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Artikel Tagged ‘stabilitätsmechanismus’

Europas Chance, seine Verschuldung loszuwerden

10. Mai 2016 / Aufrufe: 1.029 2 Kommentare

Eine Gruppe renommierter Wirtschaftswissenschaftler schlägt die Schaffung eines Fonds für den Aufkauf öffentlicher Verschuldung vor.

Sechs Jahre nach dem Beginn der Krise der öffentlichen Verschuldung verbleibt Europa weiterhin in einer schwierigen Lage. Das Wachstum, die Ausgaben und die Investitionen – und folglich auch die Inflation – liegen unter dem Mittelmaß. Und der Grund bleibt der selbe: die Verschuldung, die übermäßig große Verschuldung.

Was würde jedoch geschehen, wenn selbst in dem existierenden politischen Klima, wo die wenigsten Regierungen sich trauen, große Schritte zur europäische Vereinigung vorzuschlagen, eine Einigung gefunden werden könnte, die einen Teil der Verschuldung verschwinden lassen würde?
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EZB hilft endlich Griechenland

1. Mai 2016 / Aufrufe: 1.391 2 Kommentare

Griechenland erhält endlich eine gewisse Hilfe von der Europäischen Zentralbank.

Mehr als ein Jahr nach Anlaufen ihrer letzten Stützmaßnahmen hat die Europäische Zentralbank (EZB) damit begonnen, von den griechischen Banken gehaltene Rettungs-Anleihen aufzukaufen.

Den griechischen Banken wurden von der EZB ungefähr 2,5 Mrd. Euro an Anleihen abgekauft, die von dem Europäischen Rettungsfonds, der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) ausgegeben worden waren.
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Wem und wie viel Griechenland schuldet

17. November 2015 / Aktualisiert: 18. November 2015 / Aufrufe: 3.836 2 Kommentare

Die Höhe der Verschuldung, die Anzahl der Schuldner und die Struktur der Finanzierung Griechenlands sind geradezu schwindelerregend.

Die Verschuldung des griechischen Fiskus an Privatleute und offizielle Gläubiger beläuft sich heute auf 296 Mrd. Euro. In diesem Betrag ist jedoch nicht die auch sogenannte „versteckte Verschuldung“ in Höhe von 25 Mrd. Euro enthalten, welche die potentiellen Verbindlichkeiten des griechischen Fiskus im Fall des Fälligwerdens der Bürgschaften sind, die er an Träger innerhalb und außerhalb der zentralen Regierung gewährt hat: also staatliche Unternehmen, öffentliche Organisationen und öffentliche Träger und Unternehmen.

In dem Fall, dass diese Bürgschaften alle fällig werden, wie es mit den 481 Mio. Euro der Griechischen Bahn (OSE) und den 49 Mio. Euro des Genossenschaftsverbands (EAS) im ersten Halbjahr geschah, könnte die öffentliche Verschuldung auf bis zu 320 Milliarden Euro hochschnellen. Und dies ohne die Bürgschaften des Fiskus für die Banken, die bei der Europäischen Zentralbank (EZB) hinterlegt worden sind, damit sie einen Teil der Finanzierung decken, die sie mittels der ELA geschöpft haben und die jedenfalls regulär bedient wird. Und in den 296 Mrd. Euro sind natürlich auch nicht die Kosten der Bedienung dieser Kredite enthalten, also die Zinsen, die jährlich entrichtet werden und deren durchschnittliche Höhe in einer Größenordnung von 2% liegt.

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Was hat Griechenlands Premierminister im Sinn?

4. Juli 2015 / Aufrufe: 2.214 3 Kommentare

In dem Moment wo man überzeugt ist, Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras könne keine neuen Überraschungen mehr verursachen, bringt er es erneut fertig.

Nachdem Premierminister Alexis Tsipras Griechenlands Gläubiger erzürnte, indem er bezüglich ihrer letzten Forderungen am vergangenen Wochenende eine Volksabstimmung ausrief und sich für die Ablehnung (des Vorschlags / Ultimatums der Gläubiger) aussprach, schickte er ihnen am Mittwoch ein Schreiben: Er sagt, Griechenland werde – mit gewissen kleinen Änderungen als Voraussetzung – letztendlich ihre Forderungen akzeptieren.

Diese Entwicklung geschah am Morgen des Tages (01 Juli 2015) nach dem das Kreditprogramm für Griechenland, das geplant war um den Vorschlag der Gläubiger zu verlängern, unwiderruflich auslief und Griechenland seiner Schuld an den Internationalen Währungsfonds nicht nachkam.
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Griechenland möchte 30 Mrd Euro vom ESM

1. Juli 2015 / Aufrufe: 2.015 4 Kommentare

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras ersucht in seinem Schreiben an Eurogruppe und ESM um einen zweijährigen Kredit in Höhe von 29,1 Milliarden Euro.

In Griechenland wurde das Schreiben des Premierministers Alexis Tsipras an die Öffentlichkeit gegeben, mit dem er um eine 2jährige Vereinbarung mit dem ESM zu Deckung der Finanzierungsbedürfnisse des Landes und eine gleichzeitige Umschuldung ersucht.

In dem Schreiben wird betont, dass der neue Kredit ausschließlich für die Bedienung der Verschuldung an das In- und Ausland verwendet werden wird. Mittels der angestrebten Vereinbarung verlangt Alexis Tsipras praktisch die Entfernung des IWF aus den Institutionen, welche die Gläubiger des Landes vertreten. Ebenfalls kommt sie praktische einem dritten Rettungsprogramm für Griechenland gleich.
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Griechenlands Vorschlag zur Senkung seiner Verschuldung

9. Juni 2015 / Aktualisiert: 17. September 2015 / Aufrufe: 1.515 Keine Kommentare

Griechenland präsentiert seinen Gläubigern einen ehrgeizigen Plan zur Senkung der öffentlichen Verschuldung, der auch einen teilweisen Schuldenerlass umfasst.

Die griechische Regierung unterbreitete den Gläubigern einen radikalen Vorschlag, der sogar auch einen partiellen Schuldenerlass, Anleihen mit Wachstumsklausel oder unbefristeter Laufzeit (perpetual bonds) sowie ebenfalls neue Kredite von dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) umfasst, damit die öffentliche Verschuldung des Landes von derzeit 180% des BIP auf 93% im Jahr 2020 und gerade einmal 60% im Jahr 2030 sinkt.

Der griechische Plan wurde am 05 Juni 2015 in der Zeitung „Financial Times“ veröffentlicht und in einem siebenseitigen Text mit Titel „Beendigung der griechischen Krise“ wiedergegeben, der mehr Details im Vergleich zu dem zusammenfassenden Bericht über die Verschuldung umfasst, den es unter den 47 Seiten mit den griechischen Vorschlägen an unsere Gläubiger gab.
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Keine Extrawurst für Griechenland!

25. Oktober 2014 / Aktualisiert: 13. März 2016 / Aufrufe: 714 Keine Kommentare

Der Regierung Samaras wurde unmissverständlich klar gemacht, dass Griechenland ohne ein neues Memorandum von den Finanzmärkten ausgeschlossen bleiben wird.

Die Regierung Samaras strebt für Griechenland einen Sonderstatus an, der gestattet, dass es einen „präventiven Finanzierungsbeistand“ aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus gibt (ESM), ohne jedoch ein neues Memorandum einzugehen.

Informationen aus Berlin führen allerdings an, die deutsche Regierung werde diesen Vorschlag abweisen und denke dabei nicht nur an den Fall Griechenlands, sondern auch Italiens.
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Jawohl Frau Merkel, wie sie wünschen …

21. Juli 2012 / Aufrufe: 1.852 11 Kommentare

Laut dem Wirtschaftwissenschaftler Sawwas Rompolis ist die Katastrophe in Griechenland das Ziel des Memorandums und nicht etwa nur ein unliebsames Ergebnis.

In Griechenland mag viel über die zeitliche Verlängerung der Umsetzung der Memorandums-Verpflichtungen geredet werden, die Regierungspartner mögen sich gegenseitig darüber in den Haaren liegen, wann diese zu diskutieren sei, aber es ist mehr als offensichtlich, dass diese Diskussion des Inhaltes entbehrt.

Genau dies schrieben wir zum ersten Mal nicht als die Regierung Samaras das (schwarze) Schicksal des Landes übernahm, sondern bereits zu der Zeit, als Venizelos – das Finanzministerium mit dem Ziel übernehmend, ebenfalls Neuverhandlungen zu führen – die unverschämten niedrigeren Funktionäre der Troika „herauswarf“. Um sie dann monatelang anzubetteln, zurückzukehren und ihr gottgefälliges Werk fortzusetzen … .

Warum entbehrt jedoch die Diskussion des Inhaltes? Allgemein gesagt, weil die europäischen „Partner“, Gläubiger und Aufseher Griechenlands darauf beharren, keinerlei „Zugeständnis“ wenn schon nicht an die griechische Gesellschaft, so zumindest an die ihnen gefälligen Regierungen zu diskutieren?
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Dieses Europa wird nicht überleben

17. Juni 2012 / Aktualisiert: 03. Juli 2014 / Aufrufe: 2.215 18 Kommentare

Autor: anonym

Dieses Europa wird nicht überleben. Und wenn die Michels aufwachen und merken was geschieht, wird es auch in Deutschland Tumulte geben; nur brauchen sie etwas länger.

Zusammen mit vielen meiner Mitstreiter gehen wir im Moment verstärkt auf die Straße, gegen den ESM und die sonstigen Schweinereien, die sie mit Europa vorhaben. Hier regiert ein Klüngel von Burschen der Goldman Sachs und Technokraten. Frau Merkel ist nur ein Handlanger, sie hat auch schon lange nichts mehr zu sagen.

Die Deutschen würden es verstehen, wenn die Milliarden dem griechischen Volk zugut kämen und nicht wie immer den Banken. Es ist doch paradox. Auf der einen Seite wird Griechenland mit Geld zugeschüttet, auf der anderen Seite muss das Land weiterhin blechen..

Sollte der ESM-Vertrag (nein, es ist eine ESM Mega Bank) ratifiziert werden, müsste Griechenland in diese Bank – als Einzahler auf Platz sieben – zum jetzigen Stand rund 20 Milliarden Euro einzahlen: 2,25 Mrd. in bar und 17,46 Mrd. in Form von Bürgschaften. Da aber der Gouverneursrat binnen 7 Tagen Gelder aus nationalen Haushalten abrufen kann, weiß niemand, wann und wie viel Geld fällig werden wird.

Warum bekommen, wie Herr Oskar Lafontaine (Die Linke) sagte, die Griechen das Geld nicht direkt? Entweder direkt von der EZB oder direkt von den Eurostaaten? Aber das wollen diese Ganoven nicht. Sie wollen Länder ausbluten lassen und dann unter IHRE Fittiche bringen. Und da kann ich Alexis Tsipras und die SYRIZA verstehen. Sie sagen sich, auch wenn wir weiter Geld bekommen, werden wir immer abhängiger, und diese Last zerbricht das griechische Volk.

Und denken Sie an meine Worte: Dies wird auch Deutschland passieren. Wir werden im Moment hofiert, damit wir das Geld locker machen. Und hängen wir auch irgendwann an der gleichen Angel wie Griechenland, passiert bei uns das selbe. Auch unsere Kommunen sind überschuldet. Die Preise steigen, Zeit- und Leiharbeit wachsen. Auch wir gehen in die Knie, nicht wegen Griechenland, sondern wegen den Montis, Dragis. Griechenlands Oberhäuptling Papadimos, EU Ratspräsident Rompay, unser echter Kanzler Josef Ackermann sind alle Bilderberger und Handlanger der Goldman Sachs.

Denkt an meine Worte, auch wir werden Griechen, Italiener, Spanier. Frankreich will Geld aus dem (noch gar nicht ratifizierten) ESM für die französischen Banken. Gleichzeitig müsste es, sollte der ESM durchgejagt werden, 142,70 Mrd. Euro einzahlen. Spanien soll mit 100 Milliarden gerettet werden, wenn es geht aus dem ESM, soll aber 83,52 Mrd. Euro in den ESM einzahlen. Geld in die eine Tasche und aus der anderen wieder heraus. Das wäre, als wenn ich einem Obdachlosen heute Geld gebe, ihm aber sage, es morgen zurück haben zu wollen.

Und da diese ESM-Bank Immunität besitzt und man nie weiß, wann sie Geld benötigen wird, weil es binnen 7 Tagen abrufbar ist, und mit Chef des Gouverneursrats unseren lieben Herrn Schäuble, der sich dann von den Steuergeldern der europäischen Bürger noch ein Gehalt in Millionenhöhe gönnt, werden wir von vorne bis hinten verarscht. WIR ALLE.

Nun wie gesagt, ich und meine Mitstreiter von Occupy, Mehr Demokratie EV und unsere freiheitlich-demokratische Bürgerzeitung werden keine Ruhe geben. Unsere Solidarität sei Griechenland gewiss. Und unsere Medien schreiben nur das, was die Bürger hören dürfen. Denn ein DUMMES VOLK ist ein GUTES VOLK. Es ist besser manipulierbar.

Kopf hoch und seid wachsam. Ich war schon öfters in Griechenland, und dieses wunderschöne Stück Erde gehört den GRIECHEN und sonst NIEMANDEM.