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Artikel Tagged ‘steuerhinterziehung’

Gigantische elektronische Bürokratie in Griechenland

30. November 2016 / Aufrufe: 1.247 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland entsteht eine gigantische elektronische Bürokratie, die sogar Orwells Big Brother in den Schatten stellt.

Das Finanzministerium in Griechenland baut Jahr um Jahr einen ständig wachsenden Berg elektronischer Bürokratie auf. Im Namen der Bekämpfung der Steuerhinterziehung sind wir an dem Punkt angelangt, dass auf Jahresbasis mehr als 30 Millionen elektronische Deklarationen eingereicht werden und laufend neue hinzukommen.

In den Plänen für das Jahr 2017 sind unter anderem die Schaffung eines „Freizeitboot-Registers“, aber auch die Abgabe neuer Immobiliendeklarationen (Formular E9) umfasst, damit nach jahrelanger Verzögerung das elektronische Vermögensregister aufgebaut wird. Ziel ist – in einer ersten Phase – die Korrektur der Angaben zu den im Besitz 3,7 Millionen Eigentümer befindlicher Flurstücke, damit die Voraussetzungen für die Erhebung der Zusatzsteuer auch auf die Landstücke geschaffen werden.
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Griechenlands Banken wollen Bargeldsteuer!

28. November 2016 / Aufrufe: 1.335 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland schlagen die Besteuerung von Barabhebungen vor und argumentieren, dies würde zur Senkung der Steuerhinterziehung beitragen.

Die Banken in Griechenland schlagen der Regierung ein Dutzend Maßnahmen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung vor, allem voran mithilfe der Stärkung der elektronischen Geschäftsvorgänge und der Einschränkung der Verwendung von Bargeld in der Wirtschaft.

Wie die griechische Zeitung „Kathimerini“ berichtete, ist die Besteuerung von Barabhebungen eine der Maßnahmen zur Minderung der Steuerhinterziehung, da Bargeld in einem großen Grad in die „schwarze“ Wirtschaft geleitet wird oder zumindest leicht geleitet werden kann.
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Überbesteuerung erstickt Griechenlands Wirtschaft

11. November 2016 / Aufrufe: 1.083 1 Kommentar

Die anhaltende Überbesteuerung in Griechenland stranguliert das Unternehmertum und den Neustart der Wirtschaft des Landes.

Die Redner bei dem 8. Tax Forum in Thessaloniki / Griechenland vertraten, die „chronische Überbesteuerung“ sei einer der Faktoren, der die unternehmerische Aktivität, die Re-Investition, die Stärkung der Beschäftigung und allgemein das Wachstum und die Wirtschaft beeinflussen.

Sie merkten jedoch ebenfalls an, für die Anziehung von Investitionen und das Wachstum seinen ebenfalls auch andere Faktoren bedeutsam, wie unter anderem beispielsweise das stabile Steuer- und Unternehmensumfeld, die Mechanismen zur Kontrolle der Steuerhinterziehung, die Bekämpfung der Bürokratie.
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Griechenland: Löhne Bulgariens und Steuern Schwedens!

23. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.349 4 Kommentare

Das einzige der Regierung Griechenlands vertraute Rezept ist, kontinuierlich die direkten und indirekten Steuern zu erhöhen.

Jüngst gestand in Griechenland der stellvertretende Finanzminister Giorgos Chouliarakis im Parlament ein, „es besteht keinerlei Zweifel, dass die steuerliche Belastung der konsequenten und ehrbaren Haushalte und Unternehmen tatsächlich groß ist, und das birgt Gefahren„.

Vorgestern erklärte ein anderer Minister, nämlich Tryfon Alexiadis (ebenfalls stellvertretender Finanzminister), er treibe eine Regelung voran, damit die Bürger Immobilien an den Staat abtreten können, wenn sie die Erbschaftssteuer nicht zu bezahlen vermögen!
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Aufblühen der „Kofferberufe“ in Griechenland

18. September 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.596 4 Kommentare

Die horrende Überbesteuerung und Belastung der Kleinunternehmen in Griechenland treibt immer mehr Gewerbetreibende und Selbständige in die Schattenwirtschaft.

In Griechenland müssen immer mehr Gewerbetreibende und Selbständige ihre (meistens Klein- und Mini-) Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen schließen und wandern notgedrungen in die Schattenwirtschaft ab, indem sie ihr Gewerbe mit einem „Köfferchen“ in der Hand ausüben.

Es versteht sich von selbst, dass solche „Patentlösungen“ (die praktisch nichts anderes als eine Form „schwarzen Unternehmertums“ bzw. „selbständiger Schwarzarbeit“ darstellen) nicht nur die Steuerhinterziehung und den Schwarzgeldumlauf anheizen, sondern auch den unlauteren Wettbewerb verschärfen und somit letztendlich noch mehr (Klein-) Unternehmer in die Illegalität drängen.
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Griechenland: Welche Bekämpfung der Steuerhinterziehung?

26. August 2016 / Aufrufe: 1.184 3 Kommentare

In Griechenland wurde und wird viel über Bekämpfung der Steuerhinterziehung fabuliert, bisher halten jedoch die neuen Steuern aus dem Memorandum den Fiskus über Wasser.

In Erwartung der detaillierten Angaben über das „Loch“ bei den öffentlichen Einnahmen in Griechenland im Juli 2016 wirft der Sonderbericht des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) Licht darauf, wie der Haushaltsplan bis zum Juli aufrecht erhalten wurde.

Die unbefangen anzustellende Schlussfolgerung ist, dass der „Rettungsring“ die – dem sogenannten „Memorandum“ entspringenden – neuen Steuern, die im Sommer 2015 und im Frühjahr 2016 verabschiedet wurden, und nicht etwa die Bekämpfung der Steuerhinterziehung oder die Steigerung der Beitreibungsfähigkeit der Verbindlichkeiten an den Fiskus sind.
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Finanzministerium in Griechenland stellt Bürger unter Generalverdacht

22. August 2016 / Aufrufe: 1.163 1 Kommentar

Das Finanzministerium in Griechenland stell 1,8 Millionen Bürger und Unternehmen unter den Generalverdacht der Steuerhinterziehung.

Wie die griechische Zeitung „To Vima tis Kyrakis“ in einem am 21 August 2016 publizierten Artikel enthüllte, stellt Griechenlands Finanzministerium  mit seinem neuen ehrgeizigen Plan zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung 1,8 Millionen Steuerpflichtige unter den Generalverdacht, Steuerhinterzieher zu sein.

Unter anderem soll dabei auch spezielle Software eingesetzt werden, um rund um die Uhr der Besteuerung entgehenden Einkünften auf die Spur zu kommen.
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Ausrottung der Selbständigen in Griechenland

18. August 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.520 1 Kommentar

Die Überbesteuerung der Freiberufler und Gewerbetreibenden in Griechenland stranguliert das private Unternehmertum und fördert Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft.

Es ist bekannt, dass in Griechenland die Selbständigen (sprich Freiberufler, Handwerker und Gewerbetreibende) einen großen Anteil der (wirtschaftlich) aktiven Bevölkerung darstellen.

In der Realität ist Griechenland gemäß auch den jüngsten Angaben des Europäischen Statistischen Amts (Eurostat) unter den europäischen Staaten das Land mit der proportional größten Anzahl Selbständiger im Verhältnis zu der Gesamtheit der Beschäftigten, ohne dass diese Analogie sich in den Jahren der Krise geändert hat.
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Griechenland will Denunzianten mobilisieren

10. August 2016 / Aufrufe: 1.324 1 Kommentar

In Griechenland sollen allen Motive und Schutz geboten werden, die zur Aufdeckung von Fällen der Steuerhinterziehung und anderen wirtschaftlichen Delikten beitragen.

Griechenlands Regierung plant, allen Motive zu geben, die Steuerhinterzieher, wirtschaftliche Delikte und andere Verbrechen wirtschaftlicher Natur enthüllen, die dem öffentlichen Interesse schaden und den öffentlichen Kassen kritische Steuereinnahmen entziehen.

Informationen der griechischen Zeitung „Ta Nea“ zufolge befindet sich ein Gesetzentwurf in Ausarbeitung, der die sogenannten „Zeugen öffentlichen Interesses“ anerkennen und diesen einen Schutzschirm bieten wird (also praktisch etwas wie eine „Kronzeugenregelung„).
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Griechenland: Ohne Quittung kein Anspruch auf Bezahlung!

7. August 2016 / Aufrufe: 1.071 Kommentare ausgeschaltet

Das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen in Griechenland betont unter anderem, dass Bestellungszettel und POS-Quittungen keine gesetzlichen Zahlungsbelege darstellen.

Die in vielen Geschäften in Griechenland üblichen Bestellungszettel beziehen sich ausschließlich und allein auf den internen Betrieb der Unternehmen und stellen keine Quittung über erbrachte Leistungen dar.

Ebenso substituieren die Zahlungsbelege der speziellen Terminals (POS) nicht die gesetzlich vorgesehenen Quittungen, die mittels der Registrierkassen auszustellen sind. (Ergänzend sei angemerkt, dass in Griechenland nicht alle Betriebe und Gewerbetreibende zur obligatorischen Nutzung elektronischer Registrierkassen verpflichtet und Zahlungsbelege in diesen Fällen handschriftlich auszustellen sind.)
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