Archiv

Artikel Tagged ‘sdoe’

Korrupte Steuerfahnder in Griechenland verhaftet

10. Juli 2013 / Aufrufe: 692 2 Kommentare

In Griechenland wurden 3 Beamte der Steuerfahndung verhaftet, nachdem sie von einem Unternehmer ein Schmiergeld in Höhe von 25000 Euro gefordert haben sollen.

In Thessaloniki wurden am 08 Juli 2013 drei Beamte der „Einheit zur Verfolgung der Wirtschaftskriminalität“ (SDOE – volkstümlich auch „Steuer-Rambos“ genannt) verhaftet, denen vorgeworfen wird, von einem Unternehmer ein „Fakelaki“ (sprich Schmiergeld) in Höhe von von 25.000 Euro verlangt zu haben, um nicht zu seinen Lasten ein angebliches Steuervergehen festzustellen, das möglicherweise mit mit einer Geldstrafe von bis zu sogar 100.000 Euro geahndet worden wäre.

Es geht um einen 60-jährigen Abteilungsleiter, dessen 55-jährigen Stellvertreter und einen 37-jährigen Kontrolleur, die bei dem Bezirksamt der SDOE Zentralmakedoniens in Dienst stehen. Zusammen mit ihnen wurde außerdem eine 50-Jährige verhaftet, die bei dem Unternehmer die Bücher führte und in der Sache vermittelt haben soll.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland korrigiert ungerechte Besteuerung von Auslandsgriechen

11. Juni 2013 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.802 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland bügelte den Lapsus der ungerechten Besteuerung von Auslandsansässigen durch eine gesetzliche Regelung klammheimlich aus.

Im letzten Entwurf zum Steuergesetz schloss das griechische Finanzministerium stillschweigend eine gesetzliche „Lücke“ bei dem Modus der Besteuerung des Einkommens von Auslandsansässigen.

Vor der gesetzgeberischen Intervention wurden bestimmte Griechen, die sich für einen Zeitraum einiger Jahre im Ausland befanden, mit der unangenehmen Überraschung konfrontiert, aufgefordert zu werden, in Griechenland auch für die während ihrer Abwesenheit im Ausland erworbenen Einkommen Steuern zu entrichten.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland zockt Auslandsgriechen ab

10. Juni 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 6.935 10 Kommentare

Das Finanzamt in Griechenland zockt im Ausland lebende Griechen ab, die so dumm waren, ihre Ersparnisse auf Konten bei griechischen Banken zu überweisen.

Der griechische Staat knöpft griechischen Emigranten skrupellos die Hälfte der Gelder ab, die sie in den letzten Jahren in ihr Vaterland transferierten, obwohl die Beträge bereits in den Ländern besteuert wurde, in den sie arbeiteten und ihr Geld verdienten.

Genauer gesagt verlangt das Finanzministerium von den Betroffenen, auf das von ihnen nach Griechenland gebrachte Geld 45% Einkommensteuer nebst den anfälligen Strafsteuern und Zuschlägen zu entrichten oder aber vor die  Verwaltungsgerichte zu ziehen, die über die Substanz ihres Falls entscheiden werden.
Gesamten Artikel lesen »

Spektakuläre Fälle der Steuerhinterziehung in Griechenland

10. Juni 2013 / Aktualisiert: 25. Januar 2014 / Aufrufe: 1.754 4 Kommentare

Die Kontrollen der Steuerfahnder in Griechenland decken immer wieder spektakuläre Fälle der Steuerhinterziehung und große Betrügereien mit imaginären Rechnungen auf.

Laut dem Dezernat für Wirtschaftkriminalität (SDOE) sollen zwei Rechtsanwälte und ein Arzt „vergessen“ haben, Einkommen in Millionenhöhe zu deklarieren, während der in Haft befindliche Vertreter einer Gesellschaft verschiedene Firmen mit imaginären Rechnungen im Wert von 9 Mio. Euro versorgte.

Das SDOE stellte bei seinen durchgeführten Kontrollen unter anderem fest , dass die in Rede stehenden beiden Rechtsanwälte und der Arzt Einkommen in Höhe von insgesamt über 12,5 Mio. Euro nicht ordnungsgemäß deklariert hatten. Der Vollständigkeit halber ist allerdings anzumerken, dass derartigen Meldungen mit Vorbehalt zu begegnen ist, da sie sich im Nachhinein nicht selten als „Enten“ oder zumindest als maßlos übertrieben herausstellen.
Gesamten Artikel lesen »

Steuerfahnder in Griechenland verhängen Strafen von 170 Mio Euro

16. Mai 2013 / Aktualisiert: 02. November 2013 / Aufrufe: 1.019 1 Kommentar

In Griechenland wurden im April 2013 über 170 Millionen Euro an Strafgeldern wegen Steuervergehen verhängt und mehrere Luxusfahrzeuge beschlagnahmt.

Die Höhe der Geldstrafen, welche das Sonderdezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) im Monat April 2013 einschließlich MwSt. und sonstiger Steuerabgaben verhängte, belief sich auf 170.492.268 Euro.

Weiter schritt das SDOE zur Beschlagnahmung sieben luxuriöser Fahrzeuge der Marken BMW, Porsche und Mercedes, da ihre dauerhaft in Griechenland wohnhaften Besitzer vorgaben, in Bulgarien zu wohnen und die Fahrzeuge mit bulgarischen Kennzeichen betrieben um den vorgesehenen Lebenshaltungindizien (sprich der fiktiven Veranlagung zur Einkommensteuer) zu entgehen.
Gesamten Artikel lesen »

Steuerfahnder in Griechenland wegen Erpressung verhaftet

27. April 2013 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 235 Kommentare ausgeschaltet

In der Stadt Thessaloniki in Griechenland wurden ein Steuerfahnder und sein Komplize wegen Erpressung eines Unternehmers verhaftet.

Ein 47-jähriger Beamter des Sonderdezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) sowie ein weiterer 42-Jähriger wurden von Beamten der Direktion der Kriminalpolizei Thessalonikis im Bezirk des Gemüsegroßmarkts verhaftet, nachdem ein Unternehmer angezeigt hatte, erpresst zu werden.

 Wie von Seite der Polizei bekannt wurde, meldete der Unternehmer, der 42-Jährige habe ihm – sich als Beamter des SDOE ausgebend – gedroht und den Geldbetrag von 2.000 Euro verlangt, um nicht zur Feststellung steuerlicher Vergehen in seinem Unternehmen zu schreiten.

Für die Übergabe des Geldbetrags durch den Unternehmer wurde für vergangenen Freitag (26 April 2013) ein Treffen im Bezirk des Großmarkts vereinbart, zu dem der 42-Jährige erschien und verhaftet wurde. Wie sich aus den polizeilichen Ermittlungen ergab, hätte der 42-Jährige den obigen Geldbetrag mit einem 47-jährigen Beamten des SDOE geteilt, der daraufhin ebenfalls verhaftet wurde.

(Quelle: To Vima)

Relevante Beiträge:

Sperrung von Bankkonten in Griechenland verfassungswidrig

26. März 2013 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 1.788 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland befand die pauschale Sperrung von Bankkonten und Vermögenswerten für verfassungswidrig.

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof befand die gesetzliche Regelung, die dem Sonderdezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) die Möglichkeit gibt, zur Blockierung von Bankkonten, Bankschließfächern usw. jeder Natur zu schreiten, für verfassungswidrig und der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) entgegenstehend.

Spezieller befand die 4. Kammer des höchstens Berufungsgerichts mit ihrem Urteil Nr. 1032/2013, dass die Bestimmung des Artikels 30 (Paragraph 5 Fall e) des Gesetzes N. 3296/2004, welche die Blockierung von Bankkonten und Vermögensteilen im Fall von wirtschaftlichen Verbrechen und Steuerhinterziehung und Schwarzhandels großen Ausmaßes vorsieht, im Widerspruch zu den Artikeln 5 (Recht auf Teilnahme an dem wirtschaftlichen usw. Leben des Landes), 17 (Schutz des Eigentums) und 25 (Grundsatz des gesellschaftlichen Rechtsstaats) sowie ebenfalls auch zu Artikel 1 des Ersten Zusatzprotokolls der EMRK (Schutz des Vermögens) steht.

Wegen der Verfassungswidrigkeit wurde das gesamte Thema jedenfalls zur endgültigen Beurteilung an den Senat des Obersten Verwaltungsgerichtshofs weitergeleitet.
Gesamten Artikel lesen »

Finanzministerium in Griechenland erhält Zugang zu allen Bankkonten

1. März 2013 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 1.302 1 Kommentar

Das Finanzministerium in Griechenland will mittels der elektronischen Vernetzung mit den Banken direkten Zugriff auf alle griechischen Bankkonten erhalten.

Das griechische Finanzministerium forciert Kontenöffnungen im Expressverfahren für die Steuerpflichtigen, die wegen Steuerhinterziehung, Korruption, Bewegung und „Geldwäsche“ sowie auch rechtswidriger Bereicherung überprüft werden.

Nach dem vernichtenden Bericht der Troika über die enttäuschenden Leistungen des Steuerkontroll- und Steuereinnahmemechanismus beschleunigt der Wirtschaftsstab die Aktionen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung und Stützung der Steuereinnahmen. Am 27 Februar 2013 berief der Premierminister sogar eine Konferenz mit der politischen Führung des Finanzministeriums ein, bei der die umgehende Verbesserung der Effektivität der Steuerverwaltung gefordert wurde, wobei Finanzminister Giannis Stournaras die Eventualität von Änderungen im Modell der Funktion des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) ausschloss.
Gesamten Artikel lesen »

Spärliche Ergebnisse der Schwarzgeld-Jagd in Griechenland

1. März 2013 / Aufrufe: 654 2 Kommentare

Der Vorsitzende Richter der Behörde für den Kampf gegen Schwarzgeld in Griechenland zeigt sich über das Gesamtergebnis der Verfolgungsmechanismen enttäuscht.

Die Ineffizienz der Mechanismen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung zeigte der Vorsitzende der Behörde für Bekämpfung der Legalisierung von Einkommen aus kriminellen Aktivitäten und der Finanzierung des Terrorismus und für Kontrolle der Vermögensdeklarationen, Panagiotis Nikoloudis, der die Ergebnisse „spärlich“ und „entmutigend“ charakterisierte und „spektakuläre Änderungen“ verlangte, damit das System funktioniert.

Panagiotis Nikoloudis, der am obersten Gerichtshof (Areopag) die Position des stellvertretenden Staatsanwalts bekleidet, übergab dem Parlamentsausschuss für Institutionen und Transparenz die Tätigkeitsberichte 2012 der Abteilungen A‘ und C‘ seiner Behörde und erklärte viele Male seine Enttäuschung über die Weise, auf welche die Mechanismen funktionieren, und sagte sogar, „ich bin jemand, der die Dinge von innen gesehen hat, und fiel aus allen Wolken„.
Gesamten Artikel lesen »

Steuerfahnder in Griechenland wegen Korruption verhaftet

17. Februar 2013 / Aktualisiert: 27. April 2013 / Aufrufe: 727 1 Kommentar

In Griechenland wurden zwei Steuerfahnder wegen Korruption verhaftet, während sich inzwischen auch ihr Vorgesetzter in den Händen der Polizei befindet.

Am Mittag des vergangenen Freitags (15 Februar 2013) wurden auf der Insel Lefkas zwei Beamte des Sonderdezernats für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) unter der Beschuldigung der Korruption festgenommen, und Informationen zufolge befindet sich inzwischen auch ihr Vorgesetzter und Leiter des SDOE Westgriechenland mit Sitz in Patras, der ebenfalls in die Korruption verwickelt sein soll, in den Händen der Polizei. Die Polizei führte Durchsuchungen sowohl in der Wohnung aller drei Verhafteten als auch im Büro des Leiters der Dienststelle des SDOE in Patras durch.

Laut Informationen begann alles, als die beiden verhafteten Beamten des SDOE sich zu einer Kontrolle in ein Unternehmen auf Lefkas begaben. Von dem 57-jährigen Händler für Agrarprodukte sollen sie Geld – und zwar den Betrag von 15.000 Euro – gefordert und erhalten haben, offensichtlich um keine Steuervergehen zu seinen Lasten festzustellen und ihn „ungeschoren“ davonkommen zu lassen.
Gesamten Artikel lesen »