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Artikel Tagged ‘sparguthaben’

Regierung in Griechenland schürt Angst der Sparer

4. Januar 2015 / Aufrufe: 762 4 Kommentare

Ein Staatsminister der Regierung in Griechenland behauptete öffentlich, die SYRIZA beabsichtige, alle 15 Tage die Bankguthaben der Griechen anzapfen.

Dimitris Stamatis, Minister ohne Geschäftsbereich der Regierung Samaras, beschuldigte in einer öffentlichen Erklärung die SYRIZA, nicht nur Griechenland in den Bankrott führen, sondern auch alle 15 Tage Gelder von den Bankguthaben der Griechen „abzapfen“ zu werden.

Wie Dimitris Stamatis selbst sagte, erklärte er anlässlich einschlägiger Erklärungen von Seite der SYRIZA bezüglich des Kaufs staatlicher Schatzbriefe durch griechische Anleger:
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Sparguthaben in Griechenland werden zu Steuern

21. Oktober 2013 / Aufrufe: 1.623 1 Kommentar

In Griechenland haben die privaten Haushalte im September 2013 einen bis auf 1 Milliarde Euro veranschlagten Betrag von Sparkonten abgehoben um fällige Steuern zu bezahlen.

In Griechenland nagen die unerträglichen Steuerlasten an den Sparkonten: Die Bankguthaben befinden sich inzwischen auf einem sinkenden Kurs, da – wie die Angaben der Banken für September 2013 zeigen – die privaten Haushalte ihre Sparguthaben angreifen müssen um die Steuern zu bezahlen.

Einschätzungen der Banken zufolge wurden bereits Guthaben von bis zu einer Mrd. Euro abgehoben, während damit gerechnet wird, dass der Rückgriff auf die Spareinlagen sich fortsetzen wird, zumal die von den Steuerzahlern bis einschließlich Februar 2014 zu begleichende „Steuerrechnung“ mehr als 8,3 Mrd. Euro beträgt.
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8 von 10 Sparern in Griechenland sind „arm“

1. September 2012 / Aufrufe: 552 5 Kommentare

In Griechenland haben 8 von 10 Kontoinhabern Bankkonten mit einem durchschnittlichen Restguthaben von weniger als 2.000 Euro.

Dies zeigen die Daten des griechischen Bankenverbands (EET), die am 30 August 2012 veröffentlicht wurden und die wirtschaftliche Situation der überwältigenden Mehrheit wiedergeben. Charakteristisch ist, dass Ende Dezember 2009 die Guthaben der Bankkonten der Haushalte und Unternehmen 237,53 Mrd. Euro betrugen und Ende Juli 2012 auf 153,89 Mrd. Euro gesunken waren. Innerhalb der 31 Krisenmonate gingen also Guthaben in Höhe von 83,6 Mrd. Euro oder 35% „verloren“.

Konkret verfügten am 30 Juni 2012 laut den Daten des EET 93% der natürliche Personen darstellenden Inhaber von Konten bei den Banken über Guthaben in Höhe von insgesamt 10.000 Euro, während gerade einmal 0,4% davon Guthaben von über 100.000 Euro hatten, welcher Betrag auch die Höchstgrenze der Entschädigung je Anleger durch den Einlagen- und Investitionssicherungsfond (TEKE) darstellt.

Konten mit Guthaben von 2.000 bis 10.000 Euro haben nur 11% der Griechen, und 6% verfügen über Guthabenbeträge von bis zu 50.000 Euro. Guthaben von bis zu 100.000 Euro weisen 0,9% der Konten und Beträge von über 100.000 Euro gerade einmal 0,4% auf.

(Quellen: Imerisia)

Löhne, Konsum, Guthaben und Steuern in Griechenland im Keller

2. August 2012 / Aufrufe: 585 Keine Kommentare

Die offiziellen Daten der nationalen Statistikbehörde in Griechenland für das erste Quartal 2012 zeigen einen massiven Rückgang bei Löhnen, Konsum, Spareinlagen und Steuern.

Die großen Verluste bei den Bezügen der Arbeitnehmer, den Spareinlagen und dem Konsum unter der Last der Krise, die das Land geißelt, und der harten Kürzungen, die zur Erzielung der mit der Troika vereinbarten volkswirtschaftlichen Ziele umgesetzt werden, geben die neuen Daten wieder, welche am 27 Juli 2012 die Griechische Behörde für Statistik (ELSTAT) veröffentlichte.

Im ersten Quartal 2012 sanken die Bezüge der Arbeitnehmer um 15,6% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum, mit dem Ergebnis, dass das verfügbare Einkommen bei den privaten Haushalten um ungefähr 5,5%, also von 37,2 Mrd. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 35,2 Mrd. Euro zurückging. Die Konsumausgaben der Haushalte und gemeinnützigen Organisationen, welche wie beispielsweise die Kirche und andere Träger die privaten Haushalte unterstützen, gingen im Vergleich zum ersten Quartal 2011 um 6,7% zurück und sanken auf 38,9 Mrd. Euro, gegenüber 41,7 Mrd. Euro vor einem Jahr.
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