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Artikel Tagged ‘rettungsprogramm’

Änderung der Haltung gegenüber Griechenland

6. April 2017 / Aufrufe: 886 1 Kommentar

Für Schulz ist eine Änderung der Haltung gegenüber Griechenland eine Einbahnstraße.

Als Repräsentant der größten europäischen Wirtschaft kann die nächste deutsche Regierung sich nicht der Entscheidung zwischen dem politischen Wiederaufbau der Eurozone, also einer pro-europäischen Linie Schulz, wobei Griechenland ein Umstrukturierungsprogramm unter Finanzierung und Kontrolle durch die Europäer erhalten würde, oder einer neugegründeten Währungsunion ohne Griechenland gemäß den Plänen Schäubles entziehen.

Die Entscheidung liegt nun endlich in den Händen der (deutschen) Wähler„, unterstrich die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) in einem jüngst in der Zeitung publizierten Artikel.
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Schäuble wollte das Scheitern des Griechenland-Programms

26. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.447 7 Kommentare

Nikos Pappas vertritt, Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble habe von Anfang an nicht gewollt, dass das Programm für Griechenland gelingt.

In einem Gespräch am 24 Dezember 2016 mit dem griechischen Fernsehsender SKAI merkte Nikos Pappas, Minister für digitale Politik, Telekommunikationen und Informationswesen, ein weiteres Mal an, Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble wollte von Anfang an nicht, dass das Griechenland-Programm gelingt.

Sich auf das griechische Programm beziehend betonte Herr Pappas, bis 2018 werde es sich nicht ändern, und führte an, alle haben zu begreifen, dass der Block der Gläubiger gespalten ist. „Der IWF ist für das griechische Programm nicht erforderlich, da die Europäische Kommission seine Zahlen offiziell anzweifelt„, merkte der Minister an und notierte, „der IWF geht ‚Arm in Arm‘ mit dem deutschen Finanzminister„.
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7 Fehler des IWF in Griechenland

19. Juli 2016 / Aufrufe: 1.789 3 Kommentare

Ein interner Bericht stellt 7 Fehler des Internen Währungsfonds in Griechenland fest.

Wie die griechische Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“ in einem exklusiven Artikel berichtete, zieht der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem internen Bericht die Bilanz des ersten in Griechenland, aber auch in Portugal und Irland zu Anwendung gebrachten Programms und schreitet zu einer sehr strengen Kritik hinsichtlich der befolgten Praktiken.

Der interne Bericht stellt Teil der Arbeit einer Gruppe von dem IWF unabhängiger Ökonomen und Experten dar, die das Programm mittels einer Reihe von Befragungen und interner Unterlagen gründlich studierten.
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Griechenlands Verschuldung geht nicht auf

19. April 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 664 Kommentare ausgeschaltet

Der IWF hält die Verschuldung Griechenlands für nicht tragfähig, will jedoch nicht aus dem Rettungsprogramm aussteigen, sondern die Form seiner Beteiligung angleichen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) brachte Zweifel über die Möglichkeit Griechenlands zum Ausdruck, die Zahlungen unter dem mit seinen europäischen Gläubigern unter Verhandlung stehenden Plan einzuhalten, die darauf beharren, bereits genug zur Erleichterung der Verschuldung erbracht zu haben.

Wie veranschlagt wird, ist die Verschuldung in diesem Moment nicht tragfähig und bedarf einer Bearbeitung„, äußerte am vergangenen Donnerstag (22 April 2016) IWF-Chefin Christine Lagarde in Washington, wo sich Finanzminister und Zentralbankiers zu den Frühjahrskonferenzen des Fonds eingefunden hatten.
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Griechenlands Regierung kämpft gegen die Zeit

18. Februar 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.403 2 Kommentare

Die politische und wirtschaftliche Ungewissheit infolge der monatelangen Verzögerung der sogenannten Bewertung durch die Gläubiger kommt Griechenland teuer zu stehen.

Es wurde damit gerechnet, dass die erste Bewertung des (neuen) griechischen Rettungsprogramms im Oktober 2015 vollendet werden würde. Als im August 2015 Poul Thomsen meinte, dies sei wegen der anstehenden vorgezogenen Neuwahlen unmöglich, wurde dem nicht viel Bedeutung beigemessen.

Als im Januar 2016 Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem sagte, es werden Monate nötig sein, gab es sehr wohl Reaktionen. Inzwischen haben wir Mitte Februar 2016 und es hat sich nicht viel geändert.
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Steuererhöhungen in Griechenland sind kontraproduktiv

13. Februar 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 841 Kommentare ausgeschaltet

Die von der Troika in Griechenland, Portugal und Irland erzwungenen Steuererhöhungen waren für die Senkung der staatlichen Verschuldung kontraproduktiv.

Laut einem am vergangenen Montag (08 Februar 2016) von der Europäischen Zentralbank (EZB) publizierten und auf der jüngsten Historie der Eurozone basierender Untersuchungsbericht ist die Erhöhung der Steuern kontraproduktiv, wenn ein Land versucht, den Prozentsatz der öffentlichen Verschuldung im Verhältnis zu seiner Wirtschaftsproduktion zu senken versucht.

Die EZB war zusammen mit der Europäischen Kommission und dem Internationalen Währungsfonds Teil der Troika der Institutionen und zwang überschuldeten Ländern der Eurozone wie Griechenland und Portugal als Gegenleistung für Kredite Austeritäts-Maßnahmen auf, darunter auch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen.
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Griechenland scheitert an erster Hürde der Rettung

13. November 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.597 1 Kommentar

Das neue Programm zur Rettung Griechenlands könnte schon an der ersten Hürde, nämlich der Befriedigung aller vorab zu erfüllenden Forderungen der Gläubiger scheitern.

Griechenland ist in seiner Bemühung gescheitert, die erste Auszahlung von Bargeld unter dem neuen Rettungspaket der 86 Milliarden Euro sicherzustellen, da die Gläubigermächte urteilten, das Land habe nicht geschafft, einen ausreichenden Fortschritt bei der Durchsetzung grundsätzlicher Reformen zu verzeichnen.

Die gegen die Austerität eingestellte Regierung in Athen wird nicht – wie für diese Woche geplant war – 2,15 Milliarden Euro erhalten und ruft damit Befürchtungen hervor, das neue Programm zur Rettung des Landes werde bereits an der ersten Hürde scheitern.
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Neue Maßnahmen könnten Griechenland „nur“ 3,5 Prozent des BIP kosten

14. Oktober 2015 / Aufrufe: 357 Kommentare ausgeschaltet

Die Eurobank schätzt, die neuen Austeritätsmaßnahmen könnten Griechenland diesmal nur 3,5 Prozent des BIP kosten, allerdings unter signifikanten Vorbehalten.

Während die im Rahmen der beiden vorherigen Rettungsprogramme in Griechenland umgesetzten Austeritäts-Maßnahmen die kumulative Schrumpfung der inländischen wirtschaftlichen Aktivität in der Periode 2010 – 2014 (um über 25 Prozentpunkte des BIP) voll und ganz zu erklären scheinen, schätzt eine Analyse der Eurobank ein, dass erwartet wird, dass das neue Maßnahmenpaket eine mildere Netto-Auswirkung haben wird, die kumulativ auf („nur“) 3,5 Prozentpunkte des BIP veranschlagt wird.

Wie in der Analyse angeführt wird, geht die obige Einschätzung allerdings von der Annahme aus, dass keine zusätzlichen fiskalischen Maßnahmen (also abgesehen und über die bereits im Vorentwurf des neuen Haushaltsplans für 2016 umfassten hinaus) ergriffen werden, um wahrscheinlichen Abweichungen von den (mit den „Institutionen“) vereinbarten fiskalischen Zielvorgaben für die Jahre 2015 und 2015 zu begegnen.
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Gläubiger wollten Express-Wahlen in Griechenland

25. August 2015 / Aufrufe: 3.498 7 Kommentare

Die vorgezogenen Parlamentswahlen in Griechenland scheinen den Gläubigern nicht ungelegen zu kommen und seit Monaten erwünscht gewesen zu sein.

Die Express-Wahlen in Griechenland stießen nicht nur auf keinen Widerstand bei dem schmutzigen europäischen Establishment, sondern waren – wie alles zeigt – auch sein Wunsch, wenn nicht gar Befehl. Nach der Vereinbarung des neuen dritten Memorandums hat die Regierung Tsipras sich völlig den Brüsselern Neokolonialisten ergeben und agiert nunmehr als ihr Beauftragter.

Ziel der Zentren des deutschen Europas bei den Bewohnern des Regierungspalasts ist, dass mit den „überraschenden“ August-Expresswahlen jede Chance des „NEIN“ bei dem Referendum eliminiert und das neue Memorandum in dem neuen Parlament stark vertreten wird, sowie Tsipras zu unterstützen, eine sozialliberal mutierte Memorandums-Partei zu bilden und dem politischen Leben ein neues absolutes memorandisches Einverständnis aufzuzwingen, mit völlig marginalen Gegenreaktionen.
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Nicht einmal Gott vermag das Griechenland-Programm umzusetzen

25. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.156 1 Kommentar

Laut dem ehemaligen griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis würde nicht einmal Gott das Griechenland aufgezwungene Programm umsetzen können.

Yanis Varoufakis äußerte in einem Interview an das deutsche Magazin Focus: „Selbst wenn Gott mit seinen Engeln auf die Erde niedersteigen würde um die griechische Regierung zu übernehmen, damit keine Fehler geschehen – weil Gott keine Fehler macht -, selbst sie würden das Reformprogramm nicht erfolgreich umsetzen können.

Der ehemalige Finanzminister Griechenlands gesteht ein, dass während der Dauer der Verhandlungen Fehler geschehen seien, wobei er jedoch betont, „die Mehrheit der Eurogruppe wollte keine faire Vereinbarung mit der griechischen Regierung. Der Plan war, dass die griechische Regierung entweder gedemütigt oder gestürzt werden musste.
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