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Artikel Tagged ‘schuldenregulierung’

Änderungen bei Erbannahme in Griechenland

23. August 2019 / Aufrufe: 276 Keine Kommentare

Mit einer neuen Regelung soll in Griechenland die Annahme von Erbschaften wirtschaftlich erleichtert werden.

Griechenlands Finanzministerium bereitet Änderungen bei der Erbschaftsannahme mit einer Schuldenregulierung an das Finanzamt vor. Gemäß der neuen Planung wird erwartet, dass die Raten der festen Regelung analog zu der Vermögenslage des jeweiligen Steuerpflichtigen bis zu 48 erreichen und auch andere außerordentliche Steuern umfassen werden.

Laut einem Artikel der „Kathimerini“ hat die konkrete Regelung sogar bereits die Genehmigung der sogenannten Institutionen (sprich Gläubiger Griechenlands) erhalten.
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Differenzierte Behandlung überschuldeter Haushalte in Griechenland

14. November 2016 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 956 1 Kommentar

Griechenlands Gerichte verweigern überschuldeten Haushalten die Aufnahme unter die Lex Katseli fortan auch, wenn sie selbst für ihre Zahlungsunfähigkeit verantwortlich sind.

Die Gerichte in Griechenland vollziehen eine Wende in der Rechtsprechung und verweigern mittlerweile den von der sogenannten „Lex Kastseli“ vorgesehenen Schutz (der Schuldner) nicht nur in den Fällen von Kreditnehmern, die gefälschte Angaben präsentierten um die Kreditvergabe zu erreichen, sondern auch überschuldeten Haushalten, die weit über die von ihrer Vermögenslage gestattete Grenze hinausgehende Kredite aufnahmen.

Eine entsprechende Behandlung erwartet fortan auch all jene, die Kredite aufnahmen und von vornherein wussten, dass sie nicht zu einer regulären Tilgung in der Lage waren.
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Wahlen lähmen Steuermechanismus in Griechenland

15. Januar 2015 / Aufrufe: 1.489 1 Kommentar

Sowohl die allgemeinen Umstände als speziell auch die anstehenden Wahlen in Griechenland schlagen sich in signifikanten Abweichungen von den Steuerzielen nieder.

Die Beitreibung der Steuern ist inzwischen dem … Patriotismus der Griechen überlassen worden, da wegen der wahlkampfbedingten Lähmung des Steuermechanismus, aber auch der neuen Schuldenregulierung, die seit November 2014 umgesetzt zu werden begann, das Finanzministerium die „Peitsche“ für die Schuldner beiseite gestellt hat.

Das Resultat ist jedoch, dass fast die Hälfte der fast 7 Millionen Steuerpflichtigen (einschließlich auch der minderjährigen Kinder, die auf ihren Namen lautende Vermögenswerte und eine aktive Steuer-ID haben) die mittlerweile 74 Mrd. Euro übersteigenden Schulden an das Finanzamt unbezahlt ließen. (Anmerkung: Dieser Betrag umfasst allerdings auch utopische Forderungen in einer Größenordnung bei 50 Mrd. Euro, die praktisch als nicht beitreibungsfähig gelten und zum Teil schon seit vielen Jahren einfach nur die Bilanzen „schönen“.)
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Haushaltsziel 2014 in Griechenland gefährdet

16. Dezember 2014 / Aufrufe: 785 Kommentare ausgeschaltet

Um die Ziele des Haushaltsplans 2014 in Griechenland zu erfüllen, müssen im Dezember fast 8,5 Milliarden Euro in die öffentlichen Kassen fließen.

Inzwischen ist die Gefahr sichtbar, dass in Griechenland das ehrgeizige Ziel der Einnahmen des Haushaltsplans des Jahres 2014 nicht erreicht wird, welche Entwicklung in einem signifikanten Grad auf dem Rückgang der Steuereinnahmen, aber auch der Ungewissheit beruht, die durch die politischen Entwicklungen verursacht wird.

Die am vergangenen Freitag (12 Dezember 2014)  von dem stellvertretenden Finanzminister Christos Staikouras präsentierten Daten rufen intensive Beunruhigung angesichts der Tatsache hervor, dass der im letzten Monat des Jahres beizutreibende Betrags sich auf 8,43 Mrd. Euro beläuft, wogegen im entsprechenden Monat des Vorjahres nur ungefähr 5 Mrd. Euro eingenommen worden waren.
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Banken in Griechenland zocken Kunden ab

2. Juli 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.055 1 Kommentar

Banken in Griechenland setzen sich über gesetzliche Bestimmungen hinweg, stellen rechtswidrige Gebühren in Rechnung und schreiten zu illegalen Verrechnungen.

Die Verbraucherorganisationen EKPOIZO monierte zum wiederholten Mal Willkürlichkeiten der Banken gegenüber Kreditnehmern und verlangt von der Regierung, einzugreifen und all diesen rechtswidrigen Handlungen ein Ende zu setzen. Charakteristisch führt die EKPOIZO an, dass neulich in ihren Büros eine Beschwerde einer paraplegischen Schuldnerin einging, deren Invalidenrente von der Agrarbank willkürlich einbehalten wurde.

Laut den Beschwerden der EKPOIZO „reihen sich nach der Griechischen Nationalbank, die sich zur Anprangerung ihrer Kunden entschied, welche Überschuldungsproblemen begegnen, auch andere Banken in den zwischen ihnen ausgetragenen Wettbewerb der unsozialen Praktiken ein„.
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Urteil zugunsten eines überschuldeten Kreditnehmers in Griechenland

9. März 2012 / Aktualisiert: 24. Januar 2014 / Aufrufe: 416 7 Kommentare

In Griechenland wendete das Amtsgericht in Vamos – Chania die zwangsweise Veräußerung des Vermögens eines Schuldners wegen Kreditschulden ab.

Als signifikant charakterisiert die Verbraucherschutzorganisation von Kreta das Urteil des Amtsgerichts Vamos / Chania zu Gunsten eines Schuldners (und Mitglieds der Verbraucherorganisation), der einer Bank aus einem Verbraucherkredit und zwei Kreditkarten insgesamt 14.706,51 Euro schuldete.

Das Amtsgericht regulierte mit seinem Urteil die Schulden des Kreditnehmers für vier Jahre, womit ihm die Gelegenheit gegeben wurde, 100 Euro / Monat zu zahlen und seine einzige Wohnung zu retten. Ebenfalls wurde die Verflüssigung vier kleiner mit Olivenbäumen bepflanzter Landstücke mit einer Gesamtfläche von 2.217 qm und eines Pkw abgewendet, die sich im Eigentum des überschuldeten Kreditnehmers befanden (56 Jahre, arbeitslos, geschieden und mit einem minderjährigen Kind).

Die Verbraucherschutzorganisation Kreta appelliert erneut an die überschuldeten Haushalte, dem Gesetz 3869/2010 („Lex Katseli“) und den Amtsgerichten zu vertrauen, welche als Garanten des Gesetzes fungieren.

(Quelle: Kathimerini)