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Artikel Tagged ‘schmiergeldzahlung’

Griechenland auf Platz zwei bei Korruption in der EU

12. Juli 2013 / Aufrufe: 739 4 Kommentare

Griechenland liegt bei der Korruption in der EU weiterhin mit an der Spitze, da gut ein Fünftel der Bürger erklären, schon einmal Schmiergeld gezahlt zu haben.

Die jährliche Erhebung für Rechnung der Transparency International zeigt, dass Griechenland 2012 in der Europäischen Union mit die schlimmsten „Leistungen“ bei der Korruption präsentierte, wozu 22% der Bürger erklären, irgend einen öffentlichen Amtsträger „geschmiert“ zu haben. 54% der Griechen glauben sogar, das Problem verschlimmere sich.

An erster Stelle bezüglich des Anteils der Bürger, die erklären, Schmiergelder gezahlt zu haben, liegt unter den EU-Mitgliedstaaten dagegen Litauen mit 26%. Im Vergleich folgen Griechenland mit 22%, Zypern mit 19%, Bulgarien mit 8%, Italien mit 5%, Portugal mit 3% und Spanien mit 2%.

Laut dem 107 Länder abdeckenden „Weltweiten Korruptions-Barometer“ der Organisation Transparency International gilt Griechenland sogar als noch korrupter als Argentinien (13%), Armenien (18%), El Salvador (12%), Peru (20%), Jamaika (12%) und die benachbarte FYROM (17%). Jedoch erklären sich die Griechen zu einem Anteil von 84% bereit, zu reagieren und Korruptionsfälle zur Anzeige zu bringen.
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Kontenöffnungen in Griechenland in Express-Verfahren

20. Juli 2012 / Aufrufe: 1.103 4 Kommentare

In Griechenland werden die Konten ehemaliger Politiker und Amtsträger unter die Lupe genommen, deren Vermögen nicht mit ihren Einkommen in Einklang zu stehen scheint.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft werden in Fast-Track-Verfahren Bankkonten politischer Personen, Amtsträger der Lokalverwaltungen, Verwaltungsräte und in den Bereichen der Gesundheit und Justiz tätiger Gewerbetreibender geöffnet, da Meldungen über ungerechtfertigte Bereicherung existieren. Alle Anzeigen, die sich auf politische Personen beziehen, werden von dem Staatsanwalt für Wirtschaftkriminalität Grigoris Peponis und dem Leiter der Behörde für Geldwäsche und stellvertretenden Staatsanwalt am Areopag Panagiotis Nikoloudis untersucht werden.

Mit dem Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) als Speerspitze begann die Überprüfung der Vermögensverhältnisse 1.000 politischer Personen, wie ehemaliger Minister, Staatsekretäre, General- und Sondersekretäre, Bürgermeister, stellvertretender Bürgermeister, Präfekten, Provinzgouverneure und Leiter diverser Organismen und Träger. Ziel ist, festzustellen ob und in welchen Fällen Geldwäsche existierte, was für Politiker die einzige Straftat darstellt, die nicht verjährt.
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