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Artikel Tagged ‘staatsbankrott’

Hohe Gefahr des Bankrotts Griechenlands bleibt bestehen

27. November 2015 / Aufrufe: 1.070 Keine Kommentare

Laut der EZB mag die Gefahr des Staatsbankrotts Griechenlands gesunken sein, bleibt jedoch weiterhin hoch.

Laut dem Bericht der Europäischen Zentralbank (EZB) über die Finanzstabilität (Financial Stability Review) ging die Aussicht auf einen griechischen Bankrotts seit dem Sommer zurück, bleibt jedoch hoch, während das Finanzsystem der Eurozone sich während der Dauer diverser Wellen der Instabilität der Finanzmärkte im zweiten Halbjahr widerstandsfähig zeigte.

In Bezug auf Griechenland führt die EZB an, die Erwartungen hinsichtlich der Gefahr eines Bankrotts seien gesunken, bleiben jedoch hoch.
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Griechenland hätte pleite gehen müssen

24. November 2015 / Aufrufe: 1.358 7 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis beharrt auf seiner Position, Griechenland hätte die Gelegenheit nutzen und pleite gehen müssen.

Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis „schlug“ nach geraumer Zeit wieder zu  und erklärte gegenüber der Guardian, „die Gläubiger waren mehr daran interessiert, ein Exempel zu statuieren und eine Regierung zu zerschmettern, die sich ihnen zu widersetzen wagte, auf dass andere wie Italien, Irland und Frankreich eingeschüchtert werden. Griechenland wurde wie eine Spielfigur auf einem Schachbrett behandelt, womit die Dinge sehr schwierig waren. Wir hatten eine Gelegenheit (bankrott zu gehen) und verpassten sie. Wir hätten pleite gehen müssen. Sie hätten ihre Haltung geändert und wir hätten die Vereinbarung eines Vergleichs erreicht, jedoch wurde mir nicht erlaubt, diese Waffe zu nutzen.
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Wie Griechenland mit der Rückkehr zur Drachme sein würde

27. Juli 2015 / Aufrufe: 5.481 20 Kommentare

Laut Ernst & Young stellt für Griechenland ein Ausscheiden aus dem Euro keinen einfachen und schnellen Weg zur Bewältigung seiner wirtschaftlich Probleme dar.

Ernst & Young präsentierte am vergangen Donnerstag (23 Juli 2015) eine zusammen mit Oxford Economics für Rechnung ihrer Kunden erstellte schockierende Untersuchung über die Auswirkungen, welche die Rückkehr zur Drachme für die griechische Gesellschaft haben würde. Die Daten zeigen eine dramatische Abwertung des Lebensniveaus der Griechen und einen großen Rückgang des BIP.

Laut der Untersuchung würden wir bei einem koordinierten Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro haben:

  1. Die Banken würden für etliche Monate geschlossen bleiben, bis die neue Währung ausgegeben wird.
  2. Abwertung der neuen Währung um 50%, und dies, ohne die Möglichkeit spekulativen Drucks einzubeziehen.


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EU stellt Griechenland Ultimatum

20. Juni 2015 / Aufrufe: 6.296 10 Kommentare

Die EU stellt Griechenland ein Ultimatum, entweder das Angebot der Institutionen anzunehmen oder zum Staatsbankrott zu schreiten.

Der Präsident des Europäischen Rats, Donald Tusk, schickte in einer Erklärung in Zusammenhang mit dem Sondergipfel am 22 Juni 2015 eine harte Botschaft an die griechische Regierung. Ein Ultimatum direkt an die griechische Regierung richtend betont der Präsident des Europäischen Rats, Athen müsse entweder das akzeptieren, was laut Donald Tusk ein gutes Angebot ist, oder zum Staatsbankrott schreiten.

Am Ende des Tages wird es sich um einen Beschluss und die Verantwortung Griechenlands handeln. Es gibt noch Zeit, aber nur wenige Tage„, betont in seiner Erklärung Herr Tusk, also der Mensch, der nach dem Scheitern bei der Eurogruppe die außerordentliche Einberufung der Gipfelkonferenz der EU wegen des griechischen Themas beschloss.
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Mythen blockieren Fortschritt der Verhandlungen Griechenlands

23. April 2015 / Aufrufe: 2.113 Keine Kommentare

Der Ökonom, Journalist und Publizist Martin Wolf führt 7 Mythen über Griechenland an, die eine Einigung zwischen Athen und seinen Gläubigern blockieren.

Martin Wolf vertritt in einem Artikel in der Financial Times „Das griechische Epos“ geht weiter“ und unterstreicht, „es wird keinen erfreulichen Schluss haben, wenn die involvierten Mensch nicht erkennen, dass sie an Mythen kleben“.

Wolf analysiert diese Mythen, welche die Erzeilung einer Vereinbarung zwischen Athen und den Gläubigern blockieren:
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Griechenlands Antwort auf Schäubles Bankrott-Gerede

16. April 2015 / Aufrufe: 2.659 3 Kommentare

Griechenlands Regierung antwortet auf die von Wolfgang Schäuble geschürten Szenarien eines Bankrotts, die ultrakonservativen Kreise sollen endlich die Realität akzeptieren.

In Zusammenhang mit den Erklärungen des deutschen Finanzministers Herrn Schäuble über Szenarien des Staatsbankrotts Griechenlands gab die griechische Regierung ihre Antwort, worin sie die Verantwortung für die Situation in Griechenland den Politiken anlastet, die es mittels der Memoranden auf sich zu nehmen hatte.

Wie aus Regierungsquellen verlautet, „nimmt im letzten Zeitraum der finanzielle Druck zu, damit die Regierung rezessive Maßnahmen wie Kürzungen der Löhne und Renten, Massenentlassungen usw. akzeptiert“.
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Szenarium einer Parallelwährung in Griechenland

1. April 2015 / Aufrufe: 1.482 2 Kommentare

Sollten Griechenland die Euro ausgehen, könnte Athen gezwungen sein, parallel zum Euro eine Art Zweitwährung einzuführen.

Es ist unwahrscheinlich, dass Griechenland – vorsätzlich oder infolge eines Unfalls – aus dem Euro ausscheidet. Etliche Amtsträger der Eurozone meinten jedoch, das Land könnte gezwungen sein, parallel zum Euro ein alternatives Zahlungsmittel zu präsentieren um diverse inländische Rechnungen zu bezahlen, wenn mit den Gläubigern nicht bald eine Vereinbarung „Reformen gegen Geld“ erzielt werden wird.

Athen hat den Zugang zu den Anleihenmärkten verloren und die internationalen Gläubiger sind nicht bereit, ihm mehr Geld zu leihen, bevor es nicht Reformen umzusetzen beginnt. Ein Amtsträger mit Kenntnis des Themas äußerte vergangene Woche, ohne neue Finanzierung werde der Regierung bis zum 20 April 2015 das Geld ausgehen.
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Europa muss Griechenland im Pferch halten

19. März 2015 / Aufrufe: 1.083 Keine Kommentare

Laut einem Artikel in der Financial Times wäre ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone langfristig von ungeheuren Kosten begleitet.

Europa muss Griechenland im Euro halten, da auch für es selbst die Kosten eines Ausscheidens des Landes sehr groß wären„, betont die Zeitung Financial Times in einem Meinungsbeitrag. Mit Titel: „Das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro ist ein Risiko, dass der Mühe nicht wert ist“ und Untertitel: „Europa könnte den Grexit verkraften, jedoch mit langfristig ungeheuren Kosten“ betont die Zeitung, das hässliche Wort Grexit hätte niemals kreiert werden dürfen.

Mehr als ein konventioneller Bankrott kommt die Entscheidung für ein Ausscheiden aus einer Währung dem Umsturz der Spielregeln gleich„, wird angemerkt und hinzugefügt, etwas solches sei nur in Momenten historischen Scheiterns geschehen, wie damals, als das Weimarer Deutschland die alte Mark aufgab.
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Schulz droht Griechenland mit Bankrott

5. Februar 2015 / Aufrufe: 2.257 17 Kommentare

Der Präsident des EU-Parlaments droht unverblümt, Griechenland werde in den Bankrott getrieben werden, wenn es seine Verpflichtungen nicht einhält.

Eine gemeinsame Linie mit der deutschen Regierung hält auch der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz ein, der sich in seinen Erklärungen wenige Stunden nach seiner Begegnung mit dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras an Athen richtete und verlangte, es solle seine Zusagen (sprich die zwischen Griechenland und der Euro-Zone geschlossenen Verträge) einhalten.

In dem von Reuters veröffentlichten strengen Statement unterstrich Martin Schulz, die griechische Regierung habe keine andere Wahl, als ihre Verpflichtungen einzuhalten, während – wie das deutsche „Handelsblatt“ meldete – der Präsident des EU-Parlaments äußerte, auch Griechenlands Partner werden nicht mehr verpflichtet sein, ihre eigenen Zusagen einzuhalten, falls das Land einseitig handeln sollte und seine Verpflichtungen nicht einhält.

Wie Schulz betonte, werde Griechenland in diesem Fall keine weitere Finanzierung erhalten und das Land könne nicht mehr die erforderlichen Mittel für seine Finanzierung sicherstellen. Er unterstrich sogar, über Zugeständnisse nur sprechen zu können, wenn die griechische Regierung ihre Verpflichtungen erfüllt, die sie gegenüber der EU hat.

(Quelle: Imerisia)

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Grexit kostet Deutschland mehr als Griechenlands Bankrott im Euro

31. Januar 2015 / Aufrufe: 3.698 5 Kommentare

Warum Deutschland ein Grexit letztendlich wesentlich teurer zu stehen kommen würde als ein Bankrott Griechenlands innerhalb der Eurozone.

Neulich publizierte das ifo Institut eine kurze Studie, die andeutet, Griechenlands Bankrott innerhalb der Eurozone würde Deutschland 77,1 Mrd. Euro, ein griechischer Bankrott in Kombination mit dem Ausscheiden aus dem Euro dagegen Euro 75,8 Mrd. Euro kosten.

Die beiden Zahlen sind ungefähr gleich hoch, aber wie zu erwarten war, betonten die Medien, ein Grexit werde für Deutschland um 1,3 Mrd. Euro billiger sein.
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