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Artikel Tagged ‘steuererhöhung’

Steuern machen Griechenland teuer

16. Juni 2016 / Aufrufe: 1.060 Keine Kommentare

Die wiederholten Steuererhöhungen machen Griechenland zu einem teuren Land.

Obwohl das Niveau der Preise allgemein sinkt, bleibt Griechenland für seine Bürger ein teures Land. Hauptgründe stellen der Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“ zufolge die interne Abwertung bei den Löhnen und die Erhöhungen der indirekten und direkten Steuern dar.

Gemäß den Daten der OECD für den Monat April 2016 ergibt sich, dass Griechenland inzwischen leicht teurer als Portugal und um Einiges teurer als ehemalige Ostblockstaaten wie Polen und Ungarn ist.
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Steuererhöhungen in Griechenland bringen Bürger in Rage

4. Juni 2016 / Aufrufe: 2.092 Keine Kommentare

Laut einer von Reuters publizierten Reportage über die neuen Steuererhöhungen in Griechenland bringen die neuen Steuererhöhungen die Griechen in Rage.

Reuters versucht in einer Reportage aus den Straßen in Athen den Zorn der Griechen über die neuen Belastungen wiederzugeben, die sie nach der jüngsten Erhöhung der Mehrwertsteuer ab dem 01 Juli 2016 zu stemmen aufgefordert sind.

Wie die Reportage betont, begegnet beispielsweise Konstantinos Garyfallou, Eigentümer einer Cafeteria in einer Fußgängerzone in Griechenlands Hauptstadt Athen, der neuen Erhöhung der MwSt. in philosophischer Stimmung: Er hat sich daran gewöhnt. Es ist das sechste Mal in eben so vielen Jahren. „Wir hoffen, sie haben einen Plan, damit wir in den kommenden 6 – 9 Monaten einen Widerruf sehen„, sagt er.
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Radikale Änderungen bei Kfz-Besteuerung in Griechenland

18. Mai 2016 / Aufrufe: 1.533 2 Kommentare

Aus umgehend in Kraft tretenden Änderungen bei der Besteuerung von Kraftfahrzeugen hofft der Fiskus in Griechenland auf Mehreinnahmen in Höhe von über 120 Millionen Euro.

Die Eingriffe der Regierung Griechenlands bei der indirekten Besteuerung umfassen Umgestaltungen, die radikal die Besteuerung der privaten Kraftfahrzeuge und spezieller die berüchtigten Einkommensindizien und die Taxierungsgebühren ändern, aber auch die Abschaffung der Luxussteuer vorsehen.

In der neuen Gesetzesvorlage zum Steuergesetz, die noch in dieser Woche dem Parlament vorgelegt und ratifiziert werden soll, ist die Kopplung der sogenannten Lebensführungs-Indizien für Privatfahrzeuge an die Einzelhandelsverkaufspreise sowohl bei neuen als auch gebrauchten Fahrzeugen und die Abschaffung der „Steuer auf luxuriöse Lebensführung“ und deren Integration in die Taxierungsgebühren vorgesehen, die fortan auf Basis des Einzelhandelsverkaufspreises vor Steuern und der Abgasemissionen erhoben werden sollen.
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Griechenland ist Europa-Champion bei indirekten Steuern

17. Mai 2016 / Aufrufe: 1.387 3 Kommentare

Mit inzwischen 16 Prozent des BIP tangierenden Verbrauchsteuern hat Griechenland die höchste indirekte Besteuerung in ganz Europa.

Griechenland erweist sich bei den indirekten Steuern als Europas Champion, da in den kommenden Tagen mit einer von dem Parlament (noch) zu ratifizierenden Gesetzesvorlage ein neues „Steuergewitter“ die privaten Haushalte heimsuchen wird.

Innerhalb der sechs Jahre der Krise handelt es sich um das fünfte Mal, dass die Mehrwertsteuer mit dem Ziel erhöht wird, die Vereinbarung mit den Gläubigern zum Abschluss zu bringen, wobei diesmal der MwSt.-Regelsatz von 23% auf 24% steigt.
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Steuererhöhungen waren Griechenlands eigene Wahl

17. Mai 2016 / Aufrufe: 593 Keine Kommentare

Laut Valdis Dombrovskis entschied selbige Regierung Griechenlands sich bewusst für das neue schwere Steuerpaket anstatt eine Kürzung der Ausgaben.

Griechenlands Regierung hatte eine starke Vorliebe dafür, dass die Steuern und Einnahmen erhöht und nicht die Ausgaben gesenkt werden„, erklärte der EU-Währungskommissar und Vizepräsident der Europäischen Kommission, Valdis Dombrovskis, und stellte klar, das schwere Steuerpaket des neuen Programms sei eine Wahl Athens gewesen.

Während der Dauer der Verhandlungen mit der griechischen Regierung betonten wir, dass die Kürzungen von Ausgaben die Konjunktur weniger beeinträchtigen werden als die Steuererhöhungen, für die sich die griechische Regierung entschied, und wir hatten eine Reihe von Studien, die dieses Argument stützten. Letztendlich haben jedoch die griechischen Autoritäten die Maßnahmen zu beschließen„, meinte Valdis Dombrovskis gegenüber der griechischen Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“.
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Neue Steuer auf Festnetz-Telefonie in Griechenland

16. Mai 2016 / Aufrufe: 967 3 Kommentare

Ab Juni 2016 wird in Griechenland auf Festnetz-Telekommunikationsgebühren eine neue Steuer erhoben, die zu einer Mehrbelastung von etwa 6 Prozent führt.

Das in diesen Tagen in Griechenland geschnürte Paket indirekter Steuern (sprich speziell sogenannter Verbrauchssteuern) wird auch die Erhebung einer neuen Abgabe in Höhe von 5% auf die Festnetz-Telefonrechnungen umfassen, die unmittelbar nach der Ratifizierung der Multi-Gesetzesvorlage in Kraft treten wird.

Die in dem Gesetzentwurf umfasste überraschende Maßnahme sieht ab dem 01 Juni 2016 die Belastung jeder monatlichen oder zweimonatlichen Festnetz-Telefonrechnung mit einer Steuerabgabe in Höhe von 5% vor.
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Neuer Steuersturm in Griechenland

11. Mai 2016 / Aufrufe: 2.415 2 Kommentare

In Griechenland beginnt ein weiterer Steuersturm auf, mit neuen Steuern und Abgaben auf Zigaretten, Bier, Treibstoffe, Kaffee, Pkw, Pay-TV, Internet, Hotels!

Griechenlands Regierung wird in den kommenden Tagen dem Parlament in kurzer Folge ein zweites Maßnahmenpaket mit einem Volumen von 1,8 Mrd. Euro vorlegen, das zum wiederholten Mal Erhöhungen bei den meisten indirekten Steuern, aber auch die Erhebung neuer Steuern und Abgaben sowie die Angleichung der Sätze der sogenannten einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) bringt.

Die nachstehend angeführten neuen Maßnahmen werden schrittweise ab dem 01 Juni 2016 in Kraft treten. (Es sei angemerkt, dass es sich um einen Teil des Gesamtpakets für die kommenden drei Jahre mit einem Maßnahmenvolumen von 5,4 Mrd. Euro handelt, die darin vorgesehenen Steuermaßnahmen jedoch praktisch allesamt umgehend oder zum Teil – wie beispielsweise bei der Einkommensteuer – sogar rückwirkend in Kraft treten.)
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Die sündige Historie der Mehrwertsteuer in Griechenland

26. April 2016 / Aufrufe: 1.202 4 Kommentare

Trotz wiederholter Erhöhungen der Mehrwertsteuer in Griechenland wird das Loch bei den Einnahmen aus der Steuer auf jährlich rund 7 Milliarden Euro veranschlagt.

In Griechenland scheinen die Regierenden aus dem Desaster mit der Mehrwertsteuer keine Lehre ziehen zu wollen. Zum fünften Mal in den Jahren des Memorandums bereitet die Regierung eine Erhöhung der Mehrwertsteuer trotz der Tatsache vor, dass jedes Mal, wenn in den vergangenen Jahren die Sätze angehoben wurden, der Anstieg der Einnahmen nicht der erwartete war.

Etliche Male ergab sich anstatt eines Anstiegs sogar ein Rückgang der Einnahmen, während selbst die Europäische Kommission in einem älteren Report betont hatte, dass in Perioden einer Rezession eine Erhöhung der MwSt. zu niedrigeren Einnahmen führt. Trotz allem brachte die griechische Regierung eine Erhöhung der MwSt. von 23% auf 24% auf den Tisch der Verhandlungen und die Gläubiger des Landes akzeptierten dies.
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Griechenland provoziert Explosion der Steuerhinterziehung

15. April 2016 / Aufrufe: 954 Keine Kommentare

Die erneute Erhöhung der Mehrwertsteuer in Griechenland wird noch mehr Selbständige und Kleinunternehmen zwingen, einfach keine Quittungen mehr auszustellen.

Das Ziel, aus der Erhöhung des Mehrwertsteuer-Höchstsatzes in Griechenland um einen Prozentpunkt von 23% auf 24% rund 400 – 500 Mio. Euro beizutreiben, gilt als sehr ehrgeizig.

Dennoch ist diese Maßnahme von den Gläubigern akzeptiert worden, obwohl Faktoren des griechischen Finanzministeriums vertreten, die Erhöhung des Höchstsatzes um einen Prozentpunkt würde nur unter normalen Umständen den vorstehenden Betrag abwerfen können. Sie erklären, die Regierung habe signifikante Faktoren außer Acht gelassen, die in diametralem Gegensatz zu dem Ziel der Beitreibung der Einnahmen stehen.
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Neuer Steuerorkan in Griechenland

28. März 2016 / Aufrufe: 1.906 7 Kommentare

In Griechenland zieht ein neues Steuergewitter auf, das die verfügbaren Einkommen zu Lasten der realen Wirtschaft noch mehr schrumpfen lassen wird.

Privatfahrzeuge, Treibstoff, Immobilienvermögen, Mobiltelefonie, Internet und Pay-TV sind die Ziele des Wirtschaftsstabs der griechischen Regierung, um die fiskalische Lücke bis 2018 zu schließen, die sich – auch wenn es niemand eingestehen möchte – in den letzten Tagen von 1,7 Mrd. Euro auf 5,5 Mrd. Euro mehr als verdreifacht hat.

Die Maßnahmen, mit denen Griechenland die Erzielung eines primären Überschusses von 3,5% des BIP (6,5 Mrd. Euro) im Jahr 2018 sicherstellen wird, befinden sich noch in ihrer ersten Lesung und werden sowohl hinsichtlich ihrer Essenz als auch ihres Ertrags von den Gläubigern des Landes akzeptiert werden müssen.
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