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Artikel Tagged ‘schuldenschnitt’

Griechenlands Banken ködern Schuldner

22. Oktober 2018 / Aufrufe: 505 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland wollen mit einer gemeinsamen Regelung die Schuldner notleidender Kredite motivieren, wenigstens einen Teil ihrer Schuld zu tilgen.

In Griechenland bieten die Banken im Rahmen einer gemeinsamen Regelung all denen, die auf die Inanspruchnahme der Lex Katseli verzichten, einen großzügigen Schuldenschnitt an.

Speziell für die notleidenden Verbraucherkredite sieht besagte Regelung einen allgemeinen horizontalen „Schuldenschnitt“ um 80% für eine Schuld von bis zu 50.000 Euro je Bank vor. Hinsichtlich der Immobiliarkredite bezieht die Regelung sich nur auf die Hauptwohnung und öffnet sich für Kredite von bis zu 500.000 Euro, wobei der Kreditnehmer aufgefordert ist, 80% des heutigen Wertes seiner Immobilie zu tilgen.
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Wird Griechenland systematisch verarscht?

26. Juni 2018 / Aufrufe: 832 2 Kommentare

Griechenlands sogenannte europäische Partner versprachen 2012, die Verschuldung des Landes bis 2022 auf unter 110% seines BIP zu senken, tun es aber nach wie vor nicht!

Mit zwei Post auf Twitter setzte Peter Spiegel, Redakteur der Financial Times, dem Jubel in Griechenland und Europa in Zusammenhang mit den bei der Eurogruppe des 21 Juni 2018 vereinbarten Maßnahmen zur Erleichterung der griechischen Verschuldung einen Dämpfer auf.

Die Eurogruppe hatte Griechenland nämlich bereits Ende 2012 versprochen, die Verschuldung des Landes bis 2022 auf spürbar unter 110% seines BIP reduzieren zu werden, wovon der jüngst getroffene Beschluss der sogenannten „europäischen Partner“ jedoch weiter als je zuvor entfernt liegt.
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Noch ein Aufschub für Griechenlands Umschuldung?

25. Juni 2018 / Aufrufe: 303 Kommentare ausgeschaltet

Nach den jüngsten Statements der Institutionen scheinen Griechenlands europäische Partner es mit einer essentiellen Intervention bei seiner Verschuldung nicht eilig zu haben.

Die aus den nicht verwendeten Geldern des 3. Programms („Memorandums“), den 2017 erfolgten Anleihen-Emissionen und der Erstattung der Gewinne der Zentralbanken geschaffene Liquiditätsrücklage ist geeignet, Griechenlands Kreditbedürfnisse wenigstens bis 2020 zu decken.

Parallel ist der Sekundärmarkt der griechischen Anleihen sehr beschränkt und folglich besteht keine Gefahr einer Entgleisung der sogenannten „Spreads“.
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Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern

21. September 2017 / Aufrufe: 567 Kommentare ausgeschaltet

Kyle Bass vertritt, der IWF habe von Anfang an gewusst, seine Kredite an Griechenland nie zurückbekommen zu werden, und müsse endlich aufhören, das Land zu foltern.

Kyle Bass, Investitions-Leiter der Hayman Capital Management, führt in seinem Artikel bei Bloomberg an, der Internationale Währungsfonds (IWF) müsse Griechenlands Schuld streichen und keine neue Rekapitalisierung der griechischen Banken verlangen.

Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern„, lautet der Titel des Beitrags von Kyle Bass, dessen Gesellschaft in Aktien griechischer Banken investiert hat.
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Verdient Deutschland wirklich an Griechenlands Krise?

21. Juli 2017 / Aufrufe: 1.476 5 Kommentare

Profitiert Deutschland tatsächlich von der Krise in Griechenland anstatt Athen zu helfen?

Die deutsche Presse beschäftigt sich weiterhin mit der Frage, ob und wie Deutschland von der griechischen Krise profitiert. Weil der Verdacht der Spekulation den ethischen Vorteil des „Beschützers“ in die Luft sprengen würde.

Die deutsche Wochenzeitung „Die Zeit“ nimmt die Position unter die Lupe, die sie in der vergangenen Woche auf Basis von Angaben der Münchener „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) vertrat, Deutschland würde mittels der Hilfe an Griechenland Milliarden verdienen. Profitiert also vielleicht Deutschland von der griechischen Krise anstatt Athen zu helfen?
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Schäubles fauler Griechenland-Deal

18. Juni 2017 / Aufrufe: 716 Kommentare ausgeschaltet

Wolfgang Schäuble wird angelastet, einen faulen Deal geschlossen zu haben, da die bewilligte Tranche an Griechenland nicht vom Bundestag gedeckt sei.

Die Standby-Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an dem Programm für Griechenland bereitet dem deutschen Bundestag Kopfschmerzen. Die Kommentatoren lasten Schäuble an, er habe wegen des Wahlkamps die Kosten der Vereinbarung verschwiegen.

Schon jetzt ist sicher, dass bezüglich der Vereinbarung der Eurogruppe, die in vielen Publikationen weiterhin als „fauler Deal“ bezeichnet wird, noch viel Tinte vergossen werden wird. Was die Artikelschreiber spezieller beschäftigt, ist die Rolle des IWF. Beteiligt er sich letztendlich regulär an dem Programm, wie der deutsche Finanzminister vor dem Plenum verbindlich zusagte, oder mit zeitlicher Verzögerung? Ist die nächste Tranche der 8,5 Mrd. Euro mit den Bedingungen vereinbar, die im Sommer 2015 gesetzt wurden, damit die Abgeordneten des Bundestags das grüne Licht für das dritte Programm geben?
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Investoren sehen düsteres 2017 für Griechenland

30. Dezember 2016 / Aufrufe: 2.051 3 Kommentare

Weik und Friedrich prophezeien Griechenland ein düsteres 2017 und rechnen spätestens nach den deutschen Wahlen mit einer Erleichterung oder einem Schnitt der Verschuldung.

Mathias Weik und Marc Friedrich sehen für Griechenland ein düsteres Jahr 2017 voraus. Sie nehmen an, eine Erleichterung oder ein Schnitt der Verschuldung des Landes werde nach den deutschen Wahlen erfolgen. „Sein Bankrott wird kontinuierlich verschoben.

Die beiden Investoren und erfolgreichen Autoren von Wirtschaftsbüchern beschreiben Griechenland als bankrottes Land, dem seit geraumer Zeit mit einer Politik begegnet wird, die praktisch seinen Bankrott auf später verschob. Und sie beschreiben das Griechenland des Jahres 2017 in düsteren Farben.
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Griechenlands Verschuldung geht nicht auf

19. April 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 705 Kommentare ausgeschaltet

Der IWF hält die Verschuldung Griechenlands für nicht tragfähig, will jedoch nicht aus dem Rettungsprogramm aussteigen, sondern die Form seiner Beteiligung angleichen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) brachte Zweifel über die Möglichkeit Griechenlands zum Ausdruck, die Zahlungen unter dem mit seinen europäischen Gläubigern unter Verhandlung stehenden Plan einzuhalten, die darauf beharren, bereits genug zur Erleichterung der Verschuldung erbracht zu haben.

Wie veranschlagt wird, ist die Verschuldung in diesem Moment nicht tragfähig und bedarf einer Bearbeitung„, äußerte am vergangenen Donnerstag (22 April 2016) IWF-Chefin Christine Lagarde in Washington, wo sich Finanzminister und Zentralbankiers zu den Frühjahrskonferenzen des Fonds eingefunden hatten.
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IWF gesteht Verbrechen gegen Griechenland ein

18. Dezember 2015 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 4.488 7 Kommentare

Der IWF gesteht zum ersten Mal ein, unter Missachtung seiner eigenen Satzung zu Lasten Griechenlands gehandelt zu haben.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) gesteht zum ersten Mal ein, Fehler und Unterlassungen in dem sogenannten griechischen Programm begangen zu haben, das im Mai 2010 genehmigt wurde, ohne – wie geschuldet – die Umstrukturierung der Verschuldung zu umfassen, damit deren Tragfähigkeit sichergestellt wird.

Der Vorstand des Fonds genehmigte am 07 Dezember 2015 einen Bericht (IMF Policy Paper – Crisis Program Review), der nun an die Öffentlichkeit gegeben wurde und auf dessen Basis man vertreten könnte, dass er zwar indirekt, jedoch unmissverständlich alle bloßstellt, die in die „Konstruktion“ des Programms für Griechenland verwickelt waren. In dem Bericht werden keine (namentlichen) Verantwortungen zugewiesen und es wird erwartet, dass dies ein unabhängiger Ausschuss tun wird, der das Thema speziell bezüglich der Umschuldung untersuchen wird, die – wie betont wird – die Schwierigkeiten für Griechenland vervielfachte.
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Griechenland hat viel Quatsch gemacht, Deutschland auch …

20. November 2015 / Aktualisiert: 14. Januar 2016 / Aufrufe: 1.438 Kommentare ausgeschaltet

Alfons Sichtweise über Griechenland und wie Deutschland auf Griechenland guckt.

Emmanuel Peterfalvi, bekannt als Kabarettist „Alfons“, legt auf seine einzigartige und tiefgründige Weise seine Ansichten über Griechenland und Deutschlands Verhalten gegenüber den Hellenen dar.

Wie er betont, habe Griechenland sicherlich viel Quatsch gemacht, jedoch habe es vor gut 70 Jahren schon einmal ein Land gegeben, das ebenfalls „ganz viel Quatsch“ gemacht habe … und dem unter anderem auch Griechenland eine zweite Chance gewährte.
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