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Artikel Tagged ‘schuldendienst’

Griechenland soll Schuldendienst einstellen

28. April 2014 / Aktualisiert: 12. Mai 2016 / Aufrufe: 1.351 3 Kommentare

Laut dem Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis war Griechenland noch nie so bankrott wie heute und muss aufhören, seine Verschuldung zu bedienen.

„Griechenland muss aufhören, seine Verschuldung zu tilgen, und Wege finden, wie es seine Wirtschaft wieder stabilisiert“, argumentiert Yanis Varoufakis gegenüber der österreichischen Zeitung „Der Standard“.

Die Europäische Union belügt die Menschen in Europa. Griechenland war niemals so bankrott wie heute„, meint der Professor für Wirtschaftwissenschaft an der Universität Athen und vertritt, das Land müsse mit Bedienung seiner Verschuldung aufhören und Wege finden, seine Wirtschaft wieder zu stabilisieren.
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Kosten des Schuldendienst Griechenlands bis 2030

15. März 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 846 1 Kommentar

Die Daten der Public Dept Management Agency legen die jährlichen Aufwendungen für die Bedienung der öffentlichen Verschuldung Griechenlands bis 2013 offen.

Auf eine parlamentarische Anfrage der Abgeordneten der Demokratischen Linken (DIMAR), Maria Giannaki, übermittelte der Träger für die Verwaltung der öffentlichen Verschuldung (ΟΔΔΗΧ bzw. PDMA) eine Auflistung der bis 2030 veranschlagten Tilgungen und Zinsen für die Bedienung der öffentlichen griechischen Verschuldung.

In seinem Schreiben stellt der Träger klar, „die zukünftigen Zinsen, welche das Portefeuille der Verschuldung belasten, das zu einem Anteil von 78% variable Zinssätze umfasst, werden in Zukunft entweder von den einschlägigen variablen Zinssätzen oder den Kosten der Kreditaufnahme der internationalen Träger gestaltet werden, welche die Griechische Republik finanzieren. Aus diesem Grund stellen die angeführten Zinsbeträge Schätzungen dar, die jedoch allgemein akzeptierten Methodologien – wie der Anwendung der Kurven zukünftiger Zinssätze – folgen.
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Ohne Finanzierung wird Griechenland den Schuldendienst einstellen

19. Mai 2012 / Aufrufe: 1.029 22 Kommentare

Laut dem Vorsitzenden der Allianz der Radikalen Linken wird Griechenland im Fall der Blockierung der Hilfskredite zur Einstellung seines Schuldendienstes gezwungen sein.

In einem Interview an die Zeitung „Wall Street Journal“ äußerte der SYRIZA-Vorsitzende Alexis Tsipras die Meinung, die EU werde nicht die Finanzierung an Griechenland stoppen, da ein solcher Schritt das Land zur Einstellung der Abzahlung seiner Schulden führen würde, und betonte, dass der wirtschaftliche Zusammenbruch Griechenlands auch die Eurozone mit sich reißen würde.

Alexis Tsipras erklärte, seine erste Wahl sei, die europäischen Partner davon zu überzeugen, dass es im gemeinsamen Interesse liege, ihre Politik gegenüber Griechenland zu revidieren, damit die Spirale der Rezession beendet und die humanitäre Krise im Land nicht verstärkt wird.

Uns ist zu allererst daran gelegen, unsere europäischen Partner davon zu überzeugen, dass es in ihrem Interesse liegt, die Finanzierung nicht einzustellen„, betonte er und fügte an, Griechenland werde nicht zu einseitigen Handlungen schreiten, „aber wenn sie von ihrer Seite zu einer einseitigen Aktion schreiten, indem sie die Finanzierung stoppen, werden wir gezwungen sein, die Zahlungen an unsere Gläubiger einzustellen„.
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