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Artikel Tagged ‘sparkonto’

Griechenland konfisziert 15 Mio aus „inaktiven“ Bankguthaben

6. Mai 2015 / Aufrufe: 3.900 Keine Kommentare

Auf Basis eines 2013 verabschiedeten Gesetzes reißt der Fiskus in Griechenland sich 2015 Bankguthaben in Höhe von rund 15 Mio Euro unter den Nagel.

Gegen Mitte Mai 2015 wird die staatliche Rechnungszentrale in Griechenland von den Handelsbanken und der Griechischen Bank die endgültigen Daten über die Beträge der als inaktiv charakterisierten Guthaben erhalten, die bis Ende April 2015 dem Fiskus zufielen.

Gemäß einer vorläufig angestellten Einschätzung wird erwartet, dass der einschlägige Betrag der bei griechischen Banken geführten sogenannten inaktiven Guthaben in diesem Jahr bei 15 Millionen Euro liegt.
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Griechenland sackt sich 37 Mio Euro aus inaktiven Bankguthaben ein

18. Juni 2014 / Aufrufe: 489 Keine Kommentare

Laut dem Finanzministerium in Griechenland flossen 36,8 Mio Euro aus inaktiven Bankguthaben in die Kassen des Fiskus.

Die Guthaben aus inaktiven Bankkonten, die bis Ende Mai 2014 dem griechischen Fiskus zufielen, erreichten den Betrag von insgesamt 36,8 Mio. Euro.

Laut einer Bekanntmachung des Finanzministeriums werden die in Rede stehenden Mittel zum Zweck der Stützung sensibler gesellschaftlicher Gruppen bereitgestellt werden.
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Spärlicher Ertrag aus Konfiszierung inaktiver Bankguthaben in Griechenland

4. November 2013 / Aufrufe: 437 Keine Kommentare

Die gesetzlich beschlossene Forcierung inaktiver Bankguthaben in Griechenland hat bisher anstatt der erhofften 5 Milliarden Euro nur 15 Millionen Euro eingebracht.

Als in Griechenland im April 2013 das Gesetz 4151/2013 über die Verwertung der inaktiven Bankguthaben zu Gunsten des Fiskus ratifiziert wurde, sprach man davon, der Fiskus würde rund 5 Mrd. Euro einnehmen. Nun gestand der stellvertretende Finanzminister Christos Staikouras allerdings vor dem Parlament ein, die Einnahmen des Fiskus werden nur knapp 15 Mio. Euro betragen.
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Schonfrist für inaktive Bankguthaben in Griechenland

25. Juni 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 810 Keine Kommentare

Als inaktiv charakterisierte Bankguthaben in Griechenland bleiben noch bis April 2014 von der automatischen Konfiszierung durch den Fiskus verschont.

Die Möglichkeit zur Verwendung der Gelder von inaktiven Bankkonten in Griechenland zur Deckung der Bedürfnisse des Fiskus zum Zweck der Stützung sensibler gesellschaftlicher Gruppen wird um ein Jahr hinausgeschoben.

Obwohl das Gesetz 4151/2013 „Regelungen bezüglich der Modifizierung und Verbesserung rentenbezogener, volkswirtschaftlicher, verwaltungsbezogener und sonstiger Bestimmungen des Finanzministeriums“ bereits seit April 2013 von dem Parlament ratifiziert worden ist, werden seine Bestimmungen über die inaktiven Bankguthaben erst 2014 aktiviert werden.
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EMGR verurteilt Griechenland wegen Konfiszierung inaktiver Bankkonten

31. Januar 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 939 Keine Kommentare

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verurteilte Griechenland wegen der Konfiszierung inaktiver Bankkonten.

Wegen der Verletzung des Rechts auf Schutz des Vermögens verteilte Griechenland der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR / EuGHMR), der die Beschwerde des Sohns des verstorbenen Anastasios Zolotas verhandelte, in der argumentiert wurde, die griechischen Behörden hätten zu Unrecht die 30.550 Euro, die sich auf dem Bankkonto seines Vaters befanden, wegen Verstreichens von 20 Jahren beschlagnahmt.

Anastasios Zolotas, der 1924 geboren wurde und verstarb, noch bevor er den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anrufen konnte, war gezwungen worden, ins Ausland zu gehen, und ließ für über 20 Jahre ein Bankkonto inaktiv, auf dem sich Einlagen und Zinsen in Höhe von 30.550 Euro befanden.
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Griechenland will sich Nachlässe und Sparguthaben einsacken

25. September 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.193 1 Kommentar

In der verzweifelten Suche nach Einnahmen schickt sich in Griechenland der Fiskus an, ruhende Nachlässe und inaktive Guthaben zügig in seine Hand zu bringen.

Diese Absicht wurde nach dem Beschluss der stellvertretenden griechischen Finanzministers Christos Staikouras ersichtlich, einen Sonderausschuss für die Suche nach inaktiven Mitteln für Rechnung des Fiskus auf den Sektoren der inaktiven Guthaben, nationalen Vermächtnisse und ruhenden Nachlässe ins Leben zu rufen.

Unter den derzeitigen Gegebenheiten lässt das Gesetz die Abwicklung der ruhenden Nachlässe in „einem angemessenen Zeitraum“ zu, der jedoch nicht genau definiert wird. So nimmt in den meisten Fällen die Abwicklung durch den Nachlasspfleger 10 bis 30 Jahre in Anspruch, bis diese Nachlässe in das Eigentum des griechischen Fiskus übergehen – natürlich unter der Voraussetzung, dass die gesetzlichen Erben entweder nicht existieren oder nicht gefunden wurden.

Neulich schaffte der Fiskus sogar, seiner Kasse ungefähr 2 Mio. Euro aus der Versteigerung einer Landfläche in Glyfada zuzuführen, die nach sage und schreibe vollen 31 Jahren in seinen Besitz gelangte!
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8 von 10 Sparern in Griechenland sind „arm“

1. September 2012 / Aufrufe: 552 5 Kommentare

In Griechenland haben 8 von 10 Kontoinhabern Bankkonten mit einem durchschnittlichen Restguthaben von weniger als 2.000 Euro.

Dies zeigen die Daten des griechischen Bankenverbands (EET), die am 30 August 2012 veröffentlicht wurden und die wirtschaftliche Situation der überwältigenden Mehrheit wiedergeben. Charakteristisch ist, dass Ende Dezember 2009 die Guthaben der Bankkonten der Haushalte und Unternehmen 237,53 Mrd. Euro betrugen und Ende Juli 2012 auf 153,89 Mrd. Euro gesunken waren. Innerhalb der 31 Krisenmonate gingen also Guthaben in Höhe von 83,6 Mrd. Euro oder 35% „verloren“.

Konkret verfügten am 30 Juni 2012 laut den Daten des EET 93% der natürliche Personen darstellenden Inhaber von Konten bei den Banken über Guthaben in Höhe von insgesamt 10.000 Euro, während gerade einmal 0,4% davon Guthaben von über 100.000 Euro hatten, welcher Betrag auch die Höchstgrenze der Entschädigung je Anleger durch den Einlagen- und Investitionssicherungsfond (TEKE) darstellt.

Konten mit Guthaben von 2.000 bis 10.000 Euro haben nur 11% der Griechen, und 6% verfügen über Guthabenbeträge von bis zu 50.000 Euro. Guthaben von bis zu 100.000 Euro weisen 0,9% der Konten und Beträge von über 100.000 Euro gerade einmal 0,4% auf.

(Quellen: Imerisia)