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Artikel Tagged ‘steuerwahn’

Mehr Steuern brachten Griechenland geringere Einnahmen und Umsätze

28. Mai 2016 / Aufrufe: 842 3 Kommentare

Die andauernden Erhöhungen der Mehrwertsteuer in Griechenland brachten nicht die erhofften Mehreinnahmen und stürzten die Wirtschaft in eine noch tiefere Rezession.

Die im Rahmen der Sanierung der öffentlichen Finanzen Griechenlands auf die Lebensmittel (Lebensmittelgeschäft-Produkte) verhängten andauernden Erhöhungen der Mehrwertsteuer erweisen sich in einem hohen Grad als mehrfach ineffizient.

Und dies, wie in einer Untersuchung des Forschungsinstituts für Einzelhandelsgüter (IELKA) betont wird, weil sie eine größere Rezession in der Wirtschaft verursachten und zum Resultat hatten, dass sie nicht die Erwarteten Einnahmen abwarfen und die Erwartungen ihrer Initiatoren Lügen straften. Zur selben Stunde belasteten sie signifikant die Familienetats, und zwar trotz der Bemühungen, welche die Unternehmen unternahmen, die Preiserhöhungen selbst aufzufangen und die Preise bei den Endprodukten stabil zu halten.
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Autos werden in Griechenland ab Juni 2016 teurer

19. Mai 2016 / Aufrufe: 977 1 Kommentar

Infolge abrupter Änderungen bei den sogenannten Taxierungsgebühren werden in Griechenland die meisten Pkw ab Juli 2016 erheblich teurer.

Alle, die sich ab dem ersten Juli 2016 entschließen, in Griechenland ein Auto zu kaufen, werden mit erhöhten Taxierungsgebühren konfrontiert werden, da sich bei der Taxierungsabgabe (sprich dem verkappten Einfuhrzoll auf Kraftfahrzeuge) praktische alles ändert.

Die bei dem Modus der Taxierungsgebühren eintretenden Änderungen sind in der – derzeit noch im Stadium der Vorlage befindlichen – Gesetzesvorlage umfasst, die dem Fiskus für die Periode bis 2018 zusätzliche indirekte Steuern in Höhe von 1,8 Mrd. Euro bescheren soll.
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Radikale Änderungen bei Kfz-Besteuerung in Griechenland

18. Mai 2016 / Aufrufe: 1.534 2 Kommentare

Aus umgehend in Kraft tretenden Änderungen bei der Besteuerung von Kraftfahrzeugen hofft der Fiskus in Griechenland auf Mehreinnahmen in Höhe von über 120 Millionen Euro.

Die Eingriffe der Regierung Griechenlands bei der indirekten Besteuerung umfassen Umgestaltungen, die radikal die Besteuerung der privaten Kraftfahrzeuge und spezieller die berüchtigten Einkommensindizien und die Taxierungsgebühren ändern, aber auch die Abschaffung der Luxussteuer vorsehen.

In der neuen Gesetzesvorlage zum Steuergesetz, die noch in dieser Woche dem Parlament vorgelegt und ratifiziert werden soll, ist die Kopplung der sogenannten Lebensführungs-Indizien für Privatfahrzeuge an die Einzelhandelsverkaufspreise sowohl bei neuen als auch gebrauchten Fahrzeugen und die Abschaffung der „Steuer auf luxuriöse Lebensführung“ und deren Integration in die Taxierungsgebühren vorgesehen, die fortan auf Basis des Einzelhandelsverkaufspreises vor Steuern und der Abgasemissionen erhoben werden sollen.
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Griechenland ist Europa-Champion bei indirekten Steuern

17. Mai 2016 / Aufrufe: 1.387 3 Kommentare

Mit inzwischen 16 Prozent des BIP tangierenden Verbrauchsteuern hat Griechenland die höchste indirekte Besteuerung in ganz Europa.

Griechenland erweist sich bei den indirekten Steuern als Europas Champion, da in den kommenden Tagen mit einer von dem Parlament (noch) zu ratifizierenden Gesetzesvorlage ein neues „Steuergewitter“ die privaten Haushalte heimsuchen wird.

Innerhalb der sechs Jahre der Krise handelt es sich um das fünfte Mal, dass die Mehrwertsteuer mit dem Ziel erhöht wird, die Vereinbarung mit den Gläubigern zum Abschluss zu bringen, wobei diesmal der MwSt.-Regelsatz von 23% auf 24% steigt.
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Neue Steuer auf Festnetz-Telefonie in Griechenland

16. Mai 2016 / Aufrufe: 967 3 Kommentare

Ab Juni 2016 wird in Griechenland auf Festnetz-Telekommunikationsgebühren eine neue Steuer erhoben, die zu einer Mehrbelastung von etwa 6 Prozent führt.

Das in diesen Tagen in Griechenland geschnürte Paket indirekter Steuern (sprich speziell sogenannter Verbrauchssteuern) wird auch die Erhebung einer neuen Abgabe in Höhe von 5% auf die Festnetz-Telefonrechnungen umfassen, die unmittelbar nach der Ratifizierung der Multi-Gesetzesvorlage in Kraft treten wird.

Die in dem Gesetzentwurf umfasste überraschende Maßnahme sieht ab dem 01 Juni 2016 die Belastung jeder monatlichen oder zweimonatlichen Festnetz-Telefonrechnung mit einer Steuerabgabe in Höhe von 5% vor.
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Gerichte in Griechenland stoppen rechtswidrige „Steuerprüfungen“

23. Mai 2015 / Aufrufe: 1.874 1 Kommentar

Infolge diverser Urteile der Gerichte in Griechenland hängen rund 100000 Fälle angeblicher Steuerhinterziehungen praktisch in der Luft.

„Tretminen“ bei den Überprüfungen der sogenannten Lagarde-Liste und aller sonstigen von dem griechischen Finanzministerium untersuchten großen Steuerhinterziehungsfälle legen neue Gerichtsurteile, die das in den letzten 5 Jahren konstruierte neue Steuerprüfungsmodell von Grund auf umstürzen.

Die Kontrollen rund um die Lagarde-Liste, die Liste mit den Auslandsüberweisungen und die sogenannte Nikoloudis-Liste stützen sich bis zum Überdruss auf die Öffnung von Bankkonten, indirekte Prüftechniken und über ein Jahrzehnt zurückreichende rückwirkende Geldstrafen.
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Steuerwahn vernichtet Kleinunternehmer in Griechenland

9. Juni 2014 / Aufrufe: 3.167 19 Kommentare

Das in Griechenland 2014 für das gesamte Jahr 2013 rückwirkend in Kraft getretene neue Besteuerungssystem treibt Kleinunternehmer und Selbständige unweigerlich in den Ruin.

Hunderttausende mittelständische Gewerbetreibende und Selbständige in Griechenland, die während des Jahres 2013 aus der Ausübung ihrer Aktivitäten nur spärliche Einkommen erzielten oder sogar anstatt Gewinnen Verluste hatten, sind mit einem unglaublichen neuen Steuer-Albtraum konfrontiert.

Das neue System der Besteuerung für Personenunternehmen bringt Steuern auf inexistente Einkommen, da eine Steuer von 26% „ab dem ersten Euro“ plus eine Vorauszahlung von 55% für das nächste Jahr erhoben wird – und zwar sogar auch auf nicht existierende Einkommen, die auf Basis sogenannter Einkommens- und Lebensführungsindizien festgesetzt werden.
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Griechenland: Warum Bürger Chrysi Avgi wählen

2. Juni 2014 / Aufrufe: 890 7 Kommentare

Das imposante Wahlergebnis der rechtsradikalen Chrysi Avgi in Griechenland bei der Europawahl 2014 wurde systematisch provoziert.

In ganz Europa und speziell auch Griechenland zeigt „man“ sich über den Aufstieg der Rechtsradikalen „entsetzt“ und „angewidert“, kehrt jedoch geflissentlich unter den Teppich, dass diese Tendenz von den neoliberalen Kräften geradezu provoziert wurde.

Jeder von der in Griechenland aktuell von Samaras, Venizelos & Co vertretenen neoliberalen Herrscherasse zum „Ertrinken“ verurteilte Bürger wird sich reflexartig an jeden noch so trügerischen Strohhalm (also auch die Chrysi Avgi) klammern, da er so wie so nichts mehr zu verlieren zu haben glaubt!
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Überbesteuerung von Arbeitslosen und Geringverdienern in Griechenland

17. April 2014 / Aufrufe: 930 Keine Kommentare

Die horrende Überbesteuerung der Arbeitslosen und Geringverdiener in Griechenland soll in letzter Minute durch eine gesetzliche Regelung korrigiert werden.

In den diesjährigen (Einkommen-) Steuerbescheiden in Griechenland lauern überdimensionale Steuern für tausende Arbeitslose, die im Jahr 2013 im Rahmen subventionierter Programme beschäftigt wurden und Beträge von 300 – 600 Euro bezogen, aber auch für Steuerpflichtige, die sei es auch nur ein paar Cent aus Guthabenzinsen einnahmen oder geringfügige Einkommen aus Mieteinnahmen hatten.

Die in Rede stehenden Steuerpflichtigen werden gemäß der geltenden Steuergesetzgebung aufgefordert sein, enorme Steuerbeträge zu entrichten, die viel höher sind als die im vergangenen Jahr erzielten Einkommen, wobei ihnen auch eine 55%ige Steuervorauszahlung (für das kommende Jahr) in Rechnung gestellt werden wird.
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Eskalation des Steuerwahns in Griechenland

18. Januar 2013 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 4.736 9 Kommentare

Das von einem exzessiven Steuerwahn geprägte neue Steuergesetz in Griechenland etabliert eine beispiellose Ungleichbehandlung der Steuerzahler.

Steuerpflichtige „vieler Geschwindigkeiten“ schafft in Griechenland das neue System der Besteuerung der Einkommen, das mit der jüngst verabschiedeten Gesetzesvorlage zum Steuergesetz etabliert wird. Steuerpflichtige mit exakt gleich hohen Einkommen und dem selben Familienstand werden fortan unterschiedlich hohe Steuern zahlen, da die Steuern analog zur Quelle des Einkommens nunmehr auf Basis jeweils unterschiedlicher Steuersätze erhoben werden.

Dies bedeutet, dass bei der selben Höhe des Einkommens eine andere Steuer der Arbeitnehmer, eine andere Steuer der Selbständige und eine andere Steuer der Immobilienbesitzer mit Mieteinnahmen zahlen wird. Viele Steuerzahler werden ihre „Steuerrechnung“ signifikant anschwellen sehen, während andere Steuerpflichtige (und zwar u. a. speziell solche mit sehr hohen Einkommen) Steuererleichterungen feststellen werden.
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