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Artikel Tagged ‘schuldenschnitt’

Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern

21. September 2017 / Aufrufe: 467 Kommentare ausgeschaltet

Kyle Bass vertritt, der IWF habe von Anfang an gewusst, seine Kredite an Griechenland nie zurückbekommen zu werden, und müsse endlich aufhören, das Land zu foltern.

Kyle Bass, Investitions-Leiter der Hayman Capital Management, führt in seinem Artikel bei Bloomberg an, der Internationale Währungsfonds (IWF) müsse Griechenlands Schuld streichen und keine neue Rekapitalisierung der griechischen Banken verlangen.

Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern„, lautet der Titel des Beitrags von Kyle Bass, dessen Gesellschaft in Aktien griechischer Banken investiert hat.
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Verdient Deutschland wirklich an Griechenlands Krise?

21. Juli 2017 / Aufrufe: 1.244 5 Kommentare

Profitiert Deutschland tatsächlich von der Krise in Griechenland anstatt Athen zu helfen?

Die deutsche Presse beschäftigt sich weiterhin mit der Frage, ob und wie Deutschland von der griechischen Krise profitiert. Weil der Verdacht der Spekulation den ethischen Vorteil des „Beschützers“ in die Luft sprengen würde.

Die deutsche Wochenzeitung „Die Zeit“ nimmt die Position unter die Lupe, die sie in der vergangenen Woche auf Basis von Angaben der Münchener „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) vertrat, Deutschland würde mittels der Hilfe an Griechenland Milliarden verdienen. Profitiert also vielleicht Deutschland von der griechischen Krise anstatt Athen zu helfen?
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Schäubles fauler Griechenland-Deal

18. Juni 2017 / Aufrufe: 650 Kommentare ausgeschaltet

Wolfgang Schäuble wird angelastet, einen faulen Deal geschlossen zu haben, da die bewilligte Tranche an Griechenland nicht vom Bundestag gedeckt sei.

Die Standby-Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an dem Programm für Griechenland bereitet dem deutschen Bundestag Kopfschmerzen. Die Kommentatoren lasten Schäuble an, er habe wegen des Wahlkamps die Kosten der Vereinbarung verschwiegen.

Schon jetzt ist sicher, dass bezüglich der Vereinbarung der Eurogruppe, die in vielen Publikationen weiterhin als „fauler Deal“ bezeichnet wird, noch viel Tinte vergossen werden wird. Was die Artikelschreiber spezieller beschäftigt, ist die Rolle des IWF. Beteiligt er sich letztendlich regulär an dem Programm, wie der deutsche Finanzminister vor dem Plenum verbindlich zusagte, oder mit zeitlicher Verzögerung? Ist die nächste Tranche der 8,5 Mrd. Euro mit den Bedingungen vereinbar, die im Sommer 2015 gesetzt wurden, damit die Abgeordneten des Bundestags das grüne Licht für das dritte Programm geben?
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Investoren sehen düsteres 2017 für Griechenland

30. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.922 3 Kommentare

Weik und Friedrich prophezeien Griechenland ein düsteres 2017 und rechnen spätestens nach den deutschen Wahlen mit einer Erleichterung oder einem Schnitt der Verschuldung.

Mathias Weik und Marc Friedrich sehen für Griechenland ein düsteres Jahr 2017 voraus. Sie nehmen an, eine Erleichterung oder ein Schnitt der Verschuldung des Landes werde nach den deutschen Wahlen erfolgen. „Sein Bankrott wird kontinuierlich verschoben.

Die beiden Investoren und erfolgreichen Autoren von Wirtschaftsbüchern beschreiben Griechenland als bankrottes Land, dem seit geraumer Zeit mit einer Politik begegnet wird, die praktisch seinen Bankrott auf später verschob. Und sie beschreiben das Griechenland des Jahres 2017 in düsteren Farben.
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Griechenlands Verschuldung geht nicht auf

19. April 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 664 Kommentare ausgeschaltet

Der IWF hält die Verschuldung Griechenlands für nicht tragfähig, will jedoch nicht aus dem Rettungsprogramm aussteigen, sondern die Form seiner Beteiligung angleichen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) brachte Zweifel über die Möglichkeit Griechenlands zum Ausdruck, die Zahlungen unter dem mit seinen europäischen Gläubigern unter Verhandlung stehenden Plan einzuhalten, die darauf beharren, bereits genug zur Erleichterung der Verschuldung erbracht zu haben.

Wie veranschlagt wird, ist die Verschuldung in diesem Moment nicht tragfähig und bedarf einer Bearbeitung„, äußerte am vergangenen Donnerstag (22 April 2016) IWF-Chefin Christine Lagarde in Washington, wo sich Finanzminister und Zentralbankiers zu den Frühjahrskonferenzen des Fonds eingefunden hatten.
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IWF gesteht Verbrechen gegen Griechenland ein

18. Dezember 2015 / Aufrufe: 4.123 7 Kommentare

Der IWF gesteht zum ersten Mal ein, unter Missachtung seiner eigenen Satzung zu Lasten Griechenlands gehandelt zu haben.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) gesteht zum ersten Mal ein, Fehler und Unterlassungen in dem sogenannten griechischen Programm begangen zu haben, das im Mai 2010 genehmigt wurde, ohne – wie geschuldet – die Umstrukturierung der Verschuldung zu umfassen, damit deren Tragfähigkeit sichergestellt wird.

Der Vorstand des Fonds genehmigte am 07 Dezember 2015 einen Bericht (IMF Policy Paper – Crisis Program Review), der nun an die Öffentlichkeit gegeben wurde und auf dessen Basis man vertreten könnte, dass er zwar indirekt, jedoch unmissverständlich alle bloßstellt, die in die „Konstruktion“ des Programms für Griechenland verwickelt waren. In dem Bericht werden keine (namentlichen) Verantwortungen zugewiesen und es wird erwartet, dass dies ein unabhängiger Ausschuss tun wird, der das Thema speziell bezüglich der Umschuldung untersuchen wird, die – wie betont wird – die Schwierigkeiten für Griechenland vervielfachte.
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Griechenland hat viel Quatsch gemacht, Deutschland auch …

20. November 2015 / Aktualisiert: 14. Januar 2016 / Aufrufe: 1.271 Kommentare ausgeschaltet

Alfons Sichtweise über Griechenland und wie Deutschland auf Griechenland guckt.

Emmanuel Peterfalvi, bekannt als Kabarettist „Alfons“, legt auf seine einzigartige und tiefgründige Weise seine Ansichten über Griechenland und Deutschlands Verhalten gegenüber den Hellenen dar.

Wie er betont, habe Griechenland sicherlich viel Quatsch gemacht, jedoch habe es vor gut 70 Jahren schon einmal ein Land gegeben, das ebenfalls „ganz viel Quatsch“ gemacht habe … und dem unter anderem auch Griechenland eine zweite Chance gewährte.
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Zypern fordert von Griechenland Entschädigung für PSI

4. Oktober 2015 / Aufrufe: 820 Kommentare ausgeschaltet

Die zyprische Laiki Bank klagt vor dem ICSID auf Entschädigung für den aus dem Schnitt der Verschuldung Griechenlands 2012 erlittenen Schaden.

Nach dem Entschluss der staatlichen Laiki Bank Zyperns (Cyprus Popular Bank Public Co Ltd), den Internationalen Schiedsgerichtshof anzurufen und eine Entschädigung für den „Schnitt“ zu verlangen, den sie im Rahmen des PSI im Jahr 2012 bei den von ihr gehaltenen Anleihen der griechischen Verschuldung in Höhe von 2,8 Mrd. Euro erlitt, befindet die griechische Regierung sich mit einer „Bombe“ konfrontiert.

Laut der zyprischen Zeitung „Politis“ reichte die Laiki Bank nach Monaten geheimer Vorbereitungen und mit der Genehmigung des zyprischen Finanzministers Charis Georgiadis am 30 September eine Klage vor dem Internationalen Schiedsgerichtshof (International Centre For Settlement of Investment Disputes – ICSID) in Washington ein. Also nur wenige Stunden nach der Begegnung zwischen IWF-Chefin Lagarde und dem griechischen Finanzminister Stathakis, bei der die weitere Entlastung der griechischen Verschuldung erörtert wurde, und während Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras und Zyperns Präsident Tasos Anastasiadis sich in den USA befanden.
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Warum Griechenland eine Euro-Pause ablehnte

8. August 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 5.755 6 Kommentare

Was brachte Griechenlands Regierung dazu, die von den Gläubigern des Landes gestellten Bedingungen zu akzeptieren, welche die Wähler gerade erst abgelehnt hatten?

Seit die gegen die Austerität gerichtete linksextreme SYRIZA-Partei im Januar 2015 an die Macht kam, hat das griechische Drama ein volles halbes Jahr lang das Interesse der europäischen politischen Welt monopolisiert.

Sogar auch als die Wirtschaft des Landes zusammenbrach, beharrte die neue Regierung Griechenlands trotzig auf einer Entlastung der Verschuldung ohne Austerität – zumindest bis Mitte Juli, als sie plötzlich den Bedingungen der Gläubiger zustimmte. Am 13 Juli 2015 hat eine sich gegen die Austerität eingeschworene Regierung tatsächlich verpflichtet, eine noch härtere Austerität durchzusetzen und unter der engen Beaufsichtigung durch die Gläubiger zu schmerzhaften strukturellen Reformen zu schreiten.
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Merkel und Schäuble sagen nicht die Wahrheit über Griechenland

19. Juli 2015 / Aufrufe: 3.113 3 Kommentare

Angela Merkel und Wolfgang Schäuble sollten endlich ernsthaft über einen Schnitt oder sogar auch die Streichung der Verschuldung Griechenlands nachdenken.

Rolf Wenkel von der Deutschen Welle meint, in dem „griechischen Drama“ sagten alle Seiten die Wahrheit analog zu ihren Interessen. Und das gilt nicht nur für die linke Regierung in Athen, sondern auch für das Zwillingsgespann Merkel – Schäuble.

Die deutsche Kanzlerin, der deutsch Finanzminister und ihre Kollegen in der EU sind Experten in der Technik der öffentlichen Verneinung der Realität. Sie beharren mit Nachdruck darauf, dass eine Entlastung oder Beschneidung der Verschuldung für Griechenland nicht nötig ist, und tun so, als ob Athen die Schulden angeblich irgendwann in ferner Zukunft abzahlen könnte.
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