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Artikel Tagged ‘steueraufkommen’

Verbraucher füllen in Griechenland die Kassen

1. Juni 2016 / Aufrufe: 912 1 Kommentar

Eine Studie der PwC offenbart, dass in Griechenland hauptsächlich die Verbraucher die Kassen des Fiskus füllen.

94% der Steuereinnahmen in Griechenland rühren aus Verbrauchssteuern, also aus indirekten Steuern und der Mehrwertsteuer her, welcher Umstand die existierende Verzerrung zeigt.

Gemäß einer Studie der PwC und im weiteren Verlauf des Berichts „Worldwide Tax Summaries – Corporate Taxes 2015/16“ ist das griechische Steuersystem von hohen Steuersätzen gekennzeichnet, mit denen jedoch keine entsprechend hohen Steuereinnahmen einhergehen.
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Wie in Griechenland die Steuern dem Fiskus geopfert werden

18. November 2015 / Aufrufe: 1.753 2 Kommentare

Trotz der 23 Steuern, die in Griechenland seit 2010 erhöht oder ausgedacht wurden, bleibt aus den Steuereinnahmen kein einziger Euro für die Förderung der Wirtschaft übrig.

Weder eine noch zwei. In den Jahren des Memorandums wurden in Griechenland dreiundzwanzig Steuern erhöht oder neu ausgedacht, jedoch ist die Wirtschaft des Landes wieder nicht aus der Krise herausgekommen. Es handelt sich um Steuern, die auf alles, was kreucht, fleucht und … atmet erhoben wurden, damit die Einnahmeziel der von Griechenland umgesetzten Programme erreicht werden.

Wie die Angaben zu den Haushalten der Jahre der Krise und der Memoranden aufzeigen, haben wir somit ein klares Bild einer staatslastigen Wirtschaft, die in den letzten fünf Jahren mehr als 300 Milliarden Euro an Steuern aus den Taschen der Bürger und Unternehmen saugte. Parallel zeigen sie auch das Scheitern der Memoranden auf, das Steuer der griechischen Wirtschaft weg von dem Staat und hin zu dem öffentlichen Sektor zu drehen, da der größte Teil der staatlichen Einnahmen einzig und allein in die Alimentierung der staatlichen Maschinerie und all jener fließt, die von dieser durchgefüttert werden.

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Steuergewitter ohne Ende für Einkommen in Griechenland

25. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.036 Keine Kommentare

Ein nicht endendes Gewitter immer höherer und neuer Steuern sucht in Griechenland jede Art von Einkommen und Vermögen heim.

Wie aus den von der Nationalen Statistikbehörde Griechenlands (ELSTAT) veröffentlichten Angaben aus den nicht finanzwirtschaftlichen Quartalsabrechnungen der Zentralregierung hervorgeht, verzeichneten auch im 2. Quartal des laufenden Jahres (2015) die sowohl auf Einkommen und Vermögen als auch Produktion und Importe erhobenen Steuern einen Anstieg.

Spezieller beliefen sich im 2. Quartal dieses Jahres die Steuern auf Einkommen und Vermögen auf 5,287 Mrd. Euro, gegenüber 4,912 Mrd. Euro im 2. Quartal 2014 und 4,379 Mrd. Euro im 2. Quartal 2013.
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Griechenland: Steuerhinterziehung oder Steuerwiderstand?

12. August 2013 / Aufrufe: 1.751 Keine Kommentare

Auf das Bruttoinlandsprodukt bezogen trieb der Fiskus in Griechenland 2012 mit 45% des BIP mehr Steuern und Einnahmen ein als jemals zuvor.

Troikaner und Politiker trachten nach einer weiteren Steigerung der öffentlichen Einnahmen in Griechenland, trotz der vergleichsweise großen Steuererhöhungen in den letzten Jahren. Ohne den moralische Pfeiler der hinreichenden Gegenseitigkeit (sprich Erbringung einer angemessenen Gegenleistung) der öffentlichen Dienste verweist die Besteuerung jedoch eher auf einen Raub.

Der Wert der in Griechenland produzierten Güter und Dienstleistungen in Marktpreisen, bekannt als nominales BIP (Brutto-Inlandsprodukt), sank im vergangenen Jahr etwas unter 194 Mrd. Euro. Auf diesem Niveau lag es zum letzten Mal im Jahr 2005. In jenem Jahr hatte das primäre Defizit, das nicht die Aufwendungen für Schulden umfasst, 1% des BIP erreicht, gegenüber ungefähr 1,5% im Jahr 2012. Die Gesamteinnahmen des griechischen Fiskus beliefen sich 2005 jedoch auf 39% des BIP, während sie im vergangenen Jahr auf 45% kletterten, obwohl die Wirtschaft sich im fünften Jahr der Rezession befand.
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Griechenland: Einkommen sinken, Steuern explodieren

29. Juli 2013 / Aufrufe: 905 Keine Kommentare

Die statistische Auswertung der Steuererklärungen 2012 in Griechenland zeigt einen Rückgang der Einkommen um 18% und einen Anstieg der Steuerbelastung um 52%.

Der Steuersturm zog 2012 nicht wieder gutzumachend ungefähr 4,8 Millionen Arbeitnehmer und Rentner in Mitleidenschaft, die ihre Einkommen erheblich schrumpfen und ihre steuerliche Belastung in die Höhe schießen sahen.

Die Selbständigen „schafften“ dagegen, ihre Einkommen, aber auch die von ihnen an das Finanzamt gezahlten Steuern einzuschränken. Sechs von zehn Selbständigen erscheinen sogar mit Einkommen von bis zu 6.000 Euro, also unterhalb der Armutsgrenze, während bei den Arbeitnehmern und Rentnern fast jeder Vierte Steuerpflichtige ein Einkommen unterhalb der Armutsgrenze deklarierte.

Erklärend sei angemerkt, dass mit den Steuererklärungen des Jahres 2011 die Einkommen des Jahres 2010 und mit den Erklärungen des Jahres 2012 die Einkommen des Jahres 2011 deklariert wurden. Da inzwischen Löhne und Renten erneut rigorose Kürzungen erfuhren und parallel weitere Steuermaßnahmen verabschiedet wurden, wird die steuerliche Belastung der Einkommen des Jahres 2012 (für welche die Abgabe der Steuererklärungen 2013 noch im Gang ist) für zahllose Steuerpflichtige erneut erheblich höher als im Vorjahr ausfallen.
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Griechenland: Steuern steigen, Einnahmen sinken!

15. Mai 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 1.426 2 Kommentare

In Griechenland wurden trotz zum Teil horrender Steuererhöhungen innerhalb eines Jahres Einnahmen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro sozusagen immaterialisiert.

Die Daten über die Ausführung des Haushaltsplans im Quartal Januar – April 2013 geben das Unvermögen der Steuerzahler wieder, ihren Verpflichtungen zu entsprechen. Auch wenn der April der erste Monat des Jahres 2013 ist, in dem die griechische Regierung bei den Steuereinnahmen die Ziele erreichte, enthüllt der Vergleich der endgültigen Einnahmen im ersten Quartal 2013 im Verhältnis zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ein „Loch“ von 1,6 Mrd. Euro bei den ordentlichen Haushaltseinnahmen.

Spezieller sanken die ordentlichen Einnahmen des Haushaltsplans im Quartal Januar – April 2013 auf 13,6 Mrd. Euro, gegenüber 15,2 Mrd. Euro im entsprechenden Quartal des Jahres 2012. Die Einnahmen aus den direkten Steuern verzeichneten einen Rückgang um 7,9%, während die Einnahmen aus den indirekten Steuern auf Jahresbasis um 12,6% zurückgingen.
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Finanzamt in Griechenland schießt sich auf neue Zielgruppe ein

25. Februar 2013 / Aktualisiert: 28. Februar 2013 / Aufrufe: 2.692 3 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland nimmt 1,5 Mio. Steuerpflichtige konkreter Gruppen ins Visier, bei denen ein signifikantes Defizit des Steueraufkommen festgestellt wird.

Das ganze Spiel der volkswirtschaftlichen Konsolidierung Griechenlands wird bei der Besteuerung stattfinden. Zumindest ist dies ist die gemeinsame Zuversicht der Stäbe des griechischen Finanzministeriums, und auf dieses Gebiet verlagert sich die Aufmerksamkeit des Finanzministers Giannis Stournaras. Wie die Zeitung „To Vima“ berichtete, geht aus den bisherigen Studien und Bewertungen ein signifikantes Defizit bei dem Steueraufkommen konkreter Gruppen der Steuerpflichtigen hervor.

Laut den Auswertungen des Finanzministeriums sind die Möglichkeiten zur Einnahme von Einkommensteuern von den Arbeitnehmern, Rentnern und all jenen, deren Einkommen an der Quelle erfasst werden, ausgereizt worden und haben inzwischen prozentual die entsprechenden europäischen Niveaus erreicht. Viele Spielräume existieren dagegen gemäß dieser Tangierung noch im weiteren Kreis der Selbständigen, „Rentiers“, Handelstreibenden und Unternehmer.
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Steuereinnahmen in Griechenland im freien Fall

1. Dezember 2012 / Aufrufe: 1.140 Keine Kommentare

Die enormen Steuererhöhungen in Griechenland haben die fälligen Verbindlichkeiten der Steuerzahler an den Fiskus auf das Rekordniveau von fast 55 Milliarden Euro getrieben.

Innerhalb der ersten 10 Monate des Jahres 2012 erreichten die Einnahmen im Staatshaushalt Griechenlands aus der Einkommensteuer 10,9 Mrd. Euro. Wie aus den Daten hervorgeht, welche der Staatssekretär im Finanzministerium, Giorgos Mavraganis, an das griechische Parlament übermittelte, beläuft sich der Anstieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 4,4%, da die Einnahmen aus der Einkommensteuer in den ersten zehn Monaten des Jahres 2011 die Summe von 10,5 Mrd. Euro erreichten.

Parallel gingen jedoch beispielsweise die Gesamteinnahmen aus der Mehrwertsteuer im Vergleich zum Vorjahr 2011 um 11,1% zurück, und unter dem Strich führte das zunehmende Unvermögen der griechischen Steuerzahler, ihren Verpflichtungen gegenüber dem Fiskus nachzukommen, zu einem Anstieg der bis Ende Oktober 2012 festgestellten fälligen Verbindlichkeiten auf das Rekordniveau von sage und schreibe 54.59 Mrd. Euro!
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Löhne, Konsum, Guthaben und Steuern in Griechenland im Keller

2. August 2012 / Aufrufe: 585 Keine Kommentare

Die offiziellen Daten der nationalen Statistikbehörde in Griechenland für das erste Quartal 2012 zeigen einen massiven Rückgang bei Löhnen, Konsum, Spareinlagen und Steuern.

Die großen Verluste bei den Bezügen der Arbeitnehmer, den Spareinlagen und dem Konsum unter der Last der Krise, die das Land geißelt, und der harten Kürzungen, die zur Erzielung der mit der Troika vereinbarten volkswirtschaftlichen Ziele umgesetzt werden, geben die neuen Daten wieder, welche am 27 Juli 2012 die Griechische Behörde für Statistik (ELSTAT) veröffentlichte.

Im ersten Quartal 2012 sanken die Bezüge der Arbeitnehmer um 15,6% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum, mit dem Ergebnis, dass das verfügbare Einkommen bei den privaten Haushalten um ungefähr 5,5%, also von 37,2 Mrd. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 35,2 Mrd. Euro zurückging. Die Konsumausgaben der Haushalte und gemeinnützigen Organisationen, welche wie beispielsweise die Kirche und andere Träger die privaten Haushalte unterstützen, gingen im Vergleich zum ersten Quartal 2011 um 6,7% zurück und sanken auf 38,9 Mrd. Euro, gegenüber 41,7 Mrd. Euro vor einem Jahr.
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Banken verschlingen Steueraufkommen in Griechenland

27. März 2012 / Aufrufe: 1.036 4 Kommentare

Wie aus den Angaben des griechischen Finanzministeriums hervorgeht, wird fast das gesamte Steueraufkommen in Griechenland von den Banken verschlungen.

Die Koalitionsregierung der schwarzen Front riss in den beiden ersten Monaten des Jahres 2012 mehr als 8 Milliarden Euro aus gegen das Volk gerichteten Steuern und jeder Art von „Abgaben“ an sich. Laut den Angaben über die Asführung des Staatshaushaltes erreichten in dem selben Zeitraum die Aufwendungen, welche zur Bedienung der staatlichen Verschuldung für Zinsen und Tilgung draufgingen, mit 7,7 Milliarden Euro sowohl relativ als auch absolut ein „Rekordniveau“ und gestalteten sich auf einen Anteil von über 96% des Volumens der Steuereinnahmen des Staates.

Noch viel heftiger kündigt sich die Eskalation der gegen das Volk gerichteten Offensive für den unmittelbar bevorstehenden Zeitraum an. Bereits seit den ersten beiden Monaten (Januar – Februar 2012) sind an die IKA 65% der für das gesamte Jahr vorgesehenen zusammengestrichen Zuschüsse bereitgestellt worden, während der Bereitstellungsanteil für die Gesamtheit der Versicherungskassen 25% erreicht hat.
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