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Artikel Tagged ‘steuervermeidung’

Hilfsprogramme für Griechenland waren unglaublich idiotisch

18. Juni 2015 / Aktualisiert: 18. Juni 2015 / Aufrufe: 4.311 4 Kommentare

Daniel Altman vertritt in seinem Artikel im Magazin Foreign Policy, die Hilfsprogramme für Griechenland seien unglaublich idiotisch gewesen.

Die Programme zur Stützung Griechenlands waren unglaublich idiotisch„, vertritt in der letzten Ausgabe des Magazins Foreign Policy der Assistenzprofessor der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der New York University und Senior-Redakteur Daniel Altman in seinem Artikel The Greek Bailouts Are Incredibly Stupid.

Für Altman ist das Thema nicht, ob die Rettung Griechenlands von Anfang an eine schlechte Idee war, da er einschätzt, ein völliger Zusammenbruch der griechischen Wirtschaft hätte zu gesellschaftlichen Unruhen und sogar einem Konflikt geführt haben können. „Die Weise jedoch, auf welche die Europäer und ihre Kumpane beim IWF Griechenland stützten, war erstaunlich, unerträglich idiotisch„, betont er.
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Legale Immobiliensteuer-Schlupflöcher in Griechenland

19. Mai 2014 / Aufrufe: 1.223 Kommentare ausgeschaltet

Während die neuen Steuergesetze in Griechenland zigtausende Kleineigentümer in den sicheren Ruin treiben, bieten sie Eigentümern großer Vermögen lukrative Schlupflöcher.

Die bei der Besteuerung des Einkommens und des Besitzes von Immobilien in Griechenland erfolgten Änderungen haben sich für tausende Immobilieneigentümer große Schlupflöcher für eine absolut legale Senkung der steuerlichen „Gesamtrechnung“ geöffnet.

Es handelt sich um Schlupflöcher, die sich hauptsächlich an all jene richten, die Immobilien von signifikantem Wert haben und aus denen sie relativ hohe Einkommen erzielen.
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Die „verlorenen“ Steuerspuren von Google in Griechenland

14. Juni 2013 / Aufrufe: 427 Kommentare ausgeschaltet

Schätzungen zufolge verliert Griechenland signifikante Steuereinnahmen in Millionenhöhe aus der von Google weltweit befolgten Praxis der Steuervermeidung.

Es ist bezeichnend, dass ab 2009, als in Griechenland die Nutzung begann (Anmerkung: gemeint sind die Werbedienstleistungen), bis Ende 2012 die Google Hellas Steuern in Höhe von insgesamt 491.270 Euro zahlte, also knapp 123.000 Euro jährlich. In dem selben Zeitraum präsentierte sie Umsätze in Höhe von insgesamt 12,7 Mio. Euro und Reingewinne in der Größenordnung von 1,25 Mio. Euro.

Wie Kenner des elektronischen Unternehmertums berichten, liegt der tatsächliche von Google in Griechenland realisierte Umsatz jedoch deutlich höher, da die Bezahlungen für auf Googles Seiten eingeblendete Werbungen von griechischen Kunden direkt auf Bankkonten in Irland entrichtet werden.
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Die Hälfte der Griechen glaubt, die andere Hälfte betrüge das Finanzamt

24. Februar 2013 / Aufrufe: 1.171 4 Kommentare

50 Prozent der Bürger in Griechenland glauben, die anderen 50 Prozent bestehlen das Finanzamt, und 70 Prozent meinen, kleine Unternehmer hinterziehen Steuern aus Not.

In Erwartung des neuen Steuergesetzes, an dem die griechische Regierung fieberhaft arbeitet, werden die Befunde einer von dem ESEE präsentierten Erhebung als außerordentlich interessant beurteilt, wonach 70% der Bürger zwar indirekt, jedoch klar die Steuerhinterziehung der kleinen und mittleren Unternehmen „rechtfertigen“ und glauben, sie erfolge aus Gründen der Überlebensfähigkeit und nicht um Gewinn zu erzielen.

Schockierend ist, dass mehr als die Hälfte der Bürger glaubt, die andere Hälfte bestehle das Finanzamt. 53% der Befragten erachten, mehr als die Hälfte ihrer Mitbürger hinterziehe systematisch steuern. Nur einmal gerade 16,4% gestehen jedoch ein, Einkommen verheimlicht und Steuern hinterzogen zu haben. Es handelt sich hauptsächlich um Männer (24,7%) und Personen mit Einkommen von über 2.000 Euro im Monat (23,1%).

Mutiger und ehrlicher erklären 46,3%, darin mitgewirkt zu haben, dass jemand Steuern hinterzieht (indem sie beispielsweise keine Quittung verlangen). Es ist auch anzumerken, dass 74,2% der Bürger gegenüber dem neuen Steuergesetz eine negative Position beziehen, wobei 64,4% glauben, es werde der Steuerhinterziehung nicht essentiell begegnen.

Was die Steuerhinterziehung unter dem Kriterium der Größe des Unternehmens betrifft, glauben sechs von zehn Bürgern (58,4%), die kleinen und mittleren Unternehmen betrieben weniger Steuerhinterziehung als die großen Firmen.
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