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Artikel Tagged ‘steuerdaten’

Ungeheurer Datendiebstahl in Griechenland

21. August 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 620 1 Kommentar

Im Rahmen eines bereits 2010 aufgedeckten Datendiebstahls wurden in Griechenland die Daten rund der Hälfte aller Steuerpflichtigen entwendet.

Die Daten wenigstens der Hälfte aller griechischen Steuerzahler sind in die Hände „geschickter“ Unternehmer gefallen. Wie aus den viele Monate dauernden Ermittlungen der Datenschutzbehörde, der griechischen Polizei (ELAS), aber auch der Zentrale für Informationssysteme (GGPS) hervorgeht, handelt es sich um den größten Diebstahl steuerlicher und persönlicher Daten, der jemals in Griechenland verzeichnet wurde.

Die „Entwendung“ erfolgte „intern“ aus der GGPS, die dem griechischen Finanzministerium untersteht. Bei der in Rede stehenden Datenbank handelt es sich um die primäre und größte Datenbank des Landes überhaupt, in der die Steuererklärungen und viele andere persönliche und sensible Daten aller griechischen Steuerpflichtigen gespeichert sind.
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Finanzbeamter in Griechenland wegen Erpressung angezeigt

25. November 2012 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 421 3 Kommentare

In Griechenland wurde ein Finanzbeamter angezeigt, der einen Rechtsanwalt mit der Veröffentlichung von Steuerdaten zu erpressen Versuchte.

Hinter der Erpressung eines 44-jährigen Rechtsanwalts in Griechenland per Internet steckte letztendlich ein 26-jähriger Finanzbeamter. Der junge Beamter hatte auf einem Blog Steuerdaten des 44-Jährigen eingestellt und forderte Geld … um die Enthüllungen nicht fortzusetzen. Das Dezernat für Cyber-Kriminalität leitete gegen den Beamten ein Strafverfahren wegen verleumderischer Diffamierung und Bedrohung sowie auch Verletzung des Datenschutzgesetzes ein.

Konkreter begab sich der 44-Jährige am vergangenen Dienstag (20 November 2012) in die Büros der Unterdirektion für Cyber-Kriminalität im Gebäude der Polizeidirektion Athens (GADA) und zeigte an, dass auf dem Forum eines Informations-Blogs ein Kommentar mit seinen Steuerdaten eingestellt worden war. Zusätzlich bedrohten ihn unbekannte Personen in einem Erpressungsbrief, ihnen den Geldbetrag von 150.000 Euro zu übergeben, damit sie nicht zu weiteren Veröffentlichungen persönlicher Daten von ihm zu schreiten.

Über die Anzeige wurde umgehend der Staatsanwaltschaft des Landgerichts Athen informiert und eine einschlägige Verfügung zur Aufhebung des Internet-Kommunikationsgeheimnisses erlassen. Es folge eine umfangreiche polizeiliche Ermittlung und digitale Analyse, aus der sich ergab, dass der Inhaber des strittigen Telefonanschlusses der 26-jährige Finanzbeamte war.

Obwohl letzterer nicht verhaftet nicht auf frischer Tat ertappt und deswegen nicht verhaftet wurde, wurde eine „fette“ Klage zu seinen Lasten erhoben. Informationen zufolge verfügte er auch über weitere Steuerdaten, sogar von Abgeordneten …

(Quellen: Marketbeast.gr)

Mysterium um einen „Falciani“ in Griechenland

24. November 2012 / Aktualisiert: 04. Juli 2013 / Aufrufe: 320 Kommentare ausgeschaltet

Der 35-jährige, der in Griechenland unter der Beschuldigung des Besitzes sensibler Personen- und Steuerdaten festgenommen wurde, verweist auf eine andere Person, die er als den griechischen Falciani bezeichnet.

Laut exklusiven Informationen des Portals zougla.gr hat der Verhaftete den Behörden bereits die Person benannt, die ihm – wie er zumindest behauptet – das strittige Archiv gab, damit er es bearbeitet und in ein anderes Format konvertiert. Der 35-Jährige gibt die Bearbeitung des Archivs zu, bestreitet jedoch kategorisch, dabei den Inhalt gesehen zu haben. Aus polizeilichen Kreisen verlautet eine zusätzliche Information, dass die Person, die das Archiv in ihrem Besitz hatte und es ihm (dem 35-Jährigen) übergab, ein Bediensteter des Finanzministeriums sei, und zwar sogar in einer höheren Position.

Dieses Archiv wurde dem Festgenommenen 2009 zur Bearbeitung übergeben und enthält zwei konkrete digitale Datensätze der Systeme Taxis und Elenxis. Auf dem „Markt“ kostet jede Personenliste je Fall und Kategorie von 60.000 bis 100.000 Euro.

Er traf sich mit mir und übergab mir das digitale Archiv und verlangte von mir, es zu bearbeiten, da ich mich mit Rechnern beschäftige und in solchen Dingen Bescheid weiß. Tatsächlich bearbeitete ich es, ohne jedoch seinen Inhalt zu sehen„, soll er nach seiner Verhaftung behauptet haben. Um seinen Behauptungen Nachdruck zu verleihen, verlangte er sogar, das Bankgeheimnis für seine Bankkonten aufzuheben, damit festgestellt wird, dass es keinerlei Bewegung gegeben hat.

Parallel führt er als Argument die Tatsache an, dass einerseits das strittige Archiv seinen Namen trug (und er nichts unternahm, diesen zu ändern) und er andererseits – obwohl ihm laut seiner Aussage bekannt war, dass die Behörden wegen der konkreten Sache eine Ermittlung durchführen – in der Annahme, zu keiner strafbaren Handlung geschritten zu sein, das Archiv nicht von seinem Rechner löschte.
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Datenklau im Finanzministerium in Griechenland

23. November 2012 / Aufrufe: 568 4 Kommentare

In Griechenland wurden aus dem Finanzministerium auf mysteriöse Weise 9 Millionen Datensätze griechischer Steuerpflichtiger entwendet.

Ein großes Thema der Sicherheit geheimer Dokumente und Daten, welche das Finanzministerium inne hat, stellt sich mit der Enthüllung, dass ein 35-Jähriger persönliche Daten von Millionen Griechen in seinem Besitz hatte. Laut exklusiven Informationen von zougla.gr arbeitete der 35-jährige S. L. als externer Mitarbeiter bei einer Firma für Telekommunikationen – Informatik und entwendete persönliche Daten über mehr als 9 Millionen Griechen. Der Mann ist ledig und lebt in Attika. Seit geraumer Zeit arbeitete er für eine ausländische Firma mit Niederlassung in Athen.

Bei der Mehrheit der Daten handelt es sich um Steuerdaten. Dem in Rede stehenden 35-Jährigen waren also in den kleinsten Einzelheiten das persönliche Vermögen und die Steuererklärungen eines jeden einzelnen bekannt. Wie aus der Reportage hervorgeht, soll er die in Rede stehenden Daten an Firmen verkauft haben. Die Ermittlung begann nach einer einschlägigen Beschwerde der Datenschutzbehörde. Er selbst bestritt, die Daten verwertet zu haben, und behauptete, die Dateien von einer ihm bekannten Person erhalten zu haben. Es sei angemerkt, dass zu den konkreten Steuerdaten das Finanzministerium Zugang hat.
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