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Dramatischer Rückgang der Bankeinlagen in Griechenland

10. November 2011 / Aufrufe: 743 2 Kommentare

Der rapide Rückgang der Kundenguthaben und die eingeschränkte Finanzierung durch die EZB mindern zunehmend die Liquidität der Banken in Griechenland.

Die Guthaben der privaten Haushalte und Unternehmen bei den Banken in Griechenland verzeichneten im September 2011 den in absoluten Zahlen größten jemals dagewesenen Rückgang, der zur Gewährleistung der Liquidität der Finanzinstitute über die „Notkreditlinie“ der Griechischen Bank (Emergency Liquidity Assistance / ELA) ausgeglichen wurde.

Gemäß den Daten, welche die nationale Währungsbehörde publizierte, gestaltete sich zum Ende des dritten Quartals 2011 die Höhe der Bankeinlagen auf 183,21 Mrd. Euro, was im Vergleich zum August 2011 einem Rückgang von 5,46 Mrd. Euro und auf den Jahresanfang 2011 bezogen einem Rückgang von insgesamt 26,4 Mrd. Euro entspricht.

Die Abflüsse der Bankeinlagen im September 2011 werden sowohl auf die Unsicherheit, welche die Verschärfung der Schuldenkrise in der Eurozone verursachte, als auch den Umstand zurückgeführt, dass viele Steuerzahler ihre Sparguthaben für die Begleichung von Verbindlichkeiten an den Fiskus angreifen mussten.
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