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Artikel Tagged ‘staatsbankrott’

Karatzaferis fürchtet gesellschaftliche Explosion in Griechenland

26. Februar 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 832 Kommentare ausgeschaltet

Der rechtsradikale Politiker und Parteiführer Georgios Karatzaferis erklärte, nicht den Staatsbankrott Griechenlands, aber die die gesellschaftliche Explosion zu fürchten.

Seine Position, „nicht die Insolvenz, jedoch die gesellschaftliche Explosion“ zu fürchten, drückte Georgios Karatzaferis in einem Interview mit der Zeitung „Ethnos am Sonntag“ aus. Der Vorsitzende der nationalistisch-rechtsradikal ausgerichteten LAOS-Partei sprach sich ebenfalls gegen die unmittelbare Durchführung vorgezogener Parlamentswahlen aus und argumentierte, dass „wenn sie (die Wahlen) jetzt durchgeführt werden, dann erfolgen sie, um die Launen gewisser Personen zu befriedigen„.

Weiter charakterisierte Georgios Karatzaferis als „unelegant„, dass innerhalb weniger Tage nach dem Ausschluss der Abgeordneten Makis Voridis und Adonis Georgiadis aus der LAOS-Partei der Parteiführer der Nea Dimokratia (ND) Antonis Samaras deren Beitritt zu seiner Partei akzeptierte, und kritisierte mit harten Worten speziell Makis Voridis, „die Belastung und Erschöpfung des patriotischen Kampfes nicht ertragend vom Patrioten zum Neoliberalen mutiert und in die Salons des Kapitals geflüchtet zu sein„.

(Quelle: in.gr)

Griechenland, Schuldenkrise und Entwicklung der EU zu einem Bundesstaat

26. Juli 2011 / Aktualisiert: 22. November 2013 / Aufrufe: 567 1 Kommentar

Ist die Diskussion um Griechenland und die Schuldenkrise der Auftakt zur Weiterentwicklung der EU in einen Bundesstaat, um sich international wirtschaftlich behaupten zu können?.

Im Nachhall des EU-Gipfeltreffens in Brüssel am 22. Juli 2011 publizierte Panos Kolokotronis, Chefredakteur der griechischen Zeitung Vradyni, am 25. Juli 2011 in der Kolumne “Zeichen der Zeit” unter dem Titel “Neustart” einen Beitrag, der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.

Zu Beginn des laufenden Monats (Juli 2011) diskutierten alle über das kritische Gipfeltreffen, und manche drückten ihre Angst vor einem möglichen Bankrott des Landes trotz der Tatsache aus, dass die Ausführungen über einen Bankrott nur in einzelnen Erklärungen gewisser europäischer Minister oder Amtsträger ausgemacht wurden, die den Begriff mehr als Hebel zur Ausübung von Druck und weniger als offene Möglichkeit benutzten.
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Bürger in Griechenland ziehen Maßnahmen dem Bankrott vor

8. Mai 2010 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 289 Kommentare ausgeschaltet

Laut einer Erhebung der Kapa Research zieht die Mehrzahl der Bürger in Griechenland die harten Sparmaßnahmen der Regierung dem Staatsbankrott vor.

Im Rahmen einer für die Sonntagsausgabe der griechischen Zeitung To Vima am 06. Mai 2010 durchgeführten demoskopischen Erhebung der Kapa Research erklärten 55,2 % der befragten Bürger, das Maßnahmenpaket der Regierung zu akzeptieren (37,1 % ja, 18,1 % eher ja), gegenüber einem Anteil von 44,6 %, der sich ablehnend äußert (36,3 % nein, 8,3 % eher nein).

Gemäß dem Ergebnis der Umfrage ziehen 56,3 % der Befragten die Kürzungen der Löhne und Gehälter einem Bankrott des Landes vor, wobei 74,8 % erklären, dass Griechenland in der Eurozone bleiben müsse. Von 71,3 % der Befragten wird von den Oppositionsparteien eine einverständliche Kooperation mit der Regierung verlangt, wogegen 22,2 % dynamischen Widerstand fordern. Die Frage, ob nach den tragischen Ereignissen am Mittwoch (05. Mai 2010) die Demonstrationen aufhören müssen, beantworteten 45,3 % der Befragten mit „ja“ oder „eher ja“ und 53,2 % mit „nein“ oder „eher nein“.
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Bürger billigen harte Maßnahmen in Griechenland

7. Februar 2010 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 1.730 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem Ergebnis einer überregionalen Umfrage der Kapa Research erachten rund 64 Prozent der befragten Bürger in Griechenland die harten Beschlüsse der Regierung als notwendig.

Gemäß dem in der Wochenendausgabe der griechischen Tageszeitung To Vima publizierten Ergebnis einer in ganz Griechenland durchgeführten Erhebung der Kapa Research stufen 64,1% der Befragten die harten Beschlüsse und Entscheidungen der Regierung als notwendig ein. Andererseits sprachen sich jedoch jeder Zweite (50,1%) gegen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters und sogar 60,5% aler Befragten gegen die – zwar noch nicht formal verkündete, jedoch als beschlossen geltende – Erhöhung der Treibstoffsteuer aus.
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