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Neue drakonische Steuermaßnahmen in Griechenland

1. November 2012 / Aktualisiert: 03. Juli 2013 / Aufrufe: 2.284 17 Kommentare

Die Regierung schnürt ein neues drakonisches Steuerpaket, welches zu Mehrbelastungen der Steuerzahler in Höhe von insgesamt rund 3 Milliarden Euro führt.

Einen vollständigen Umsturz im System der Besteuerung der Einkommen von Arbeitnehmern, Rentnern, Selbständigen und Personenunternehmen und des Immobilienvermögens wird die Vorlage für das neue Steuergesetz herbeiführen, aus dessen Umsetzung die griechische Regierung mit zusätzlichen Netto-Einnahmen von 2,5 Mrd. Euro rechnet.

Zu letzterem ist anzumerken, dass die Gesamtbelastung der Steuerzahler durch die neuen Steuermaßnahmen um etwa eine halbe Milliarde Euro höher ausfällt, also insgesamt rund 3 Milliarden erreicht. Da die Maßnahmen in Kombination mit der nachhaltigen Rezession und der jeden Monat neue Rekorde brechenden Arbeitslosigkeit jedoch unweigerlich zu einem weiteren Rückgang der staatlichen Einnahmen auf anderen Bereichen führen werden, ergeben sich für den Fiskus unter dem Strich die veranschlagten zusätzlichen Nettoeinnahmen von „nur“ 2,5 Milliarden Euro.

Zu den „großen Verlierern“ des neuen Steuersystems zählen u. a. auf jeden Fall „kleine“ Immobilienbesitzer, Selbständige, Kleinunternehmer und Kleinbauern, deren Einkommen fortan ab dem ersten Euro und zum Teil sogar eigenständig – sprich ggf. erheblich höher als vergleichbare Gesamteinkommen aus anderen Quellen – besteuert werden, aber auch Familien mit Kindern, da die Kinderfreibeträge ebenfalls allesamt gestrichen werden.
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Griechenland-Programm geht ohne neuen Schuldenschnitt nicht auf

30. September 2012 / Aufrufe: 829 7 Kommentare

Von dem neuen drakonischen Sparpaket in Griechenland scheint bereits jetzt festzustehen, dass es ohne einen weiteren Schuldenschnitt nicht aufgehen kann.

Obwohl das neue Paket der radikalen Sparmaßnahmen auf Druck der Troika inzwischen mittels eines zusätzlichen 3 Mrd. Euro schweren Steuerpakets auf fast 15 Mrd. Euro aufgestockt wurde, zeichnet sich bereits jetzt ab, dass unter dem Strich alle Sparmaßnahmen ohne einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland nicht „aufgehen“ können.

Diese Folgerung wird unter anderem von einer Analyse der Rating-Agentur Fitch untermauert, die für das Jahr 2012 die Rezession in Griechenland auf 7% veranschlagt und einen Anstieg der Verschuldung von rund 165% des laufenden Jahres auf 180% im Jahr 2014 prognostiziert!

Der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegebene Artikel von Alexandros Merkourios wurde am 27.09.2012 auf dem Portal der Wochenzeitung „To Pontiki“ publiziert.
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