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Artikel Tagged ‘rettungsprogramm’

Auch Österreich verdient an Griechenland

9. Mai 2018 / Aktualisiert: 09. Mai 2018 / Aufrufe: 357 Kommentare ausgeschaltet

Österreichs heutiger Kanzler Sebastian Kurz war gegen die Rettung Griechenlands, von der sein Land jedoch bisher unter anderem mit 112 Millionen Euro an Zinsen profitierte.

Wie in dem von dem österreichischen Finanzministerium an die Öffentlichkeit gegebenen letzten Quartalsbericht festgestellt wird, beläuft sich der Betrag den Österreich bis Ende des ersten Quartals 2018 aus Zinsen, für direkte Kredite Wiens an Athen einnahm, auf 112 Millionen Euro.

Der besagte Quartalsbericht des österreichischen Finanzministeriums führt weiter an, dass Österreich in den vergangenen Jahren für Griechenland Bürgschaften in Höhe von insgesamt 11,14 Milliarden Euro übernommen hatte.
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Wird Griechenland neue Krücken brauchen?

9. Januar 2018 / Aufrufe: 676 1 Kommentar

Angesichts des im Sommer 2018 auslaufenden Memorandums stellt sich die Frage, ob Griechenland aus eigener Kraft auf die Beine kommen oder neue Krücken brauchen wird.

Wird Griechenland aus seinen eigenen Kräften und ohne externe Hilfe – wie beispielsweise Irland, Portugal und Zypern – voranschreiten können, wie es im übrigen auch die Regierung des Landes wünscht? Oder wird dem am 20 August 2018 auslaufenden Rettungsprogramm ein ähnliches folgen, wie es etliche Analytiker erwarten?

Dies ist die Frage, die Bloomberg in einem Griechenland gewidmeten Artikel stellt, worin betont wird, wie kritisch das Jahr 2018 für die Wirtschaft des Landes ist und welch maßgebliche „Wette“ der Ausgang aus dem Programm im August ist. Parallel führt die Agentur auch zehn kritische Schritte an, die zu befolgen sind, damit dieser Kurs erfolgreich ist.
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Griechenland steht Kritisches bevor

10. November 2017 / Aufrufe: 815 Kommentare ausgeschaltet

Die Zahlen zeigen das völlige Scheitern der Programme zur Rettung Griechenlands.

Die jüngsten Erklärungen des Eurogruppen-Leiters Jeroen Dijsselbloem, aber auch des Vorsitzenden der deutschen Liberalen, Christian Lindner, bezüglich des im Sommer 2018 auslaufenden griechischen Rettungsprogramm beweisen, dass für Griechenland das Kritische noch kommt.

Die höchsten europäischen Amtsträger haben klar gestellt, keine Entlastung der griechischen Verschuldung zu wünschen, jedoch eventuell eine Umstrukturierung der Verschuldung Griechenlands mit einem neuen, von einem neuen harten Maßnahmenpaket begleitetes Finanzierungsprogramm akzeptieren könnten, oder anderenfalls das Ausscheiden Griechenlands eine Einbahnstraße darstellen wird.
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Änderung der Haltung gegenüber Griechenland

6. April 2017 / Aufrufe: 930 1 Kommentar

Für Schulz ist eine Änderung der Haltung gegenüber Griechenland eine Einbahnstraße.

Als Repräsentant der größten europäischen Wirtschaft kann die nächste deutsche Regierung sich nicht der Entscheidung zwischen dem politischen Wiederaufbau der Eurozone, also einer pro-europäischen Linie Schulz, wobei Griechenland ein Umstrukturierungsprogramm unter Finanzierung und Kontrolle durch die Europäer erhalten würde, oder einer neugegründeten Währungsunion ohne Griechenland gemäß den Plänen Schäubles entziehen.

Die Entscheidung liegt nun endlich in den Händen der (deutschen) Wähler„, unterstrich die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) in einem jüngst in der Zeitung publizierten Artikel.
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Schäuble wollte das Scheitern des Griechenland-Programms

26. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.531 7 Kommentare

Nikos Pappas vertritt, Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble habe von Anfang an nicht gewollt, dass das Programm für Griechenland gelingt.

In einem Gespräch am 24 Dezember 2016 mit dem griechischen Fernsehsender SKAI merkte Nikos Pappas, Minister für digitale Politik, Telekommunikationen und Informationswesen, ein weiteres Mal an, Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble wollte von Anfang an nicht, dass das Griechenland-Programm gelingt.

Sich auf das griechische Programm beziehend betonte Herr Pappas, bis 2018 werde es sich nicht ändern, und führte an, alle haben zu begreifen, dass der Block der Gläubiger gespalten ist. „Der IWF ist für das griechische Programm nicht erforderlich, da die Europäische Kommission seine Zahlen offiziell anzweifelt„, merkte der Minister an und notierte, „der IWF geht ‚Arm in Arm‘ mit dem deutschen Finanzminister„.
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7 Fehler des IWF in Griechenland

19. Juli 2016 / Aufrufe: 1.851 3 Kommentare

Ein interner Bericht stellt 7 Fehler des Internen Währungsfonds in Griechenland fest.

Wie die griechische Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“ in einem exklusiven Artikel berichtete, zieht der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem internen Bericht die Bilanz des ersten in Griechenland, aber auch in Portugal und Irland zu Anwendung gebrachten Programms und schreitet zu einer sehr strengen Kritik hinsichtlich der befolgten Praktiken.

Der interne Bericht stellt Teil der Arbeit einer Gruppe von dem IWF unabhängiger Ökonomen und Experten dar, die das Programm mittels einer Reihe von Befragungen und interner Unterlagen gründlich studierten.
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Griechenlands Verschuldung geht nicht auf

19. April 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 689 Kommentare ausgeschaltet

Der IWF hält die Verschuldung Griechenlands für nicht tragfähig, will jedoch nicht aus dem Rettungsprogramm aussteigen, sondern die Form seiner Beteiligung angleichen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) brachte Zweifel über die Möglichkeit Griechenlands zum Ausdruck, die Zahlungen unter dem mit seinen europäischen Gläubigern unter Verhandlung stehenden Plan einzuhalten, die darauf beharren, bereits genug zur Erleichterung der Verschuldung erbracht zu haben.

Wie veranschlagt wird, ist die Verschuldung in diesem Moment nicht tragfähig und bedarf einer Bearbeitung„, äußerte am vergangenen Donnerstag (22 April 2016) IWF-Chefin Christine Lagarde in Washington, wo sich Finanzminister und Zentralbankiers zu den Frühjahrskonferenzen des Fonds eingefunden hatten.
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Griechenlands Regierung kämpft gegen die Zeit

18. Februar 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.417 2 Kommentare

Die politische und wirtschaftliche Ungewissheit infolge der monatelangen Verzögerung der sogenannten Bewertung durch die Gläubiger kommt Griechenland teuer zu stehen.

Es wurde damit gerechnet, dass die erste Bewertung des (neuen) griechischen Rettungsprogramms im Oktober 2015 vollendet werden würde. Als im August 2015 Poul Thomsen meinte, dies sei wegen der anstehenden vorgezogenen Neuwahlen unmöglich, wurde dem nicht viel Bedeutung beigemessen.

Als im Januar 2016 Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem sagte, es werden Monate nötig sein, gab es sehr wohl Reaktionen. Inzwischen haben wir Mitte Februar 2016 und es hat sich nicht viel geändert.
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Steuererhöhungen in Griechenland sind kontraproduktiv

13. Februar 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 867 Kommentare ausgeschaltet

Die von der Troika in Griechenland, Portugal und Irland erzwungenen Steuererhöhungen waren für die Senkung der staatlichen Verschuldung kontraproduktiv.

Laut einem am vergangenen Montag (08 Februar 2016) von der Europäischen Zentralbank (EZB) publizierten und auf der jüngsten Historie der Eurozone basierender Untersuchungsbericht ist die Erhöhung der Steuern kontraproduktiv, wenn ein Land versucht, den Prozentsatz der öffentlichen Verschuldung im Verhältnis zu seiner Wirtschaftsproduktion zu senken versucht.

Die EZB war zusammen mit der Europäischen Kommission und dem Internationalen Währungsfonds Teil der Troika der Institutionen und zwang überschuldeten Ländern der Eurozone wie Griechenland und Portugal als Gegenleistung für Kredite Austeritäts-Maßnahmen auf, darunter auch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen.
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Griechenland scheitert an erster Hürde der Rettung

13. November 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.621 1 Kommentar

Das neue Programm zur Rettung Griechenlands könnte schon an der ersten Hürde, nämlich der Befriedigung aller vorab zu erfüllenden Forderungen der Gläubiger scheitern.

Griechenland ist in seiner Bemühung gescheitert, die erste Auszahlung von Bargeld unter dem neuen Rettungspaket der 86 Milliarden Euro sicherzustellen, da die Gläubigermächte urteilten, das Land habe nicht geschafft, einen ausreichenden Fortschritt bei der Durchsetzung grundsätzlicher Reformen zu verzeichnen.

Die gegen die Austerität eingestellte Regierung in Athen wird nicht – wie für diese Woche geplant war – 2,15 Milliarden Euro erhalten und ruft damit Befürchtungen hervor, das neue Programm zur Rettung des Landes werde bereits an der ersten Hürde scheitern.
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