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Artikel Tagged ‘steuereinnahmen’

Absturz der Mehrwertsteuer-Einnahmen in Griechenland

20. Juni 2016 / Aufrufe: 2.897 3 Kommentare

Nicht nur auf Mykonos, sondern auch auf den anderen mondänen Inseln Griechenlands wird ein rapider Rückgang der Einnahmen aus der Mehrwertsteuer verzeichnet.

Einen enormen Rückgang verzeichnen die Einnahmen aus Steuern und speziell aus der Mehrwertsteuer auf den touristischen, kosmopolitischen Inseln Griechenlands.

Es ist bezeichnend, dass der Rückstand von Einnahmen aus den touristischen Gebieten des Landes, die auch als die „krisenfestesten“ gelten, alle Rekorde brach.
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Die sündige Historie der Mehrwertsteuer in Griechenland

26. April 2016 / Aufrufe: 1.202 4 Kommentare

Trotz wiederholter Erhöhungen der Mehrwertsteuer in Griechenland wird das Loch bei den Einnahmen aus der Steuer auf jährlich rund 7 Milliarden Euro veranschlagt.

In Griechenland scheinen die Regierenden aus dem Desaster mit der Mehrwertsteuer keine Lehre ziehen zu wollen. Zum fünften Mal in den Jahren des Memorandums bereitet die Regierung eine Erhöhung der Mehrwertsteuer trotz der Tatsache vor, dass jedes Mal, wenn in den vergangenen Jahren die Sätze angehoben wurden, der Anstieg der Einnahmen nicht der erwartete war.

Etliche Male ergab sich anstatt eines Anstiegs sogar ein Rückgang der Einnahmen, während selbst die Europäische Kommission in einem älteren Report betont hatte, dass in Perioden einer Rezession eine Erhöhung der MwSt. zu niedrigeren Einnahmen führt. Trotz allem brachte die griechische Regierung eine Erhöhung der MwSt. von 23% auf 24% auf den Tisch der Verhandlungen und die Gläubiger des Landes akzeptierten dies.
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Steuergewitter in Griechenland ließ Einnahmen sinken

20. Februar 2016 / Aufrufe: 905 Keine Kommentare

Das Steuergewitter des Jahres 2015 in Griechenland führte ein umgekehrtes Resultat bei den Einnahmen herbei, wobei als Verlierer wieder Rentner und Arbeitnehmer erscheinen.

Trotz des neuen Steuergewitters im Juli 2015 waren die aus den monatlichen Steuerabzügen bei Löhnen und Renten herrührenden Steuereinnahmen die einzigen, die während des Jahres 2015 signifikant anstiegen.

Die Einnahmen aus der konkreten Quelle verzeichneten einen Anstieg um etwa 11,02%, während im selben Moment die Einnahmen aus fast allen anderen Steuereinnahme-Quellen einen Rückgang oder einen marginalen Anstieg verzeichneten und im Vergleich zu dem entsprechenden Betrag des Jahres 2014 der Gesamtbetrag der 2015 eingenommenen Steuereinnahmen um 610,5 Mio. Euro geringer war.
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Steuereinnahmen 2014 in Griechenland bei 39 Prozent des BIP

18. Januar 2016 / Aufrufe: 499 Keine Kommentare

2014 erreichten in Griechenland die Steuereinnahmen und Sozialabgaben 39 Prozent des BIP und lagen damit auf EU-Durchschnitt.

Laut den am 15 Januar 2016 von der Eurostat veröffentlichten Angaben tangierten im Jahr 2014 in Griechenland die Steuereinnahmen und Versicherungsabgaben 39% des BIP, während der entsprechende Prozentsatz im Jahr 2010 bei 33,5% und 2013 bei 38,3% lag.

Im selben Moment betrug die Analogie von Steuereinnahmen und Sozialabgaben zum BIP auf Ebene der EU 40% und auf Ebene der Eurozone 41,5%. Die größten Prozentsätze wurden in Dänemark (50,8%), Belgien (47,9%) und Frankreich (47,9%) verzeichnet, die geringsten dagegen in Rumänien (27,7%), Bulgarien (27,8%) und Litauen (28%).
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Griechenland: Tsipras überrascht wieder …

28. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.498 Keine Kommentare

Die Entscheidung, die Leiterin der Steuerbeitreibungsbehörde in Griechenland ihres Amtes zu entheben, könnte Premierminister Alexis Tsipras teuer zu stehen kommen.

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras scheint zu einem politischen Selbstmord aufgelegt zu sein. Sein Entschluss, die Leiterin der angeblich unabhängigen Steuerbehörde (konkret des Sekretariats für öffentliche Einnahmen) ihres Amtes zu entheben, wird bei den Gläubigern des Landes die Alarmglocken schrillen lassen.

Einer der Schwachpunkte Griechenlands ist die unkontrollierte Steuerhinterziehung. Aus diesem Grund beharren die Eurozone und der Internationale Währungsfonds weiterhin auf der Notwendigkeit, dass Athen ein effizientes Organ für kollektive Steuereinnahmen benötigt, das von den Interventionen der Regierung unabhängig ist. Wenn die Politiker sich in die Steuerverwaltung einmischen, besteht die Befürchtung, dass sie ihren Verbündeten Erleichterung von der Entrichtung ihrer Verbindlichkeit verschaffen und die Kontrolleure des Finanzamts gegen ihre Gegner lenken werden.
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Kapitalkontrollen steigerten Steuereinnahmen in Griechenland

25. August 2015 / Aufrufe: 1.193 2 Kommentare

In Griechenland scheinen die Kapitalverkehrskontrollen und die Angst vor einem Schnitt der Bankguthaben dem Fiskus einen Anstieg der Einnahmen beschert zu haben.

Die Kapitalverkehrskontrollen und die Angst vor einem möglichen „Schnitt“ der Bankguthaben (Bail-In) scheinen in Griechenland etliche Steuerpflichtige dazu animiert zu haben, fällige Verbindlichkeiten an den Fiskus zu begleichen. Zumindest ergibt sich dieser Rückschluss aus den jüngst (am 21 August 2015) veröffentlichten Angaben des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE).

Konkret stiegen im Juli 2015 die fälligen Verbindlichkeiten an das Finanzamt um nur 388 Mio. Euro an, wogegen in den Vormonaten – und sogar auch trotz der günstigen 100-Raten-Regelung – die fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus mit einem Rhythmus in einer Größenordnung von monatlich 1 Mrd. Euro zunahmen.
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Griechenland bläst zum Krieg gegen Steuerhinterziehung

1. März 2015 / Aufrufe: 1.669 1 Kommentar

Obligatorische Vermögensdeklarationen und Erfassung aller Finanztransaktionen sind Griechenlands neue Waffen im Krieg gegen die Steuerhinterziehung.

Das zentrale Vermögensregister für alle Steuerpflichtigen, das bis Juni 2015 aktiviert werden wird, sowie auch das „elektronische Auge“ des Finanzamts nicht nur auf alle Bankguthaben, sondern auch Kredite und Börsengeschäfte in Griechenland werden 2015 zwei der neuen Waffen des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) in der „Schlacht“ gegen die Steuerhinterziehung sein.

Der am 26 Februar 2015 an die Öffentlichkeit gegebene Operative Prüfungsplan des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen für das Jahr 2015 sieht vor, dass das Register der Bank- und Zahlungskonten, das derzeit die Bewegungen aller Bankkonten der Steuerpflichtigen beobachtet, bis zum 30 September 2015 auf alle Kreditgeschäfte und bis zum 31 Dezember 2015 auch auf alle Börsenprodukte ausgeweitet werden wird.
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Haushaltsziel 2014 in Griechenland gefährdet

16. Dezember 2014 / Aufrufe: 756 Keine Kommentare

Um die Ziele des Haushaltsplans 2014 in Griechenland zu erfüllen, müssen im Dezember fast 8,5 Milliarden Euro in die öffentlichen Kassen fließen.

Inzwischen ist die Gefahr sichtbar, dass in Griechenland das ehrgeizige Ziel der Einnahmen des Haushaltsplans des Jahres 2014 nicht erreicht wird, welche Entwicklung in einem signifikanten Grad auf dem Rückgang der Steuereinnahmen, aber auch der Ungewissheit beruht, die durch die politischen Entwicklungen verursacht wird.

Die am vergangenen Freitag (12 Dezember 2014)  von dem stellvertretenden Finanzminister Christos Staikouras präsentierten Daten rufen intensive Beunruhigung angesichts der Tatsache hervor, dass der im letzten Monat des Jahres beizutreibende Betrags sich auf 8,43 Mrd. Euro beläuft, wogegen im entsprechenden Monat des Vorjahres nur ungefähr 5 Mrd. Euro eingenommen worden waren.
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100000 neue Steuerschuldner in Griechenland

15. Dezember 2013 / Aktualisiert: 02. Januar 2014 / Aufrufe: 760 1 Kommentar

Das Heer der Steuerpflichtigen in Griechenland mit fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus nahm im Oktober 2013 um weitere 100000 Personen zu.

Weitere 100.000 Steuerpflichtige in Griechenland ließen im Oktober 2013 das Finanzamt unbezahlt und damit die gesamte fällige Verschuldung der natürlichen Personen gegenüber dem Fiskus um ungefähr 400 Mio. Euro ansteigen.

Zur selben Stunde präsentieren in dem Zeitraum Januar – Oktober 2013 die Einnahmen der Finanzämter im Verhältnis zu der Zielvorgabe eine Verzögerung von 191,3 Mio. Euro.
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Griechenland hofft auf absurdes Steuerwachstum

26. November 2013 / Aufrufe: 865 1 Kommentar

Der Entwurf des Haushaltsplans 2014 in Griechenland ist auf einen enormen Anstieg der Steuereinnahmen gestützt, bei einem veranschlagten Anstieg des BIP um nur 0,1 Prozent.

Der Entwurf des griechischen Haushaltsplans für das Jahr 2014 ist auf unerhörte Hypothesen und Prognosen bezüglich des Verlaufs der Steuereinnahmen gestützt worden. Die vorgesehene Belastung für fast alle Steuerzahler ist dermaßen hoch, dass entweder:

  1. die Einschätzungen der Regierung bestätigt werden, was zu einem weiteren Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität führen wird (Verringerung des verfügbaren Einkommens für die Haushalte, Unvermögen vieler Selbständiger, aber auch Unternehmen, ihre Aktivität fortzusetzen, Reduzierung der Sparguthaben, um die steuerlichen Verpflichtungen zu begleichen, Rückgang des Konsums und der Investitionen usw.), oder
  2. die Prognosen der Regierung bestätigen sich nicht, womit es signifikante Abweichungen bei der Ausführung des Haushaltsplans geben wird, was wiederum zur Ergreifung neuer Austeritäts-Maßnahmen zur Deckung der volkswirtschaftlichen Lücken führen wird.


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