Archiv

Artikel Tagged ‘schattenhandel’

Schattenhandel bulgarischer Ärzte in Griechenland

17. September 2012 / Aktualisiert: 30. November 2015 / Aufrufe: 517 Kommentare ausgeschaltet

In der Präfektur Xanthi in Griechenland blüht mit ärztlichen Leistungen bulgarischer Ärzte ein neuer Zweig der ausgeprägten lokalen Schattenwirtschaft auf.

Ärztliche Hausbesuche zu Preisen von 5 – 10 Euro, aber auch den Verkauf von Medikamenten … in ihrem Wohnzimmer bieten den Einwohnern – hauptsächlich der Bergdörfer –  der Präfektur Xanthi in letzter Zeit bulgarische Gewerbetreibende an und üben eine neue Art des „Schattenhandels“ aus, der in den letzten Monaten nahe der Grenzen zu blühen begonnen haben scheint.

Wenn auch bisher keine offizielle Anzeige bei der Ärztekammer oder dem Verband der Pharmazeuten in Xanthi erfolgt ist, stellt das Phänomen bulgarischer Ärzte (oder angeblicher Ärzte), welche über die Grenze kommen um auf griechischem Boden ärztliche Leistungen feilzubieten oder auch Präparate zweifelhafter Qualität zu verkaufen, ein offenes Geheimnis dar – mit allem, was dies für die öffentliche Gesundheit und den Verlust von Einnahmen für den griechischen Fiskus bedeutet.

Das Problem mit dem Schattenhandel aus dem inzwischen über fünf Grenzübergänge mit Griechenland verbundenen Bulgarien ist riesig, da es keinerlei substantielle Kontrolle gibt. Während wir bisher von Griechen wussten, die sich für ärztliche Behandlungen nach Bulgarien begaben, sehen wir in letzter Zeit sogar auch Ärzte oder Apotheker aus Bulgarien, die mit ihren Taschen durch die Kaffeehäuser der Dörfer ziehen und nach Kunden suchen. Sie klopfen an die Türen der Häuser und bieten Untersuchen für 5 Euro an„, betont im Gespräch mit der AMPE der Präsident der Handelskammer Xanthi, Stylianos Moraitis.
Gesamten Artikel lesen »