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Artikel Tagged ‘steuerfreibetrag’

Warum Griechenlands Lieferjunge Merkel erzürnte

18. Juli 2018 / Aufrufe: 669 Keine Kommentare

Alexis Tsipras hoffte irrig, in Gegenleistung zu der mit Deutschland vereinbarten Rückführung illegaler Migranten fiskalische Spielräume eingeräumt zu bekommen.

Es gibt kein Problem, alles läuft gut„, meinte am 13 Juli 2018 Griechenlands stellvertretender Finanzminister Dimitris Tzanakopoulos nach der „Verhohnepiepelung“ der griechischen Regierung in Brüssel und der „Einfrierung“ der letzten „feierlichen“ Tranche des dritten Memorandums durch Merkel.

Allerdings erinnert der „ewige Sonnenschein“ der Erklärungen Tzanakopoulos‘ eher an das „zum Glück ist uns nichts passiert“ aus der bekannten Anekdote mit dem Lastwagenfahrer und seinem als Anhalter mitgenommenen unglücklichen Landsmann *.
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Überschüsse sind für Griechenland eine tödliche Gefahr

11. Juli 2018 / Aufrufe: 392 Keine Kommentare

Der IWF sieht in den Griechenland aufgezwungenen absurden Primärüberschüssen eine tödliche Gefahr für die Wirtschaft des Landes.

Peter Dolman, Leiter der Delegation des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Griechenland, begegnet den hohen Primärüberschüssen als Gefahr für die griechische Wirtschaft in den kommenden Jahren.

Es sei angemerkt, dass Peter Dolman die Position des Delegationsleiters Anfang 2018 antrat und seine auch im IWF nicht unumstrittene Vorgängerin Delia Velculescu ablöste, die in Griechenland alles andere als beliebt war und häufig „Delia Draculescu“ tituliert wurde.
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Griechenland muss weitere Milliarden aus dem Volk pressen

10. Juni 2018 / Aufrufe: 1.181 Kommentare ausgeschaltet

Um den Forderungen der Gläubiger zu entsprechen, wurde in Griechenland dem Parlament ein Gesetzentwurf vorgelegt, der Überschüsse von 5 Milliarden Euro gewährleisten soll.

Angesichts der auf den 21 Juni 2018 anberaumten „Eurogruppe“ wurde in Griechenland am frühen Nachmittag des 08 Juni 2018 dem Parlament der Multi-Gesetzentwurf mit den vorab zu erfüllenden Bedingungen für die Vollendung der vierten „Bewertung“ vorgelegt.

Die mittlerweile auf der Website des griechischen Parlaments eingestellte Multi-Gesetzesvorlage enthält 120 Artikel auf 120 Seiten, während die begleitenden Berichte weitere 500 Seiten zählen.
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Explosion der Plastikgeld-Zahlungen in Griechenland

5. April 2018 / Aufrufe: 693 Kommentare ausgeschaltet

Die bargeldlosen Transaktionen mit sogenanntem Plastikgeld verdoppelten sich in Griechenland 2017 im Vergleich zum Vorjahr.

Die Nutzung von Karten respektive „Plastikgeld“ gewinnt auf Griechenlands Markt immer mehr Boden, wobei 2017 im Vergleich zum Vorjahr der Wert der Transaktionen um 40% stieg und die Anzahl der Transaktionen sich um 93% ausweitete. (Siehe auch: Griechenlands Banken verdienen sich an Gebühren dumm und dämlich)

Gemäß den Angaben des Verbands für Informatik- und Kommunikationsunternehmen Griechenlands (SEPE) erreichte der Wert der mit Debit-, Kredit- und Prepaid-Karten verwirklichten Transaktionen 26,5 Mrd. Euro (Dezember 2017), gegenüber 19 Mrd. Euro in der entsprechenden Periode des Jahrs 2016 und 13 Mrd. Euro im Dezember 2015.
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Griechenland drohen neue Maßnahmen

13. Oktober 2017 / Aufrufe: 944 1 Kommentar

In Griechenland zeichnet sich schon wieder die Gefahr am Horizont ab, weitere Austeritätsmaßnahmen ergreifen zu müssen.

Der Wirtschaftsstab der Regierung Griechenlands „zittert“ vor den „Hasen aus dem Hut“ des internationalen Währungsfonds (IWF), da erwartet wird, sich sich mit der Notwendigkeit konfrontiert sehen zu werden, neue Maßnahmen zu ergreifen oder aber die im Parlament verabschiedeten sogenannten „Gegenmaßnahmen“ niemals umzusetzen.

Der Internationale Währungsfonds beharrt auf seinen Prognosen hinsichtlich einer Abweichung von den fiskalischen Zielvorgaben in diesem Jahr und im Jahr 2018.
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Der „Goldjunge“ der Gläubiger Griechenlands

4. Oktober 2017 / Aufrufe: 981 2 Kommentare

Wie Premierminister Alexis Tsipras zum Lieblingskind der Gläubiger Griechenlands wurde.

Wir erinnern uns immer noch an das Titelblatt einer regierungsnahen Tageszeitung am Tag nach dem Referendum in Griecenland, auf dem Jeroen Dijsselbloem mit einem ungläubigen Ausdruck über die 63% abgebildet war, die das „Nein“ bekommen hatte.

Seitdem passierten viele Dinge und hauptsächlich zwei Memoranden das Parlament, ohne dass auch nur eine einzige Nase blutete. Mario Draghi, der die griechischen Banken „dicht machte“, wurde zum Faktor, der zugunsten der griechischen Positionen Druck auf den IWF ausübt, während Dijsselbloem vom Vertreter der „Zinswucherer“ zu einem begeisterten Unterstützer des Premierministers Alexis Tsipras wurde.
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Bürger in Griechenland werden zur Steuerhinterziehung gezwungen

12. April 2017 / Aufrufe: 1.284 2 Kommentare

Mit ihrer Politik wird die SYRIZA die gesamte Gesellschaft Griechenlands zu bewussten Steuerhinterziehern machen.

So, wie die SYRIZA-Clique die Dinge handhabt, werden die von ihnen in der Verhandlung mit den Gläubigern gesetzten berühmten roten Linien die kürzeste Anekdote ihres politischen Werdegangs darstellen. Rote Linien? Charakteristisches Beispiel, eins unter vielen, ist die Sache mit dem Steuerfreibetrag. (Anmerkung: Der Steuerfreibetrag soll in Griechenland auf Druck der Gläubiger um rund 50% gekürzt werden, womit sogar auch unterhalb der Armutsgrenze lebende Geringverdiener und Kleinrentner einkommensteuerpflichtig werden.)

Was sollen wir zuerst in Erinnerung rufen? Die „Kronen“ der gesamten Regierung, die unteren Schichten der Wirtschaft und Gesellschaft werden nicht beeinträchtigt werden? Jene, die mit Müh und Not mit 400, 500 oder 600 Euro im Monat über die Runden kommen? Die Beteuerungen des (Finanzministers) Evklidis Tsakalotos, der sich entrüstete, so etwas nicht ins Parlament bringen zu werden?
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Bargeschäfte in Griechenland nur noch bis 500 Euro

2. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.492 2 Kommentare

Einkäufe und Geschäftsvorgänge im Wert von über 500 Euro sollen in Griechenland nur noch bargeldlos getätigt werden.

Der Gesetzentwurf bezüglich der elektronischen Transaktionen wird signifikante Änderungen im Alltag und bei den Einkäufen der Bürger in Griechenland herbeiführen, da fortan alle Geschäftsvorgänge in Höhe von über 500 Euro ausschließlich mittels Debit- / Kreditkarten oder über die Webbanking-Systeme der Banken zu erfolgen haben.

Konkreter werden die Änderungen vorsehen, dass Einkäufe bzw. allgemein Zahlungen in Höhe von über 500 Euro ausschließlich unter Nutzung sogenannten „Plastikgelds“ oder per E-Banking zu erfolgen haben.
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Griechenland soll noch mehr Sozialleistungen streichen

1. November 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.841 8 Kommentare

Die Weltbank legt Griechenland nahe, 15 konkrete Sozialleistungen abzuschaffen, die für das Jahr 2016 mit insgesamt knapp 250 Millionen Euro zu Buche schlagen.

Nach dem Vorschlag, den (bezeichnenderweise nur Arbeitnehmern, Rentnern und hauptberuflichen Landwirten gewährten) jährlichen Einkommensteuer-Freibetrag von derzeit etwa 8.000 Euro auf 5.000 Euro zu senken, kommt die Weltbank erneut auf den Plan um „Wellen“ zu schlagen.

In einem Bericht „empfiehlt“ die Weltbank praktisch die völlige Streichung einer Reihe von Beihilfen und Sozialleistungen, die derzeit hunderttausende Bürger in Griechenland beziehen.
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Griechenland eliminiert seinen Mittelstand

6. Oktober 2015 / Aufrufe: 891 Kommentare ausgeschaltet

Die Auswertung der diesjährigen Steuererklärungen in Griechenland weist über fünf Millionen Personen mit Jahreseinkommen von unter 12000 Euro aus.

Während der Finanzstab der Regierung Griechenlands Szenarien schmiedet, die sogar auch eine Anhebung des Einkommensteuerfreibetrags auf 12.000 Euro vorsehen, geben von der Zeitung „Kathimerini“ zusammengetragene Informationen über die Auswertung der diesjährigen Steuererklärungen (bezüglich der Einkommen des Jahres 2014) eine … massenweise Verlagerung der Bevölkerung zu den untersten Einkommensstufen.

Von ungefähr 5,9 Mio. bis einschließlich Ende August 2015 eingereichten gemeinsamen Steuererklärungen zeigten 3,7 Mio. bzw. der explosive Anteil von 62,82% Familieneinkommen von unter 12.000 Euro. Seit 2010 – dem Jahr des Beginns der Umsetzung der Memoranden – bis heute hat der Anteil der ärmeren Steuerpflichtigen um 14 Prozentpunkte zugenommen. 2010 betrug die Anzahl der Steuerpflichtigen mit Familieneinkommen von unter 12.000 Euro 2,782 Mio. Personen, also im Verhältnis zu heute ungefähr eine Million weniger.
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