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Artikel Tagged ‘steuerlast’

Griechenland animiert zur Steuerhinterziehung

8. Juni 2016 / Aufrufe: 2.088 2 Kommentare

Unternehmer und Selbständige werden in Griechenland infolge der horrenden Steuern und Abgaben mehr denn je zur Steuerhinterziehung animiert.

Nach den jüngsten Änderungen im Steuer- und Versicherungssystem erreichen in Griechenland die Belastungen für Unternehmen und Konsumenten schwindelerregende Höhen, da für jede 100 Euro einer über die Erbringung von Dienstleistungen ausgestellten Quittung oder Rechnung bis zu über 60 Euro in Form von Steuern und Sozialabgaben an den Staat abgeführt werden müssen.

All diese Belastungen machen das Motiv, keine Quittungen bzw. Rechnungen auszustellen, aber auch keine zu verlangen, größer denn je.
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Griechenland ist Weltmeister der Steuererhöhungen

4. Dezember 2015 / Aufrufe: 547 Keine Kommentare

Eine Studie der OECD zeigt Griechenland als weltweiten Champion der Steuererhöhungen in der Periode 2007 – 2014 auf.

Gemäß den Fakten des Berichts der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD’s Annual Revenue Statistics) erweist Griechenland sich als … Weltmeister auf Ebene der Erhöhung der steuerlichen Belastung in der Periode 2007 – 2014, wobei es einzig im vergangenen weltweit die „nur“ dritthöchste Anhebung verzeichnete.

Wie aus den Angaben des Berichts hervorgeht, stieg die steuerliche Belastung in Griechenland 2014 um 1,5 Prozentpunkte und erreichte 35,9% des BIP, gegenüber 34,4% im Jahr 2013. Diese Erhöhung war die drittgrößte unter den 34 OECD-Ländern, wobei nur Dänemark (3,3%) und Island (2,2%) noch höhere Anstiege verzeichneten.
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Gegenoffensive der Regierung in Griechenland mit … Leistungen

7. November 2014 / Aufrufe: 565 Keine Kommentare

Die Regierung Samaras in Griechenland versucht mit einem Sturm von Versprechungen das politische Klima zu ihren Gunsten zu beeinflussen.

Mit einem Gewitter von Leistungen, die von dem „Cut“ bei Unternehmens- und Baukrediten bis hin zur Senkung der Immobiliensteuer (ENFIA) um 30% umfassen, setzt das Megaro Maximou (Anmerkung: gemeint ist die Regierungszentrale) den Punkt einer politischen und kommunikativen Gegenoffensive gegen die SYRIZA und mit dem Endziel, das für die Regierung ungünstige politische Klima zu kippen, damit auch die Wahl des Staatspräsidenten durch das gegenwärtige Parlament erleichtert wird.

Der Stab des Premierministers Antonis Samaras schätzt ein, der Schlüssel für eine Änderung des Klimas sei einerseits eine positive Vereinbarung über die Epoche nach dem Memorandum, die davon überzeugen wird, dass die harte Beaufsichtigung durch die Troika zu Ende ist, andererseits in Kombination mit umgehenden Maßnahmen zur wirtschaftlichen Entlastung der Bürger, mit der sich die Wahrnehmung vertiefen wird, dass die Regierung die Kontrolle der Wirtschaftspolitik wiedererlangt.
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Überbesteuerung in Griechenland eliminiert Kleinunternehmen

2. Februar 2014 / Aufrufe: 973 3 Kommentare

Laut dem Handelsverband in Griechenland bedrohen die negativen Auswirkungen der Überbesteuerung die Stabilität der Wirtschaft und die mittelständischen Unternehmen.

In einer Bekanntmachung bezieht der Nationale Verband des Griechischen Handels (ESEE bzw. NCGC) sich auf den Quartalsbericht des griechischen Parlaments, der von der Staatshaushalts-Stelle in Zusammenhang mit der Besteuerung der natürlichen und juristischen Personen in Griechenland im Vergleich zu den übrigen Mitgliedstaaten der EU erstellt wurde.

Im Wirtschaftsstab (der Regierung) muss klar werden, das die hohen Steuerlasten nicht nur nicht die Erhaltung des primären Überschusses sicherstellen, sondern gleichzeitig nicht vermögen, die wie auch immer gearteten positiven Reformen voranzutreiben„, betont der Verband.
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Fiskus in Griechenland sucht verzweifelt nach 6,5 Mrd Euro

13. Februar 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 564 Keine Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland muss zur Rettung des Haushalts 2013 wenigstens 6,5 Milliarden Euro aus Immobiliensteuern und Verbindlichkeiten eintreiben.

Als Rettungsring für die öffentlichen Kassen betrachtet das griechische Finanzministerium (YPOIK) die Immobilien und die Schuldner des Fiskus. Nach dem enttäuschenden Ergebnis an der Front der öffentlichen Einnahmen im ersten Monat des Jahres 2013 (der einen Rückstand von 300 Mio. Euro im Vergleich zu der Zielvorgabe bescherte) wird der Wirtschaftsstab der Regierung versuchen, die Einnahmeziele des Haushalts aus der Besteuerung der Immobilien und der Eintreibung fällige Verbindlichkeiten der Steuerzahler an den Fiskus zu erreichen.

Letztendlich handelt es sich jedoch eher um einen Versuch, der einer Herkulesaufgabe gleicht, da die Gesamtsumme, die aus Immobiliensteuern und fälligen Verbindlichkeiten bis Ende des Jahres in die öffentlichen Kassen fließen muss, sich auf den astronomischen Betrag von 6,5 Mrd. Euro bzw. 3% des Bruttoinlandprodukts beläuft.
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