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Artikel Tagged ‘stabilitätsmechanismus’

Noch ein Aufschub für Griechenlands Umschuldung?

25. Juni 2018 / Aufrufe: 265 Kommentare ausgeschaltet

Nach den jüngsten Statements der Institutionen scheinen Griechenlands europäische Partner es mit einer essentiellen Intervention bei seiner Verschuldung nicht eilig zu haben.

Die aus den nicht verwendeten Geldern des 3. Programms („Memorandums“), den 2017 erfolgten Anleihen-Emissionen und der Erstattung der Gewinne der Zentralbanken geschaffene Liquiditätsrücklage ist geeignet, Griechenlands Kreditbedürfnisse wenigstens bis 2020 zu decken.

Parallel ist der Sekundärmarkt der griechischen Anleihen sehr beschränkt und folglich besteht keine Gefahr einer Entgleisung der sogenannten „Spreads“.
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Griechenlands Finanzierungsbedürfnisse sind handhabbar

27. April 2018 / Aufrufe: 422 1 Kommentar

Laut dem leitenden Ökonom des ESM sind Griechenlands Finanzierungsbedürfnisse angesichts der sichergestellten niedrigen Kreditzinsen handhabbar.

Mit seiner Finanzierung durch den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) stellt Griechenland für viele Jahre niedrige Zinssätze sicher, so dass seine Finanzierungsbedürfnisse handhabbar sind, erklärte der Chefökonom des ESM, Rolf Strauch.

In einem Artikel in der Zeitschrift Eurofi versicherte Rolf Strauch, die Normalisierung der Währungspolitik seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) beinhalte für kein Land der Eurozone eine unmittelbare Gefahr für die Tragfähigkeit der Verschuldung.
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Griechenland bildet „Rücklagen“

19. August 2017 / Aufrufe: 419 Kommentare ausgeschaltet

In Umsetzung eines entsprechenden Beschlusses der Eurogruppe legt Griechenland ein Liquiditätspolster für den Schuldendienst an.

Angesichts des nahenden Endes des (aktuellen) Memorandums wird bei bei der Griechischen (Zentral-) Bank (TtE) ein Sonderkonto eingerichtet, auf dem die Gelder für die Schaffung einer „Rücklage“ des griechischen Fiskus gesammelt werden, die ausschließlich für die Tilgung der Verschuldung Griechenlands verwendet werden sollen.

Den im Regierungsanzeiger (FEK) veröffentlichten einschlägigen Beschluss unterzeichnete der stellvertretende Finanzminister Giorgos Chouliarakis.
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Gläubiger drohen Griechenland mit Bail-in

1. Februar 2017 / Aufrufe: 1.818 4 Kommentare

In ihren Bemühungen, Griechenland zur Ergreifung immer neuer Maßnahmen zu zwingen, drohen die Gläubiger nun sogar auch mit einem Schnitt der Bankguthaben!

Der Kessel rund um Griechenland wird enger und inzwischen nehmen die Drohungen seiner europäischen … „Partner“ bezüglich einer neuen finanziellen Strangulierung zu, wenn das Land nicht ihren absurden Forderungen nach einer sofortigen gesetzlichen Festschreibung eines neuen Pakets belastender fiskalischer und struktureller Maßnahmen für 2018 und die nachfolgenden Jahre nachgibt.

Die Deutschen und die übrigen Gläubiger verstärken ihre Anstrengungen, Griechenland zu erpressen, und gelangen dabei mittlerweile an dem Punkt an, Szenarien seines Ausscheidens aus dem Euro zu „flüstern“, falls ihren Ansichten nicht stattgegeben wird. Und all dies trotz des Umstands, dass der griechische Staatshaushalt des Jahres 2016 mit einem Primärüberschuss von 2% des BIP bzw. 3,5 Mrd. Euro abzuschließen scheint, der damit um 2,6 – 2,7 Mrd. höher als von dem Memorandum vorgesehen sein wird!
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Griechenlands Verschuldung stieg auf 188 Prozent des BIP

25. August 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.469 4 Kommentare

Griechenlands öffentliche Verschuldung kletterte Ende Juni 2016 auf 188 Prozent des Bruttosozialprodukts des Landes.

Nach auch der Freigabe der Tranche der 7,5 Mrd. Euro, die den Abschluss der ersten Bewertung besiegelte, „kletterte“ die öffentliche Verschuldung Griechenlands Ende Juni 2016 auf knapp über 328 Mrd. Euro bzw. 188% der Bruttosozialprodukts des Landes.

Es wird erwartet, dass die griechische Verschuldung, deren Umstrukturierung sich in diesen Tagen auf dem Tisch der Diskussionen auf Technokraten-Ebene befindet und wahrscheinlich im September mit der Umsetzung kurzfristiger Maßnahmen „fest gemacht“ werden wird, noch weiter ansteigen wird, da – wahrscheinlich im September – mit der Teilrate von 2,8 Mrd. Euro, aber auch ungefähr 6 Mrd. Euro nach der Vollendung der zweiten Bewertung gerechnet wird.
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Europas Chance, seine Verschuldung loszuwerden

10. Mai 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.093 2 Kommentare

Eine Gruppe renommierter Wirtschaftswissenschaftler schlägt die Schaffung eines Fonds für den Aufkauf öffentlicher Verschuldung vor.

Sechs Jahre nach dem Beginn der Krise der öffentlichen Verschuldung verbleibt Europa weiterhin in einer schwierigen Lage. Das Wachstum, die Ausgaben und die Investitionen – und folglich auch die Inflation – liegen unter dem Mittelmaß. Und der Grund bleibt der selbe: die Verschuldung, die übermäßig große Verschuldung.

Was würde jedoch geschehen, wenn selbst in dem existierenden politischen Klima, wo die wenigsten Regierungen sich trauen, große Schritte zur europäische Vereinigung vorzuschlagen, eine Einigung gefunden werden könnte, die einen Teil der Verschuldung verschwinden lassen würde?
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EZB hilft endlich Griechenland

1. Mai 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.526 2 Kommentare

Griechenland erhält endlich eine gewisse Hilfe von der Europäischen Zentralbank.

Mehr als ein Jahr nach Anlaufen ihrer letzten Stützmaßnahmen hat die Europäische Zentralbank (EZB) damit begonnen, von den griechischen Banken gehaltene Rettungs-Anleihen aufzukaufen.

Den griechischen Banken wurden von der EZB ungefähr 2,5 Mrd. Euro an Anleihen abgekauft, die von dem Europäischen Rettungsfonds, der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) ausgegeben worden waren.
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Wem und wie viel Griechenland schuldet

17. November 2015 / Aktualisiert: 18. November 2015 / Aufrufe: 5.400 2 Kommentare

Die Höhe der Verschuldung, die Anzahl der Schuldner und die Struktur der Finanzierung Griechenlands sind geradezu schwindelerregend.

Die Verschuldung des griechischen Fiskus an Privatleute und offizielle Gläubiger beläuft sich heute auf 296 Mrd. Euro. In diesem Betrag ist jedoch nicht die auch sogenannte „versteckte Verschuldung“ in Höhe von 25 Mrd. Euro enthalten, welche die potentiellen Verbindlichkeiten des griechischen Fiskus im Fall des Fälligwerdens der Bürgschaften sind, die er an Träger innerhalb und außerhalb der zentralen Regierung gewährt hat: also staatliche Unternehmen, öffentliche Organisationen und öffentliche Träger und Unternehmen.

In dem Fall, dass diese Bürgschaften alle fällig werden, wie es mit den 481 Mio. Euro der Griechischen Bahn (OSE) und den 49 Mio. Euro des Genossenschaftsverbands (EAS) im ersten Halbjahr geschah, könnte die öffentliche Verschuldung auf bis zu 320 Milliarden Euro hochschnellen. Und dies ohne die Bürgschaften des Fiskus für die Banken, die bei der Europäischen Zentralbank (EZB) hinterlegt worden sind, damit sie einen Teil der Finanzierung decken, die sie mittels der ELA geschöpft haben und die jedenfalls regulär bedient wird. Und in den 296 Mrd. Euro sind natürlich auch nicht die Kosten der Bedienung dieser Kredite enthalten, also die Zinsen, die jährlich entrichtet werden und deren durchschnittliche Höhe in einer Größenordnung von 2% liegt.

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Was hat Griechenlands Premierminister im Sinn?

4. Juli 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.262 3 Kommentare

In dem Moment wo man überzeugt ist, Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras könne keine neuen Überraschungen mehr verursachen, bringt er es erneut fertig.

Nachdem Premierminister Alexis Tsipras Griechenlands Gläubiger erzürnte, indem er bezüglich ihrer letzten Forderungen am vergangenen Wochenende eine Volksabstimmung ausrief und sich für die Ablehnung (des Vorschlags / Ultimatums der Gläubiger) aussprach, schickte er ihnen am Mittwoch ein Schreiben: Er sagt, Griechenland werde – mit gewissen kleinen Änderungen als Voraussetzung – letztendlich ihre Forderungen akzeptieren.

Diese Entwicklung geschah am Morgen des Tages (01 Juli 2015) nach dem das Kreditprogramm für Griechenland, das geplant war um den Vorschlag der Gläubiger zu verlängern, unwiderruflich auslief und Griechenland seiner Schuld an den Internationalen Währungsfonds nicht nachkam.
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Griechenland möchte 30 Mrd Euro vom ESM

1. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.083 4 Kommentare

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras ersucht in seinem Schreiben an Eurogruppe und ESM um einen zweijährigen Kredit in Höhe von 29,1 Milliarden Euro.

In Griechenland wurde das Schreiben des Premierministers Alexis Tsipras an die Öffentlichkeit gegeben, mit dem er um eine 2jährige Vereinbarung mit dem ESM zu Deckung der Finanzierungsbedürfnisse des Landes und eine gleichzeitige Umschuldung ersucht.

In dem Schreiben wird betont, dass der neue Kredit ausschließlich für die Bedienung der Verschuldung an das In- und Ausland verwendet werden wird. Mittels der angestrebten Vereinbarung verlangt Alexis Tsipras praktisch die Entfernung des IWF aus den Institutionen, welche die Gläubiger des Landes vertreten. Ebenfalls kommt sie praktische einem dritten Rettungsprogramm für Griechenland gleich.
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