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Artikel Tagged ‘sdoe’

Fiskus in Griechenland konfisziert 1,5 Mrd Euro bei Schuldnern

17. Februar 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 756 Kommentare ausgeschaltet

Des Fiskus in Griechenland ging 2012 gegen Steuerschuldner mit der Sperrung und Pfändung von Vermögenswerten im Gesamtwert von rund 1,5 Milliarden Euro vor.

Wie am 14 Februar 2013 bekannt gegeben wurde, schritten im Jahr 2012 die Kontrollbehörden des Finanzministeriums zu Sperrungen und Konfiszierungen von Vermögenswerten, aber auch Bankguthaben großer Schuldner im Gesamtwert von 1,5 Mrd. Euro. Laut der einschlägigen Bekanntmachung geht es dabei um die Aktivierung des Gesetzes über fällige Verbindlichkeiten, welche natürliche Personen und Firmen im vergangenen Jahr hatten, und für die Beträge oder Werte in entsprechender Höhe blockiert oder konfisziert wurden.

Spezieller beliefen sich die Blockierungen von Vermögensteilen (sprich immobilen und mobilen Werten und Bankguthaben) im Jahr 2012 auf insgesamt 1,5 Mrd. Euro, wovon 1,4 Mrd. Euro von den Finanzämtern und 100 Mio. Euro von dem Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) und der Behörde zur Bekämpfung der Legalisierung von Einkommen „eingebracht“ wurden.
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Millionenbetrug mit Scheinrechnungen in Griechenland aufgedeckt

10. Februar 2013 / Aktualisiert: 03. Juli 2013 / Aufrufe: 2.137 5 Kommentare

Die Wirtschaftspolizei in Griechenland deckte ein sogenanntes Scheinrechnungskarussell auf, über das Scheingeschäfte in Höhe von 300 Millionen Euro abgerechnet wurden.

Das Sonderdezernat für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) in Griechenland setzt mit unverminderter Intensität die Kontrollen im Rahmen der Bekämpfung der Steuerhinterziehung und des Schwarzhandels und der Suche nach nicht regulär deklarierten Geldern und Vermögenswerten fort.

Zu den besonderes Aufsehen erregenden aktuellen Fällen zählt ein groß angelegter Mehrwertsteuer-Betrug, der den griechischen Fiskus um etwa 70 Mio. Euro schädigte.  Derzeit führt das SDOE von Attika eine umfangreiche Untersuchung zur Aufdeckung eines Rings durch, der nach dem Karussell-System Scheinrechnungen im Nennwert von rund 300 Mio. Euro ausstellte und in den viele große Unternehmen verwickelt sind, die sich mit dem Handel von Elektrogeräten befassen.

Steuerhinterziehung:

Im Monat Januar 2013 wurden von den Steuer- und Wirtschaftsfahndern unter anderem die nachfolgenden Fälle festgestellt:
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Illegaler Export von Medikamenten aus Griechenland nach Deutschland

9. Februar 2013 / Aktualisiert: 07. Juli 2013 / Aufrufe: 1.358 3 Kommentare

Die Fahnder der Wirtschaftspolizei in Griechenland haben einen Ring aufgedeckt, der illegal Medikamente von Griechenland nach Deutschland exportierte.

Die Sondereinheit für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) der griechischen Polizei machte auf der Peloponnes einen Ring aus, der Medikamente illegal aus Griechenland nach Deutschland exportierte und in den 16 Apotheken verwickelt zu sein scheinen.

Wie sich aus den Kontrollen der SDOE ergab, wurden unter Mitwirkung der Apotheken bei einer Pharma-Großhandelsfirma Lagerbestände gebildet, um diese im weiteren Verlauf entweder direkt oder über Zypern nach Deutschland zu entsenden – zu exportieren.

Die Sache wurde auch dem griechischen Gesundheitsministerium gemeldet, damit es seine eigene Untersuchung durchführt.

(Quelle: Skai.gr)

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Bauamt-Beamter in Griechenland mit Bankguthaben von 1 Million Euro

5. Januar 2013 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 864 Kommentare ausgeschaltet

Den Steuerfahndern in Griechenland ging ein Beamter eines Bauamts auf der Peloponnes mit einem Bankguthaben von fast 1 Million Euro ins Netzt.

Von der Sondereinheit für Wirtschaftskriminalität (SDOE) wurde ein weiterer „knallender“ Fall der Korruption eines hochrangigen Amtsträgers des öffentlichen Sektors enthüllt. Wie am Donnerstagabend (03 Januar 2013) der TV-Sender Mega berichtete, wurde ein Amtsträger eines Bauamts in einem touristischen Gebiet der Peloponnes, der niedrige Einkommen deklarierte, mit einem Guthaben von 1 Million Euro auf seinem Konto gefunden. Es waren Beschwerden von Anwohnern des Gebietes über Korruptionsphänomene bei dem konkreten Bauamt vorhergegangen.

Die SDOE führte eine über 10 Jahre zurückreichende Überprüfung der Vermögenslage („πόθεν έσχες“) des Beamten durch, woraus hervorging, dass er einen Geldbetrag in Höhe von 924.369 Euro inne hatte, den er zu rechtfertigen aufgefordert wurde, jedoch nicht vermochte. Konkreter behauptete der Beamte, ein großer Teil der Gelder rühre aus „finanziellen Erleichterungen“ her, die er seinen Freunden gewährt hatte. Etliche Personen gaben sogar notariell beurkundete eidesstattliche Aussagen ab und bestätigten seine Behauptungen. Im weiteren Verlauf wurde jedoch aufgedeckt, dass die meisten der „Freunde“ Bauunternehmer waren oder Angelegenheiten mit dem Bauamt hatten.

Die SDOE übermittelte ihren Schlussbericht an den Generalinspekteur der öffentlichen Verwaltung, Leandros Rakitzis, der ein Disziplinarverfahren gegen den Beamten einleitete und die Sache an den zuständigen Staatsanwalt schickte. Im übrigen setzt die SDOE ihre Überprüfungen in dem konkreten Bauamt fort und untersucht auf Basis von Beschwerden auch dutzende andere Fälle, in welche Leiter von Bauämtern und Krankenhäusern und Personen in Wahlpositionen verwickelt sind.

(Quelle: Imerisia)

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Steuerfahndung nimmt Bischöfen in Griechenland die Beichte ab

4. Dezember 2012 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 1.634 4 Kommentare

Die Steuerfahnder in Griechenland überprüfen zehn Bischöfe der griechisch-orthodoxen Kirche, auf deren jeweiligen Bankkonten enorme Guthaben gefunden wurden.

In Griechenland wird damit gerechnet, dass neue Enthüllungen über „schwarze Gelder“ den Raum der griechisch-orthodoxen Kirche erschüttern werden, da laut recherchierten Informationen zehn Bischöfe bezüglich ihrer Einkommens- und Vermögenssituation von der SDOE überprüft werden, weil auf ihren Konten Guthaben gefunden wurden, die jeweils 1 Million Euro übersteigen. Infolge Diverser  Meldungen von Bürgern über finanzielle Skandale beziehen sich die Überprüfungen beziehen sich auf die Verwaltung der Bistümer.

Die „Steuer-Rambos“ des Dezernats für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) nehmen sich die kirchliche „Akte“ gründlich vor und untersuchen unter anderem eine Reihe von Angaben, die ihnen durch Anzeigen bekannt wurden. Die Tatsache hat Aufregung im Schoß der Kirche verursacht, hauptsächlich auch nach der enthüllenden Reportage der Zeitung „Ethnos tis Kyriakis“ (25/11/2012) in Zusammenhang mit den Ermittlungen, welche bezüglich der Finanzen der Bischöfe Chrysostomos (Bistum von Peristeri) und Kyrillos (Bistum von Thessaliotida – Fanariofersalon) durchgeführt werden.

Charakteristisch ist der neue Fall, den die Zeitung ans Licht bringt, nämlich der des Bischofs Alexios des Bistum von Nike bzw. Nikea, der auf Anordnung des Wirtschafts-Staatsanwalts Grigoris Peponis ebenfalls von den zuständigen Behörden überprüft wird, damit festgestellt wird, ob Beschwerden begründet sind, laut denen der Bischof für eine Reihe von Unregelmäßigkeiten bei den Finanzen seines Bistums verantwortlich ist.
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Heilige Steuerhinterziehung in Griechenland

20. November 2012 / Aufrufe: 1.075 5 Kommentare

In Griechenland gerieten zum wiederholten Mal hohe Amtsträger und Geistliche der griechischen Kirche in das Visier der Steuerfahnder.

Zur selben Stunde, wo Erzbischof Hieronymus wegen der aus Geldmangel drohenden Entlassung zahlreicher Bediensteter die Alarmglocke schlägt, und nach der Enthüllung, dass ein Geistlicher mit einem Bankguthaben in Höhe von 3 Millionen Euro ausfindig gemacht wurde, stieß die Sondereinheit für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) in zwei Erzbistümern auf neue Fälle von Steuerhinterziehung.

Das Vermögen dieser Bistümer umfasst Immobilien im Gebiet von Attika und hunderte Hektar Land in verschiedenen Gebieten des Landes, Obligationen, Beteiligungen an Investmentfonds und Aktien im Wert von dutzenden Millionen Euro. Ein Stab der SDOE führt derzeit eine penible Überprüfung der Bankkonten zweier Prälaten durch, da sich aus den ersten Daten zeigt, dass Guthaben existieren, welche 5 Millionen Euro übersteigen und bisher nicht gerechtfertigt werden können.
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Original der Lagarde-Liste ging in Griechenland verloren

27. Oktober 2012 / Aktualisiert: 25. April 2014 / Aufrufe: 794 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland gestand der ehemalige Finanzminister Papakonstantinou ein, nicht zu wissen, wo die originale Daten-CD mit der berüchtigten Liste Lagarde verblieben ist.

Seitenhiebe gegen die Sondereinheit für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) bezüglich der Handhabung der „Liste Lagarde“ ließ der ehemalige Finanzminister Giorgos Papakonstantinou bei seiner Aussage vor dem Ausschuss für Institutionen und Transparenz durchklingen. In seiner Stellungnahme vertrat Herr Papakonstantinou, die konkreten Daten hätten im Rahmen der Untersuchung und Kontrolle genutzt werden können, so wie es auch andere Länder taten. Jedenfalls gestand er ein, die von Frankreich geschickte originale CD mit den Daten griechischer Kunden der Schweizer Privatbank HSBC sei verloren gegangen.

Folglich war es notwendig, dass die SDOE diese Art von Informationen auch mittels der Recherche von Einkommen – Vermögen kontrolliert, um Steuervergehen ausfindig zu machen„, äußerte Herr Papakonstantinou und merkte an: „Es existiert ein institutioneller Rahmen, jedoch bedarf es auch des Willens, und dieser Willen ist nicht nur – wie viele sagen – politisch, sondern hauptsächlich behördlich.

Spezieller führte Herr Papakonstantinou unter anderem an, dass er am 25 Januar 2011 eine Konferenz mit Thema die Guthaben von Griechen im Ausland einberief, unter Teilnahme des Generalsekretärs des Finanzministeriums Herrn Plaskovitis, des Sondersekretärs der SDOE Herrn Kapeleris, des Beisitzers des Rechtsausschusses des Staates und der Direktorin seines Büros. Bei der Konferenz wurden erschöpfend alle Themen in Zusammenhang mit den Guthaben von Griechen im Ausland und speziell in der Schweiz und die Möglichkeit des Staates erörtert, Informationen zu schöpfen und Untersuchungen durchzuführen.
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Kontenöffnungen in Griechenland in Express-Verfahren

20. Juli 2012 / Aufrufe: 1.180 4 Kommentare

In Griechenland werden die Konten ehemaliger Politiker und Amtsträger unter die Lupe genommen, deren Vermögen nicht mit ihren Einkommen in Einklang zu stehen scheint.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft werden in Fast-Track-Verfahren Bankkonten politischer Personen, Amtsträger der Lokalverwaltungen, Verwaltungsräte und in den Bereichen der Gesundheit und Justiz tätiger Gewerbetreibender geöffnet, da Meldungen über ungerechtfertigte Bereicherung existieren. Alle Anzeigen, die sich auf politische Personen beziehen, werden von dem Staatsanwalt für Wirtschaftkriminalität Grigoris Peponis und dem Leiter der Behörde für Geldwäsche und stellvertretenden Staatsanwalt am Areopag Panagiotis Nikoloudis untersucht werden.

Mit dem Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) als Speerspitze begann die Überprüfung der Vermögensverhältnisse 1.000 politischer Personen, wie ehemaliger Minister, Staatsekretäre, General- und Sondersekretäre, Bürgermeister, stellvertretender Bürgermeister, Präfekten, Provinzgouverneure und Leiter diverser Organismen und Träger. Ziel ist, festzustellen ob und in welchen Fällen Geldwäsche existierte, was für Politiker die einzige Straftat darstellt, die nicht verjährt.
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Wirtschaftspolizei in Griechenland spürt Schwarzgelder auf

10. Juni 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 2.131 18 Kommentare

Die Sondereinheit zur Verfolgung von Wirtschaftsverbrechen in Griechenland findet mithilfe des Systems Elenxis Schwarzgelder in Millionenhöhe.

Versteckte „Schätze“, welche aus Delikten der Steuerhinterziehung und Steuervermeidung stammen, enthüllen die Bankkonten von Ärzten, Rechtsanwälten, Arbeitnehmern, Unternehmern. Jedes Mal, wenn die Inspektoren der Sondereinheit für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) Bankkonten der Steuerhinterziehung „Verdächtiger“ öffnen, sind sie überrascht, da sie häufig unglaubliche und provokative Einzelheiten ans Licht bringen.

Es fanden sich einfache Arbeitnehmer des privaten und öffentlichen Sektors mit Sparguthaben in Millionenhöhe, und wie im Rahmen der weiteren Ermittlungen festgestellt wurde, stammten diese Beträge aus rechtswidrigen Aktivitäten. Ebenso stellte sich heraus, dass Rechtsanwälte, Ärzte und Unternehmen den Fiskus jahrelang mit der klassischen Methode der Nichtausstellung von Quittungen betrogen und sich somit der Zahlung von Umsatz- und Einkommensteuer in Höhe von vielen Millionen Euro entzogen.
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Trick mit bulgarischen Kfz-Kennzeichen in Griechenland

6. März 2012 / Aufrufe: 1.904 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland scheinen zahlreiche Eigentümer luxuriöser Pkw die harsche Besteuerung umgehen zu wollen, indem sie ihre Fahrzeuge formal in Bulgarien anmelden.

Seit Anfang 2012 sind in Thessaloniki und anderen Präfekturen Griechenlands umfangreiche Ermittlungen des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) im Gange, um Pkw-Besitzer ausfindig zu machen, welche ihre hubraumstarken Fahrzeuge zwar abgemeldet haben, die Wagen jedoch mit bulgarischen Kennzeichen trotzdem weiterhin in Griechenland betreiben und auf diese Weise sowohl die steuerliche Veranlagung auf Basis von „Einkommensindizien“ als auch die hohen Kfz-Steuern und Versicherungsprämien vermeiden.

Das Phänomen der Kraftfahrzeuge, die in Griechenland mit bulgarischen Zulassungen betrieben werden – was von vielen als legal dargestellt und sogar im Internet beworben wird – hat das Interesse der Verfolgungsbehörden geweckt, und laut der Zeitung „Kathimerini“ hat bei dem Verkehrsamt Thessaloniki eine erste stichprobenweise Untersuchung begonnen. Unter die Lupe genommen werden wenigstens 500 Fälle von Besitzern luxuriöser Pkw, für welche mittels eines „Datenabgleichs“ überprüft wird, ob die Fahrzeuge im Nachbarland angemeldet worden sind und nun wieder in Griechenland – jedoch mit bulgarischen Kennzeichen – betrieben werden.

(Quelle: Zougla.gr)