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Artikel Tagged ‘steuererhöhung’

Solidaritätsabgabe in Griechenland steigt um bis zu über 300 Prozent

8. Januar 2017 / Aufrufe: 2.725 2 Kommentare

Die sogenannte Solidaritätsabgabe wurde in Griechenland rückwirkend speziell für niedrigere Einkommen um bis zu über 300 und der Höchstsatz auf 10 Prozent erhöht!

Rückwirkend ab dem 01 Januar 2016 werden in Griechenland die 12.000 Euro übersteigenden Jahreseinkommen des Steuerjahres 2016 (sowie entsprechend nachfolgender Steuerjahre) mit einer neuen Staffelung der – ursprünglich „außerordentlich“ erhobenen, inzwischen jedoch zu einem festen Bestandteil der Einkommensteuer mutierten – sogenannten Sonder-Solidaritätsabgabe belastet, deren Sätze fortan ab 2,2% beginnen und bis zu 10% erreichen!

Wie aus den nachstehenden Tabellen hervorgeht, steigt damit im Vergleich zum Jahr 2015 die Belastung insbesondere für niedrigere Einkommen um bis zu über 300%!
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Besteuerung von Mieteinnahmen in Griechenland „fängt Feuer“

4. Januar 2017 / Aufrufe: 3.650 1 Kommentar

Das Jahr 2017 beschert Eigentümern von Immobilien in Griechenland einen neuen Schock, da die Besteuerung von Einkommen aus Immobilien um bis zu über 36 Prozent steigt!

Für die Eigentümer von Immobilien in Griechenland, die 2017 Einkommen aus Mieteinnahmen deklarieren, wird die „Rechnung“ des Finanzamts heftig ausfallen, da die Steuern, die sie für die im Jahr 2016 erworbenen Einkommen aus Immobilien zu entrichten aufgefordert sind, um bis zu 36,3% erhöht sein werden.

Gemäß der neuen Besteuerungsstaffelung für Einkommen aus Immobilien sind die bisherigen Steuersätze von 11% – 33% auf Niveaus von 15% – 45% erhöht worden.
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Zigaretten werden in Griechenland 2017 erneut teurer

29. Dezember 2016 / Aufrufe: 8.624 Kommentare ausgeschaltet

Die seit 2010 neunte Erhöhung der Besteuerung von Tabakprodukten in Griechenland wird Zigaretten erneut teurer machen und den Schwarzhandel noch mehr anheizen.

Im Februar 2017 wird in Griechenland bei Zigaretten die zweite Erhöhung um diesmal 0,30 Euro pro Päckchen folgen, wie zwischen der Tabakindustrie und den Verbänden der Tabakverkäufer vereinbart worden ist, damit die schrittweise Erhöhung bei den Einzelhandelspreisen weniger abrupt geschieht.

Die in diesem Rahmen erfolgte erste Erhöhung um 0,20 Euro pro Päckchen Zigaretten fand schon im November 2016 statt und nahm einen Teil der formal ab 2017 in Kraft tretenden erneuten Erhöhung der Besteuerung von Tabakprodukten praktisch bereits vorweg.
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2017 bringt in Griechenland neue Teuerungswelle

28. Dezember 2016 / Aufrufe: 2.778 1 Kommentar

Mit dem Jahreswechsel werden in Griechenland infolge einer Flut neuer Steuererhöhungen und Abgaben unter anderem Kraftstoffe, Zigaretten, Kaffee, Telefon erheblich teurer.

Das Jahr 2017 bringt in Griechenland eine neue Welle von Steuern und Preiserhöhungen bei Basisprodukten und Dienstleistungen und Millionen Griechen werden sich mit ernsthaften zusätzlichen Belastungen konfrontiert sehen, die ihr Leben noch schwerer machen.

Konkret kommen ab dem 01 Januar 2017 Maßnahmen zur Umsetzung, die sogar auch schon bereits im Mai vergangenen Jahres im Rahmen der Vereinbarungen mit der Troika verabschiedet worden sind. Eine „Atempause“ wurde nur den Bewohnern der besonders von dem Flüchtlingsproblem heimgesuchten griechischen Inseln gewährt, da die vorgesehene Erhöhung der Mehrwertsteuer für ein Jahr ausgesetzt wurde.
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Griechenlands Premier versucht, sich am eigenen Schopf zu retten

13. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.234 1 Kommentar

Sich an die Macht klammernd nimmt Griechenlands Premier die geprüfte Gesellschaft auf den Arm und hofft auf ein Wunder, das ihn im politischen Spiel bleiben lässt.

Unumwunden und ohne „ja, aber …“: Dieser Haufen, der Griechenland regiert, ist das Schlimmste, Elendigste, Verlogenste und Gefährlichste, was wir je erlitten haben …

Noch bevor der Nachhall … „eines nationalen Siegs“ verklang, der in der Essenz eine verhüllte Vorankündigung neuer harter Maßnahmen wegen der Unnachgiebigkeit der Gläubiger ist, kam Premierminister Alexis Tsipras, um mit einer … Botschaft die Verzweiflung der Gesellschaft angesichts eines noch düsteren morgens zu zerstreuen, indem er Spiegelchen an die Eingeborenen verteilt!

Rentner in Griechenland müssen weitere 1,8 Mrd. Euro „stemmen“

Tsipras „gibt“ … die 13. Rente (so sagte es der Gottlose …) und setzt damit täuschend und rein kommunikativ auf einen unvergesslichen Wahlkampf-Slogan, ohne den Mut zu haben, die Dinge beim Namen zu nennen. Also dass er einem Teil der Rentner eine außerordentliche einmalige Beihilfe von 300 bis 800 Euro gibt. Das ist gar nicht mal schlecht. Er unterließ jedoch, eine (von Ministern und Gläubigern eingestandene) Realität zu enthüllen, nämlich dass in 20 Tagen neue Rentenkürzungen, eine völlige Streichung der Solidaritätszulage für Rentner (EKAS), Beitragserhöhungen und zusätzliche Besteuerung kommen. All dies wird den „Kosmos“ der Rentner mit 1,8 Mrd. Euro belasten, wogegen Herr Tsipras (um die kommende bittere Pille zu vergolden) gerade einmal 620 Millionen verteilt. Die Belastungen werden dauerhaft sein, das „Geschenk“ dagegen einmalig. Ein „Detail“ … kreativer Nebulosität!

Wo angesichts der neuen Abzocken diese 620 Millionen, sei es auch vorläufig und einmalig, herkommen sollen? Na, aus den berüchtigten … Primärüberschüssen! Den imaginären! Jenen, die sich (allein in den Büchern) nur auf dem Papier durch sich kontinuierlich aufblähende Schulden des Fiskus an Privatleute und Unternehmen … und nur theoretische Einnahmen aus Steuerzahlungen ergeben! Und das zu einer Stunde, wo die Fakten zeigen, dass jeder zweite Grieche Schulden an das Finanzamt hat und die Verbindlichkeiten nicht zu begleichen vermag! Ein weiteres „Detail“ … kreativer Nebulosität!

Die berüchtigten Haushaltsüberschüsse Griechenlands

Wegen … wahlkampfbedingter Sturheit der europäischen Gläubiger Griechenlands stimmte die griechische Regierung bei der Eurogruppe (am 05 Dezember 2016) jährlichen Primärüberschüssen der Größenordnung von 3,5% – für die bis zu 10 kommenden Jahre – zu, womit aber der Internationale Währungsfonds (IWF) absolut nicht einverstanden ist und schon jetzt vorwegnimmt (und die Experten der ganzen Welt stimmen ihm zu!), dass es mit derartigen Überschüssen unmöglich auch nur eine Hoffnung auf Wachstum geben kann, sondern das Land auf einen ungeordneten Bankrott zusteuert – mit allem, was dies impliziert. Der IWF sagt, „da Ihr auf Überschüssen beharrt, will ich (noch mehr) Maßnahmen und Rentenkürzungen …„.

Das Bemerkenswerte ist, dass sogar auch Griechenlands Finanzminister Evklidis Tsakalotos, der dem zustimmte, was Herr Tsipras als „nationalen Sieg“ bezeichnete, offiziell und öffentlich erklärt, wenn die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft gestärkt und der Aufschwung kommen soll,  müssen die Haushaltsüberschüsse auf 2% beschränkt und von einer Senkung der (von ihm selbst verhängten!) Besteuerung begleitet werden … .

Tsipras verarscht Griechenlands Gesellschaft und hofft auf ein Wunder

Ach ja, es gibt auch noch andere „anhängige“ … Details: Die (seit Herbst 2016 anhängige) Bewertung (des Fortschritts des griechischen Programms) ist immer noch nicht abgeschlossen worden. Sie soll nun im Januar 2015 zu Ende gebracht werden (falls sie zu Ende gebracht werden wird und wir nicht zu Helden- und Trauerwahlen rennen werden). Aber: in dem Haushaltsplan, der jüngst im Parlament debattiert und am 11 Dezember 2016 (mit einer hauchdünnen Mehrheit von 152 der insgesamt 300 Abgeordneten) verabschiedet wurde, ist als Voraussetzung und Tatsache veranschlagt worden, dass die Bewertung (nebst den Vorteilen daraus) abgeschlossen worden ist. Noch ein Detail … „kreativer Nebulosität“!

Sich anstrengend, an die Macht geklammert zu bleiben, nimmt Herr Tsipras provokant und unverschämt die geprüfte Gesellschaft auf den Arm – „auf irgendein Wunder wartend„, das ihn im politischen Spiel bleiben lässt. So etwas wie „sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen„. Nur, dass der Premierminister eine Glatze hat. Das Haar, das er zeigt, ist nicht mehr als eine geschmacklose kommunikative Perücke …

(Quelle: iefimerida.gr, Autor: Thanos Ikonomopoulos)

Griechenland soll erneut die Mehrwertsteuer erhöhen

11. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.136 1 Kommentar

Informationen zufolge bringt der IWF zum wiederholten Mal die Erhöhung des mittleren Mehrwertsteuersatzes in Griechenland von 13% auf 14% auf den Tisch.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) Fonds hat nie seine Vorliebe für Maßnahmen verhohlen, die zu einer dauerhaften und effizienten Steigerung der Steuereinnahmen führen, und übte in diesem Rahmen immer Druck in Richtung der Abschaffung spezieller Steuerstatus (wie z. B. der ermäßigten MwSt.-Sätze auf den Ägäis-Inseln) ausgeübt

Das Thema der Anhebung des ermäßigten (mittleren) Satzes der Mehrwertsteuer war ebenfalls während der Verhandlungen des Sommers 2015, aber auch der ersten „Bewertung“ (des Fortschritts des griechischen Programms) gestellt worden.
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Neue Abzocke für Vermieter von Immobilien in Griechenland

9. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.408 5 Kommentare

Das Jahr 2017 beschert Vermietern von Immobilien in Griechenland eine rückwirkende Erhöhungen der Besteuerung ihrer Mieteinnahmen um bis zu über 36 Prozent.

In Griechenland werden 2017 über 2 Millionen Steuerpflichtige aufgefordert sein, um bis zu 36,2% höhere Steuern auf die Einkommen zu entrichten, die sie im Vorjahr (konkret ab dem 01 Januar 2016) aus Mieteinnahmen beziehungsweise allgemein aus Immobilien erwarben.

Grund für diese Entwicklung wird die Anwendung der neuen Steuerskala für Einkommen aus Immobilien sein, in der die Steuersätze von bisher 11% – 33% auf Niveaus von 15% – 44% erhöht worden sind.
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Unglaubliche Steuerlasten für Griechenlands Bürger

12. November 2016 / Aufrufe: 2.612 2 Kommentare

Die den Steuerzahlern in Griechenland aufgebürdeten steuerlichen Lasten erreichen für 2016 das Rekordniveau von fast 66 Milliarden Euro.

Infolge des Steuerwahns in Griechenland  liegen die den Steuerzahlern aufgebürdeten steuerlichen Lasten mittlerweile definit im „roten Bereich“. Nichtsdestotrotz sind für 2017 neue Mehrbelastungen von weit über 4 Mrd. Euro vorgesehen.

Gemäß den in Tabellen wiedergegebenen Angaben der Europäischen Kommission, die deren Herbstprognosen begleiten, sind die Steuerbelastungen in diesem Jahr sogar auf das Rekord-Niveau von 65,7 Mrd. Euro hochgeschossen, gegenüber 64 Mrd. Euro im Jahr 2015.
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Explosion des Zigaretten-Schwarzhandels in Griechenland

22. Oktober 2016 / Aktualisiert: 22. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.446 6 Kommentare

In Griechenland wird wegen der Erhöhung der Sonderverbrauchsteuer eine Explosion des Schwarzhandels mit Tabakprodukten verzeichnet.

Der Verkauf „illegaler“ Tabakprodukte neigt in Griechenland unkontrollierte Dimensionen anzunehmen. Die Tabakwarenhändler sprechen von einem Anteil der illegalen Zigaretten, der bis zu 30% der Gesamtverkäufe erreicht.

Grund für den steilen Anstieg der Nachfrage nach diesen Produkten stellt die erneute Erhöhung der Sonderverbrauchsteuer auf Tabakprodukte dar. Die Kürzungen der Löhne und Renten in Kombination mit den Steuererhöhungen und dem Rückgang des familiären oder persönlichen Einkommens brachten die Konsumenten dazu, sich der Option der illegalen Zigarette zuzuwenden.
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Heizölpreise in Griechenland geraten in Brand

28. September 2016 / Aktualisiert: 28. September 2016 / Aufrufe: 1.099 2 Kommentare

Infolge der erneut erhöhten indirekten Besteuerung setzen die diesjährigen Heizölpreise die Budgets der privaten Haushalte in Brand.

Happig wird in diesem Jahr in Griechenland der Preis des Heizöls sein, das wegen der neuen erhöhten Sonderverbrauchsteuer, aber auch der Mehrwertsteuer teurer wird. Aufzeigend für den Anstieg ist, dass mit einem um 11% teureren Heizölpreis gerechnet wird.

Laut der griechischen Zeitung „Imerisia“ lag im vergangenen Jahr bei Beginn der Verkaufsperiode am 15 Oktober 2015 gemäß den Angaben der Treibstoff-Preiswarte des Entwicklungsministeriums der durchschnittliche Heizölpreis bei 0,83 Euro pro Liter. Die neue Preiserhöhung beträgt ungefähr 9 Cent pro Liter bzw. fast 11%.
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