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Artikel Tagged ‘steuerhinterziehung’

Absturz der Mehrwertsteuer-Einnahmen in Griechenland

20. Juni 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.159 3 Kommentare

Nicht nur auf Mykonos, sondern auch auf den anderen mondänen Inseln Griechenlands wird ein rapider Rückgang der Einnahmen aus der Mehrwertsteuer verzeichnet.

Einen enormen Rückgang verzeichnen die Einnahmen aus Steuern und speziell aus der Mehrwertsteuer auf den touristischen, kosmopolitischen Inseln Griechenlands.

Es ist bezeichnend, dass der Rückstand von Einnahmen aus den touristischen Gebieten des Landes, die auch als die „krisenfestesten“ gelten, alle Rekorde brach.
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Griechenland nimmt sich BMW und Mercedes zur Brust

19. Juni 2016 / Aufrufe: 2.308 2 Kommentare

In Griechenland wurden endlich lange Zeit politisch verhinderte Strafverfahren gegen BMW Mercedes wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche eingeleitet.

Wegen ausgedehnter Steuerhinterziehung der Firmen Mercedes – BMW und der Bestechung griechischer Amtsträger durch die Daimler bestellte in Griechenland der Wirtschaftsstaatsanwalt die Einleitung eines Strafverfahrens gegen die Verantwortlichen der beiden Gesellschaften.

Das Thema hatte der griechische Radiosender „Sto Kokkino“ im August 2014 aufgedeckt.
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Griechenland: Ich würde besteuert werden wollen, wenn …

13. Juni 2016 / Aufrufe: 2.010 Kommentare ausgeschaltet

Horrende Steuern und Sozialabgaben drängen in Griechenland Tausende in die Illegalität.

Jedes Mal, wenn sie auf dem Display ihres Telefons einen Anruf mit unterdrückter Rufnummer sieht, lehnt sie ihn aus … Sicherheitsgründen ab. „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste„, meint gegenüber der griechischen Zeitung „Kathimerini“ (K) bedeutungsvoll die 40-jährige Friseuse Elvira, die in den letzten Jahren mit einem Köfferchen voll mit Bürsten, Haarspangen und … Föhnen Athen durchkämmt.

Elvira zählt zu den Tausenden in Griechenland, die in einer Bemühung, wirtschaftlich zu überleben, in der „Grauzone“ der Legalität arbeiten und dabei teilweise oder vollumfänglich Steuerhinterziehung begehen.
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Griechenland animiert zur Steuerhinterziehung

8. Juni 2016 / Aufrufe: 2.469 2 Kommentare

Unternehmer und Selbständige werden in Griechenland infolge der horrenden Steuern und Abgaben mehr denn je zur Steuerhinterziehung animiert.

Nach den jüngsten Änderungen im Steuer- und Versicherungssystem erreichen in Griechenland die Belastungen für Unternehmen und Konsumenten schwindelerregende Höhen, da für jede 100 Euro einer über die Erbringung von Dienstleistungen ausgestellten Quittung oder Rechnung bis zu über 60 Euro in Form von Steuern und Sozialabgaben an den Staat abgeführt werden müssen.

All diese Belastungen machen das Motiv, keine Quittungen bzw. Rechnungen auszustellen, aber auch keine zu verlangen, größer denn je.
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Colpo grosso mit bulgarischen POS in Griechenland

15. Mai 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.143 Kommentare ausgeschaltet

Mit Auslandskonten verknüpfte Terminals eröffnen Unternehmern in Griechenland Wege zur Umgehung der Kapitalverkehrskontrollen, aber auch zur Steuerhinterziehung.

Viele Unternehmen scheinen mittels der sogenannten POS-Terminals (sprich Kartenlesegeräte) einen Weg gefunden zu haben, die Kapitalbeschränkungen in Griechenland, aber auch ein „Fenster“ zur Steuerhinterziehung gefunden zu haben.

Etliche Unternehmer, hauptsächlich in touristischen Gebieten mit vielen Ausländern, verwenden zwei POS-Geräte, ein griechisches und ein bulgarisches, um (mittels letzterem) ihr Geld aus Griechenland hinaus zu schaffen.
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Steueramnestie und Vermögensregister in Griechenland auf Eis?

14. Mai 2016 / Aufrufe: 1.571 Kommentare ausgeschaltet

Wollen Institutionen und IWF nicht, dass Griechenland Kapital- und Steuerflüchtlingen Anreize bietet um ihre Vermögen offenzulegen und Auslandsguthaben zu repatriieren?

Die Pläne der griechischen Regierung bezüglich der Gewährung von Anreizen an alle Steuerpflichtigen, in Griechenland und im Ausland geführte nicht deklarierte Einkommen und Gelder freiwillig zu enthüllen, sowie im weiteren Sinn auch die Schaffung des elektronischen Vermögensregisters werden bis auf weiteres aufgeschoben.

Laut einem Bericht der griechischen Zeitung „Kathimerini“ sind die sogenannten „Institutionen“ (sprich Vertreter der Gläubiger des Landes), hauptsächlich jedoch der Internationale Währungsfonds sowohl gegen die Einführung günstiger Bestimmungen für Steuerflüchtlinge als auch gegen die Etablierung spezieller Bestimmungen, welche die „Repatriierung“ von Geldern aus anderen Ländern der Europäischen Union nach Griechenland vorsehen.
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Griechenland provoziert Explosion der Steuerhinterziehung

15. April 2016 / Aufrufe: 1.152 Kommentare ausgeschaltet

Die erneute Erhöhung der Mehrwertsteuer in Griechenland wird noch mehr Selbständige und Kleinunternehmen zwingen, einfach keine Quittungen mehr auszustellen.

Das Ziel, aus der Erhöhung des Mehrwertsteuer-Höchstsatzes in Griechenland um einen Prozentpunkt von 23% auf 24% rund 400 – 500 Mio. Euro beizutreiben, gilt als sehr ehrgeizig.

Dennoch ist diese Maßnahme von den Gläubigern akzeptiert worden, obwohl Faktoren des griechischen Finanzministeriums vertreten, die Erhöhung des Höchstsatzes um einen Prozentpunkt würde nur unter normalen Umständen den vorstehenden Betrag abwerfen können. Sie erklären, die Regierung habe signifikante Faktoren außer Acht gelassen, die in diametralem Gegensatz zu dem Ziel der Beitreibung der Einnahmen stehen.
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Griechenland nimmt Blogs, Webseiten und Facebook ins Visier

5. April 2016 / Aufrufe: 930 Kommentare ausgeschaltet

Auf der verzweifelten Jagd nach immer neuen Einnahmen nimmt Griechenland nun auch das Internet ins Visier, um nicht deklarierten Werbeeinnahmen auf die Spur zu kommen.

Das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Griechenland nimmt die Steuerhinterziehung ins Visier, die seit einigen Jahren aus Einkommen im Internet, aber auch in den sozialen Netzwerken (wie Facebook und Twitter) aktiver Personen lokalisiert wird.

Spezieller sieht der operative Plan der GGDE die Durchführung einer Untersuchung zur Auffindung und Beobachtung solcher Steuerpflichtiger vor, die – ohne die Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit angemeldet zu haben – hauptsächlich per Internet wirtschaftlich aktiv sind, wobei auch die Entwicklung einer kommunikativen Aktion hinsichtlich ihrer steuerlichen Verpflichtungen erfolgen wird.
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Freiheitsstrafe für ehemaligen Finanzminister in Griechenland

19. November 2015 / Aktualisiert: 10. Oktober 2018 / Aufrufe: 1.440 1 Kommentar

In Griechenland wurde der ehemalige Finanzminister Giannos Papantoniou wegen eines nicht deklarierten Millionenguthabens zu einer Freiheitstrafe von 4 Jahren verurteilt.

Die dreisitzige Berufungs-Strafkammer verhängte gegen den ehemaligen Finanzminister Giannos Papantoniou und dessen Ehefrau Stavroula Kourakou eine (zu einem Tagessatz von 10 Euro in eine Geldstrafe umwandelbare) Freiheitsstrafe von jeweils 4 Jahren wegen einer inkorrekten Vermögensdeklaration im Fiskaljahr 2009 hinsichtlich eines Betrags von rund 1,3 Millionen Euro, der über die sogenannte Lagarde-Liste entdeckt wurde.

Mit seinem Urteil änderte das Gericht die in erster Instanz ausgesprochenen Freiheitsstrafen gegen die beiden Angeklagten nicht, die jedoch trotzdem sehr „weich“ fielen, zumal das Berufungsgericht die in erster Instanz gegen das Ehepaar verhängten Geldstrafen von jeweils 100.000 Euro auf 10.000 Euro reduzierte und auch den erstinstanzlich zur Befriedigung des immateriellen Schadens, den der Fiskus erlitt, jeweils auf 50.000 Euro festgesetzten Betrag auf jeweils 20.000 Euro reduzierte.
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Einstellung tausender Steuerstrafverfahren in Griechenland

11. November 2015 / Aufrufe: 2.206 Kommentare ausgeschaltet

Das neue Steuergesetz in Griechenland führt zur Einstellung von Strafverfahren und Strafvollzug unter anderem in tausenden Steuerhinterziehungsfällen.

Mit den neuen Strafregelungen des Steuergesetzes (N. 4337/2015 – FEK A‘ 129/17-10-15) werden in Griechenland tausende vor den Gerichten anhängige Fälle von Schuldnern des Fiskus mit Verbindlichkeiten in Höhe von bis zu 100.000 Euro zu den Akten gelegt oder die Strafverfolgung zu ihren Lasten wird eingestellt.

Parallel gibt es für jede Schuld an den Fiskus keine Schnellgerichtsverfahren mehr und die Schuldner werden folglich nur noch den Verwaltungsmaßnahmen (Pfändungen usw.) begegnen, jedoch nicht auch dem Staatsanwalt. Dies sind die „Gewinne“ für die Kleinschuldner des Fiskus, die das neue Steuergesetz bringt.
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