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Artikel Tagged ‘steuerhinterziehung’

Taschengeld-Besteuerung in Griechenland

6. April 2015 / Aktualisiert: 04. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.245 9 Kommentare

Wer in Griechenland seinem Kind mehr als 5 Euro Taschengeld in der Woche gibt, wird dafür gegebenenfalls mit einem Satz von über 50 Prozent besteuert!

Ein (Steuer-) Schock erwartet Millionen Steuerpflichtige in Griechenland, die aufgefordert sein werden, ihre jährlichen Ausgaben in dem neuen Einkommensteuer-Formular E1 zu deklarieren. Konkret ist unter anderem vorgesehen, dass Schenkungen, elterliche Zuwendungen oder Geldzuwendungen, sofern diese 300 Euro im Jahr übersteigen, als Einkommensindiz gelten!

Von dieser Bestimmung ausgenommen sind Schenkungen an den Fiskus, Kommunen, Hochschulen, Krankenhäuser usw. Was auch immer Eltern ihren Kindern über den Betrag von 300 Euro hinaus an Geld geben, wird als Einkommensindiz gelten und muss gerechtfertigt werden können.
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Schweizer Bankguthaben im Visier Griechenlands

23. März 2015 / Aufrufe: 1.420 2 Kommentare

Bern und Athen wollen das Thema schweizerischer Guthaben griechischer Bürger angehen, zu denen entgegen der deutschen Medienhetze keine offiziellen Daten vorliegen.

Laut Angaben der schweizerischen Zeitung „Tages-Anzeiger“ betragen die griechischen Guthaben im Land 1,4 Milliarden Euro. Der schweizerische Staatsminister kommt wegen des Themas nach Athen.

Wie ein Sprecher des Schweizer Finanzministeriums bekannt gab, werden in dieser Woche die Gespräche zwischen Bern und Athen mit Thema die nicht deklarierten Guthaben bei schweizerischen Banken wieder aufgenommen werden.
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Besteuerung von Auslandszinsen in Griechenland

16. März 2015 / Aufrufe: 1.300 Kommentare ausgeschaltet

Die Abführung der Quellsteuer für ausländische Zinseinkünfte erfolgt in Griechenland ab 2015 vereinfacht im Rahmen der jährlichen Einkommensteuererklärung.

In Griechenland (als Steuerinländer) steuerpflichtige natürliche und juristische Personen, die Bankguthaben im Ausland führen, haben 2015 die erwirtschafteten Zinsen im Formular E1 ihrer Einkommensteuererklärung anzugeben.

Konkret müssen die in Rede stehenden Steuerpflichtigen die (ausländischen) Guthabenzinsen in ihrer Steuererklärung auch in dem Grad anzuführen, in dem sie diese (Zinserträge) nicht mittels einer Bank nach Griechenland eingeführt haben, und werden die Steuer von 15% auf die Zinsen mit der Abrechnung ihrer Steuererklärung im Sommer entrichten.
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Griechenland nimmt Geldwäsche und Schwarzgeld ins Visier

12. März 2015 / Aufrufe: 1.778 4 Kommentare

Die Regierung in Griechenland zeigt sich entschlossen, unter Nutzung aller inzwischen verfügbaren Waffen gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung vorzugehen.

In den Händen der Steuerbehörden in Griechenland befinden sich inzwischen alle Daten zu den Überweisungen in Höhe von über 100.000 Euro, die im vergangenen Jahr, aber auch in den letzten Monaten erfolgten, und zwar sogar auch, wenn es sich um einen (Gesamt-) Betrag handelt, der nicht mittels einer einzigen, sondern mehrerer Transaktionen während des Zeitraums des letzten Jahres bewegt wurde.

Die Grenze von 100.000 Euro gilt nicht nur für Fälle mehrerer Transaktionen durch eine einzige Bank. Sie betrifft auch Transaktionen, die während des vergangenen Jahres von einem Berechtigten in einer einzelnen oder mehreren Transaktionen und durch mehrere Banken erfolgten und sich letztendlich auf oder über obige Grenze summierten.
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Griechenland plant Steuer-Amnestie und Quittungs-Lotterie

11. März 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.409 4 Kommentare

Zur Stimulierung der Steuereinnahmen plant Griechenland die Ermöglichung straffreier Selbstanzeigen  und die Einführung einer Quittungs-Lotterie.

Das Finanzministerium in Griechenland bereitet einen Aufruf an die Steuerpflichtigen vor, dem Finanzamt „heimliche“ Einkommen und Vermögenswerte zu enthüllen und so den anderenfalls vorgesehenenGeldstrafen und Zuschlägen entgehen.

Zur selben Stunde will das Ministerium die Bürger mit jeden Monat erfolgenden Verlosungen und Geldbeträgen und Geschenken auf die Jagd nach der … „Glücks-Quittung“ schicken, damit alle bei ihren Geschäften Quittungen verlangen und erhalten.
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Undercover-Steuerfahnder in Griechenland

7. März 2015 / Aufrufe: 281 5 Kommentare

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis schlägt zur Bekämpfung der alltäglichen Steuerhinterziehung den Einsatz privater Undercover-Steuerfahnder vor.

In seinem Schreiben bezüglich der ersten Reformen der griechischen Regierung zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung führt Finanzminister Yanis Varoufakis unter anderem auch die Schaffung einer sich aus einfachen Bürgern oder sogar auch Touristen rekrutierenden Körperschaft „geheimer Finanzbeamten“ zur Beitreibung der Mehrwertsteuer vor.

Der in Rede stehende Vorschlag betrifft die Einstellung von Bürgern aus allen gesellschaftlich Gruppen für einen streng beschränkten Zeitraum von zwei Monaten und ohne Aussicht auf Wiedereinstellung. Nach einer kurzen Grundausbildung werden sie dann als Kunden in Gebieten auftreten, in denen eine große Steuerhinterziehung beobachtet wird, und unter geeigneter Nutzung technologischer Mittel (Kameras, Mikrofone usw.) bei der Auffindung all jener helfen, die keine Zahlungsbelege ausstellen.

Laut Yanis Varoufakis kann die in Rede stehende Körperschaft, die er „Onlookers‘ VAT Evasion-Fighting Scheme“ nennt, bei der Bekämpfung der Steuerhinterziehung helfen, da – wie er betont – „allein die Nachricht, dass sich überall tausende einfache Beobachter befinden, die Dynamik hat, schnellstens das Steuerabführungsverhalten zu ändern„.

(Quelle: tvxs.gr)

Griechenland schafft den gläsernen Bürger

5. März 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.355 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzamt in Griechenland nimmt Guthaben, Aktien, Kredite und Versicherungen ins Visier, deren Daten auch in das globale Vermögensregister einfließen werden.

In das Visier des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) geraten in Griechenland ab diesem Jahr nicht nur die Bankguthaben und Aktien, sondern auch die Raten, welche die Steuerpflichtigen für die Tilgung von Bau- und Verbraucherkrediten zahlen, sowie Dividenden und Lebens-, Sterbe-, persönliche Unfall- und Krankenversicherungen.

Die Daten werden für Recherchen genutzt werden, welche die GGDE durchführen und damit auch das Vermögensregister anreichern wird, welches das Finanzministerium vorbereitet und im Juni 2016 zur völligen Aktivierung kommen wird. Parallel werden jedoch die Grenzen angehoben, ab denen die Banken zur jährlichen Übermittlung von Daten über Guthaben (von 50.000 auf 100.000 Euro) und Portefeuilles beweglicher Werte (von 100.000 auf 200.000 Euro) verpflichtet sind.
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Griechenland bläst zum Krieg gegen Steuerhinterziehung

1. März 2015 / Aufrufe: 1.781 1 Kommentar

Obligatorische Vermögensdeklarationen und Erfassung aller Finanztransaktionen sind Griechenlands neue Waffen im Krieg gegen die Steuerhinterziehung.

Das zentrale Vermögensregister für alle Steuerpflichtigen, das bis Juni 2015 aktiviert werden wird, sowie auch das „elektronische Auge“ des Finanzamts nicht nur auf alle Bankguthaben, sondern auch Kredite und Börsengeschäfte in Griechenland werden 2015 zwei der neuen Waffen des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) in der „Schlacht“ gegen die Steuerhinterziehung sein.

Der am 26 Februar 2015 an die Öffentlichkeit gegebene Operative Prüfungsplan des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen für das Jahr 2015 sieht vor, dass das Register der Bank- und Zahlungskonten, das derzeit die Bewegungen aller Bankkonten der Steuerpflichtigen beobachtet, bis zum 30 September 2015 auf alle Kreditgeschäfte und bis zum 31 Dezember 2015 auch auf alle Börsenprodukte ausgeweitet werden wird.
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Steuerhinterziehung ist nicht nur Griechenlands Problem

28. Februar 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.068 1 Kommentar

Laut dem Leiter des Bruegel-Instituts ist die Steuerhinterziehung nicht nur ein griechisches, sondern auch ein europäisches Problem.

Guntram Wolff, Leiter der „Denkfabrik“ Bruegel in Brüssel, gab dem deutschen Programm der Deutschen Welle ein Interview bezüglich der Entwicklungen im Thema Griechenland.

Die erste ihm gestellte Frage bezog sich darauf, dass die Liste der von der neuen griechischen Regierung zugesagten Reformen die Bekämpfung der Steuerhinterziehung und Korruption als erste Priorität setzt. Ist so etwas jedoch nicht selbstverständlich?
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Griechenland nimmt Millionäre in die Zange

8. Februar 2015 / Aufrufe: 4.627 2 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland nimmt erneut hohe Bankguthaben und Auslandsüberweisungen ins Visier, um den enormen Einnahmeausfällen zu begegnen.

Angesichts eines wegen der „Flexibilität“ der Steuerprüfungsmechanismen während der Wahlkampfperiode und der Steuervermeidung allein im Januar 2015 verursachten Einnahmelochs von über 1 Mrd. Euro ordnete das griechische Finanzministerium gründliche Überprüfungen der Vermögensverhältnisse tausender Steuerpflichtiger an.

Auf Anweisung der Führung des Finanzministeriums beginnen im kommenden Zeitraum das Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) und das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) Kontrollen vorrangig bei natürlichen und juristischen Personen, die große Guthabenbeträge ins Ausland schafften.
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