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Artikel Tagged ‘selbstmord’

Eigentümer der Jetoil in Griechenland beging Selbstmord

4. Juli 2016 / Aufrufe: 1.639 Kommentare ausgeschaltet

Die Unternehmerwelt in Griechenland ist von dem Selbstmord des Gründers der Mineralölgesellschaft Jetoil schockiert, die jüngst einen Insolvenzantrag stellen musste.

Der 84 Jahre alte Unternehmer Kyriakos Mamidakis, Gründer und Eigentümer der Mineralölgesellschaft Jetoil in Griechenland, wurde am Sonntag (03 Juli 2016) um etwa 14:00 Uhr mittags tot in seinem Haus im Athener Stadtbezirk Dionysos aufgefunden. Laut den ersten Angaben der Polizei handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Selbstmord mit einer Waffe (Revolver).

Bezüglich des tragischen Vorfalls wird eine Voruntersuchung durchgeführt. Aktuelleren Informationen zufolge wurde nach der inzwischen erfolgten gerichtsmedizinischen Untersuchung der Leiche ein Verbrechen ausgeschlossen und der Tod des Unternehmers nunmehr auch offiziell als Selbstmord charakterisiert.
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Griechenland kriminalisiert Bullying

22. März 2015 / Aufrufe: 1.060 Kommentare ausgeschaltet

Nachdem in Griechenland ein Student vermutlich von Kommilitonen in den Selbstmord getrieben wurde, soll das sogenannte Bullying mit Freiheitsstrafen geahndet werden.

Gemäß einer von dem Justizministerium in Griechenland in einen aktuellen Gesetzentwurf über die Abschaffung der Hochsicherheitsgefängnisse aufgenommenen Bestimmung wird das sogenannte Bullying fortan mit einer Freiheitsstrafe von wenigstens sechs Monaten geahndet.

Der griechische Justizminister Nikos Paraskevopoulos strebt damit an, eine gesetzliche Lücke abzudecken, die mittels der Tragik des aus Kreta stammenden und an einer Fachhochschule in Ioannina immatrikulierten Studenten Vangelis Giakoumakis ans Licht geriet, der dem Bullying zum Opfer gefallen sein soll, bevor in Ioannina der dramatische Epilog seines Lebens geschrieben wurde.
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Zunahme der Selbstmorde in Westgriechenland um 30 Prozent

31. Oktober 2013 / Aktualisiert: 27. August 2015 / Aufrufe: 1.087 2 Kommentare

In Westgriechenland wurde während der beiden letzten Jahre eine Zunahme der Selbstmorde um über 30 Prozent verzeichnet.

In einer Sackgasse befinden sich in den beiden letzten Jahren tausende Bürger in Westgriechenland, die wegen der wirtschaftlichen Krise die Verelendung erleben. Zur selben Stunde verteilen staatliche Bedienstete und „professionelle“ Faktoren der lokalen Selbstverwaltung die öffentlichen Gelder auf undurchsichtige und skandalöse Weise an die bekannten „Unternehmer“, ohne sich dafür zu interessieren, was um sie herum geschieht.

Eigentümer kleiner Unternehmen, entlassene Beschäftigte des privaten Sektors, einfache Arbeiter, Rentner, aber auch junge Leute befinden sich inzwischen unterhalb der Armutsgrenze. Auf alltäglicher Basis „belagern“ sie mit ihren Telefonaten zu Hunderten die Büros der lokalen humanitären Organisationen und betteln um eine Tüte mit Lebensmitteln, die ihnen etwas Luft verschaffen und helfen wird, sich und ihre Familien zu ernähren. Einige von ihnen begeben sich nachts heimlich zu den Mülltonnen und suchen nach etwas Brauchbarem für ihr Überleben.
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1.245 Selbstmorde in Griechenland in 3 Jahren

1. Juli 2013 / Aufrufe: 930 5 Kommentare

In Griechenland wurden während der drei Jahre 2009 – 2011 offiziell insgesamt 1245 vollzogene Selbstmorde verzeichnet.

Laut einem an das griechische Parlament überstellten Schreiben gab es auf Basis der von dem Griechischen Amt für Statistik (ELSTAT) zusammengetragenen Mitteilungen der Standesämter des Landes und der gerichtsmedizinischen Dienststellen in den drei Jahren 2009 – 2011 insgesamt 1.245 Selbstmorde.

Das von dem Leiter der ELSTAT, Andreas Georgiou, unterzeichnete Schreiben wurde mittels des Finanzministers Giannis Stournaras an das Parlament weitergeleitet, nachdem der parlamentarische Vertreter der rechtsextremistischen Chrysi Avgi, Christos Pappas, eine Anfrage bezüglich der Kriterien und Parameter für die Anstellung von Rückschlüssen in Zusammenhang mit der Anzahl der Suizide gestellt hatte.
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Dramatische Zunahme der Selbstmorde in Griechenland

6. April 2012 / Aufrufe: 847 1 Kommentar

In Griechenland zeichnet sich seit 2009 parallel zu der wirtschaftlichen Krise ein kontinuierlicher Anstieg der Selbstmorde und Selbstmordversuche ab.

Laut der griechischen Tageszeitung „Ta Nea“ nahmen im Griechenland der Wirtschaftskrise 2011 die Selbstmorde im Vergleich zum Vorjahr 2010 um 45% zu. 2011 haben schätzungsweise mehr als 450 Griechen ihrem Leben ein Ende gesetzt, während es über 600 Selbstmordversuche gab. In der überwältigenden Mehrzahl der Fälle wurden durch die Krise hervorgerufene Gründe angegeben.

Laut der griechischen Polizei (ELAS) wurden von Anfang 2009 bis Dezember 2011 insgesamt 1.730 Selbstmordversuche aufgenommen, während die größte Zunahme der vollendeten oder versuchten Suizide in den Verwaltungskreisen Thessaloniki, Thessalien und Nord-Ägäis beobachtet wurde.

2009 erfolgten in Thessaloniki 55 versuchte oder vollendete Selbstmordakte, im nächsten Jahr 98 und weitere 97 im Jahr 2011. In Thessalien erfolgten 2009 entsprechend 32 versuchte oder vollendete Suizide, 56 wurden 2010 und 46 im Jahr 2011 verzeichnet, während sie sich in der Nordägäis zwischen 2009 und 2010 verdoppelten. In Attika erfolgten 2009 insgesamt 158 versuchte oder vollendete Selbstmorde, 2010 nahmen sie um 20 zu und erreichten 178 und stiegen 2011 um weitere 20 auf 198 Fälle an.

(Quelle: Imerisia)