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Vorstandsvergütungen der Staatsunternehmen in Griechenland

24. Januar 2012 / Aufrufe: 407 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland gab auf ein parlamentarische Anfrage die jährlichen Aufwendungen der Staatsunternehmen für Vorstandsvergütungen bekannt.

In Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage, die von der Abgeordneten der PASOK-Partei Frau Eva Kaili eingereicht wurde, übermittelte das griechische Finanzministerium dem Parlament Angaben zu den Aufwendungen der staatlichen bzw. staatlich kontrollierten gemeinnützigen Unternehmen (DEKO), der Postbank (TT) und der Griechischen Agrarbank (ATE) für die Vergütung ihrer amtierenden Vorstände.

Wie in dem von Finanzminister und Regierungsvertreter Evangelos Venizelos unterzeichnetem Schreiben erläutert wird, basieren die Angaben auf den Beschlüssen der ordentlichen Hauptversammlungen, die 2011 zur Genehmigung der jeweiligen Jahresabschlüsse einberufen wurden, und beziehen sich auf die gesamten Vergütungen der Vorstandsmitglieder für das selbe Jahr.
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Investitionen oder Ausverkauf in Griechenland?

28. August 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 699 9 Kommentare

In Griechenland wird befürchtet, dass die Privatisierung staatlicher Unternehmen in einem Ausverkauf des nationalen Reichtums an Konzerne der Gläubigerstaaten resultieren wird.

Griechenland ist auf Basis des Moratoriums und der Forderungen der Troika verpflichtet, zur zügigen Privatisierung staatlicher Unternehmen bzw. zum Verkauf im Staatsbesitz befindlicher Aktienpakete zu schreiten und die Erlöse ausschließlich für die Tilgung seiner Schulden zu verwenden. Abgesehen von der Tatsache, dass die mit insgesamt rund 50 Milliarden Euro angesetzten Einnahmen aus diesen Verkäufen von Anfang an völlig utopisch waren, zeichnet sich angesichts der aktuellen Entwicklung der Aktienkurse nun allerdings ab, dass die Veräußerungen inzwischen nicht einmal mehr auch nur im Entferntesten die vor noch einigen Monaten durchaus realistisch erscheinenden Einnahmen einbringen werden.

Die Treffen des deutschen Staatssekretärs für Wirtschaft und Technologie Stefan Kapferer mit den griechischen Ministern für Finanzen, Wettbewerbsfähigkeit und Umwelt sowie auch den Umstand, dass sich ausgerechnet jetzt deutsche Politiker und Vertreter der Wirtschaft in Athen einstellen, kommentiert der Chefredakteur Panos Kolokotronis der Zeitung “Vradyni” in einem am 25. August 2011 publizierten Artikel, der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.


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