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Artikel Tagged ‘steuergewitter’

Neuer Steuersturm in Griechenland

11. Mai 2016 / Aufrufe: 2.418 2 Kommentare

In Griechenland beginnt ein weiterer Steuersturm auf, mit neuen Steuern und Abgaben auf Zigaretten, Bier, Treibstoffe, Kaffee, Pkw, Pay-TV, Internet, Hotels!

Griechenlands Regierung wird in den kommenden Tagen dem Parlament in kurzer Folge ein zweites Maßnahmenpaket mit einem Volumen von 1,8 Mrd. Euro vorlegen, das zum wiederholten Mal Erhöhungen bei den meisten indirekten Steuern, aber auch die Erhebung neuer Steuern und Abgaben sowie die Angleichung der Sätze der sogenannten einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) bringt.

Die nachstehend angeführten neuen Maßnahmen werden schrittweise ab dem 01 Juni 2016 in Kraft treten. (Es sei angemerkt, dass es sich um einen Teil des Gesamtpakets für die kommenden drei Jahre mit einem Maßnahmenvolumen von 5,4 Mrd. Euro handelt, die darin vorgesehenen Steuermaßnahmen jedoch praktisch allesamt umgehend oder zum Teil – wie beispielsweise bei der Einkommensteuer – sogar rückwirkend in Kraft treten.)
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Neuer Steuerorkan in Griechenland

28. März 2016 / Aufrufe: 1.906 7 Kommentare

In Griechenland zieht ein neues Steuergewitter auf, das die verfügbaren Einkommen zu Lasten der realen Wirtschaft noch mehr schrumpfen lassen wird.

Privatfahrzeuge, Treibstoff, Immobilienvermögen, Mobiltelefonie, Internet und Pay-TV sind die Ziele des Wirtschaftsstabs der griechischen Regierung, um die fiskalische Lücke bis 2018 zu schließen, die sich – auch wenn es niemand eingestehen möchte – in den letzten Tagen von 1,7 Mrd. Euro auf 5,5 Mrd. Euro mehr als verdreifacht hat.

Die Maßnahmen, mit denen Griechenland die Erzielung eines primären Überschusses von 3,5% des BIP (6,5 Mrd. Euro) im Jahr 2018 sicherstellen wird, befinden sich noch in ihrer ersten Lesung und werden sowohl hinsichtlich ihrer Essenz als auch ihres Ertrags von den Gläubigern des Landes akzeptiert werden müssen.
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Steuergewitter in Griechenland ließ Einnahmen sinken

20. Februar 2016 / Aufrufe: 905 Keine Kommentare

Das Steuergewitter des Jahres 2015 in Griechenland führte ein umgekehrtes Resultat bei den Einnahmen herbei, wobei als Verlierer wieder Rentner und Arbeitnehmer erscheinen.

Trotz des neuen Steuergewitters im Juli 2015 waren die aus den monatlichen Steuerabzügen bei Löhnen und Renten herrührenden Steuereinnahmen die einzigen, die während des Jahres 2015 signifikant anstiegen.

Die Einnahmen aus der konkreten Quelle verzeichneten einen Anstieg um etwa 11,02%, während im selben Moment die Einnahmen aus fast allen anderen Steuereinnahme-Quellen einen Rückgang oder einen marginalen Anstieg verzeichneten und im Vergleich zu dem entsprechenden Betrag des Jahres 2014 der Gesamtbetrag der 2015 eingenommenen Steuereinnahmen um 610,5 Mio. Euro geringer war.
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Steuergewitter 2015 in Griechenland war fruchtlos

18. Januar 2016 / Aktualisiert: 20. Januar 2016 / Aufrufe: 814 6 Kommentare

Die harten Steuermaßnahmen des zweiten Halbjahrs 2015 in Griechenland brachten anstatt neuer Einnahmen einen Anstieg der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus.

Das wirtschaftliche Resultat der harten neuen Steuermaßnahmen, die in Griechenland während der Dauer des Jahres 2015 die Privatleute und Unternehmen heimsuchten, erwies sich als praktisch nichtig.

Laut der zuständigen Direktion des Finanzministeriums erreichten die Steuereinnahmen für das vergangene Jahr 46,424 Milliarden Euro, während der entsprechende Betrag 2014 bei 46,375 Milliarden Euro lag. Kurz gesagt, die „Ernte“ des Steuergewitters des Jahre 2015 belief sich auf gerade einmal 38 Millionen Euro.
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Warum auch diese Regierung Griechenlands scheitern wird

31. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.599 7 Kommentare

Selbst wenn Griechenlands Verschuldung auf magische Weise verschwände, würde es wegen seiner strukturellen Probleme wieder in die selbe Lage wie 2010 gelangen.

Die von der OECD bekannt gegebenen Angaben zu Griechenland sind erschütternd. Der Rückgang des Pro-Kopf-BIP seit 2007 bis 2015 erreichte 27,5%. Die Arbeitslosigkeit bleibt auf sturmgepeitschten Höhen und es wird erwartet, dass sie (nach dem im Gang befindlichen Steuergewitter) noch weiter ansteigen wird.

Inzwischen nähern wir uns dem Jahr 2016 und gibt es nicht nur keine Aussicht auf einen Aufschwung, sondern es ist sicher, dass das Gefälle sich – vielleicht noch steiler – fortsetzen wird. Während der Dauer des kommenden Jahres werden wir mit den beiden erschreckenden „Dreißigern“ flirten: kumulativer Rückgang des BIP um 30% und 30% Arbeitslosigkeit, bei den jungen Leuten doppelt so hoch. Dies sind Zahlen, denen man in Ländern nach einem Krieg und speziell nach einem Krieg begegnet, den sie verloren haben.
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