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Artikel Tagged ‘schließung’

„Aus“ für die Halyvourgiki in Griechenland

20. Dezember 2018 / Aufrufe: 249 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland ging bei dem historischen Stahlwerk Halyvourgiki nun auch buchstäblich das Licht aus.

Wie erwartet fand sich am 17 Dezember 2018 eine Minute nach Mitternacht der Aufseher des „Verwalters des Systems für elektrische Energie“ (ADMIE) in den Anlagen der Halyvourgiki in Elevsina ein und legte den Schalter um, über den der historische Industriebetrieb bis jüngst mit Strom versorgt wurde.

Die Fabrik wurde nun auch formal der Liste der Schließungen in der Industrie hinzugefügt, die Griechenland während der Periode zählt, auch wenn der Anlass für den „Abspann“ aus dem familieninterne Streit zwischen dem Eigentümer der Halyvourgiki, Konstantinos Angelopoulos, und seinen beiden Söhnen gegeben wurde, der endgültig den Hahn der Kapitalspritzen zum Versiegen brachte, die den Industriebetrieb, der in den 60er und 70er Jahren das Griechenland der Nachkriegszeit aufbaute, praktisch auf der „Intensivstation“ unterhielten.
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4 von 10 Geschäften in Griechenland droht Schließung

14. August 2013 / Aktualisiert: 14. August 2013 / Aufrufe: 1.084 2 Kommentare

Laut einer Untersuchung des nationalen Handelsverbands in Griechenland droht vier von sechs Handelsgeschäfte in unmittelbarer Zukunft die Schließung.

Laut einer Erhebung des Nationalen Griechischen Handelsverbands (ESEE), die in dem Zeitraum März – Juni 2013 an einem Muster von 2.375 Kaufleuten durchgeführt wurde, werden vier von zehn Handelsunternehmen (42%) in unmittelbarer Zukunft „sehr oder recht wahrscheinlich“ schließen. 58% der Handelsunternehmen erklärten dagegen, eine Schließung sei „überhaupt nicht“ oder „nicht sehr“ wahrscheinlich.

Laut der Untersuchung verloren die Handelsunternehmen während der Dauer der Krise, also in dem Zeitraum 2009 – 2013, ungefähr die Hälfte ihrer Umsätze. Konkret wird erwartet, dass der durchschnittliche Umsatz von 425.000 Euro im Jahr 2009 auf 232.000 Euro Ende des Jahres 2013 fallen wird (Rückgang um 45,2%), während der Umsatzrückgang allein in den beiden Jahren 2012 – 2013 auf 27% veranschlagt wird.
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Schließung der ERT kostet Griechenland bis 500 Mio Euro

29. Juni 2013 / Aufrufe: 753 2 Kommentare

Die Schließung der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT in Griechenland kostet den Fiskus laut dem Personal der ERT bis zu einer halben Milliarde Euro.

Die Schließung der ERT und die wie auch immer geartete fadenscheinige Planung der Regierung bezüglich des weiteren Verlaufs beschert in diesem Moment den staatlichen Kassen eine zusätzliche Verschuldung, die laut gemäßigten Berechnungen 300 Mio. Euro übersteigt und sich vielleicht sogar einer halben Milliarde Euro nähert„, betonten die Journalisten der am 11 Juni 2013 von Premierminister Antonis Samaras in einem politischen Alleingang überraschend geschlossenen öffentlichen Rundfunk und Fernsehanstalt ERT bei einer Pressekonferenz, die am Dienstag im „Radiopalast“ in Agia Paraskevi stattfand.

Die Abfindungen der 2.650 Beschäftigten, die Vertragsstrafen, die Annullierung von Verträgen über Programmproduktionen, ungeheure Kosten für Entschädigungen jeglicher Natur werden mit der ‚KYA Kedikoglou‘ allesamt auf den Fiskus und den defizitären Haushaltsplan transferiert„, ergänzten sie und vertraten, die Fehler der überraschenden Aktion der Schließung der ERT werden nicht zu korrigieren sein.
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Lügen und Wahrheiten über das öffentliche Fernsehen in Griechenland

19. Juni 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 1.470 8 Kommentare

Der ehemalige Nachrichten-Direktor der öffentlichen Fernsehanstalt ERT in Griechenland kommentiert die Begründungen des Premierministers für die Schließung des Trägers.

Giorgos Kogiannis, Journalist und ehemaliger Nachrichten-Direktor der in einem Alleingang des griechischen Premierministers Antonis Samaras geschlossenen öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT, kommentiert in einem offen Brief die Begründungen, auf die sich der Premierminister sowohl im Rahmen einschlägiger Bekanntmachungen und Reden als auch in seinem in der Zeitung „Kathimerini“ publizierten Artikel berief, um seine im In- und Ausland auf breiter Basis kritisierte Entscheidung zu rechtfertigen.

Giorgos Kogiannis prangert nicht nur politische Interventionen an, sondern streicht auch die auf breiter Basis geflissentlich verschwiegene Tatsache heraus, dass die ERT trotz der im Rahmen der Günstlings-, Vettern- und Misswirtschaft seit drei Jahren wieder Gewinne erzielt, die sich für das Geschäftsjahr auf 90 Millionen Euro belaufen hätten, wenn der größte Teil nicht abgeschöpft und einem anderweitigen Zweck zugeführt worden wäre.
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Selbstkritik einer Beschäftigten des Staatsfernsehens in Griechenland

18. Juni 2013 / Aufrufe: 927 3 Kommentare

Eine Beschäftigte der geschlossenen öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT geht mit sich ins Gericht, weil sie 150 Euro mehr als vergleichbare Arbeitnehmer verdiente.

Ich möchte meine Selbstkritik machen, da – wie ich höre – die Krise allem voran ideell ist und als primäres Ergebnis haben müsste, dass wir uns alle in Selbstkritik üben. Ich wurde also im August vergangenen Jahres bei der ERT eingestellt und mein Gehalt als Vetragsbedienstete betrug 620 Euro netto. Ebenfalls war ich versichert.

Meine Freunde verdienten dagegen (bei anderen Arbeitgebern) 500 Euro, obwohl sie adäquate Arbeiten ausführten. Ich befand mich also in der Lage, die zusätzlichen 120 Euro rechtfertigen zu müssen.
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Verwaltungsgericht kippt Schließung des Staatsfernsehens in Griechenland

18. Juni 2013 / Aktualisiert: 19. Juni 2013 / Aufrufe: 440 Kommentare ausgeschaltet

Die Schließung der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT in Griechenland wurde per einstweiliger Verfügung des obersten Verwaltungsgerichtshofs revidiert.

Gemäß der einstweiligen Verfügung, die am Abend des 17 Juni 2013 der Vorsitzende des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) Kostas Menoudakos erließ, wird die Umsetzung des gemeinsamen Ministerialbeschlusses ausschließlich hinsichtlich des Teils ausgesetzt, mit dem vorgesehen wird, dass die Übertragung der Rundfunk- und Fernsehsendungen und der Betrieb der Internetpräsenzen der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT A.G. eingestellt wird und die Frequenzen der ERT inaktiv bleiben.

Herr Menoudakos ordnet die Ergreifung der notwendigen Maßnahmen von Seite des Finanzministers (Giannis Stournaras) und des dem Premierminister unterstehenden Staatssekretär (Simos Kedikoglou) für die Fortsetzung der Übertragung der Rundfunk- und Fernsehsendungen und den Betrieb der Internetpräsenzen durch den öffentlichen Rundfunk- und Fernsehträger für den Zeitraum bis hin zur Gründung und Betriebsaufnahme des neuen Trägers an, der wie von dem gemeinsamen Ministerialbeschluss vorgesehen dem öffentlichen Interesse dienen wird.
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Kollateralschäden der Schließung des Staatsfernsehens in Griechenland

15. Juni 2013 / Aufrufe: 764 Kommentare ausgeschaltet

Die am 11 Juni 2013 verfügte Schließung der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT in Griechenland zog auch etliche andere Programme und Dienste in Mitleidenschaft.

Die – sei es gemäß der offiziellen Lesart auch nur vorläufige – Einstellung des Betriebs der öffentlichen Fernseh- und Rundfunkanstalt ERT hat Konsequenzen, die weit über die auf einen ersten Blick erscheinenden Probleme, die sich auf den Verlust von Arbeitsplätzen und die Einstellung von Sportnachrichten und auf anderen Frequenzen selten anzutreffenden Programmen beziehen, weit hinausgehen.

Dazu zählt, dass in etlichen Regionen in Griechenland, in denen allein das erste Programm (ET1) empfangen werden konnte, nun auch dieser teleoptische Kontakt verloren ging. Im übrigen initiierte die Schließung des öffentlichen griechischen Rundfunks und Fernsehens ein Domino von Problemen, die sich bis hin auf das Kino-Spiel des OPAP und die Durchführung der panhellenischen schulischen Abschluss- / Aufnahmeprüfungen auswirken.
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Medienzensur in Griechenland bedroht Stabilität der Regierung

13. Juni 2013 / Aktualisiert: 03. März 2017 / Aufrufe: 1.257 11 Kommentare

Die international als unerhörter Akt der Zensur angeprangerte Schließung des öffentlichen Rundfunks in Griechenland droht die Stabilität der Regierung in Frage zu stellen.

Die am 11 Juni 2013 erfolgte Schließung der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt (ERT) in Griechenland, die praktisch über die Köpfe der Koalitionspartner hinweg auf Betreiben des Premierministers Antonis Samaras im Alleingang durchgesetzt wurde, stellt inzwischen sogar auch die Stabilität der derzeitigen Koalitionsregierung in Frage.

Obwohl die ERT auf keinen Fall als Musterunternehmen herhalten kann, wird die abrupte Einstellung des gesamten Sendebetriebs nicht nur im Inland, sondern auch auf internationaler Ebene als ein ungeheuerlicher Akt der Medien-Zensur angeprangert, der selbst unter autokratischen Regimes seinesgleichen sucht.
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Griechenland schließt öffentliche Rundfunk- und Fernsehanstalt

12. Juni 2013 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 4.047 27 Kommentare

Die griechische Regierung gab am Abend des 11 Juni 2013 die Schließung der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT mit sofortiger Wirkung bekannt.

In einer besonders hart formulierten Bekanntmachung, die am 11 Juni 2013 um 18:00 im Fernsehen ausgestrahlt wurde, gab der Regierungssprecher Simos Kedikoglou die Schließung der öffentlichen griechischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (ERT) ab dem selben Abend an und charakterisierte die ERT als einen „einzigartigen Fall der Intransparenz„.

Vorausgegangen war die Veröffentlichung des Akts gesetzgeberischen Inhalts, der den Weg zu Express-Verfahren bei der Schließung von Trägern und öffentlichen Organismen öffnete. Herr Kedikoglou kündigte die Gründung eine „modernen öffentlichen, jedoch nicht staatlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt“ an Stelle der ERT an und versicherte, dass das Personal der ERT regulär abgefunden und der neue Träger mit weniger Personal betrieben werden wird.

Weiter gab der Regierungssprecher bekannt, dass in dem Zwischenzeitraum bis zur Aufnahme des Betriebs des neuen Trägers die Bürger keine Gebühren für die ERT entrichten werden.
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Media-Saturn schließt drei Filialen in Griechenland

13. Oktober 2011 / Aktualisiert: 02. September 2015 / Aufrufe: 1.761 Kommentare ausgeschaltet

Aufgrund der wirtschaftlichen Lage in Griechenland schließt Media-Saturn drei Saturn-Filialen in Athen und Thessaloniki, womit über die Hälfte des Personals seine Arbeitsplätze verliert.

Wie in einer einschlägigen Pressemitteilung angeführt wird, schreitet der Konzern Media-Saturn wegen der aktuellen wirtschaftlichen Lage in Griechenland zu einer strategischen Reorganisation des Filialnetzes in Athen und Thessaloniki und benennt drei Saturn-Filialen in Mediamarkt um und schließt zwei Geschäfte in Athen und eins in Thessaloniki.

Gemäß den neuen Gegebenheiten der Konzerns werden n Athen die Saturn-Filialen Faliro und Stathmos Larissis sowie in Thessaloniki das Geschäft in Pylea geschlossen. Laut der Gesellschaft sollen fast 50% des Personals dieser Filialen innerhalb des Firmengruppe übernommen und auf anderen Arbeitsplätzen eingesetzt werden.

Parallel sollen die Saturn-Filialen in Athen an der Syngrou-Allee im Stadtbezirk Kallithea und an der Marathonos-Allee im Stadtbezirk Jearakas sowie ebenfalls auch die Filiale im Stadtbezirk Stavroupolis in Thessaloniki in Media Markt umbenannt werden, im übrigen ihren Betrieb jedoch regulär fortsetzen.

Quellen: Eleftherotypia