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Griechenlands Kirche droht Bankrott

10. Februar 2016 / Aufrufe: 1.513 3 Kommentare

Entgegen den Mythen über unermessliches Kirchenvermögen droht Griechenlands Kirche in Wirklichkeit der Bankrott.

Griechenlands Kirche steht einen Schritt vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch, da die Einnahmen versiegen und die Steuern steigen. Attische Klöster von symbolhafter Bedeutung, wie das Kloster Petraki und das Kloster Pentelis, begegnen bereits schärfsten Problemen und sind praktisch zu einem Zahlungsstopp geschritten.

Die Klöster tun sich mit der Zahlung der Gehälter ihrer Bediensteten schwer, leisten Abschlagszahlungen, verlangen von dem Finanzamt eine Ratenzahlungsvereinbarung für die Entrichtung der Immobilienbesitz-Steuer (ENFIA) und verkaufen Immobilien, um ihren Betriebskosten zu begegnen.
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Steuerzahlungen der Orthodoxen Kirche Griechenlands für 2014

6. November 2015 / Aufrufe: 405 Kommentare ausgeschaltet

Die orthodoxe Kirche in Griechenland entrichtete im Geschäftsjahr 2014 Steuern in Höhe von rund zweieinhalb Millionen Euro.

Unter dem Vorsitz des Erzbischofs Hieronymus genehmigte der Heilige Synod am 04 November 2015 den Rechenschaftsbericht über Einnahmen – Ausgaben des Geschäftsjahrs 2014. Zusammenfassend wurden Einnahmen von 8.792.293,69 Euro, Ausgaben von 8.001.283,93 Euro und ein Geschäftsergebnis von 791.009,76 Euro verzeichnet.

Spezieller wird angemerkt, dass für die Zahlung von Steuern 2.476.428,15 Euro aufgewendet wurden, davon 1.722.288,30 Euro für die Entrichtung der sogenannten Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer ENFIA (bis Februar 2014), 740.661,92 Euro als Steuer auf Miet- / Pachteinnahmen, 13.477,93 Euro für die außerordentliche Sonderabgabe auf bebaute Flächen und 3.414,47 Euro für die Immobiliensteuer FAP.

(Quelle: capital.gr)