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Artikel Tagged ‘stournaras’

Melkeimer-Syndrom bedroht Griechenlands Wirtschaft

16. Februar 2016 / Aktualisiert: 18. Februar 2016 / Aufrufe: 830 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland scheint von dem Syndrom des Melkeimers besessen zu sein und wieder einmal kurz davor zu stehen, den sich füllenden Milchkübel umzustoßen.

Von der griechischen Zeitung Imerisia nach seiner Einschätzungen in Zusammenhang mit dem Verlauf der griechischen Wirtschaft inmitten der herrschenden politischen Ungewissheit, des Drucks der Gläubiger und der Gefahren, die das Flüchtlingsproblem birgt, antwortete ein wirtschaftlicher Spitzenfaktor: „Griechenland ist von dem Syndrom des … Melkeimers besessen.“ Und damit meinte er natürlich nicht die Viehzüchter, die sich zusammen mit den griechischen Bauern in Aufruhr befinden.

Die selbe Persönlichkeit erinnerte an die volkstümliche Redensart: „Sobald der Melkeimer mit Milch gefüllt ist, versetzt die Kuh ihm einen Tritt und kippt ihn aus„, wozu er sagt: „Wissen Sie, auch die Deutschen bedienen sich einer ähnlichen Phrase und sagen: Was hilft’s, dass die Kuh viel Milch gibt, wenn sie den Kübel umstößt?
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Griechenland: das erste Memorandum war falsch!

9. Januar 2014 / Aufrufe: 1.466 Kommentare ausgeschaltet

Finanzminister Stournaras bringt gegenüber dem Wirtschaftsausschuss des EU-Parlaments zum Ausdruck, das erste Memorandum für Griechenland sei falsch gewesen.

Finanzminister Giannis Stournaras schickte am vergangenen Sonntag (05 Januar 2014) an den Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments Antworten auf neun Fragen über die Aktivitäten der Troika und das Programm der Finanzierungshilfe. Die Antworten des Fragebogens, der zur Unterstützung des Berichts des Ausschusses über die Rolle der Troika in Ländern der Eurozone dient, die finanzielle Hilfe erhalten erhaben, wurden parallel auch an das griechische Parlament weitergeleitet. In seinem Schreiben an den Wirtschaftsausschuss charakterisiert Herr Stournaras die Kooperation mit der Troika als „im Allgemeinen effizient, ohne dass natürlich teilweise nicht die Meinungsverschiedenheiten und unterschiedlichen Tangierungen bei einer Reihe von Themen gefehlt haben, wie es in einem Verhandlungsprozess logisch ist„.

Auf die Frage nach den Resultaten des Programms antwortend betont Giannis Stournaras, nach vier Jahren der Reformen sei die Angleichung der griechischen Wirtschaft imposant, gleich welches Kriterium auch immer angelegt werde. Er unterstreicht jedoch auch, dass diese bemerkenswerte Angleichung von signifikanten gesellschaftswirtschaftlichen Kosten begleitet wurde, wobei er sich auch auf die Fehler des ersten Memorandums und die Schwächen der Eurozone in der Bewältigung von Wirtschaftskrisen bezog.
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Der – wem? – nützliche Finanzminister in Griechenland

13. Dezember 2013 / Aufrufe: 646 2 Kommentare

Finanzminister Giannis Stournaras in Griechenland scheint sich mehr den Gläubigern des Landes als dem Volk gegenüber verpflichtet zu fühlen.

Ich habe eine schwere Aufgabe, ich kann die Politik nicht ändern, weil wir uns zu konkreten Zielen verpflichtet haben. Ich will nützlich sein und nicht angenehm.“ Dies äußerte am 08 Dezember 2013 der griechische Finanzminister Giannis Stournaras in einem Interview mit der Zeitung „Vima“. Was er – vielleicht, weil die Antworten inzwischen offensichtlich und selbstverständlich sind – nicht sagte, hat damit zu tun, welche die Ziele sind, zu denen er sich verpflichtet hat, und für wen er letztendlich nützlich sein möchte.

Der „reductio ad absurdum“ folgend ist jedoch leicht erkennbar, welche die schwere Aufgabe ist und gegenüber wem Giannis Stournaras und die Partner in der Regierung Samaras und Venizelos sie übernommen haben. Einfach gesagt, aus den nachfolgenden Zahlen ist offensichtlich, wem die in Rede stehenden Herren Rechenschaft ablegen und wer ihnen buchstäblich … (sagen wir es elegant) am Knie vorbeigeht.
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Griechenland: Halbwahrheiten und Lügen

31. August 2013 / Aktualisiert: 07. September 2013 / Aufrufe: 1.379 3 Kommentare

Sowohl der Finanzminister in Griechenland als auch die Politiker in Deutschland verbreiten Halbwahrheiten und Lügen, um die wahre Situation zu verbergen.

Der für Griechenland und die griechische Regierung fatale Finanzminister Giannis Stournaras tut weiterhin, was er auch unter der Herrschaft von Simitis tat – also Halbwahrheiten zu verbreiten, die schlimmer als die Lügen sind.

Anlässlich der Explosion der öffentlichen Verschuldung, des volkswirtschaftlichen „Lochs“ und des anstehenden neuen Memorandums wird versucht, durch die „Hintertür“ zu den Kunstgriffen und Greek Statistics zurückzukehren, die Griechenland in die WWU brachten.

Zur selben Stunde fahren die Deutschen mit ihren Lügen fort und sprechen von „Blanko-Schecks“, die Griechenland nicht gegeben werden dürfen, und betonen parallel, es könne nicht angehen, dass die Europäer – sprich primär Deutschland – zu zahlen haben, weil die reichen Griechen Steuern hinterziehen.
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Ist der Finanzminister in Griechenland eine Last?

24. August 2013 / Aktualisiert: 27. August 2013 / Aufrufe: 711 Kommentare ausgeschaltet

Der Finanzminister in Griechenland, dem ein merkwürdiger Humor nicht abzusagen ist, scheint für die Regierung zunehmend zu einem Klotz am Bein zu werden.

Herr Giannis Stournaras ist ein Mensch mit Humor. Das merkt man sofort auch an der Art, wie er sich die Haare schneiden lässt. Und diesen seinen Humor hat er auch an seine äußerst fähigen Mitarbeiter weitergegeben. Es reichte schon aus, den Begründungsakt in dem berüchtigten Gesetz von Juli 2013 zu lesen, mit dem er Entlassungen verfügte und Steuern verhängte usw. Schon auf der ersten Seite sprachen die Autoren des Berichts davon, wie gut es mit der Wirtschaft laufe.

Weil es scheint, dass manche den Bericht nicht lasen oder sogar lachten, setzte der Herr Minister an dem Tag der Unterzeichnung der Übergabe des O.P.A.P. seinen Schabernack mit jener berühmten freudigen Erklärung fort, wir hätten in den ersten sieben Monaten des Jahres 2013 auch einen primären Überschuss von ein paar Milliarden. Wobei auch der ungebildeteste Reporter des Finanzministeriums, nachdem ihm klar geworden war, dass die Zahlen in Wirklichkeit ein Defizit und keinen Überschuss ergaben, da die festgestellten fälligen Verbindlichkeiten des Staates nicht mit einbezogen worden waren, sich danach einem für uns unsichtbaren Wink gehorchend, der bedeutete „lächel‘ schon, ist doch nicht so schwer“, sich nicht zu sagen traute, der Herr Minister habe wieder einmal einen Scherz gemacht.
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Wer glaubt dem Finanzminister in Griechenland?

3. August 2013 / Aufrufe: 907 Kommentare ausgeschaltet

Wer schenkt in Griechenland dem Finanzminister Giannis Stournaras Glauben, der letztendlich aus dem Ausland mit der Rettung der Nation beauftragt wurde?

Wer dem glaubt, was Finanzminister Giannis Stournaras sagt, ist eine Frage von statistischem Interesse in Zusammenhang mit dem Anteil der Einfältigen, die in Griechenland leben. Möglicherweise hängen jedoch von genau diesem Prozentsatz (der Einfältigkeit oder politischen Dummheit) auch die Chancen des langfristigen Bestehens der gegenwärtigen Regierung ab.

In diesem Sinn erlangen die jüngsten Erklärungen und Interviews des Finanzministers Interesse, der – um es nicht zu vergessen – als Leiter der „Stiftung für wirtschaftliche und industrielle Forschungen“ (IOVE) im Jahr 2010 prognostizierte, Griechenland werde 2012 (wieder) auf die Märkte gehen.
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Finanzamt in Griechenland schießt sich auf neue Zielgruppe ein

25. Februar 2013 / Aktualisiert: 28. Februar 2013 / Aufrufe: 2.692 3 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland nimmt 1,5 Mio. Steuerpflichtige konkreter Gruppen ins Visier, bei denen ein signifikantes Defizit des Steueraufkommen festgestellt wird.

Das ganze Spiel der volkswirtschaftlichen Konsolidierung Griechenlands wird bei der Besteuerung stattfinden. Zumindest ist dies ist die gemeinsame Zuversicht der Stäbe des griechischen Finanzministeriums, und auf dieses Gebiet verlagert sich die Aufmerksamkeit des Finanzministers Giannis Stournaras. Wie die Zeitung „To Vima“ berichtete, geht aus den bisherigen Studien und Bewertungen ein signifikantes Defizit bei dem Steueraufkommen konkreter Gruppen der Steuerpflichtigen hervor.

Laut den Auswertungen des Finanzministeriums sind die Möglichkeiten zur Einnahme von Einkommensteuern von den Arbeitnehmern, Rentnern und all jenen, deren Einkommen an der Quelle erfasst werden, ausgereizt worden und haben inzwischen prozentual die entsprechenden europäischen Niveaus erreicht. Viele Spielräume existieren dagegen gemäß dieser Tangierung noch im weiteren Kreis der Selbständigen, „Rentiers“, Handelstreibenden und Unternehmer.
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IWF sabotiert Griechenland-Programm

28. September 2012 / Aufrufe: 1.823 11 Kommentare

Laut einem Artikel des Guardian blockiert der IWF vorsätzlich das neue Sparpaket in Griechenland, um einen weiteren Schuldenschnitt zu erzwingen.

Der Internationale Währungsfond will, dass die Maßnahmen in Griechenland misslingen, damit die griechische Regierung gezwungen wird, einen weiteren „Schnitt“ der Verschuldung zu verlangen, wobei jedoch Deutschland und die Kommission gegen eine solche Möglichkeit sind.

Diese für die griechischen Interessen schockierende Enthüllung macht ein Artikel des englischen „Guardian“, auf dessen Basis „sich bei Mitgliedern der Regierung Samaras der Verdacht verstärkt, dass der IWF vorsätzlich die Vereinbarung über die neuen Kürzungen blockiert, welche für die Auszahlung der nächsten Tranche gefordert werden„.

Grundsätzlich wollen sie, dass die Maßnahmen fehlschlagen, damit Griechenland gezwungen wird, einen weiteren Schuldenschnitt zu verlangen, jedoch ist uns bekannt, dass dies nicht die Ansicht der Europäischen Kommission oder Deutschlands trifft, die sich in der gegenwärtigen Phase einer weiteren Umstrukturierung der Verschuldung heftig entgegenstellen„, führt eine Quelle aus Athen an, auf die sich der „Guardian“ beruft, ohne sie jedoch zu benennen.
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Luxusvilla des Finanzministers in Griechenland beinahe Raub der Flammen

9. September 2012 / Aktualisiert: 30. März 2015 / Aufrufe: 458 1 Kommentar

Einem Flächenbrand auf der Insel Syros in Griechenland wären beinahe die Luxusvillen des derzeitigen und eines ehemaligen Finanzministers zum Opfer gefallen.

Die luxuriösen Ferienvillen des derzeitigen griechischen Finanzminister Giannis Stournaras und des Politikers Giannos Papantoniou (der unter anderem ebenfalls das Amt des Finanzministers inne hatte) im Gebiet Tria Laggonia auf dem Südzipfel der Kykladen-Insel Syros wären beinahe ein Raub der Flammen geworden.

Ein großer Flächenbrand, der am Samstagmorgen (08 September 2012) in der Lage Kavos des Gemeindeteils Posidonia ausbrach, breitete sich wegen der starken Winde mit imposanter Geschwindigkeit aus und bedrohte Ferienhäuser, darunter auch die benachbart liegenden Ferienanwesen der beiden Politiker. Am Samstagmittag erreichten das Feuer die Stelle, an der sich die beiden Villen befinden, und verursachte Panik, da beide Anwesen von den Flammen umschlossen wurden.

Informationen zufolge standen sowohl Herr Stournaras als auch Herr Papantoniou, nachdem sie über den Brand in Kenntnis gesetzt worden waren, in kontinuierlichem telefonischen Kontakt mit Mitarbeitern auf der Insel. Somit erfolgte eine große Mobilmachung und einige Personen kämpften gegen die Flammen an, um das Vermögen der beiden Politiker zu retten.

Die Ferienvilla des Herrn Papantoniou ist das südlichste Gebäude des Gebietes, während genau oberhalb von diesem die Villa des Herrn Stournaras liegt. Wie auch auf den Fotos der Reportage ersichtlich ist, grenzt es an ein Wunder, dass die beiden Anwesen nicht in Schutt und Asche gelegt wurden, obwohl laut Informationen an beiden Häusern Schäden entstanden.

Der Vollständigkeit halber wird nachstehend auch der (erste) Leserkommentar zu dem Quellartikel in (freier) deutscher Übersetzung wiedergegeben:

Samstag, 08 September 2012 15:36 | publiziert von xaris
die vermögen der anderen Leute sind euch gleichgültig … um das von stournaras und papantoniou macht ihr euch riesige sorgen … zum teufel, lächerliche journalisten … nur um fotos zu machen wart ihr da … nicht eine hand habt ihr gerührt um zu helfen … hahaha und huhuhu habt ihr gegackert … und späßchen untereinander gemacht oussssstttttttttttt

(Quelle: Cyclades24.gr)

Märchen …

13. Juli 2012 / Aufrufe: 407 Kommentare ausgeschaltet

Autor: Dimitris My

Alle Märchen, die etwas auf sich halten, tragen Sorge, einen Drachen zu haben. Und die Tragödien einen Sündenbock. Giannis Stournaras stellt einen seltenen Fall dar, der alle Qualifikationen aufweist, beide Rollen zu verkörpern. Die des Drachen, im Märchen der Koalitionsregierung der nationalen Verantwortung, und des Sündenbocks in der aktuellen griechischen Tragödie.

Vielleicht entging dem neuen (eingesetzten) Finanzminister, dass der einzige, der ihm bei der Einnahme des Ministersessels etwas Herzliches und Unterstützendes zu sagen fand, Schäuble war. Möglicherweise nimmt Herr Stournaras – weil auch nicht gewählt, sondern eingesetzt – nicht wahr, dass die Leute, die meisten Leute auf besonders simple Weise denken und sagen „zeig‘ mir Deine Freunde, damit ich Dir sage, wer Du bist …„.

Höchstwahrscheinlich hat Herr Stournaras keine direkte Wahrnehmung der Realität, welche – im Durchschnitt, wie auch er selbst in seiner Sprache sagen würde – die griechische Gesellschaft durchlebt. Eine Realität, die bei immer größeren Teilen der Bevölkerung enthüllt wird, da sie die Kopfsteuer-Bescheide vom Finanzamt erhalten. Für all diese Bevölkerungsteile des leidenden Landes stellt die Erscheinung eines „Freundes von Schäuble“ offensichtlich den idealen Sündenbock dar … . Einen Bock, auf den bereits auch der Führer der PASOK-Partei zeigt, der seinerseits nach dem idealen Prügelknaben sucht.

Wir unterstellen keinesfalls, Herr Stournaras sei naiv, sich in den inländischen Spielen politischer Balancen benutzen zu lassen. Vielmehr ist absolut sicher, dass er bewusst übernommen hat, seine Rolle zu spielen, ohne daran zu denken, zu einem Opfer gemacht zu werden. Ihm ist bekannt, dass die politische Kraft im Griechenland des Memorandums weniger von dem inländischen Machtsystem vertreten wird und sich auch nicht aus dem Willen des Volkes ableitet. Ihm ist bekannt, dass sein Überleben vorrangig und hauptsächlich davon abhängt, wie erfolgreich er die Rolle spielen kann, die seine wichtigen Unterstützer von ihm verlangen, wie Schäuble …

Quelle: To Pontiki
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog