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Artikel Tagged ‘sozialleistung’

Warum erzürnen Menschen sich über Migranten?

9. Juli 2018 / Aufrufe: 570 Keine Kommentare

Das Thema der Flüchtlinge und Immigranten wird in der westlichen Welt mittels irriger Ansichten offensichtlich skrupellos politisch instrumentalisiert.

Es besteht sicherlich eine schwierige Realität. Es besteht jedoch allerdings auch eine Wahrnehmung dieser Realität, die zumindest hinsichtlich des Themas der Flüchtlinge und Migranten verzerrt ist.

Die Realität bezieht sich auf die Tatsache, dass das Thema der Flüchtlinge / Migranten an dem Punkt angelangte, die Politik auf weltweiter Ebene auf die härteste Weise zu bestimmen, von den USA bis hin zu England und – hauptsächlich – dem kontinentalen Europa.
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Griechenlands Politik der Beihilfen ist eine Armutsfalle

11. Januar 2018 / Aufrufe: 599 Kommentare ausgeschaltet

Die von der Regierung Griechenlands praktizierte Politik der Beihilfen ist eine Armutsfalle und wird zum Gegenanreiz für Arbeit.

Die Regierung Griechenlands „gewöhnt“ die Bürger an eine Beihilfen- und Sozialpolitik, die bereits ernsthafte Verzerrungen auf dem Arbeitsmarkt schafft.

Ein Artikel der Zeitung Kathimerini beschreibt das griechische Paradoxon, dass griechische Arbeitsnehmer Lohnerhöhungen ablehnen, weil sich ihr Einkommen verringern wird, indem sie die bezogenen Beihilfen verlieren.
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Zunahme der Scheidungen in Griechenland wegen … Überbesteuerung

9. November 2017 / Aufrufe: 600 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland trennen sich immer mehr Ehepaare um Steuern, Pfändungen und Versteigerungen zu entgehen.

Die Überbesteuerung, aber auch der dramatische Rückgang der Einkommen, den Griechenlands Bürger und Haushalte erlitten haben, haben zu einem steilen Anstieg der Scheidungen geführt.

Laut einem am 07 November 2017 publizierten  Artikel der griechischen Tageszeitung „Ta Nea“ erklären immer mehr Paare, in Trennung zu leben, während die Anzahl der Scheidungen um 20% gestiegen ist.
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Griechenland treibt Selbständige in Steuerhinterziehung

9. Juni 2017 / Aufrufe: 1.197 1 Kommentar

Die Gesetzgebung in Griechenland zwingt Selbständige geradezu, besser ein armer Steuerhinterzieher als ein gesetzestreuer Mittelständler zu sein.

Was lohnt sich in Griechenland (für einen Selbständigen) mehr? Ein reales Jahreseinkommen von 25.000 Euro zu deklarieren und mittels der Steuern und Versicherungsbeiträge maximal zur Finanzierung des sogenannten „Sozialstaats“ beizutragen, oder ein spärliches Einkommen der Größenordnung von 6.000 Euro auszuweisen und jedwede Belastung zu vermeiden und Zugang zu Beihilfen und Leistungen zu erwerben?

Die Antwort ist nicht nur selbstverständlich, sondern auch messbar: der Steuerhinterzieher wird in Griechenland ein um sogar bis zu 267% höheres reales Einkommen genießen als der Gesetzestreue! Das Beharren der griechischen Regierung, ihre grundlegend der Stützung der niedrigen Einkommen geltende Fürsorge zu demonstrieren, führte sogar zu einer Fiskalpolitik, welche die Motivation zur Steuerhinterziehung noch stärker macht.
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Kriterien für Bezug von Sozialhilfe in Griechenland

18. Januar 2017 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.505 1 Kommentar

Wer Anspruch auf die ab 2017 in Griechenland erstmals landesweit eingeführte Grundsicherung beziehungsweise sogenannte soziale Solidaritätsbeihilfe hat.

In Griechenland beginnt nach Mitte Januar 2017 die Umsetzung der sogenannten sozialen Solidaritätsbeihilfe (KEA), die landesweit voraussichtlich bis zu ungefähr 700.000 Berechtigte decken wird, die unter Verhältnissen extremer Armut leben und folgende (Höchst-) Beträge beziehen können werden:

  • Für einen 1-Personen-Haushalt 200 Euro im Monat.
  • Für jedes weitere volljährige Mitglied des Haushalts zusätzlich 100 Euro pro Monat.
  • Für jedes minderjährige Mitglied des Haushalts zusätzlich 50 Euro pro Monat.


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Griechenland soll noch mehr Sozialleistungen streichen

1. November 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.842 8 Kommentare

Die Weltbank legt Griechenland nahe, 15 konkrete Sozialleistungen abzuschaffen, die für das Jahr 2016 mit insgesamt knapp 250 Millionen Euro zu Buche schlagen.

Nach dem Vorschlag, den (bezeichnenderweise nur Arbeitnehmern, Rentnern und hauptberuflichen Landwirten gewährten) jährlichen Einkommensteuer-Freibetrag von derzeit etwa 8.000 Euro auf 5.000 Euro zu senken, kommt die Weltbank erneut auf den Plan um „Wellen“ zu schlagen.

In einem Bericht „empfiehlt“ die Weltbank praktisch die völlige Streichung einer Reihe von Beihilfen und Sozialleistungen, die derzeit hunderttausende Bürger in Griechenland beziehen.
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Neue Kürzungen bei Renten und Sozialleistungen in Griechenland

8. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.585 Kommentare ausgeschaltet

Der Vorentwurf des staatlichen Haushaltsplans Griechenlands für das Jahr 2016 sieht allein bei Renten und Sozialleistungen Kürzungen von weit über einer Milliarde Euro vor.

Der Vorentwurf des Haushaltsplans Griechenlands für das Jahr 2016 sieht die Kürzung von Aufwendungen in Höhe von 1,8 Mrd. Euro vor, wovon 1,2 Mrd. allein aus Kürzungen bei Renten und Sozialleistungen herrühren werden.

Insgesamt wird der Posten für Gehälter und Renten im kommenden Jahr um 258 Mio. Euro im Vergleich zu diesem Jahr geringer sein, während für die Versicherung 696 Mio. Euro weniger ausgegeben werden sollen.
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Troika fordert Abweichungsklausel von Griechenland

26. September 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.082 8 Kommentare

Die Troika fordert von Griechenland im Fall der Abweichung von den volkswirtschaftlichen Zielvorgaben für 2013 weitere radikale Kürzungen der Löhne und Renten ab 2014.

Die Beratungen der griechischen Regierung mit der Troika über das neue Paket der schmerzhaften Maßnahmen zur Einsparung weiterer 11,9 Mrd. Euro gehen in dieser Woche voraussichtlich in die Zielgerade.

Auf dem Verhandlungstisch befindet sich dabei auch die sogenannte „Abweichungs-Klausel“, laut der in dem Fall, dass es eine Abweichung von den vereinbarten volkswirtschaftlichen Zielvorgaben gibt, zusätzliche Maßnahmen bei Löhnen, Renten und Beihilfen getroffen werden. Werden im Verlauf des Jahres 2013 die Ziele des Konsolidierungsprogramms nicht erreicht, sind somit im nächsten Jahr (2014) automatisch obligatorische Maßnahmen zur weiteren Senkung der Löhne und Renten zu ergreifen.

Die Leiter der Troika erhalten jedoch noch starke Vorbehalt bezüglich einiger der Rationalisierungsmaßnahmen aufrecht (Gesundheit, Bildung, Rüstung, OTA), da sie nicht die Einschätzungen des Wirtschaftsstabs über deren Resultat teilen und unter anderem von dem griechischen Finanzminister verlangt haben sollen, zur Ergänzung des Sparpakets ein neues Steuerpaket über wenigstens weitere 2 Mrd. Euro zu schnüren (siehe auch Wirbel um Kopfsteuer für Immobilienbesitzer in Griechenland).

Hoffnungen auf Einigung mit der Troika

Mit der in Rede stehenden Klausel scheinen jedenfalls die Vertreter der Gläubiger ihre Einwände zurückziehen zu werden, welche sie bezüglich der seitens der griechischen Regierung vorgeschlagenen Maßnahmen haben, und das Paket wird zum Abschluss kommen. Der erste kritische Test für die schmerzhaften Maßnahmen wird die „Euroworking Group“ (vorbereitender Rat der Eurogruppe, an dem hochrangige Funktionäre der Finanzministerien der Eurozone beteiligt sind) am 28 September sein, gefolgt von der Eurogruppe am 08 Oktober.

Informationen zufolge wird es eine Einigung mit der Troika geben, und auf der Gipfelkonferenz der EU am 18 – 19 Oktober wird der Antrag auf eine Verlängerung des Memorandums um 2 Jahre (bis 2016) untersucht werden, vermutlich in Kombination mit anderen begünstigenden Maßnahmen für Griechenland.
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72 Maßnahmen zur Einsparung von 11,9 Mrd Euro in Griechenland

2. September 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 2.435 6 Kommentare

Die Koalitionspartner der Regierung in Griechenland sollen ein Paket mit 72 Maßnahmen zur Einsparung von 11,9 Mrd. Euro, davon allein 4,6 Mrd. Euro bei Renten genehmigen.

Den Koalitionspartnern der Regierung unter Premierminister Antonis Samaras liegt der Entwurf eines 72 Maßnahmen umfassenden schmerzhaften Sparpakets vor, das in der kommenden Woche unter Dach und Fach zu bringen ist, damit die Troika – sofern sie das Maßnahmenpaket absegnen wird – die ausstehende Tranche der Hilfskredite freigibt und die griechische Regierung offiziell die Verhandlungen bezüglich der zeitlichen Verlängerung des volkswirtschaftlichen Konsolidierungsprograms aufnehmen kann.

2.800.000 Rentner, über 330.000 aktive Versicherte – die entweder länger arbeiten oder bis zu 5 Versicherungsjahre „kaufen“ müssen, um mit 65 Jahren in Rente zu gehen oder geminderte Renten und Abfindungen zu erhalten – sowie 1.013.000 Empfänger von Sozialleistungen werden in die Pflicht genommen, eine Rechnung von 5,5 Mrd. Euro (die brutto 7,2 Mrd. Euro erreicht) zu zahlen. Diese Höhe erreichen die Kürzungen des „Pakets“ zur Einsparung von Ausgaben bei Renten, Sozialleistungen und Abfindungen.

Die geplanten Maßnahmen stellen sich im Einzelnen folgendermaßen dar, wozu anzumerken ist, dass in einigen Punkten möglicherweise noch Modifikationen erfolgen werden:
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13 + 1 Sparmaßnahmen in Griechenland 2013 – 2014

28. August 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 2.028 8 Kommentare

Das von 11,5 auf 13,5 Milliarden Euro aufgestockte neue Sparpaket in Griechenland für 2013 – 2014 sieht erneut empfindliche Kürzungen bei Renten und Sozialleistungen vor.

Innerhalb der laufenden Woche wird im Finanzministerium die letzte Überprüfung bei den strittigen Maßnahmen des von anfänglich auf 11,5 Mrd. Euro veranschlagte und inzwischen auf 13,5 Mrd. Euro aufgestockten neuen Sparpakets erfolgen, um den Plan der Kürzungen für die beiden Jahre 2013 – 2014 herauszukristallisieren, der den politischen Führern vorgelegt und Gegenstand der Verhandlungen mit den Leitern der Troika in der ersten Septemberwoche 2012 darstellen werden wird.

Einen Vorgeschmack der Absichten der Troika wird der Wirtschaftsstab der griechischen Regierung umgehend erhalten, da am Nachmittag des 27 August 2012 die ersten technischen Stäbe der Troika in Athen erwartet und Kontakte zu behördlichen Faktoren aufnehmen werden.

Damit das neue Sparpaket unter Dach und Fach gebracht werden kann, wird die griechische Regierung drei „Klippen“ zu überwinden haben.
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