Archiv

Artikel Tagged ‘schwarzgeld’

Totale Kontrolle des Finanzverkehrs in Griechenland

13. Februar 2018 / Aufrufe: 1.109 Kommentare ausgeschaltet

Unter dem Vorwand der Bekämpfung der Geldwäsche sollen in Griechenland alle über 1000 Euro betragenden Kontobewegungen überwacht werden.

In Griechenland wird erwartet, dass der öffentlich zur Beratung gestellte Gesetzentwurf des Finanzministerium einen großen Umsturz in allen Transaktionen von Firmen oder natürlichen Personen bringen wird.

Seine Verabschiedung, die zum Ziel haben wird, der Bewegung „schwarzen“ Geldes zu begegnen, wird die totale Kontrolle aller Transfers eines Geldbetrags von über 1.000 Euro per Bankkonten herbeiführen. Wer immer also ab diesem Betrag und darüber Geld zahlt, erhält oder transferiert, wird als verdächtig gelten und sich auf einer Kontrollliste wiederfinden.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland verdächtigt Barzahler pauschal der Geldwäsche

11. Februar 2018 / Aufrufe: 767 1 Kommentar

In Griechenland machen sich alle, die Autos, Teppiche und Pelze gegen Barzahlung kaufen, generell der Geldwäsche verdächtig.

Wie ein in Griechenland öffentlich zur Beratung gestellter Gesetzentwurf bezüglich der Geldwäsche vorsieht, werden sich alle, die ein Fahrzeug, Teppiche, Antiquitäten, aber auch Pelze gegen Barzahlung kaufen, pauschal der Wäsche „schwarzen Geldes verdächtig machen.

Käufe von Fahrzeugen, Edelsteinen mit Barbeträgen von über 10.000 werden den zuständigen Behörden zu melden sein, da sie generell als der Wäsche schwarzen Geldes verdächtig gelten.
Gesamten Artikel lesen »

Steuerhinterziehung und Schwarzgeld „galoppieren“ in Griechenland

8. Dezember 2017 / Aufrufe: 938 1 Kommentar

In Griechenland feiert die Steuerhinterziehung nach wie vor Orgien und das Schwarzgeld blüht weiterhin.

Kontrolleure des Finanzamts in Griechenland bereiten sich darauf vor, demnächst gezielt Autowerkstätten, Arztpraxen und Anwaltskanzleien Besuche abzustatten.

Mit dem neuen Jahr wird das neue Programm zur Umsetzung gebracht, das bei der sogenannten „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) ausgearbeitet wird.
Gesamten Artikel lesen »

Brisante Vorwürfe wegen Fraport-Deal in Griechenland

22. Oktober 2017 / Aufrufe: 875 Kommentare ausgeschaltet

Der Vorsitzende des zivilen Luftfahrtverbands in Griechenland erhebt schwere Vorwürfe in Zusammenhang mit der Abtretung 14 peripherer Flughäfen an die deutsche Fraport.

Der Vorsitzende des zivilen Luftfahrtverbands, Vasilis Alevizopoulos, erhebt schwere Vorwürfe wegen der Überlassung 14 peripherer Flughäfen in Griechenland an die Fraport.

Im Radiosender Parapolitika 90,1 FM mit dem Journalisten Giorgos Tragkas sprechend sagte er, den Vertrag haben die Ministerien für Verteidigung, Finanzen und Verkehrswesen unterschrieben und der Rechtsbeirat des Staates habe bis heute keine Kenntnis von dem strittigen Vertrag erhalten.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Fiskus nimmt Bankguthaben ins Visier

17. Oktober 2016 / Aufrufe: 2.920 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland tauft völlig legale Bankguthaben kurzerhand zu Schwarzgeldern um und fordert willkürliche Strafsteuern in Höhe von 50 minimal Prozent.

Das Finanzministerium in Griechenland schickt sich an, Benachrichtigungen an zigtausende (einer anderen Quelle zufolge sogar rund 250.000!) Steuerpflichtige zu verschicken, bei denen Abweichungen zwischen ihren deklarierten Einkommen und ihren Bankguthaben ausfindig gemacht wurden.

Diese Steuerpflichtigen wurden mit der ersten Recherche „erwischt“, die auf Basis des neuen elektronischen Systems zur Analyse und Recherche von Daten durchgeführt wurde. Dieses System enthüllt innerhalb weniger Stunden Steuerpflichtige mit Abweichungen zwischen deklarierten Einkommen und Guthaben, also einem ungerechtfertigten Vermögenszuwachs.
Gesamten Artikel lesen »

Aufblühen der „Kofferberufe“ in Griechenland

18. September 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.534 4 Kommentare

Die horrende Überbesteuerung und Belastung der Kleinunternehmen in Griechenland treibt immer mehr Gewerbetreibende und Selbständige in die Schattenwirtschaft.

In Griechenland müssen immer mehr Gewerbetreibende und Selbständige ihre (meistens Klein- und Mini-) Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen schließen und wandern notgedrungen in die Schattenwirtschaft ab, indem sie ihr Gewerbe mit einem „Köfferchen“ in der Hand ausüben.

Es versteht sich von selbst, dass solche „Patentlösungen“ (die praktisch nichts anderes als eine Form „schwarzen Unternehmertums“ bzw. „selbständiger Schwarzarbeit“ darstellen) nicht nur die Steuerhinterziehung und den Schwarzgeldumlauf anheizen, sondern auch den unlauteren Wettbewerb verschärfen und somit letztendlich noch mehr (Klein-) Unternehmer in die Illegalität drängen.
Gesamten Artikel lesen »

„Kriminalisiert“ Griechenland den 500-Euro-Schein?

22. März 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.249 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland müssen penibel alle Transaktionen dokumentieren, bei denen 500-Euro-Banknoten vorgelegt werden.

Große Unruhe ist in Griechenland in Zusammenhang mit den Informationen bezüglich einer Identifizierung aller Bürger verursacht worden, die sich für Transaktionen zu Banken begeben und dabei Banknoten im Nennwert von 500 Euro bedienen. Laut einer Reportage der griechischen Zeitung Kathimerini werden die Finanzinstitute alle Angaben jener erfassen und elektronische speichern, die 500er „wechseln“ wollen.

Nach den Gerüchten, die EZB plane, die Banknote einzuziehen und damit Maßnahmen zur Bekämpfung des Verkehrs von „Schwarzgeld“ zu ergreifen, gab es in letzter Zeit sogar einen großen Verkehr an den Schaltern. Viele sputeten sich, die 500-Euro-Banknote in kleinere Scheine wechseln zu lassen, und es gab sogar auch Beschwerden, dass die Banken eine Provision von 5 Euro erheben (was sie mit den hohen Kosten rechtfertigen, ihre Filialen mit ausreichenden Mengen kleinerer Geldscheine zu versorgen …).
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland nimmt Matratzengeld ins Visier

27. August 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 2.692 2 Kommentare

Das Finanzamt in Griechenland nimmt das in Schließfächern und unter Matratzen versteckte Bargeld der Steuerpflichtigen ins Visier.

In Visier des Finanzamts sind die ungefähr 30 Milliarden Euro geraten, die in Griechenland in den letzten fünf Jahren die Steuerpflichtigen von den Banken abhoben und in Schließfächern und unter der Matratze deponierten.

Im Rahmen der Umsetzung des Vermögensregisters werden die Steuerpflichtigen aufgefordert sein, auch diese Beträge zu deklarieren, da sie – falls sie es nicht tun – diese nicht für die Deckung des Vermögensnachweises und der Lebenshaltungskriterien nutzen können. Damit diese Gelder von dem Finanzamt für die Deckung von Einkommensindizien anerkannt werden, müssen sie vorher sogar bei einer Bank eingezahlt werden, damit der Inhaber erfasst wird.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland geht Sparern ans Leder

28. Mai 2015 / Aktualisiert: 04. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.319 3 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland will die Inhaber aus nicht deklarierten Einkommen herrührender Bankguthaben zur Entrichtung von Steuern bewegen.

Der Entwurf des Finanzministeriums, der öffentlich zur Beratung gestellt werden soll, sieht Steuern zweier Klassen für die freiwillige Enthüllung und Legalisierung der „heimlichen“ Einkommen, die sich auf Banken des Auslands und in Griechenland befinden.

Der vorgestern von Finanzminister Yanis Varoufakis bekannt gegebene Vorschlag der Regierung sieht die Besteuerung der bei ausländischen Banken befindlichen nicht deklarierten Einkommen mit einem Satz von 15% und die Erhebung einer Steuer mit dem doppelten Satz in Höhe von 30% für all jene vor, die „heimliche“ Einkommen bei inländischen Banken haben.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland nimmt schweizerischen Bankier in U-Haft

9. April 2015 / Aufrufe: 1.534 2 Kommentare

Der in Griechenland in mehreren Korruptionsfällen angeklagte schweizerische Bankier Jean-Claude Oswald wurde in Untersuchungshaft genommen.

Der schweizerische Bankier Jean-Claude Oswald wurde nach seiner Aussage vor den Untersuchungsrichtern für Korruption in Griechenland in Untersuchungshaft genommen. Der schweizerische Bankfunktionär wird unter anderem der Legalisierung von Einkommen aus illegaler Aktivität in zwei Fällen illegaler Vergütungen aus Rüstungsprogrammen beschuldigt.

Sich wegen der Sache der Selbstfahrgeschütze der deutschen Firma WEGMANN vor dem Untersuchungsrichter für Korruption, Nikos Tsironis, verteidigend soll Jean-Claude Oswald versprochen haben, nach einer Liste seiner griechischen Kunden zu forschen und – sofern er sie findet – zu übergeben, für die er Platzierungen auf schweizerischen und anderen Bankkonten übernahm. Er betonte jedoch, größere Kontakte zu diesen Kunden habe sein – ebenfalls angeklagter – Untergebener Fanis Lyginos gehabt.
Gesamten Artikel lesen »