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Artikel Tagged ‘steuerhinterziehung’

Überbesteuerung erstickt Griechenlands Wirtschaft

11. November 2016 / Aufrufe: 1.078 1 Kommentar

Die anhaltende Überbesteuerung in Griechenland stranguliert das Unternehmertum und den Neustart der Wirtschaft des Landes.

Die Redner bei dem 8. Tax Forum in Thessaloniki / Griechenland vertraten, die „chronische Überbesteuerung“ sei einer der Faktoren, der die unternehmerische Aktivität, die Re-Investition, die Stärkung der Beschäftigung und allgemein das Wachstum und die Wirtschaft beeinflussen.

Sie merkten jedoch ebenfalls an, für die Anziehung von Investitionen und das Wachstum seinen ebenfalls auch andere Faktoren bedeutsam, wie unter anderem beispielsweise das stabile Steuer- und Unternehmensumfeld, die Mechanismen zur Kontrolle der Steuerhinterziehung, die Bekämpfung der Bürokratie.
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Griechenland: Löhne Bulgariens und Steuern Schwedens!

23. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.340 4 Kommentare

Das einzige der Regierung Griechenlands vertraute Rezept ist, kontinuierlich die direkten und indirekten Steuern zu erhöhen.

Jüngst gestand in Griechenland der stellvertretende Finanzminister Giorgos Chouliarakis im Parlament ein, „es besteht keinerlei Zweifel, dass die steuerliche Belastung der konsequenten und ehrbaren Haushalte und Unternehmen tatsächlich groß ist, und das birgt Gefahren„.

Vorgestern erklärte ein anderer Minister, nämlich Tryfon Alexiadis (ebenfalls stellvertretender Finanzminister), er treibe eine Regelung voran, damit die Bürger Immobilien an den Staat abtreten können, wenn sie die Erbschaftssteuer nicht zu bezahlen vermögen!
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Aufblühen der „Kofferberufe“ in Griechenland

18. September 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.585 4 Kommentare

Die horrende Überbesteuerung und Belastung der Kleinunternehmen in Griechenland treibt immer mehr Gewerbetreibende und Selbständige in die Schattenwirtschaft.

In Griechenland müssen immer mehr Gewerbetreibende und Selbständige ihre (meistens Klein- und Mini-) Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen schließen und wandern notgedrungen in die Schattenwirtschaft ab, indem sie ihr Gewerbe mit einem „Köfferchen“ in der Hand ausüben.

Es versteht sich von selbst, dass solche „Patentlösungen“ (die praktisch nichts anderes als eine Form „schwarzen Unternehmertums“ bzw. „selbständiger Schwarzarbeit“ darstellen) nicht nur die Steuerhinterziehung und den Schwarzgeldumlauf anheizen, sondern auch den unlauteren Wettbewerb verschärfen und somit letztendlich noch mehr (Klein-) Unternehmer in die Illegalität drängen.
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Griechenland: Welche Bekämpfung der Steuerhinterziehung?

26. August 2016 / Aufrufe: 1.177 3 Kommentare

In Griechenland wurde und wird viel über Bekämpfung der Steuerhinterziehung fabuliert, bisher halten jedoch die neuen Steuern aus dem Memorandum den Fiskus über Wasser.

In Erwartung der detaillierten Angaben über das „Loch“ bei den öffentlichen Einnahmen in Griechenland im Juli 2016 wirft der Sonderbericht des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) Licht darauf, wie der Haushaltsplan bis zum Juli aufrecht erhalten wurde.

Die unbefangen anzustellende Schlussfolgerung ist, dass der „Rettungsring“ die – dem sogenannten „Memorandum“ entspringenden – neuen Steuern, die im Sommer 2015 und im Frühjahr 2016 verabschiedet wurden, und nicht etwa die Bekämpfung der Steuerhinterziehung oder die Steigerung der Beitreibungsfähigkeit der Verbindlichkeiten an den Fiskus sind.
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Finanzministerium in Griechenland stellt Bürger unter Generalverdacht

22. August 2016 / Aufrufe: 1.156 1 Kommentar

Das Finanzministerium in Griechenland stell 1,8 Millionen Bürger und Unternehmen unter den Generalverdacht der Steuerhinterziehung.

Wie die griechische Zeitung „To Vima tis Kyrakis“ in einem am 21 August 2016 publizierten Artikel enthüllte, stellt Griechenlands Finanzministerium  mit seinem neuen ehrgeizigen Plan zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung 1,8 Millionen Steuerpflichtige unter den Generalverdacht, Steuerhinterzieher zu sein.

Unter anderem soll dabei auch spezielle Software eingesetzt werden, um rund um die Uhr der Besteuerung entgehenden Einkünften auf die Spur zu kommen.
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Ausrottung der Selbständigen in Griechenland

18. August 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.500 1 Kommentar

Die Überbesteuerung der Freiberufler und Gewerbetreibenden in Griechenland stranguliert das private Unternehmertum und fördert Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft.

Es ist bekannt, dass in Griechenland die Selbständigen (sprich Freiberufler, Handwerker und Gewerbetreibende) einen großen Anteil der (wirtschaftlich) aktiven Bevölkerung darstellen.

In der Realität ist Griechenland gemäß auch den jüngsten Angaben des Europäischen Statistischen Amts (Eurostat) unter den europäischen Staaten das Land mit der proportional größten Anzahl Selbständiger im Verhältnis zu der Gesamtheit der Beschäftigten, ohne dass diese Analogie sich in den Jahren der Krise geändert hat.
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Griechenland will Denunzianten mobilisieren

10. August 2016 / Aufrufe: 1.315 1 Kommentar

In Griechenland sollen allen Motive und Schutz geboten werden, die zur Aufdeckung von Fällen der Steuerhinterziehung und anderen wirtschaftlichen Delikten beitragen.

Griechenlands Regierung plant, allen Motive zu geben, die Steuerhinterzieher, wirtschaftliche Delikte und andere Verbrechen wirtschaftlicher Natur enthüllen, die dem öffentlichen Interesse schaden und den öffentlichen Kassen kritische Steuereinnahmen entziehen.

Informationen der griechischen Zeitung „Ta Nea“ zufolge befindet sich ein Gesetzentwurf in Ausarbeitung, der die sogenannten „Zeugen öffentlichen Interesses“ anerkennen und diesen einen Schutzschirm bieten wird (also praktisch etwas wie eine „Kronzeugenregelung„).
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Griechenland: Ohne Quittung kein Anspruch auf Bezahlung!

7. August 2016 / Aufrufe: 1.051 Kommentare ausgeschaltet

Das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen in Griechenland betont unter anderem, dass Bestellungszettel und POS-Quittungen keine gesetzlichen Zahlungsbelege darstellen.

Die in vielen Geschäften in Griechenland üblichen Bestellungszettel beziehen sich ausschließlich und allein auf den internen Betrieb der Unternehmen und stellen keine Quittung über erbrachte Leistungen dar.

Ebenso substituieren die Zahlungsbelege der speziellen Terminals (POS) nicht die gesetzlich vorgesehenen Quittungen, die mittels der Registrierkassen auszustellen sind. (Ergänzend sei angemerkt, dass in Griechenland nicht alle Betriebe und Gewerbetreibende zur obligatorischen Nutzung elektronischer Registrierkassen verpflichtet und Zahlungsbelege in diesen Fällen handschriftlich auszustellen sind.)
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Steuerhinterziehungs-Orgie bei illegalen Vermietungen in Griechenland

12. Juli 2016 / Aufrufe: 1.225 2 Kommentare

Dem Fiskus in Griechenland entgehen enorme Einnahmen aus privaten Vermietungen von Villen und Wohnungen an Ausländer, die nicht regulär deklariert werden.

Auch in diesem Jahr findet in Griechenland mit den Vermietungen luxuriöser Wohnhäuser eine „Orgie“ der Steuerhinterziehung statt, wobei das Phänomen sich – wie Träger des Immobilienmarkts berichten – inzwischen auch auf Kleineigentümer ausgeweitet hat, die zusätzliche unversteuerte Einnahmen sicherstellen, indem sie ihre Wohnungen an Touristen vermieten, ohne dass das Finanzamt das Geringste davon weiß.

Die Mittel, derer die Eigentümer solcher Immobilien sich bedienen, sind etliche und in gewissen Fällen komplex, das Resultat ist jedoch das selbe, nämlich dass also der Fiskus Einnahmen verliert, von denen nicht auszuschließen ist, dass sie sogar 1 Mrd. Euro jährlich tangieren.
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Schuldner sollen Griechenlands Haushalt retten

9. Juli 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 650 Kommentare ausgeschaltet

In dem verzweifelten Versuch, den absurden Haushaltsplan 2016 zu erfüllen, schreitet der Fiskus in Griechenland zu massenweisen Pfändungen und Zwangsversteigerungen.

Die Einschränkung der Steuerhinterziehung und die Beitreibung alter und neuer fällig gestellter Schulden an den Fiskus  sind die einzige Lösung, damit in Griechenland der Haushaltsplan des Jahres 2016 regulär erfüllt wird. Und dies, weil die in dem Etat gesetzten Zielvorgaben besonders (wenn nicht gar übertrieben) optimistisch sind.

Für den Monat Dezember 2016 ist sogar die Beitreibung von Einnahmen (aus Steuern und Geldstrafen) in Höhe von 7,3 Mrd. veranschlagt worden, welcher Betrag allerdings nur sehr schwer in die Staatskassen fließen können wird.
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