Archiv

Artikel Tagged ‘schwarzgeld’

„Kriminalisiert“ Griechenland den 500-Euro-Schein?

22. März 2016 / Aufrufe: 1.049 Keine Kommentare

Die Banken in Griechenland müssen penibel alle Transaktionen dokumentieren, bei denen 500-Euro-Banknoten vorgelegt werden.

Große Unruhe ist in Griechenland in Zusammenhang mit den Informationen bezüglich einer Identifizierung aller Bürger verursacht worden, die sich für Transaktionen zu Banken begeben und dabei Banknoten im Nennwert von 500 Euro bedienen. Laut einer Reportage der griechischen Zeitung Kathimerini werden die Finanzinstitute alle Angaben jener erfassen und elektronische speichern, die 500er „wechseln“ wollen.

Nach den Gerüchten, die EZB plane, die Banknote einzuziehen und damit Maßnahmen zur Bekämpfung des Verkehrs von „Schwarzgeld“ zu ergreifen, gab es in letzter Zeit sogar einen großen Verkehr an den Schaltern. Viele sputeten sich, die 500-Euro-Banknote in kleinere Scheine wechseln zu lassen, und es gab sogar auch Beschwerden, dass die Banken eine Provision von 5 Euro erheben (was sie mit den hohen Kosten rechtfertigen, ihre Filialen mit ausreichenden Mengen kleinerer Geldscheine zu versorgen …).
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland nimmt Matratzengeld ins Visier

27. August 2015 / Aktualisiert: 27. August 2015 / Aufrufe: 2.567 2 Kommentare

Das Finanzamt in Griechenland nimmt das in Schließfächern und unter Matratzen versteckte Bargeld der Steuerpflichtigen ins Visier.

In Visier des Finanzamts sind die ungefähr 30 Milliarden Euro geraten, die in Griechenland in den letzten fünf Jahren die Steuerpflichtigen von den Banken abhoben und in Schließfächern und unter der Matratze deponierten.

Im Rahmen der Umsetzung des Vermögensregisters werden die Steuerpflichtigen aufgefordert sein, auch diese Beträge zu deklarieren, da sie – falls sie es nicht tun – diese nicht für die Deckung des Vermögensnachweises und der Lebenshaltungskriterien nutzen können. Damit diese Gelder von dem Finanzamt für die Deckung von Einkommensindizien anerkannt werden, müssen sie vorher sogar bei einer Bank eingezahlt werden, damit der Inhaber erfasst wird.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland geht Sparern ans Leder

28. Mai 2015 / Aufrufe: 2.238 3 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland will die Inhaber aus nicht deklarierten Einkommen herrührender Bankguthaben zur Entrichtung von Steuern bewegen.

Der Entwurf des Finanzministeriums, der öffentlich zur Beratung gestellt werden soll, sieht Steuern zweier Klassen für die freiwillige Enthüllung und Legalisierung der „heimlichen“ Einkommen, die sich auf Banken des Auslands und in Griechenland befinden.

Der vorgestern von Finanzminister Yanis Varoufakis bekannt gegebene Vorschlag der Regierung sieht die Besteuerung der bei ausländischen Banken befindlichen nicht deklarierten Einkommen mit einem Satz von 15% und die Erhebung einer Steuer mit dem doppelten Satz in Höhe von 30% für all jene vor, die „heimliche“ Einkommen bei inländischen Banken haben.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland nimmt schweizerischen Bankier in U-Haft

9. April 2015 / Aufrufe: 1.425 2 Kommentare

Der in Griechenland in mehreren Korruptionsfällen angeklagte schweizerische Bankier Jean-Claude Oswald wurde in Untersuchungshaft genommen.

Der schweizerische Bankier Jean-Claude Oswald wurde nach seiner Aussage vor den Untersuchungsrichtern für Korruption in Griechenland in Untersuchungshaft genommen. Der schweizerische Bankfunktionär wird unter anderem der Legalisierung von Einkommen aus illegaler Aktivität in zwei Fällen illegaler Vergütungen aus Rüstungsprogrammen beschuldigt.

Sich wegen der Sache der Selbstfahrgeschütze der deutschen Firma WEGMANN vor dem Untersuchungsrichter für Korruption, Nikos Tsironis, verteidigend soll Jean-Claude Oswald versprochen haben, nach einer Liste seiner griechischen Kunden zu forschen und – sofern er sie findet – zu übergeben, für die er Platzierungen auf schweizerischen und anderen Bankkonten übernahm. Er betonte jedoch, größere Kontakte zu diesen Kunden habe sein – ebenfalls angeklagter – Untergebener Fanis Lyginos gehabt.
Gesamten Artikel lesen »

Schweizer Bankguthaben im Visier Griechenlands

23. März 2015 / Aufrufe: 1.292 2 Kommentare

Bern und Athen wollen das Thema schweizerischer Guthaben griechischer Bürger angehen, zu denen entgegen der deutschen Medienhetze keine offiziellen Daten vorliegen.

Laut Angaben der schweizerischen Zeitung „Tages-Anzeiger“ betragen die griechischen Guthaben im Land 1,4 Milliarden Euro. Der schweizerische Staatsminister kommt wegen des Themas nach Athen.

Wie ein Sprecher des Schweizer Finanzministeriums bekannt gab, werden in dieser Woche die Gespräche zwischen Bern und Athen mit Thema die nicht deklarierten Guthaben bei schweizerischen Banken wieder aufgenommen werden.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland nimmt Geldwäsche und Schwarzgeld ins Visier

12. März 2015 / Aufrufe: 1.596 4 Kommentare

Die Regierung in Griechenland zeigt sich entschlossen, unter Nutzung aller inzwischen verfügbaren Waffen gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung vorzugehen.

In den Händen der Steuerbehörden in Griechenland befinden sich inzwischen alle Daten zu den Überweisungen in Höhe von über 100.000 Euro, die im vergangenen Jahr, aber auch in den letzten Monaten erfolgten, und zwar sogar auch, wenn es sich um einen (Gesamt-) Betrag handelt, der nicht mittels einer einzigen, sondern mehrerer Transaktionen während des Zeitraums des letzten Jahres bewegt wurde.

Die Grenze von 100.000 Euro gilt nicht nur für Fälle mehrerer Transaktionen durch eine einzige Bank. Sie betrifft auch Transaktionen, die während des vergangenen Jahres von einem Berechtigten in einer einzelnen oder mehreren Transaktionen und durch mehrere Banken erfolgten und sich letztendlich auf oder über obige Grenze summierten.
Gesamten Artikel lesen »

UBS weist Steuerhinterziehern aus Griechenland die Tür

28. September 2014 / Aufrufe: 728 1 Kommentar

Laut Bloomberg strebt die schweizerische Bank UBS an, speziell auch Steuerhinterziehern aus Griechenland die Tür zu weisen.

Laut Bloomberg hat die schweizerische UBS von ihren in europäischen Ländern ansässigen Kunden Bescheinigungen über die steuerliche Legalität des bei der Bank geführten Vermögens gefordert, wozu der Leiter der Direktion für Vermögensverwaltung der Bank neulich einschätzte, dass die meisten Kunden der Bank dies bis Ende des laufenden Jahres getan haben werden – unter Ausnahme solcher aus Italien und Griechenland.

Es ist anzumerken, dass die von Griechen bei schweizerischen Banken geführten Guthaben laut internationalen Organisationen, die Daten der Zentralbank analysieren, auf ungefähr 60 Mrd. Euro veranschlagt werden. Parallel „verflüchtigten“ sich aus Griechenland auf Basis einschlägiger Schätzungen internationaler Organisationen (Global Financial Integrity) in dem Zeitraum 2003 – 2011 ungefähr 261 Mrd. Dollar, welche Beträge mit Fällen der Korruption und kriminellen Aktivität in Zusammenhang zu stehen scheinen.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland: 1 Mrd Euro aus illegalen Urlaubswohnungs-Vermietungen

1. September 2014 / Aufrufe: 1.304 3 Kommentare

Laut der Zeitung Ethnos werden in Griechenland die Umsätze aus der illegalen Vermietung von Urlaubsunterkünften auf 1 Milliarde Euro veranschlagt.

Die rechtswidrige Vermietung von Wohnungen hat in Griechenland, aber auch im Ausland beachtliche Dimensionen angenommen, wobei der Umsatz sich auf viele Milliarden Euro beläuft und den zuständigen Behörden Kopfschmerzen verursacht, zumal über diese Schiene erhebliche Mengen an „Schwarzgeldern“ kursieren.

Laut einem einschlägigen Artikel in der Zeitung „Ethnos tis Kyriakis“ (= Sonntagsausgabe der Zeitung „Ethnos“) erfolgt die Vermietung üblicherweise über – auch in Griechenland vertretene – Internetseiten wie Airbnb, Tripping, Homeaway, Onefinestay usw., die in den USA bereits Gegenstand einer staatsanwaltschaftlichen Untersuchung darstellen.
Gesamten Artikel lesen »

Steuerschuldner in Griechenland sind der Geldwäsche verdächtig

22. August 2014 / Aufrufe: 329 Keine Kommentare

Mehrwertsteuer-Schulden ab 3000 Euro ziehen in Griechenland automatisch den Verdacht auf Geldwäsche und gegebenenfalls die einschlägigen Sanktionen nach sich.

Aus einem Runderlass des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen ergibt sich in Griechenland ein „Steuer-Crescendo“, das bereits wegen Nichtabführung von MwSt. von mehr als 3.00 Euro oder fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus von über 10.000 Euro bis zur Blockierung von Bankkonten, Schließfächern und Vermögenswerten reicht, da dies automatisch mit der „Wäsche von Schwarzgeldern“ in Verbindung gebracht wird.

Wenn die Kontrollbehörden Steuerverstöße oder eine nicht fristgemäße Begleichung der Schulden an den Fiskus feststellen, werden sie auf Basis der Anweisungen eine Mitteilung an die „Behörde für die Bekämpfung der Legalisierung von Einkommen aus kriminellen Aktivitäten“ schicken, dass der Steuerpflichtige der Bewegung „schwarzer Gelder“ verdächtig ist, und verlangen, gegen ihn die vorgesehenen Sanktionen einzuleiten.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland: Strafmilderung bei Rückzahlung hinterzogener Gelder

18. Februar 2014 / Aufrufe: 311 Keine Kommentare

Wirtschaftsstraftäter und Steuersünder in Griechenland sollen durch Strafmilderung zur Rückzahlung zu Lasten des Fiskus hinterzogener Gelder bewegt werden.

Personen, die in Griechenland wegen Verletzungen des Gesetzes über „Vermögensnachweis“, steuerlicher Vergehen, Geldwäsche, Veruntreuung und Unterschlagung zu Lasten des Fiskus usw. verfolgt werden, soll die Möglichkeit geboten werden, die strittigen Gelder zurückzahlen und im Gegenzug in den Genuss einer milderen strafrechtlichen Behandlung zu gelangen.

Diese Logik scheint die griechische Regierung in einem Versuch zu adoptieren, die Einnahmen zu steigern, und laut einem Artikel der Zeitung „Kathimerini“ wird erwartet, dass in der kommenden Woche ein Bündel einschlägiger Maßnahmen vorangetrieben werden wird.
Gesamten Artikel lesen »