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Artikel Tagged ‘strafvollzugsanstalt’

„Ohrfeige“ wegen Haftbedingungen in Griechenland

5. März 2016 / Aktualisiert: 05. März 2016 / Aufrufe: 785 2 Kommentare

Der Europäische Rat kritisiert Griechenland hart wegen der Zustände in den Gefängnissen des Landes, polizeilicher Gewalt und der Behandlung illegaler Immigranten.

In einem jüngst an die Öffentlichkeit gegebenen Bericht des Europäischen Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT) kritisiert der Europäische Rat Griechenland auf besonders heftige Weise und unterstreicht die zahlreichen Fälle polizeilicher Gewalt zu Lasten inhaftierter Personen und die sehr schlechten Bedingungen in den Gefängnissen.

Eine Delegation des CPT besuchte Griechenland im April 2015 um zu beurteilen, ob seine in vorherigen Berichten – in den Jahren 2011 und 2013 – gemachten Empfehlungen umgesetzt wurden, stellte dagegen jedoch fest, dass die Lage noch schlimmer geworden ist.
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Vollzugsbeamten in Griechenland folterten Häftling zu Tode

2. April 2014 / Aktualisiert: 02. April 2014 / Aufrufe: 803 1 Kommentar

In Griechenland wurden Wärter der Strafvollzugsanstalt Nigrita unter der Beschuldigung verhaftet, den albanischen Schwerverbrecher Ili Kareli zu Tode gefoltert zu haben.

Beamte des Dezernats für interne Angelegenheiten der griechischen Polizei schritten zur Verhaftung mehrerer Justizvollzugsbeamten der Strafvollzugsanstalt Nigrita, nachdem zu deren Lasten der Staatsanwalt von Amfissa, Nikos Antonarakos, Strafverfahren wegen dreier Kapitalverbrechen in Zusammenhang mit dem Tod des albanischen Schwerverbrechers Ili Kareli am 27 März 2014 einleitete.

Wegen des Todes des in Rede stehenden Häftlings leitete der Staatsanwalt Strafverfahren zu Lasten von Justizvollzugsbeamten der Vollzugsanstalten in Nigrita und Malandrino sowie auch gegen Polizeibeamte des Polizeireviers Itea ein. Die Verfahren beziehen sich auf die Kapitalverbrechen der Folterung mit Todesfolgen, der einfachen Folterung und der vorsätzlichen schweren Körperverletzung. Es sei angemerkt, dass Ili Kareli am 25 März 2014 in der Vollzugsanstalt Malandrino den Vollzugbeamten Giorgos Tsironis ermordet hatte und zwei Tage später nach seiner Verlegung nach Nigrita dort von Wärtern zu Tode gefoltert wurde.
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Griechenland: So ist die Hölle

11. März 2014 / Aufrufe: 1.262 Keine Kommentare

An den Zuständen im Gefängniskrankenhaus Korydallos hat sich nichts geändert, jedoch wurde ein Disziplinarverfahren wegen der illegal publizierten Fotos und Videos eingeleitet.

Sie sind krank, sie sitzen im Gefängnis. Sie haben zwei gute Voraussetzungen, einen unwürdigen Tod zu haben. Glücklicherweise ist noch nichts passiert. Viele befürchten jedoch, es sei nur eine Frage der Zeit. Im Krankenhaus der Gefängnisanlagen Korydallos in Athen / Piräus sind 209 Patienten zusammengepfercht (darunter 131 HIV-Positive), obwohl nur 60 Betten vorgesehen sind. Was dies bedeutet, wird leicht verständlich.

Krankenzimmer im Gefängniskrankenhaus Korydallos in Griechenland
Im Gefängniskrankenhaus der Strafvollzugsanstalt Korydallos in Griechenland


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Schockierende Zustände in Gefängnissen in Griechenland

10. März 2014 / Aktualisiert: 03. April 2014 / Aufrufe: 2.489 Keine Kommentare

Authentische Aufnahmen aus dem Gefängniskrankenhaus Korydallos dokumentieren ein weiteres Mal die unmenschlichen Zustände in den Strafvollzugsanstalten in Griechenland.

Schockierende Fotos und Videoaufnahmen, die jüngst von im Gefängniskrankenhaus Korydallos „Agios Pavlos“ in Athen / Piräus einliegenden Häftlingen unter anderem bei Twitter unter „Kolastirio Korydallou“ (@kolastirio) publiziert wurde, gehen um die ganze Welt.


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Cannabis-Pflanzen in Strafvollzugsanstalt in Griechenland gefunden

25. Juni 2012 / Aufrufe: 253 1 Kommentar

In der Strafvollzugsanstalt Malandrino in Griechenland wurden in Eimern und Kanistern gepflanzte Cannabispflanzen entdeckt.

Im Vorhof des 5. Flügels der Gefängnisanlagen in Malandrino, in der auch der berüchtigte Schwerverbrecher Alket Rizai inhaftiert ist, wurden fünf Cannabis-Pflanzen entdeckt.

Die Pflanzen waren in Eimern und Kanistern gepflanzt und hatten jeweils eine Höhe zwischen 15 und 20 Zentimetern. Bisher ist ungeklärt, wer die Cannabis-Pflanzen angebaut hat und wie der oder die Täter an die Samen gekommen sind.

(Quelle: Zougla.gr)