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Artikel Tagged ‘steuerschuld’

Griechenlands Finanzämter sollen Immobilienvermögen plündern

29. August 2017 / Aufrufe: 965 2 Kommentare

Auf Druck der Gläubiger Griechenlands sollen fortan auch die Finanzämter gepfändete Immobilien zum Marktwert zur Zwangsversteigerung bringen.

In Kürze werden in Griechenland die Finanzämter beginnen, ihren Schuldnern gehörende Immobilien zum Handelswert unter den Hammer zu bringen, der meistens erheblich niedriger als der Einheitswert ist, der derzeit das Mindestgebot bei von dem Fiskus betriebenen Zwangsversteigerungen darstellt.

Innerhalb der kommenden Tagen wird auch der einschlägige Ministerialbeschluss ergehen, der den letzten und essentiellen Schritt darstellen wird, damit das Prozedere beginnt. Während also die Steuerpflichtigen insbesondere die sogenannte Einheitliche Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) weiterhin auf Basis des Einheitswerts ihrer Immobilie zahlen müssen, kann das Finanzamt im Fall einer Schuld die Immobilie zum niedrigeren Handelswert pfänden und einen entsprechenden Teil der Schuld streichen.
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Griechenlands Bürger bunkern wieder Matratzengeld

12. August 2017 / Aufrufe: 741 Kommentare ausgeschaltet

Der Orkan der Kontopfändungen in Griechenland hat zur Folge, dass viele Steuerpflichtige ihr Geld wieder von den Banken abziehen und unter der Matratze verstecken.

Aus Angst vor dem … Sturmangriff des Finanzamts auf ihre Sparkonten sputen sich in Griechenland die Steuerpflichtigen, ihr Geld von den Banken abzuziehen.

Bis vor wenigen Jahren wendeten dagegen in Griechenland die Sparer den Bankeinlagen den Rücken rein aus Reaktion auf das Umfeld der Ungewissheit zu, das sich auf politischer und wirtschaftlicher Ebene gestaltet hatte.
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Bis 1 Million gepfändete Bankkonten in Griechenland

13. Juni 2017 / Aufrufe: 1.238 1 Kommentar

Die Anzahl der in Griechenland von den Steuerbehörden blockierten Bankkonten wird bis Ende des Jahres 2017 bis zu 1 Million erreichen.

In Griechenland werden sich bis Ende des Jahres 2017 bis eine Million Bürger mit den Zwangsmaßnahmen des Finanzamts, sprich Sperrungen von Bankkonten, Pfändungen in Händen Dritter und Blockierungen von Immobilien konfrontiert sehen.

Ebenfalls sieht das „Programm“ der sogenannten „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) eine Intensivierung der „Mahnungen“ an die Schuldner mit fälligen Verbindlichkeiten an den griechischen Fiskus vor.
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Finanzamt in Griechenland schießt sich auf Kleinschuldner ein

28. Mai 2017 / Aufrufe: 862 2 Kommentare

Der Fiskus in Griechenland nimmt Schuldner mit fälligen Verbindlichkeiten von jeweils bis zu 500 Euro ins Visier.

Die Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) betrachtet gerade einmal 11,4 von den insgesamt 92 Mrd. Euro fälliger Verbindlichkeiten an das Finanzamt in Griechenland als beitreibungsfähig. (Siehe auch Neue Explosion der Steuerschulden in Griechenland)

Laut der griechischen Zeitung „Kathimerini“ sind die Möglichkeiten einer Beitreibung bei den Kleinschuldnern sogar größer. Wie Funktionäre des griechischen Finanzministeriums meinen, sind die Chancen einer Beitreibung um so größer, je niedriger die Schuld ist – im Gegensatz zu den sehr großen Verbindlichkeiten, die als nicht beitreibungsfähig gelten, da sie aus alten Geldstrafen der Verordnung über Bücher, von Unternehmen des griechischen Staats, aber auch aus fällig gewordenen Bürgschaften herrühren.
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Finanzamt in Griechenland krallt sich Kfz-Steuersünder

21. Mai 2017 / Aufrufe: 886 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sind dem Finanzamt zehntausende Steuerpflichtige ins Netz gegangen, die ihre Kraftfahrzeugsteuern zu zahlen … vergaßen.

In das Visier der sogenannten „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) in Griechenland geraten zahntausende Fahrzeugeigentümer, die Kfz-Steuern schulden, und es wird … harsche Geldstrafen hageln.

Laut einer Bekanntmachung der der AADE schritt die Direktion für elektronische Regierungsführung anfänglich zu einer Überprüfung der ab 2010 bis 2016 „taxierten“ (sprich zugelassenen) Fahrzeuge und machte Schuldner ausfindig, die für die Jahre ab 2013 bis 2017 keine Kraftfahrzeugsteuern gezahlt haben.
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Griechenlands Steuerverwaltung im Pfändungsrausch

28. April 2017 / Aufrufe: 815 1 Kommentar

In Griechenland wurden im Februar 2017 an jedem Werktag im Durchschnitt über 1000 Zwangspfändungen wegen Schulden an den Fiskus verhängt.

Die „Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (A.A.D.E.) in Griechenland hat bei der Verhängungen von Pfändungen einen neuen Rekord aufgestellt: Innerhalb eines Monats betrieb sie 21.231 Pfändungen bei Bankguthaben, Löhnen, Renten, sonstigen Einkommen und Vermögenswerten von Schuldnern des griechischen Fiskus.

Trotz allem tangierten die fälligen Verbindlichkeiten Ende Februar des laufenden Jahres den astronomischen Betrag von 94 Milliarden Euro und verzeichneten damit innerhalb der beiden ersten Monate des Jahres 2017 einen Anstieg um 2,69 Mrd. Euro.
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Neue Explosion der Steuerschulden in Griechenland

26. April 2017 / Aufrufe: 942 1 Kommentar

Die fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland näherten sich mittlerweile bis auf einen Hauch dem astronomischen Betrag von 94 Milliarden Euro.

In Griechenland verzeichneten im Februar 2017 die fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus einen Anstieg um 989 Millionen Euro. Der Anstieg der fälligen Steuerschulden belief sich im selben Monat auf 912 Millionen Euro.

Dies geht aus den an die Öffentlichkeit gegebenen Angaben der „Unabhängigen Behörde für öffentliche Einnahmen“ (AADE) hervor. Diesen zufolge beliefen sich im Februar 2017 die neuen (sprich seit Anfang des Jahres 2017 entstandenen) fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus auf 2,619 Mrd. Euro, gegenüber 1,630 Mrd. Euro im Januar 2017.
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Finanzamt in Griechenland nimmt sich Kleinschuldner zur Brust

3. Juni 2016 / Aufrufe: 1.753 2 Kommentare

In Griechenland geraten 50000 Bürger mit fälligen Schulden an den Fiskus in Höhe von 30 bis 500 Euro in die Zange des Finanzamts.

Das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Griechenland schritt zu einem Zug, von dem erwartet wird, dass er Diskussionen und heftige Reaktionen hervorrufen wird.

Konkret verschickte die GGDE an 50.000 Schuldner elektronisch … „blaue Briefe“, mit denen sie all jene warnt, die dem Fiskus ab 30 bis 500 Euro schulden – also relativ geringe Beträge, die jedoch natürlich nicht verjährt sind und denen nun das Finanzamt nachjagt, um Geld in die öffentlichen Kassen zu bringen.
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Begleichung der Erbschaftsteuer in Griechenland mit … Immobilien

23. März 2016 / Aufrufe: 1.058 Kommentare ausgeschaltet

Da in Griechenland immer mehr Bürger die Erbschaftsteuer nicht zu zahlen vermögen, wird eine Begleichung auch per Abtretung von Immobilien an den Fiskus ermöglicht.

Die Möglichkeit zur Begleichung eines Teils oder der Gesamtsumme der in Griechenland geschuldeten Erbschaftssteuer per Abtretung von Immobilien an den Fiskus wird der Beschluss des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) bieten, mit dem die Einzelheiten bezüglich der Übereignung von Immobilien spezifiziert werden sollen.

Praktisch können alle, die dem Finanzamt Erbschaftsteuer schulden, diese begleichen, indem sie die ererbte oder andere Immobilien an den Fiskus übereignen, damit ihre Steuerschuld gestrichen wird. Das Finanzministerium antwortete einschlägig mit einem Schreiben, das es nach einer aktuellen Anfrage von Abgeordneten an das Parlament übermittelte.
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Memoranden ruinierten Haushalte in Griechenland

15. März 2016 / Aufrufe: 3.261 2 Kommentare

Während in Griechenland inzwischen jeder Zweite Schulden an das Finanzamt hat, gelten rund 88% der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus als kaum mehr beitreibungsfähig.

Drastische Fakten über die sich in den Jahren der Krise aufgeblähten Schulden der Griechen umfasst der Rechenschaftsbericht des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE), der Bericht zeigt, dass die Haushalte in Griechenland dramatisch unter Druck gesetzt wurden und die Beitreibung der Schulden durch den Fiskus wahrscheinlich unmöglich ist.

Laut diesem Bericht schulden 4,3 von insgesamt 8,6 Millionen Steuerpflichtigen dem Finanzamt insgesamt 86,3 Mrd. Euro, jedoch vermag der Staat nur 10,13 Mrd. Euro beizutreiben, es werden also gerade einmal 1 von 8 Euro in die staatlichen Kassen fließen.
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