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Artikel Tagged ‘schuldenerlass’

Warum sich Griechenland und Deutschland … todfeind sind

8. März 2015 / Aufrufe: 3.578 9 Kommentare

Während die Deutschen sich für mustergültige Architekten wirtschaftlichen Erfolgs halten, sehen sich die Griechen als als geborene Opfer ausländischer Einmischungen.

Griechenland – Deutschland: Zwei verschiedene Welten. Stephen Fiedler, Redakteur des Wall Street Journals, versucht die Kollision der beiden Länder, die Konfrontation zu erklären, die in den letzten Jahren auch wegen der wirtschaftlichen Krise latent anhält.

Wie der Artikel berichtet, sehen die Deutschen sich selbst als „Architekten“ des wirtschaftlichen Erfolgs auf den Trümmern der 2. Weltkriegs mittels ihrer Selbstaufopferung, der harten Arbeit und ihrer persönlichen Verantwortung. Als ihre Wirtschaft in den 90er Jahren zu versinken begann, realisierten sie eine Reihe harter Reformen, die länger als ein Jahrzehnt anhielten und die Basis ihres heutigen wirtschaftlichen Wohlstands darstellten.
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Die Welt wäre besser, wenn die Deutschen ihr Geschichte kennen würden

3. Februar 2015 / Aufrufe: 9.162 17 Kommentare

Harold Meyerson vertritt in der Washington Post, Deutschland müsse bezüglich der Krise Griechenlands aus seiner eigenen fiskalischen Vergangenheit lernen.

In der griechischen Krise hat Deutschland aus seiner eigenen fiskalischen Vergangenheit zu lernen„, wird in einem Artikel von Harold Meyerson in der Zeitung Washington Post betont.

Wie es lautet, „würde es sowohl aus strategischen als auch wirtschaftlichen Gründen für Deutschland eine Katastrophe darstellen, wenn Griechenland zu der Verneinung seiner Schulden und dem Ausscheiden aus der Eurozone gezwungen würde, da ein solcher Zug die selbige Existenz der Währungsunion bedrohen würde„.
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Griechenland ist ohne neuen Schuldenschnitt nicht zu retten

21. Mai 2014 / Aufrufe: 2.224 6 Kommentare

Laut dem deutschen Ökonomen Joachim Scheide kann Griechenland ohne einen weiteren Schuldenerlass nicht gerettet werden.

In einem Interview mit der österreichischen Zeitung „Die Presse“ bringt der Leiter des deutschen Instituts für Weltwirtschaft (IFW), Joachim Scheide, die Ansicht zum Ausdruck, dass es für Griechenland sicher einen weiteren Schuldenerlass zu geben hat, und merkt an, dass ein Land wie Griechenland eine öffentliche Verschuldung von fast 170% des BIP nicht zu tragen vermag und es keinen Sinn hat, dass die Griechen sie alleine zu tragen versuchen.

Der bekannte Ökonom fügt jedoch an, die Politik zögere noch, zu so etwas (sprich einem weiteren Schuldenerlass) zu schreiten, weil es negative Folgen haben würde.
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Die Konsequenz Berlins in der Rettung Griechenlands

2. September 2013 / Aktualisiert: 28. September 2013 / Aufrufe: 1.257 4 Kommentare

Deutschland lässt Griechenland auch weiterhin nicht fallen, jedoch steht der griechischen Regierung auf jeden Fall ein neuer Gang über glühende Kohlen bevor.

Wolfgang Schäuble, der deutsche Finanzminister, mag mit seiner Erklärung, Griechenland werde im kommenden Jahr ein drittes Rettungsprogramm benötigen, die Büchse der Pandora geöffnet haben. Die meiste Aufruhr ist jedoch zwischen den Politikern der Opposition in der deutschen Wahlkampfkampagne vorzufinden.

Die übrigen wissen, dass die Worte des Herrn Schäuble sich nur minimal von den vorherigen Erklärungen der Politik unterscheiden und in absoluter Konsequenz zu diesen stehen. Die Tatsache, dass sie keine Änderung der Politik implizieren, bedeutet jedoch nicht, dass sie auch ohne Bedeutung sind.
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Griechenland wird seine Schulden nie tilgen können

11. Juli 2013 / Aufrufe: 2.115 7 Kommentare

Die Zeitung New York Times bezeichnet das Konzept zur Rettung Griechenlands als falsch, während das Wall Street Journal einen Schuldenerlass kommen sieht.

Die beiden großen amerikanischen Zeitungen gehen in Leitartikeln auf die Entwicklungen in Griechenland ein. Die „New York Times“ vertritt anlässlich des letzten Beschlusses der Eurogruppe, „das Rezept für Griechenland ist falsch„, während das „Wall Street Journal“ von der „kommenden Streichung der griechischen Verschuldung“ spricht.

Die „New York Times“ merkt an, Griechenland und seine Bankaufseher haben sich am vergangenen Montag (08 Juli 2013) über die Bedingungen für die Fortsetzung der Kreditzahlungen geeinigt. Die Vereinbarung stelle eine Linderung dar, ohne die Griechenland pleite gehen würde. Im selben Augenblick stelle sie jedoch keinen Grund zum Feiern dar, in Wirklichkeit sei sie genau das Entgegengesetzte.
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Griechenland und Spanien halfen Deutschland, Deutschland zerstört sie

4. März 2013 / Aufrufe: 5.039 28 Kommentare

Vor 60 Jahren erließen die Gläubiger – darunter Griechenland und Spanien – Deutschland die Hälfte seiner Schulden. Heute zerstört die Verschuldung diese Gläubiger.

Griechenland und Spanien halfen beim Aufschwung des Nachkriegs-Deutschlands. Sehen Sie die Unterschiede„, lautet der Titel des Artikels der britischen Zeitung „Guardian“ anlässlich des sechzigjährigen Jahrestags des Londoner Schuldenabkommens, welches Deutschland half, seine Wirtschaft neu aufzubauen.

Vor 60 Jahren erließ die Vereinbarung von London die halbe Nachkriegsverschuldung Deutschlands. Dieser Schuldenerlass und die Weise, auf die er geschah, war von vitaler Bedeutung für den Wiederaufbau Europas nach dem Krieg. Er steht jedoch in völligem Gegensatz zu den Prüfungen, welche heute die Völker Europas im Namen der Verschuldung erleben. Heute zerstört das Land seine damaligen Gläubiger„, betont der Journalist zu Beginn des Artikels.
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