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Artikel Tagged ‘sdoe’

Minister in Griechenland soll Steuern hinterzogen haben

11. November 2013 / Aktualisiert: 01. Oktober 2017 / Aufrufe: 665 Kommentare ausgeschaltet

Laut den Feststellungen der Steuerfahnder in Griechenland sollen der ehemalige Minister Giannos Papantoniou und seine Gattin jahrelang Steuern hinterzogen haben.

Steuerhinterziehungen des ehemaligen Ministers Giannos Papantoniou im Grad eines Vergehens und seiner Gattin im Grad eines Schwerverbrechens stellt die stellvertretende Staatsanwältin für Korruption, Popi Papandreou, aus den Angaben des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) fest, das auf ihre Anordnung eine wirtschaftliche und steuerliche Überprüfung des Ehepaars durchführte.

Informationen zufolge bezieht die Steuerhinterziehung sich – wie das SDOE in seinem Bericht feststellt – auf einen Betrag von insgesamt über 3 Millionen Euro in dem Zeitraum 2000 – 2010, und aus diesem Grund erachtet die staatsanwaltschaftliche Amtsträgerin, dass zu Lasten des ehemaligen Ministers und seiner Ehefrau ein Strafverfahren wegen fortgesetzter Steuerhinterziehung einzuleiten ist.
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Illegale Luxus-Fahrzeuge in Griechenland sichergestellt

4. November 2013 / Aufrufe: 2.798 Kommentare ausgeschaltet

Die Steuerfahnder in Griechenland stellten innerhalb nur einer Woche 92 Luxus-Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen sicher.

Im Rahmen in ganz Griechenland durchgeführter Kontrollen in Zusammenhang mit dem Betrieb von Fahrzeugen mit ausländischen Kennzeichen durch unberechtigte Personen wurden von dem als auch „Steuer-Rambos“ bekannten Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) innerhalb ungefähr einer Woche (21 – 29 Oktober 2013) 92 Fahrzeuge sichergestellt.

Die Fahrzeuge wurden eingezogen, damit eine steuerliche und zolltechnische Überprüfung des rechtmäßigen Betriebs der Wagen in Griechenland erfolgt.
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Kritik an Bekämpfung der Steuerhinterziehung in Griechenland

1. November 2013 / Aktualisiert: 02. September 2015 / Aufrufe: 977 1 Kommentar

In einem Artikel der New York Times wird die Bekämpfung der Steuerhinterziehung in Griechenland kritisiert, die offensichtlich mehr Wut als Geld einbringt.

Die New York Times (NYT) betont das „Fehlen eines sichtbaren Vorgehens“ in Griechenland zur Bekämpfung der großen Steuerhinterziehung und bezieht sich auf die Enthüllung der Eleftherotypia über die Weiterleitung der sich auf die Lagarde-Liste und andere signifikante Fälle von der SDOE an die DOY, welcher Zug praktisch zur Einstellung der weiteren Ermittlungen in diesen unkontrollierten Steuersachen führt.

In einem Artikel mit dem Titel „Die aggressive Bekämpfung der Steuerhinterziehung scheint mehr Wut als Gelder einzubringen“ kommentiert die New Yorks Times, dass die Maßnahmen zur Beitreibung der Steuern speziell in Bezug auf die Besteuerung der Reichen nichts eingebracht haben.
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Steuer-Blitz trifft heilige Betrügereien in Griechenland

26. Oktober 2013 / Aufrufe: 683 1 Kommentar

Nachdem die Steuerfahnder in Griechenland sogar auch Bischöfe zur Beichte baten, scheint die heiligen Betrügereien nun ein erster Blitz erwischt zu haben.

Die für Kreta zuständige Abteilung des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) verhängte gegen das Kloster „Agiou Georgiou Epanosifi“ wegen Entgegennahme (und Verwendung) von Scheinrechnungen eine drakonische Geldstrafe in Höhe von fast einer halben Million Euro.

Die Kontrolleure des SDOE schlossen vor einigen Tagen die Prüfung der Bücher des in Rede stehenden Klosters ab und verhängten nach Untersuchung auch der von Seite der Klosterverwaltung abgegebenen Erklärungen eine (dem doppelten Betrag der eingereichten Scheinrechnungen entsprechende) Geldstrafe in Höhe von 458.100 Euro, da sie annahmen, dass das Kloster nicht nur – wie in den schriftlichen Stellungsnahmen der Verantwortlichen behauptet – nicht getäuscht wurde, sondern „sich erweist, an der ganzen Sache nicht völlig unbeteiligt (gewesen) zu sein„.
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Lebenslänglich für fiktive Rechnungen in Griechenland

25. Oktober 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 1.229 5 Kommentare

Die lokale Zeitung „Eleftheria“ aus Kalamata brachte eine unglaubliche Geschichte ans Licht. Es geht um das (erstinstanzliche) Urteil der dreiköpfigen Strafkammer des Landgerichts der Stadt Kalamata, die lebenslängliche Haftstrafen gegen drei von insgesamt fünf Angeklagten verhängte, die in einen Fall verwickelt sind, in dem zum Zweck des Mehrwertsteuer-Steuerbetrugs fiktive Rechnungen über einen Gesamtbetrag von 8,5 Mio. Euro in Umlauf gebracht worden sein sollen.

Ob solche Urteile wirklich nur der Rechtsprechung oder aber (auch) der Befriedigung wie immer gearteter „Instinkte“ dienen, mag dahingestellt bleiben, jedenfalls gilt der in Rede Beschluss zumindest als „schockierend“ … .
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Sponsoren der Neonazis in Griechenland

28. September 2013 / Aktualisiert: 19. Mai 2018 / Aufrufe: 1.469 5 Kommentare

Die Steuerfahndung in Griechenland ist den Sponsoren der rechtsradikalen Chrysi Avgi auf der Spur, zu denen Reeder, Unternehmer und sogar Bischöfe zu zählen scheinen.

Die Sondereinheit zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität (SDOE) verfügt bezüglich der Quellen der Finanzierung der Chrysi Avgi und der Sponsoren der kriminellen Aktivität der Organisation inzwischen über Daten, welche die unternehmerische und politische Szene in Griechenland Aufruhr versetzen.

Gut informierte Quellen, die unter der Bedingung der Anonymität zu Sofokleousin.gr sprachen, betonen, dass sich aus den ersten Überprüfungen fundierte Daten über Finanzierungen illegaler Aktivitäten durch Großunternehmer, Reeder und sogar auch Geistliche ergeben haben.
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Heilige Betrügereien in Griechenland

21. September 2013 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 1.200 2 Kommentare

Die Steuerfahnder in Griechenland haben Betrügereien mit fiktiven und gefälschten Rechnungen aufgedeckt, in die auch etliche Klöster verwickelt sind.

Das Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) spürte „heilige“ Geschäfte mit gefälschten und fiktiven Rechnungen auf, die auf die Namen von Strohmännern und sogar auch Gefängnisinsassen ausgestellt wurden. Laut dem Ergebnisbericht über die Kontrollen waren dutzende Klöster in Griechenland an dem großen Gelage der 5 Mrd. Euro schwarzer Gelder und illegaler Subventionen mit gefälschten Belegen beteiligt.

Das „Puzzle“ der Enthüllungen des SDOE vervollständigen Fälle des Betrugs gegen den Fiskus mit fiktiven Rechnungen, in denen tausende Bauern, Rentner, Unternehmer, Insassen griechischer Gefängnisse und Geistliche die Hauptrollen spielen.
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Ferienwohnungen in Griechenland im Visier der Steuerfahndung

7. September 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 2.070 Kommentare ausgeschaltet

Die Steuerfahnder in Griechenland nehmen sogenannte Goldene Villen ins Visier, die ohne Entrichtung jeglicher Steuern an Urlauber und Touristen vermietet werden.

Eine Untersuchung des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) enthüllt einen ungeheuren Kreis der Steuerhinterziehung mittels der Vermietung luxuriöser Villen und Wohnungen an Urlauber und Touristen, ohne dass die Einkommen irgendwo deklariert werden. Der große Coup läuft hauptsächlich auf den kosmopolitischen Inseln, wobei die entgangenen Einnahmen des Fiskus sich auf zig Millionen Euro belaufen.

Seit Beginn der Ermittlungen im Juni 2012 sind bis heute mehr als 3.000 Vermietungen luxuriöser Ferienwohnungen überprüft und wenigstens 500 Fälle rechtswidriger Vermietungen entdeckt worden. Die meisten Fälle wurden auf Mykonos, Paros, Santorin, Patmos und Kefalonia aufgespürt, während die Nachforschungen weitergehen, um das aus den illegalen Vermietungen kursierende „Schwarzgeld“ aufzudecken.
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Steuerfahnder legen Nachtleben auf Chalkidiki in Griechenland lahm

15. August 2013 / Aktualisiert: 16. August 2013 / Aufrufe: 1.616 4 Kommentare

In Reaktion auf das exzessive Vorgehen der Steuerfahnder in Griechenland sagten speziell auf Chalkidiki etliche populäre Künstler ihre geplanten Sommerkonzerte kurzfristig ab.

Die sogenannten „Steuer-Rambos“ der Einheit für die Verfolgung von  Wirtschaftsverbrechen (SDOE) in Griechenland scheinen derzeit speziell auf der Halbinsel Chalkidiki nicht nur ein Exempel statuieren, sondern sich auch dafür rächen zu wollen, anlässlich einer – im übrigen durchaus umstrittenen – Aktion in ganz Griechenland lächerlich gemacht worden zu sein.

Erklärend sei angemerkt, dass Anfang August 2013 die „Steuer-Rambos“ nach einer nächtlichen Razzia in einem populären Lokal auf Chalkidiki kurzerhand wegen angeblicher Steuervergehen nicht nur entsprechende finanzielle Sanktionen verhängten, sondern auch die vorläufige Schließung des Betriebs anordneten – was die Betreiber jedoch nicht davon abhielt, das Lokal umgehend wieder zu öffnen.

Der Vorfall wurde dann in den Medien dermaßen hochgespielt, dass Finanzminister Giannis Stournaras persönlich sich veranlasst sah, zur „Rettung der Ehre“ seiner Büttel spontan die sofortige Schließung des konkreten Lokals für einen ganzen Monat anzukündigen – was jedoch natürlich nicht stattfand, da es dafür (zumindest bisher) keinerlei rechtliche Handhabe gibt.
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Korrupte Steuerfahnder in Griechenland in U-Haft

14. Juli 2013 / Aufrufe: 237 Kommentare ausgeschaltet

Die drei Steuerfahnder, die in Griechenland am 08 Juli 2013 wegen Erpressung und passiver Korruption verhaftet wurden, sind in Untersuchungshaft genommen worden.

Die drei Beamten der Einheit zur Verfolgung von Wirtschaftverbrechen (SDOE), die beschuldigt werden, von dem Eigentümer eines Geschäfts in Thessaloniki ein Schmiergeld in Höhe von 25.000 Euro gefordert zu haben um von der Feststellung einer Geldstrafe abzusehen, die laut ihren Behauptungen 100.000 Euro erreichen konnte, wurden vorläufig inhaftiert.

Die drei Angeklagten – ein 60-jähriger Leiter einer Prüfungsabteilung der Bezirksdirektion der SDOE Zentralmakedoniens, sein 55-jähriger Stellvertreter und ein 37-jähriger Prüfer – machten vor der regulären Untersuchungsrichterin ihre Aussage und wiesen die Beschuldigungen allesamt zurück.

Die Untersuchungsrichterin und die zuständige Staatsanwältin kamen jedoch schließlich zu der übereinstimmenden Ansicht, die Angeklagten in Untersuchungshaft einzuweisen.

(Quellen: in.gr)

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