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Artikel Tagged ‘steuersystem’

Mörderisches Verbrechen gegen das griechische Volk

7. Juni 2018 / Aufrufe: 731 Kommentare ausgeschaltet

Die brutale Überbesteuerung stellt ein andauerndes vernichtendes und tödliches Verbrechen zu Lasten des griechischen Volks dar.

Kann der Diebstahl moralische oder auch juristische mildernde Umstände haben? Der Mord? Natürlich können sie es. Während man erwarten würde, dass die Justiz oder Legislative weniger sentimental als die Gesellschaft und die Religion ist, die in unseren Tagen weiterhin in vielen Dingen die moralbezogene Sichtweise der westlichen Gesellschaften gestaltet, findet sogar sehr häufig das Gegenteil statt.

Dies ist auch der Hauptgrund, aus dem wir heute dem Paradoxon begegnen, dass ein mehrfacher Mörder ohne jeden Deut eines mildernden Umstandes die Gesellschaft und die Institutionen mit einem Hungerstreik erpresst, um ungehindert seine Freigänge zu bekommen, und zwar ohne auch nur eine Spur der Reue gezeigt zu haben.
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Einheitssteuer könnte auch für Griechenland funktionieren

27. Mai 2018 / Aufrufe: 417 Kommentare ausgeschaltet

Ein einheitlicher Steuersatz anstatt eines gestaffelten Steuersystem könnte für Italien und entsprechend auch Griechenland durchaus funktionieren.

Der Einheitssteuersatz? Und doch kann er die Lösung für Italien (und dann wohl auch für Griechenland) darstellen.

Theoretisch kann seine Einführung zu einem ernsthaften Verlust von Einnahmen für die Regierung führen. Wenn uns jedoch die Erfahrung und Osteuropas etwas sagt, könnte auch Italien dort angelangen, mehr Steuern zusammenzutragen, trotz der historischen nationalen Unzuverlässigkeit bei ihrer Entrichtung„, schreibt Leonid Bershidsky bei Bloomberg.
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Griechenland: 82 gesetzliche Steueränderungen in 4 Jahren!

5. Oktober 2017 / Aufrufe: 781 1 Kommentar

Die steuerliche Unsicherheit in Griechenland stellt ein maßgebliches Hemmnis für alle dar, die in dem Land investieren wollen würden.

Die äußerst häufigen Änderungen des Steuersystems stellen wenn nicht gar das größte, so doch zumindest eins der signifikantesten Hemmnisse für jeden dar, der in Griechenland zu investieren gedenkt.

Einer Reportage der griechischen Tageszeitung „Kathimerini“ zufolge ist es vielleicht der maßgebliche Faktor dafür, dass die Investoren sich zurückziehen und die großen Firmen ihren Sitz ins Ausland verlegen.
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Griechenland animiert zur Steuerhinterziehung

8. Juni 2016 / Aufrufe: 2.432 2 Kommentare

Unternehmer und Selbständige werden in Griechenland infolge der horrenden Steuern und Abgaben mehr denn je zur Steuerhinterziehung animiert.

Nach den jüngsten Änderungen im Steuer- und Versicherungssystem erreichen in Griechenland die Belastungen für Unternehmen und Konsumenten schwindelerregende Höhen, da für jede 100 Euro einer über die Erbringung von Dienstleistungen ausgestellten Quittung oder Rechnung bis zu über 60 Euro in Form von Steuern und Sozialabgaben an den Staat abgeführt werden müssen.

All diese Belastungen machen das Motiv, keine Quittungen bzw. Rechnungen auszustellen, aber auch keine zu verlangen, größer denn je.
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Verbraucher füllen in Griechenland die Kassen

1. Juni 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.102 1 Kommentar

Eine Studie der PwC offenbart, dass in Griechenland hauptsächlich die Verbraucher die Kassen des Fiskus füllen.

94% der Steuereinnahmen in Griechenland rühren aus Verbrauchssteuern, also aus indirekten Steuern und der Mehrwertsteuer her, welcher Umstand die existierende Verzerrung zeigt.

Gemäß einer Studie der PwC und im weiteren Verlauf des Berichts „Worldwide Tax Summaries – Corporate Taxes 2015/16“ ist das griechische Steuersystem von hohen Steuersätzen gekennzeichnet, mit denen jedoch keine entsprechend hohen Steuereinnahmen einhergehen.
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Angst vor sozialen Explosionen in Griechenland

29. Februar 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.948 1 Kommentar

Enttäuschung und Verzweiflung der Bürger in Griechenland lassen den Aufstieg extremer Stimmen und unkontrollierbare gesellschaftliche Explosionen befürchten.

Griechenland – und hauptsächlich seine Gesellschaft – sind an einem gefährlichen Wendepunkt angelangt. Die Sackgassen der Regierung und das Fehlen eines Plans zur Bewältigung der Krise, die Verlegenheit und das Fehlen eines alternativen Vorschlags der Opposition und der allgemeine Verlust der Hoffnung und der Perspektive bei den Bürgern zeichnen sich bei der Gesamtheit der aufgetretenen kritischen Themen ab und verursachen eine logische Beunruhigung bezüglich des nächsten Tags.

Fügt man zu diesem komplexen und Unheil verkündenden Puzzle das auf europäischer Ebene verzeichnete allgemeine Bild eines Babels und der Unfähigkeit zur Verständigung hinzu, sind leicht die Gefahren, für die eine solche Situation verantwortlich ist, aber auch die Beunruhigung über unvorhersehbare gesellschaftliche Explosionen zu begreifen.
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Griechenlands Bauern und die Eurozone

14. Februar 2016 / Aktualisiert: 15. Februar 2016 / Aufrufe: 1.218 3 Kommentare

Die gegen die neuen Maßnahmen gerichteten Proteste in Griechenland, mit den Bauern in der Rolle der Protagonisten, sind apolitisch und in sich widersprüchlich.

Der Nachstehende (Leser-) Brief ist von dem Philologen – Poeten Stavrianos Agorastos geschrieben. Die Eigenschaft ist von Bedeutung, weil sie zeigt, das wir inzwischen alle in die Tiefen der Dinge eingetaucht sind (oder eintauchen wollen würden), die unser Leben verwunden, den Geist und die Seele der meisten in Aufruhr versetzen, so dass Verwirrung und Zaghaftigkeit in der Äußerung einer politischen Meinung herrschen.

Der Autor des Schreibens bringt seine Meinung öffentlich zum Ausdruck. Manche werden natürlich prompt meinen, es fehle die alternative Lösung. Was ist jedoch mehr vorzuziehen? In der Strangulation zu verharren, mit der man uns straft, oder die „Philosophie“ des kapitalistischen Systems zu knacken? Ist der Kampf der Bauern ohne Sinn oder setzt er neue Zeichen? Das Schreiben mit Titel „Der Widerspruch der Protestbewegungen“ wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben:
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Die Fundamente der gescheiterten Wirtschaft Griechenlands

11. September 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.021 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland verwurzelte Werte mögen gut für das Familienleben sein, führen jedoch in der Wirtschaft zu Stagnation und schlechten Karrieren.

Sehr viele Politiker und Ökonomen lasten der – von den Gläubigern Griechenlands beaufsichtigten – Austerität den Zusammenbruchs der griechischen Wirtschaft an.

Die Fakten zeigen jedoch weder historische Niveaus der Austerität noch dermaßen große staatliche Kürzung, um den großen Verlust an Arbeitsplätzen zu erklären. Was die Fakten zeigen, sind in den Werten und Überzeugungen der griechischen Gesellschaft verwurzelte wirtschaftliche Probleme.
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Griechenland eliminiert Kleinunternehmer und Selbständige

15. März 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 5.826 5 Kommentare

Die neuen Steuersätze für Einkommen aus selbständigen Tätigkeiten in Griechenland treiben zahllose Selbständige und Kleinunternehmer unweigerlich in den Bankrott.

Mehr Steuern für ungefähr 1.000.000 Selbständige und mittelständische Gewerbetreibende bringen die diesjährigen Steuererklärungen. Wegen der eingetretenen steuerlichen Umstürze werden diese Steuerpflichtigen aufgefordert sein, hohe Steuerbeträge für die Einkommen zu zahlen, die sie im Jahr 2013 erzielten.

Die von dem rückwirkend für das gesamte Jahr 2013 in Kraft gesetzten neuen Steuersystem vorgesehene Streichung des pauschalen Einkommensteuerfreibetrags von 5.000 Euro, die Streichung aller Steuerbefreiungen und die Besteuerung des – real deklarierten oder fiktiv festgestellten – jährlichen Einkommens ab dem ersten Euro mit 26% lässt die steuerliche Belastung hunderttausender Gewerbetreibender in die Höhe schnellen.
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Bürokratie und Steuer-Paranoia in Griechenland

27. Februar 2014 / Aufrufe: 3.264 5 Kommentare

Die Auswüchse der Bürokratie und des Steuerwahns der öffentlichen Verwaltung in Griechenland spotten nach wie vor jeder Beschreibung.

Möglicherweise von der Success-Story des griechischen Premierministers Samaras mitgerissen wollte ein Kaufmann eine neue Filiale eröffnen. Anstatt Möbel und einen PC neu anzuschaffen, kaufte er diese in dem Bemühen, etwas Geld einzusparen, nicht neu, sondern zu einem absolut symbolischen Preis von sich selbst, und stellte dafür gemäß dem Gesetz sogar auch eine eigene Rechnung aus.

Am 01/12/2013 kaufte er also bestimmungsgemäß aus seinem Haushalt einen gebrauchten Schreibtisch, vier Stühle, ein Regal und einen Rechner gegen einen Betrag von 13 €, der mit einer Stempelgebühr von 2,4%, also einer Steuer von 0,31 € belastet wird. Gemäß der Gesetzgebung schuldete er die Stempelgebühr bis zum 20/01/2014 an das zuständige Finanzamt abzuführen. Der in Rede stehende Kauf entrichtete akkurat den obigen Betrag am 18/12/2013 und bewahrte natürlich – glücklicherweise – den von der Kasse des Finanzamts erhaltenen Zahlungsbeleg auf.
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