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Artikel Tagged ‘steuerfreibetrag’

Griechenland drohen neue Maßnahmen

13. Oktober 2017 / Aufrufe: 731 1 Kommentar

In Griechenland zeichnet sich schon wieder die Gefahr am Horizont ab, weitere Austeritätsmaßnahmen ergreifen zu müssen.

Der Wirtschaftsstab der Regierung Griechenlands „zittert“ vor den „Hasen aus dem Hut“ des internationalen Währungsfonds (IWF), da erwartet wird, sich sich mit der Notwendigkeit konfrontiert sehen zu werden, neue Maßnahmen zu ergreifen oder aber die im Parlament verabschiedeten sogenannten „Gegenmaßnahmen“ niemals umzusetzen.

Der Internationale Währungsfonds beharrt auf seinen Prognosen hinsichtlich einer Abweichung von den fiskalischen Zielvorgaben in diesem Jahr und im Jahr 2018.
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Der „Goldjunge“ der Gläubiger Griechenlands

4. Oktober 2017 / Aufrufe: 841 2 Kommentare

Wie Premierminister Alexis Tsipras zum Lieblingskind der Gläubiger Griechenlands wurde.

Wir erinnern uns immer noch an das Titelblatt einer regierungsnahen Tageszeitung am Tag nach dem Referendum in Griecenland, auf dem Jeroen Dijsselbloem mit einem ungläubigen Ausdruck über die 63% abgebildet war, die das „Nein“ bekommen hatte.

Seitdem passierten viele Dinge und hauptsächlich zwei Memoranden das Parlament, ohne dass auch nur eine einzige Nase blutete. Mario Draghi, der die griechischen Banken „dicht machte“, wurde zum Faktor, der zugunsten der griechischen Positionen Druck auf den IWF ausübt, während Dijsselbloem vom Vertreter der „Zinswucherer“ zu einem begeisterten Unterstützer des Premierministers Alexis Tsipras wurde.
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Bürger in Griechenland werden zur Steuerhinterziehung gezwungen

12. April 2017 / Aufrufe: 1.194 2 Kommentare

Mit ihrer Politik wird die SYRIZA die gesamte Gesellschaft Griechenlands zu bewussten Steuerhinterziehern machen.

So, wie die SYRIZA-Clique die Dinge handhabt, werden die von ihnen in der Verhandlung mit den Gläubigern gesetzten berühmten roten Linien die kürzeste Anekdote ihres politischen Werdegangs darstellen. Rote Linien? Charakteristisches Beispiel, eins unter vielen, ist die Sache mit dem Steuerfreibetrag. (Anmerkung: Der Steuerfreibetrag soll in Griechenland auf Druck der Gläubiger um rund 50% gekürzt werden, womit sogar auch unterhalb der Armutsgrenze lebende Geringverdiener und Kleinrentner einkommensteuerpflichtig werden.)

Was sollen wir zuerst in Erinnerung rufen? Die „Kronen“ der gesamten Regierung, die unteren Schichten der Wirtschaft und Gesellschaft werden nicht beeinträchtigt werden? Jene, die mit Müh und Not mit 400, 500 oder 600 Euro im Monat über die Runden kommen? Die Beteuerungen des (Finanzministers) Evklidis Tsakalotos, der sich entrüstete, so etwas nicht ins Parlament bringen zu werden?
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Bargeschäfte in Griechenland nur noch bis 500 Euro

2. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.435 2 Kommentare

Einkäufe und Geschäftsvorgänge im Wert von über 500 Euro sollen in Griechenland nur noch bargeldlos getätigt werden.

Der Gesetzentwurf bezüglich der elektronischen Transaktionen wird signifikante Änderungen im Alltag und bei den Einkäufen der Bürger in Griechenland herbeiführen, da fortan alle Geschäftsvorgänge in Höhe von über 500 Euro ausschließlich mittels Debit- / Kreditkarten oder über die Webbanking-Systeme der Banken zu erfolgen haben.

Konkreter werden die Änderungen vorsehen, dass Einkäufe bzw. allgemein Zahlungen in Höhe von über 500 Euro ausschließlich unter Nutzung sogenannten „Plastikgelds“ oder per E-Banking zu erfolgen haben.
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Griechenland soll noch mehr Sozialleistungen streichen

1. November 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.734 8 Kommentare

Die Weltbank legt Griechenland nahe, 15 konkrete Sozialleistungen abzuschaffen, die für das Jahr 2016 mit insgesamt knapp 250 Millionen Euro zu Buche schlagen.

Nach dem Vorschlag, den (bezeichnenderweise nur Arbeitnehmern, Rentnern und hauptberuflichen Landwirten gewährten) jährlichen Einkommensteuer-Freibetrag von derzeit etwa 8.000 Euro auf 5.000 Euro zu senken, kommt die Weltbank erneut auf den Plan um „Wellen“ zu schlagen.

In einem Bericht „empfiehlt“ die Weltbank praktisch die völlige Streichung einer Reihe von Beihilfen und Sozialleistungen, die derzeit hunderttausende Bürger in Griechenland beziehen.
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Griechenland eliminiert seinen Mittelstand

6. Oktober 2015 / Aufrufe: 869 Kommentare ausgeschaltet

Die Auswertung der diesjährigen Steuererklärungen in Griechenland weist über fünf Millionen Personen mit Jahreseinkommen von unter 12000 Euro aus.

Während der Finanzstab der Regierung Griechenlands Szenarien schmiedet, die sogar auch eine Anhebung des Einkommensteuerfreibetrags auf 12.000 Euro vorsehen, geben von der Zeitung „Kathimerini“ zusammengetragene Informationen über die Auswertung der diesjährigen Steuererklärungen (bezüglich der Einkommen des Jahres 2014) eine … massenweise Verlagerung der Bevölkerung zu den untersten Einkommensstufen.

Von ungefähr 5,9 Mio. bis einschließlich Ende August 2015 eingereichten gemeinsamen Steuererklärungen zeigten 3,7 Mio. bzw. der explosive Anteil von 62,82% Familieneinkommen von unter 12.000 Euro. Seit 2010 – dem Jahr des Beginns der Umsetzung der Memoranden – bis heute hat der Anteil der ärmeren Steuerpflichtigen um 14 Prozentpunkte zugenommen. 2010 betrug die Anzahl der Steuerpflichtigen mit Familieneinkommen von unter 12.000 Euro 2,782 Mio. Personen, also im Verhältnis zu heute ungefähr eine Million weniger.
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Korrektur von Steuerungerechtigkeiten in Griechenland

13. Juni 2015 / Aktualisiert: 04. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.528 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde eine Novelle zur Vermeidung der irrwitzigen Überbesteuerung bestimmter Kategorien von Steuerpflichtigen vorgelegt.

Praktisch in letzter Minute (die Abgabefrist für die diesjährigen Einkommensteuererklärungen endet am 30 Juni 2015) wurde in Griechenland dem Parlament ein Mini-Steuergesetz vorgelegt (Anmerkung: und von dem zuständigen Ausschuss inzwischen verabschiedet), das Themen der Besteuerung von Gelegenheitsarbeitern mit sehr niedrigen Jahreseinkommen, Landwirten und im Ausland ansässigen Griechen bzw. allgemein Steuerausländern regelt.

Mit den modifizierenden Bestimmungen soll die übermäßige steuerliche Belastung eingeschränkt werden, welche die neue Einkommensteuerordnung herbeiführte, die zwar 2013 bereits ratifiziert wurde, deren Inkraftsetzung jedoch um ein Jahr verschoben wurde und die somit zum ersten Mal in diesem Jahr (2015) für die Einkommen des Jahres 2014 zur Anwendung kommen wird. Spezieller sehen die zur Verabschiedung vorgelegten Bestimmungen vor:
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Griechenlands Reformliste

31. März 2015 / Aufrufe: 2.088 5 Kommentare

Griechenland legte eine Liste mit Maßnahmen vor, die dem Fiskus Mehreinnahmen in Höhe von insgesamt 3,7 Milliarden Euro einbringen sollen.

Teile der von der griechischen Regierung den Gläubigern vorgelegten Liste mit den Reformen werden an die Öffentlichkeit gegeben. Die „Durchsickerung“ erfolgte von Seite des griechischen Finanzministeriums, um auf die Kritik der ausländischen Medien, aber auch Angela Merkels zu antworten, es handele sich um einen „Bericht über Überlegungen“ und sie Sinn ergeben müssen.

Interessant ist die Tatsache, dass Athen sich zu Privatisierungen in Höhe von 1,5 Mrd. Euro verpflichtet, welcher Betrag um 700 Mio. Euro niedriger liegt als die Zielvorgabe von 2,2 Mrd. Euro. Mit Sicherheit werden jedoch der Hafen von Piräus und die 14 peripheren Flughäfen sowie auch die Vollendung der Ausschreibung für die Pferdewetten (ODIE) enthalten sein.
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Neue drakonische Steuermaßnahmen in Griechenland

1. November 2012 / Aktualisiert: 27. September 2017 / Aufrufe: 2.331 17 Kommentare

Die Regierung schnürt ein neues drakonisches Steuerpaket, welches zu Mehrbelastungen der Steuerzahler in Höhe von insgesamt rund 3 Milliarden Euro führt.

Einen vollständigen Umsturz im System der Besteuerung der Einkommen von Arbeitnehmern, Rentnern, Selbständigen und Personenunternehmen und des Immobilienvermögens wird die Vorlage für das neue Steuergesetz herbeiführen, aus dessen Umsetzung die griechische Regierung mit zusätzlichen Netto-Einnahmen von 2,5 Mrd. Euro rechnet.

Zu letzterem ist anzumerken, dass die Gesamtbelastung der Steuerzahler durch die neuen Steuermaßnahmen um etwa eine halbe Milliarde Euro höher ausfällt, also insgesamt rund 3 Milliarden erreicht. Da die Maßnahmen in Kombination mit der nachhaltigen Rezession und der jeden Monat neue Rekorde brechenden Arbeitslosigkeit jedoch unweigerlich zu einem weiteren Rückgang der staatlichen Einnahmen auf anderen Bereichen führen werden, ergeben sich für den Fiskus unter dem Strich die veranschlagten zusätzlichen Nettoeinnahmen von „nur“ 2,5 Milliarden Euro.

Zu den „großen Verlierern“ des neuen Steuersystems zählen u. a. auf jeden Fall „kleine“ Immobilienbesitzer, Selbständige, Kleinunternehmer und Kleinbauern, deren Einkommen fortan ab dem ersten Euro und zum Teil sogar eigenständig – sprich ggf. erheblich höher als vergleichbare Gesamteinkommen aus anderen Quellen – besteuert werden, aber auch Familien mit Kindern, da die Kinderfreibeträge ebenfalls allesamt gestrichen werden.
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Immobiliensteuer in Griechenland ab dem ersten Quadratmeter und Euro

25. Oktober 2012 / Aufrufe: 2.725 1 Kommentar

Griechenland will durch ein neues System der Immobilien-Besteuerung jährliche Steuereinnahmen in Höhe von wenigstens 3 Milliarden Euro sicherstellen.

Den bisherigen Informationen zufolge wird es in Griechenland eine neue einheitliche Immobiliensteuer ab dem ersten Euro des nach dem System der „sachwertorientierten Wertbestimmung“ oder gegebenefalls auch auf andere Weise veranschlagten Wertes des Immobilienvermögens und ab dem ersten Quadratmeter geben, bei paralleler Streichung der einschlägigen Steuerfreibeträge.

In der Bemühung, nach der anstehenden Abschaffung der über die Stromrechnungen eingezogenen „Einheitlichen Sonderabgabe auf elektrifizierte Flächen“ (ΕΕΤΗΔΕ) und der Immobilien-Vermögenssteuer ab 2013 Einnahmen in Höhe von 3 Mrd. Euro sicherzustellen, forciert das Ministerium einen neuen Plan für die Besteuerung der Immobilien. Wie die Veranlagung hinsichtlich der Immobilien erfolgen wird, die in Regionen liegen, in denen das System der „sachwertorientierten Wertbestimmung“ (noch) nicht zur Anwendung kommt, ist allerdings bisher unbekannt.

Die neue Steuer wird auf alle Immobilien, Wohnungen, Geschäftsräume, Büros, Grundstücke erhoben werden, wobei erstmalig auch alle Flurstücke wie beispielsweise außerhalb von Bebauungsplänen liegende Landstücke, landwirtschaftliche Nutzflächen, Brach-, Wiesen- und Waldflächen usw. sogar dann besteuert werden, wenn sie nachweislich keinerlei Einkommen oder Erträge abwerfen. Allein aus letzterer Maßnahme erwartet das Finanzministerium zusätzliche Einnahmen in Höhe von ungefähr 500 Mio. Euro.

Gemäß einem der kursierenden alternativen Basis-Szenarien könnte sich die Staffelung der neuen Immobiliensteuer analog zu dem Wert des gesamten Immobilienvermögen eines Steuerpflichtigen in etwa folgendermaßen gestalten:

  • 0 – 100.000 €: 0,15%
  • 100.001 – 300.000 €: 0,2%
  • 300.001 – 500.000 €: 0,3%
  • 500.001 – 700.000 €: 0,5%
  • 700.000 – 1.000.000 €: 0,8%
  • 1.000.001 – 1.600.000 €: 1%
  • 1.600.001 – 2.000.000 €: 1,3%
  • 2.000.001 – 2.500.000 €: 1,5%
  • 2.500.001 – 3.000.000 €: 2,0%
  • Über 3.000.000 €: 2,5%

Zu den großen „Verlierern“ des neuen Systems der Immobiliensteuer werden auf jeden Fall (wieder) all jene Eigentümer, die auf die eine oder andere Weise als Eigentümer von Immobilien erscheinen, die aus verschiedenen Gründen definitiv nicht wirtschaftlich nutzbar sind, sowie im übrigen global auch „Kleineigentümer“ zählen, die infolge der Streichung der bisherigen Freibeträge fortan ebenfalls mehr oder weniger kräftig zur Kasse gebeten werden.

(Quelle: Newsbeat.gr, diverse Medienberichte)