und Konstrukteure, griechische Wissenschaftler bauen, und deswegen ist allen zu gratulieren, die an dieser Anstrengung beteiligt sind.

Dies war Teil der … feierlichen Erklärungen des zuständigen Ministers Michalis Chrysochoidis, als er gegen Ende August 2014 den „schwer heimgesuchten“ Abschnitt der Nationalstraße Korinth – Tripoli – Kalamata, Paradisia – Tsakona besuchte.
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Griechenland: Gefälligkeiten an Unternehmer

5. September 2012 / Aufrufe: 448 Keine Kommentare

Dient die Wiederaufnahme der Straßenbauprojekte in Griechenland dem wirtschaftlichen Aufschwung oder eher den Interessen in- und ausländischer Unternehmer?

Die Regierung Samaras mag hinter der Ankündigung der zehn Prioritäten, welche vor einigen Tagen Kostis Chatzidakis (Minister für Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit, Infrastrukturen, Transportwesen & Netze) setzte, den wirtschaftlichen „Aufschwung“ beworben haben, jedoch zeigt allein der Umstand, dass die erste dieser Prioritäten die Wiederaufnahme der Projekte der Verkehrsachsen ist, worum genau es geht: Gefälligkeiten an die Unternehmer.

Damit wir uns nicht täuschen, die Autobahnen sind das erste Stück des öffentlichen Kuchens, den die Regierung den unternehmerischen Interessen anbietet. Und nach den Straßen, für welche natürlich Bürger und Staat unter dem Vorwand der Schaffung neuer Arbeitsplätze weiterhin zahlen werden, werden auch weitere dicke Geschäfte an die Reihe kommen – unter dem Vorwand der Privatisierungen.

Geschäfte, welche notwendig sind, damit der von den Kreisen um Samaras den inländischen und ausländischen unternehmerischen Machtzentren versprochene Ausverkauf vollendet wird, aber auch Geschäfte, welche die Beziehungen zwischen Samaras und seinem Umfeld und den neuen Auserwählten der Unternehmerwelt – also den „guten Häusern“ der Krise –  gestalten werden … .
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