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Artikel Tagged ‘steuersystem’

Griechenland animiert zur Steuerhinterziehung

8. Juni 2016 / Aufrufe: 2.088 2 Kommentare

Unternehmer und Selbständige werden in Griechenland infolge der horrenden Steuern und Abgaben mehr denn je zur Steuerhinterziehung animiert.

Nach den jüngsten Änderungen im Steuer- und Versicherungssystem erreichen in Griechenland die Belastungen für Unternehmen und Konsumenten schwindelerregende Höhen, da für jede 100 Euro einer über die Erbringung von Dienstleistungen ausgestellten Quittung oder Rechnung bis zu über 60 Euro in Form von Steuern und Sozialabgaben an den Staat abgeführt werden müssen.

All diese Belastungen machen das Motiv, keine Quittungen bzw. Rechnungen auszustellen, aber auch keine zu verlangen, größer denn je.
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Verbraucher füllen in Griechenland die Kassen

1. Juni 2016 / Aufrufe: 912 1 Kommentar

Eine Studie der PwC offenbart, dass in Griechenland hauptsächlich die Verbraucher die Kassen des Fiskus füllen.

94% der Steuereinnahmen in Griechenland rühren aus Verbrauchssteuern, also aus indirekten Steuern und der Mehrwertsteuer her, welcher Umstand die existierende Verzerrung zeigt.

Gemäß einer Studie der PwC und im weiteren Verlauf des Berichts „Worldwide Tax Summaries – Corporate Taxes 2015/16“ ist das griechische Steuersystem von hohen Steuersätzen gekennzeichnet, mit denen jedoch keine entsprechend hohen Steuereinnahmen einhergehen.
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Angst vor sozialen Explosionen in Griechenland

29. Februar 2016 / Aufrufe: 1.857 1 Kommentar

Enttäuschung und Verzweiflung der Bürger in Griechenland lassen den Aufstieg extremer Stimmen und unkontrollierbare gesellschaftliche Explosionen befürchten.

Griechenland – und hauptsächlich seine Gesellschaft – sind an einem gefährlichen Wendepunkt angelangt. Die Sackgassen der Regierung und das Fehlen eines Plans zur Bewältigung der Krise, die Verlegenheit und das Fehlen eines alternativen Vorschlags der Opposition und der allgemeine Verlust der Hoffnung und der Perspektive bei den Bürgern zeichnen sich bei der Gesamtheit der aufgetretenen kritischen Themen ab und verursachen eine logische Beunruhigung bezüglich des nächsten Tags.

Fügt man zu diesem komplexen und Unheil verkündenden Puzzle das auf europäischer Ebene verzeichnete allgemeine Bild eines Babels und der Unfähigkeit zur Verständigung hinzu, sind leicht die Gefahren, für die eine solche Situation verantwortlich ist, aber auch die Beunruhigung über unvorhersehbare gesellschaftliche Explosionen zu begreifen.
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Griechenlands Bauern und die Eurozone

14. Februar 2016 / Aktualisiert: 15. Februar 2016 / Aufrufe: 1.140 3 Kommentare

Die gegen die neuen Maßnahmen gerichteten Proteste in Griechenland, mit den Bauern in der Rolle der Protagonisten, sind apolitisch und in sich widersprüchlich.

Der Nachstehende (Leser-) Brief ist von dem Philologen – Poeten Stavrianos Agorastos geschrieben. Die Eigenschaft ist von Bedeutung, weil sie zeigt, das wir inzwischen alle in die Tiefen der Dinge eingetaucht sind (oder eintauchen wollen würden), die unser Leben verwunden, den Geist und die Seele der meisten in Aufruhr versetzen, so dass Verwirrung und Zaghaftigkeit in der Äußerung einer politischen Meinung herrschen.

Der Autor des Schreibens bringt seine Meinung öffentlich zum Ausdruck. Manche werden natürlich prompt meinen, es fehle die alternative Lösung. Was ist jedoch mehr vorzuziehen? In der Strangulation zu verharren, mit der man uns straft, oder die „Philosophie“ des kapitalistischen Systems zu knacken? Ist der Kampf der Bauern ohne Sinn oder setzt er neue Zeichen? Das Schreiben mit Titel „Der Widerspruch der Protestbewegungen“ wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben:
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Die Fundamente der gescheiterten Wirtschaft Griechenlands

11. September 2015 / Aufrufe: 1.944 Keine Kommentare

In Griechenland verwurzelte Werte mögen gut für das Familienleben sein, führen jedoch in der Wirtschaft zu Stagnation und schlechten Karrieren.

Sehr viele Politiker und Ökonomen lasten der – von den Gläubigern Griechenlands beaufsichtigten – Austerität den Zusammenbruchs der griechischen Wirtschaft an.

Die Fakten zeigen jedoch weder historische Niveaus der Austerität noch dermaßen große staatliche Kürzung, um den großen Verlust an Arbeitsplätzen zu erklären. Was die Fakten zeigen, sind in den Werten und Überzeugungen der griechischen Gesellschaft verwurzelte wirtschaftliche Probleme.
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Griechenland eliminiert Kleinunternehmer und Selbständige

15. März 2014 / Aufrufe: 4.940 5 Kommentare

Die neuen Steuersätze für Einkommen aus selbständigen Tätigkeiten in Griechenland treiben zahllose Selbständige und Kleinunternehmer unweigerlich in den Bankrott.

Mehr Steuern für ungefähr 1.000.000 Selbständige und mittelständische Gewerbetreibende bringen die diesjährigen Steuererklärungen. Wegen der eingetretenen steuerlichen Umstürze werden diese Steuerpflichtigen aufgefordert sein, hohe Steuerbeträge für die Einkommen zu zahlen, die sie im Jahr 2013 erzielten.

Die von dem rückwirkend für das gesamte Jahr 2013 in Kraft gesetzten neuen Steuersystem vorgesehene Streichung des pauschalen Einkommensteuerfreibetrags von 5.000 Euro, die Streichung aller Steuerbefreiungen und die Besteuerung des – real deklarierten oder fiktiv festgestellten – jährlichen Einkommens ab dem ersten Euro mit 26% lässt die steuerliche Belastung hunderttausender Gewerbetreibender in die Höhe schnellen.
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Bürokratie und Steuer-Paranoia in Griechenland

27. Februar 2014 / Aufrufe: 3.188 5 Kommentare

Die Auswüchse der Bürokratie und des Steuerwahns der öffentlichen Verwaltung in Griechenland spotten nach wie vor jeder Beschreibung.

Möglicherweise von der Success-Story des griechischen Premierministers Samaras mitgerissen wollte ein Kaufmann eine neue Filiale eröffnen. Anstatt Möbel und einen PC neu anzuschaffen, kaufte er diese in dem Bemühen, etwas Geld einzusparen, nicht neu, sondern zu einem absolut symbolischen Preis von sich selbst, und stellte dafür gemäß dem Gesetz sogar auch eine eigene Rechnung aus.

Am 01/12/2013 kaufte er also bestimmungsgemäß aus seinem Haushalt einen gebrauchten Schreibtisch, vier Stühle, ein Regal und einen Rechner gegen einen Betrag von 13 €, der mit einer Stempelgebühr von 2,4%, also einer Steuer von 0,31 € belastet wird. Gemäß der Gesetzgebung schuldete er die Stempelgebühr bis zum 20/01/2014 an das zuständige Finanzamt abzuführen. Der in Rede stehende Kauf entrichtete akkurat den obigen Betrag am 18/12/2013 und bewahrte natürlich – glücklicherweise – den von der Kasse des Finanzamts erhaltenen Zahlungsbeleg auf.
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Interesse ausländischer Investoren an Griechenland

5. September 2013 / Aufrufe: 941 Keine Kommentare

Griechenland kehrt wieder auf die Karte ausländischer Investoren zurück, die speziell den Tourismus, die Immobilien und die Energievorkommen im Visier haben.

Wie gegenüber der „ItS“ (Samstagsausgabe der Imerisia) die Präsidenten sechs großer griechisch-ausländischer Handelskammern anführen, richten sich ihre meisten Blicke auf die Sektoren des Tourismus, der Immobilien, der Lebensmittel und der Kohlenwasserstoffe, während sich im Zentrum auch immer die Privatisierungen befinden.

Die Kammer-Präsidenten vertreten, Griechenland habe nach einem langen Zeitraum der Unsicherheit auf der Karte der ausländischen Investoren wieder Fuß gefasst, stellen jedoch klar, Griechenland müsse große Anstrengungen unternehmen um sie in das Land ziehen, angefangen von der Adoption eines stabilen Steuersystems und der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung.

Jedenfalls sind sich alle darin einig, dass die Anzahl der Ausländer, die in Griechenland investieren wollen werden, sich um so mehr vermehren wird, je mehr die Wettbewerbsfähigkeit des Landes steigt und die Gefahr des Bankrotts und eines Austritts aus der Eurozone sich entfernt.
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Regierungsumbildung und Wahlen in Griechenland in weiter Ferne

23. Dezember 2012 / Aktualisiert: 07. Juli 2013 / Aufrufe: 678 8 Kommentare

Der griechische Premierminister dementierte Gerüchte über eine Regierungsumbildung oder gar vorgezogene Wahlen in Griechenland und siedelte diese in weiter Ferne an.

Es werden keine neuen schmerzhaften Maßnahmen ergriffen werden, sofern wir die Vereinbarungen umsetzen„, vertrat in einem der Zeitung „PARAPOLITIKA“ gegebenem exklusiven Interview der griechische Premierminister Antonis Samaras und betonte, die für 2015 – 2016 programmierten Maßnahmen werden nicht schmerzhaft sein und sich nicht auf Kürzungen von Löhnen, Renten und Beihilfen beziehen.

Herr Samaras analysiert die Achsen der Steuerreform, die seine Regierung vorbereitet, und vertrat, Ziel der vorgezeichneten Strategie sei eine schrittweise Entlastung der Schwächeren. Wie er anmerkt, werden Arbeitnehmer und Rentner mit einem persönlichen Jahreseinkommen von bis zu 23.000 Euro nicht (noch mehr) verlieren, sondern gewinnen. Der Premierminister enthüllt ebenfalls, dass die unmittelbaren Planungen die Senkung der Mehrwertsteuer umfassen, beginnend auf dem Sektor der Gastronomie.

In dem Interview mit der Zeitung „PARAPOLITIKA“ sprach der Premierminister über alle Themen und setzte den Szenarien einer Regierungsumbildung, aber auch vorgezogener Wahlen ein Ende. Bezüglich des Themas der Gerüchte über Änderungen in der Regierung führt er charakteristisch an, „dies liegt nicht sehr nahe„.

Von außerordentlichem Interesse ist schließlich auch die Antwort, die Herr Antonis Samaras bezüglich der Möglichkeit einer bereits von dem Vorsitzenden der DIMAR, Herrn Fotis Kouvelis, gestellten Änderung des Wahlgesetzes gibt: „Eine solche Diskussion würde – zu einem falschen Zeitpunkt und ohne Grund – ein „Wahlkampfklima“ schaffen, was niemand beabsichtigt.

Der „Text des ersten Interviews des griechischen Premierministers nach seinem jüngsten Erfolg in Brüssel“ wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben.
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Wirbel um Kopfsteuer für Immobilienbesitzer in Griechenland

23. September 2012 / Aufrufe: 966 1 Kommentar

Medien in Griechenland berichteten über über eine geplante neue Kopfsteuer für Immobilienbesitzer, was jedoch schließlich von dem Premierminister dementiert wurde.

Am vergangenen Donnerstag (20 September 2012) sickerten in Griechenland überraschend neue Informationen über die die auf dem Tisch der Verhandlungen mit der Troika befindlichen Maßnahmen durch, laut denen die Inspektoren der Troika von dem griechischen Finanzministerium verlangten, das Paket der 11,8 Mrd. Euro um zusätzliche 2 Mrd. Euro aus der Besteuerung zu ergänzen, damit die Abweichungen von dem diesjährigen Haushalt ausgeglichen werden.

Die selben Informationen führten an, der Wirtschaftsstab der griechischen Regierung habe unter dem Druck der Troika eine neue Sonderabgabe auf den Tisch gebracht, die von allen erhoben werden soll, die Einkommen aus der Vermietung von Immobilien (Wohnungen, gewerblichen Räumen, Grundstücken, Feldern u.a.) erzielen. Der Mindestbetrag der Steuer würde 150 Euro für jeden Eigentümer betragen und in Kombination mit der Höhe des Einkommens aus Mieteinnahmen ansteigen. Weiter soll ein Funktionär des Finanzministeriums erklärt haben, die Staffelung der Sonderabgabe sei noch nicht festgelegt worden.

Diese – Quellen der Parteizentrale der PASOK-Partei zugeschriebenen – Berichte verursachten verständlicherweise großes Aufsehen, woraufhin Premierminister Antonis Samaras sich veranlasst sah, am Freitag (20 September 2012) die angeblich geplante Einführung einer solchen Sonderabgabe kategorisch zu dementieren.
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