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Artikel Tagged ‘stiglitz’

Griechenlands Situation wird sich verschlimmern

18. September 2015 / Aufrufe: 1.498 3 Kommentare

Joseph Stiglitz warnt, die Krise in der Eurozone sei keinesfalls überwunden und die Lage in Griechenland werde sich weiter verschlechtern.

Der amerikanische Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz warnt, die Krise in der Eurozone sei nicht überwunden worden, und fügt an, die Lage in Griechenland werde sich verschlimmern.

Trotz der jüngsten „Rettung“ Griechenlands schätzt Stiglitz ein, die Krise in der Eurozone sei nicht überwunden worden. „Die Krise in der Eurozone liegt auf keinen Fall hinter uns. Die Situation Griechenlands wird sich weiter verschlechtern, während in den anderen Ländern, die einer wirtschaftlichen Krise begegnen, die Dinge nur sehr geringfügig besser verlaufen werden„, betonte er in einem Interview an die deutsche Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“.
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Es wäre unzumutbar, von Griechenland noch mehr zu verlangen

13. Juli 2015 / Aufrufe: 964 2 Kommentare

Nobelpreisträger Joseph Stiglitz lastet Deutschland mangelnde Solidarität an und bezichtigt die europäischen Führer der Heuchelei.

In einem am Rand der internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung an die französische Nachrichtenagentur gegebenen Interview attackierte der Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz Deutschland und warf ihm vor, mit seiner Haltung in der griechischen Krise „hat es Europa einen erheblichen Schlag zugefügt„.

Deutschland hat einen Mangel an Solidarität gezeigt. Eine Eurozone kann nicht ohne ein Minimum an Solidarität existieren. Diese Krise hat die gemeinsame Vision und die europäische Solidarität völlig untergraben. Das ist eine Katastrophe.„, urteilt Stiglitz und fügt an, es wäre „absurd“, bei den andauernden Verhandlungen in Brüssel von Griechenland „noch mehr“ zu fordern.
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Griechenland: Kompromiss ja, Kompromittierung nein

11. April 2015 / Aufrufe: 1.604 1 Kommentar

Griechenlands Finanzminister erklärte, die Regierung sei bereit, Kompromisse einzugehen und die politischen Kosten zu tragen, werde sich jedoch nicht kompromittieren lassen.

Im Gespräch mit Bloomberg brachte Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis seine Überzeugung zum Ausdruck, dass es bis zum 24 April 2014 eine Einigung mit den Partnern geben werde, merkte jedoch an, es gebe auch Grenzen.

Wir wollen einen Kompromiss„, merkte Vanis Varoufakis an, stellte jedoch auch klar, dass es Grenzen bei den Zugeständnissen gibt, welche die Regierung machen kann („we want a compromise but we won’t be compromised„), und fügte an: „Wir wären nicht für den Job geeignet, wenn wir nicht bereit wären, die politischen Kosten auf uns zu nehmen, die erforderlich sind um Griechenland zu stabilisieren und zum Wachstum zu führen.
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