Archiv

Artikel Tagged ‘steuerfahnder’

Ferienwohnungen in Griechenland im Visier der Steuerfahndung

7. September 2013 / Aufrufe: 1.676 Keine Kommentare

Die Steuerfahnder in Griechenland nehmen sogenannte Goldene Villen ins Visier, die ohne Entrichtung jeglicher Steuern an Urlauber und Touristen vermietet werden.

Eine Untersuchung des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) enthüllt einen ungeheuren Kreis der Steuerhinterziehung mittels der Vermietung luxuriöser Villen und Wohnungen an Urlauber und Touristen, ohne dass die Einkommen irgendwo deklariert werden. Der große Coup läuft hauptsächlich auf den kosmopolitischen Inseln, wobei die entgangenen Einnahmen des Fiskus sich auf zig Millionen Euro belaufen.

Seit Beginn der Ermittlungen im Juni 2012 sind bis heute mehr als 3.000 Vermietungen luxuriöser Ferienwohnungen überprüft und wenigstens 500 Fälle rechtswidriger Vermietungen entdeckt worden. Die meisten Fälle wurden auf Mykonos, Paros, Santorin, Patmos und Kefalonia aufgespürt, während die Nachforschungen weitergehen, um das aus den illegalen Vermietungen kursierende „Schwarzgeld“ aufzudecken.
Gesamten Artikel lesen »

Korrupte Steuerfahnder in Griechenland in U-Haft

14. Juli 2013 / Aufrufe: 164 Keine Kommentare

Die drei Steuerfahnder, die in Griechenland am 08 Juli 2013 wegen Erpressung und passiver Korruption verhaftet wurden, sind in Untersuchungshaft genommen worden.

Die drei Beamten der Einheit zur Verfolgung von Wirtschaftverbrechen (SDOE), die beschuldigt werden, von dem Eigentümer eines Geschäfts in Thessaloniki ein Schmiergeld in Höhe von 25.000 Euro gefordert zu haben um von der Feststellung einer Geldstrafe abzusehen, die laut ihren Behauptungen 100.000 Euro erreichen konnte, wurden vorläufig inhaftiert.

Die drei Angeklagten – ein 60-jähriger Leiter einer Prüfungsabteilung der Bezirksdirektion der SDOE Zentralmakedoniens, sein 55-jähriger Stellvertreter und ein 37-jähriger Prüfer – machten vor der regulären Untersuchungsrichterin ihre Aussage und wiesen die Beschuldigungen allesamt zurück.

Die Untersuchungsrichterin und die zuständige Staatsanwältin kamen jedoch schließlich zu der übereinstimmenden Ansicht, die Angeklagten in Untersuchungshaft einzuweisen.

(Quellen: in.gr)

Relevanter Beitrag:

Korrupte Steuerfahnder in Griechenland verhaftet

10. Juli 2013 / Aufrufe: 629 2 Kommentare

In Griechenland wurden 3 Beamte der Steuerfahndung verhaftet, nachdem sie von einem Unternehmer ein Schmiergeld in Höhe von 25000 Euro gefordert haben sollen.

In Thessaloniki wurden am 08 Juli 2013 drei Beamte der „Einheit zur Verfolgung der Wirtschaftskriminalität“ (SDOE – volkstümlich auch „Steuer-Rambos“ genannt) verhaftet, denen vorgeworfen wird, von einem Unternehmer ein „Fakelaki“ (sprich Schmiergeld) in Höhe von von 25.000 Euro verlangt zu haben, um nicht zu seinen Lasten ein angebliches Steuervergehen festzustellen, das möglicherweise mit mit einer Geldstrafe von bis zu sogar 100.000 Euro geahndet worden wäre.

Es geht um einen 60-jährigen Abteilungsleiter, dessen 55-jährigen Stellvertreter und einen 37-jährigen Kontrolleur, die bei dem Bezirksamt der SDOE Zentralmakedoniens in Dienst stehen. Zusammen mit ihnen wurde außerdem eine 50-Jährige verhaftet, die bei dem Unternehmer die Bücher führte und in der Sache vermittelt haben soll.
Gesamten Artikel lesen »

Steuerfahnder in Griechenland wegen Erpressung verhaftet

27. April 2013 / Aufrufe: 190 Keine Kommentare

In der Stadt Thessaloniki in Griechenland wurden ein Steuerfahnder und sein Komplize wegen Erpressung eines Unternehmers verhaftet.

Ein 47-jähriger Beamter des Sonderdezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) sowie ein weiterer 42-Jähriger wurden von Beamten der Direktion der Kriminalpolizei Thessalonikis im Bezirk des Gemüsegroßmarkts verhaftet, nachdem ein Unternehmer angezeigt hatte, erpresst zu werden.

 Wie von Seite der Polizei bekannt wurde, meldete der Unternehmer, der 42-Jährige habe ihm – sich als Beamter des SDOE ausgebend – gedroht und den Geldbetrag von 2.000 Euro verlangt, um nicht zur Feststellung steuerlicher Vergehen in seinem Unternehmen zu schreiten.

Für die Übergabe des Geldbetrags durch den Unternehmer wurde für vergangenen Freitag (26 April 2013) ein Treffen im Bezirk des Großmarkts vereinbart, zu dem der 42-Jährige erschien und verhaftet wurde. Wie sich aus den polizeilichen Ermittlungen ergab, hätte der 42-Jährige den obigen Geldbetrag mit einem 47-jährigen Beamten des SDOE geteilt, der daraufhin ebenfalls verhaftet wurde.

(Quelle: To Vima)

Relevante Beiträge:

Steuerfahnder in Griechenland wegen Korruption verhaftet

17. Februar 2013 / Aktualisiert: 27. April 2013 / Aufrufe: 586 1 Kommentar

In Griechenland wurden zwei Steuerfahnder wegen Korruption verhaftet, während sich inzwischen auch ihr Vorgesetzter in den Händen der Polizei befindet.

Am Mittag des vergangenen Freitags (15 Februar 2013) wurden auf der Insel Lefkas zwei Beamte des Sonderdezernats für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) unter der Beschuldigung der Korruption festgenommen, und Informationen zufolge befindet sich inzwischen auch ihr Vorgesetzter und Leiter des SDOE Westgriechenland mit Sitz in Patras, der ebenfalls in die Korruption verwickelt sein soll, in den Händen der Polizei. Die Polizei führte Durchsuchungen sowohl in der Wohnung aller drei Verhafteten als auch im Büro des Leiters der Dienststelle des SDOE in Patras durch.

Laut Informationen begann alles, als die beiden verhafteten Beamten des SDOE sich zu einer Kontrolle in ein Unternehmen auf Lefkas begaben. Von dem 57-jährigen Händler für Agrarprodukte sollen sie Geld – und zwar den Betrag von 15.000 Euro – gefordert und erhalten haben, offensichtlich um keine Steuervergehen zu seinen Lasten festzustellen und ihn „ungeschoren“ davonkommen zu lassen.
Gesamten Artikel lesen »

Steuerfahndung nimmt Bischöfen in Griechenland die Beichte ab

4. Dezember 2012 / Aktualisiert: 04. Juli 2013 / Aufrufe: 1.317 4 Kommentare

Die Steuerfahnder in Griechenland überprüfen zehn Bischöfe der griechisch-orthodoxen Kirche, auf deren jeweiligen Bankkonten enorme Guthaben gefunden wurden.

In Griechenland wird damit gerechnet, dass neue Enthüllungen über „schwarze Gelder“ den Raum der griechisch-orthodoxen Kirche erschüttern werden, da laut recherchierten Informationen zehn Bischöfe bezüglich ihrer Einkommens- und Vermögenssituation von der SDOE überprüft werden, weil auf ihren Konten Guthaben gefunden wurden, die jeweils 1 Million Euro übersteigen. Infolge Diverser  Meldungen von Bürgern über finanzielle Skandale beziehen sich die Überprüfungen beziehen sich auf die Verwaltung der Bistümer.

Die „Steuer-Rambos“ des Dezernats für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) nehmen sich die kirchliche „Akte“ gründlich vor und untersuchen unter anderem eine Reihe von Angaben, die ihnen durch Anzeigen bekannt wurden. Die Tatsache hat Aufregung im Schoß der Kirche verursacht, hauptsächlich auch nach der enthüllenden Reportage der Zeitung „Ethnos tis Kyriakis“ (25/11/2012) in Zusammenhang mit den Ermittlungen, welche bezüglich der Finanzen der Bischöfe Chrysostomos (Bistum von Peristeri) und Kyrillos (Bistum von Thessaliotida – Fanariofersalon) durchgeführt werden.

Charakteristisch ist der neue Fall, den die Zeitung ans Licht bringt, nämlich der des Bischofs Alexios des Bistum von Nike bzw. Nikea, der auf Anordnung des Wirtschafts-Staatsanwalts Grigoris Peponis ebenfalls von den zuständigen Behörden überprüft wird, damit festgestellt wird, ob Beschwerden begründet sind, laut denen der Bischof für eine Reihe von Unregelmäßigkeiten bei den Finanzen seines Bistums verantwortlich ist.
Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2 Seite 3

Heilige Steuerhinterziehung in Griechenland

20. November 2012 / Aufrufe: 949 5 Kommentare

In Griechenland gerieten zum wiederholten Mal hohe Amtsträger und Geistliche der griechischen Kirche in das Visier der Steuerfahnder.

Zur selben Stunde, wo Erzbischof Hieronymus wegen der aus Geldmangel drohenden Entlassung zahlreicher Bediensteter die Alarmglocke schlägt, und nach der Enthüllung, dass ein Geistlicher mit einem Bankguthaben in Höhe von 3 Millionen Euro ausfindig gemacht wurde, stieß die Sondereinheit für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) in zwei Erzbistümern auf neue Fälle von Steuerhinterziehung.

Das Vermögen dieser Bistümer umfasst Immobilien im Gebiet von Attika und hunderte Hektar Land in verschiedenen Gebieten des Landes, Obligationen, Beteiligungen an Investmentfonds und Aktien im Wert von dutzenden Millionen Euro. Ein Stab der SDOE führt derzeit eine penible Überprüfung der Bankkonten zweier Prälaten durch, da sich aus den ersten Daten zeigt, dass Guthaben existieren, welche 5 Millionen Euro übersteigen und bisher nicht gerechtfertigt werden können.
Gesamten Artikel lesen »